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10 Tipps für alle, die keine Pflanze mehr sterben sehen können

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Erster Schritt: Hör auf, ständig deine Pflanzen absaufen zu lassen.

1. Der erste Schritt: Erspar dir unnötigen Kummer, indem du dir eine Pflanzensorte aussuchst, die für Innenräume geeignet ist.

Liebäugelst du mit einem Olivenbaum, der deiner Wohnung einen ~Toskanalook~ verleihen soll? Klingt wundervoll. Aber wenn du keine Ecke in deiner Wohnung hast, die den ganzen Tag in gleißendes Sonnenlicht getaucht ist, solltest du dich lieber an Arten halten, die auch ein bisschen Dunkelheit vertragen.

Efeutute, Glücksfeder und Bergpalme gehören zu dem Grünzeug, das nicht viel Licht braucht und nicht gleich beim ersten bewölkten Tag erschlafft und den Geist aufgibt.

2. Wähle für jede Pflanze einen Standort, der ihren Bedürfnissen entspricht.

Du musst nur ein bisschen recherchieren, was deine speziellen grünen Babys brauchen, um richtig zu gedeihen. Sie einfach irgendwo hinzupacken und das Beste zu hoffen gilt nicht. Das kannst du besser.

3. Finde raus, wann du deine Pflanzen gießen musst (und wann auf keinen Fall).

Überwässerung killt viel mehr Pflanzen als Unterwässerung. Du musst deine Pflanzen unbedingt regelmäßig gießen – viele Leute haben einen festen Gießtag einmal die Woche. Aber es ist ganz wichtig, sicherzugehen, dass deine Pflanzen überhaupt ~Durst~ haben, bevor du die Drinks auffährst.

Es gilt die Faustregel, dass die meisten Zimmerpflanzen erst wieder Wasser brauchen, wenn die obersten fünf Zentimeter Erde sich trocken anfühlen. Du musst dir also die Finger schmutzig machen, wenn du rausfinden willst, wie es ihnen geht.

4. Und du musst immer, immer, darauf achten, dass der Behälter einen Abfluss hat.

Sonst riskiert du, dass deinem Schätzchen die Wurzeln anfaulen.

5. Säuber die Blätter regelmäßig.

Wie das ganze andere Zeug in deiner Wohnung fangen auch deine Pflanzen mit der Zeit Staub – besonders wenn sie große Blätter haben, wie eine Palme oder ein Ficus.

Achte darauf, dass du sie regelmäßig abwischst, damit keine Staubschicht entsteht. Die hindert nämlich deine Pflanzen daran, ihr geliebtes Vitamin D zu tanken.

6. Danach kannst du sie noch schön mit Wasser einstäuben.

Viele Pflanzen mögen eine feuchte Umgebung und regelmäßiges Besprühen der Blätter macht sie glücklich – und wenn sie glücklich sind, bist du glücklich.

7. Dreh die Töpfe regelmäßig, damit die Pflanzen nicht nur in eine Richtung wachsen.

Alle Pflanzen wachsen zum Licht, deshalb wachsen sie garantiert schief, wenn du sie das ganze Jahr über in derselben Position stehen lässt. Um sie zu gleichmäßigem Wuchs zu ermuntern, solltest du den Topf alle paar Wochen drehen.

8. Schneid sie ein bisschen zurück, wenn sie etwas angeschlagen aussehen.

Genau wie splissige Haare geschnitten werden müssen, müssen Pflanzen regelmäßig zurechtgestutzt werden, damit sie ordentlich und üppig aussehen.

Schneide abgestorbene Zweige und gelbe Blätter vorsichtig ab – so kann deine Pflanze mehr Energie in Wachstum stecken. Wer kennt sie nicht, die Ekstase beim Anblick eines neuen Blatts, das sich gerade entfaltet?

9. Achte auf Zeichen, dass es Zeit zum Umtopfen ist.

Wenn deine Pflanze jahrelang im selben Topf gesteckt hat und schon lange keine Zeichen von Wachstum mehr zeigt, kann das daran liegen, dass dein Schatz sich eingeengt fühlt.

Häufige Zeichen sind Wurzeln, die sich aus dem Entwässerungsloch schlängeln, verflochtene Wurzeln in der obersten Erdschicht und trockene, feste Erde, durch die das Wasser einfach durchläuft.

Wenn das der Fall ist, solltest du darüber nachdenken, deiner Pflanze ein neues Heim zu geben und zwar in einem Topf, der fünf bis acht Zentimeter größer ist.

10. Zieh Stecklinge und mach neue grüne Babys.

Gibt es etwas Schöneres, als neues Leben zu erschaffen? Wenn du mehr aus deinen Pflanzen rausholen und sie vermehren willst, hilft dir die Kraft der Stecklinge!

Schneide einfach einen 10–12 cm langen Zweig (oder Seitentrieb) direkt unter einem Blatt ab und entferne alle Blätter bis auf zwei oder drei an der Spitze. Steck den Steckling in ein Glas Wasser und stell es an eine helle Stelle.

Nach etwa einem Monat sollten sich Wurzeln am im Wasser steckenden Steckling zeigen – ein Zeichen, dass du ihn jetzt einpflanzen und deinem Baby beim Wachsen zusehen kannst.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.

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