11 vollkommen irre Vorstellungen von Sex und Frauen, die die Menschen wirklich mal hatten

Was wird man nur in der Zukunft von uns denken???

1. Menschen haben jahrelang daran geglaubt, dass es Frauen mit Reißzähnen in der Vagina gibt.

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Weltweit sind unterschiedlichsten Geschichten über die angebliche "vagina dentata" aufgetaucht –von Chile über Südamerika bis Japan und Griechenland. Einige Kulturen haben Flüche dafür verantwortlich gemacht, andere vermuteten die Ursachen bei irgendwelchen Göttern. Der Name kommt übrigens von Sigmund Freud, der den Mythos in Europa bekannt gemacht hat.

2. Wissenschaftler haben mal gedacht, dass sich in Sperma winzig-kleine, fertige Menschen befinden.

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Im 17. und 18. Jahrhundert glaubten Wissenschaftler an die Präformationslehre. Nach dieser Idee steckt in jedem Spermium ein fertiger Mini-Mensch.

3. Und natürlich hat man auch lange geglaubt, dass Selbstbefriedigung der Grund für die meisten unerklärten Krankheiten sei ...

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Im 18. Jahrhundert glaubten viele Ärzte, dass Masturbation Schuld an einer ganzen Reihe von Krankheiten sei: und zwar an Blindheit, Epilepsie, Ohnmacht, Gedächtnisverlust und sogar an plötzlichen Wachstumsschüben bei Kindern.

4. Und für kleine Brüste!

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Im Jahr 1875 schrieb Dr. John Cowan in "Die Wissenschaft des neuen Lebens", dass Frauen, die regelmäßig masturbieren, wahrscheinlich drüsenbedingte Entwicklungsprobleme hätten und dass einer der Nebeneffekte dieser Erkrankung die schwache Entwicklung der Brüste sei.

5. Cornflakes wurden unter anderem erfunden, um den Drang zu Masturbieren zu kontrollieren.

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John Harvey Kellogg (ja, DER Kellogg) war ein eifriger Antimasturbationsaktivist und grundsätzlich gegen Sex. Er schrieb sogar ein Buch, in dem 39 angeblich durch Masturbation hervorgerufene Begleitschäden gelistet sind.

In seinen Augen riefen bestimmte Lebensmittel wie Fleisch ein erhöhtes Sexualverlangen hervor, während andere Lebensmittel wie Müsli zur Reduzierung dieses Dranges beitragen sollen. So kam er zu dem Schluss, dass das Geheimnis eines gesünderen Lebens darin liege, sich auf die Ernährung zu konzentrieren und entwickelte im Laufe seines Lebens eine ganze Reihe verschiedener Frühstücksflocken.

6. „Hysterie“, die bis in die 1950er Jahre als rein weibliche mentale Störung galt, wurde angeblich durch die Gebärmutter hervorgerufen, die versucht sich im Körper umherzubewegen.

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Den Empfehlungen von Hippokrates aus dem Jahr 460 v. Chr. zufolge konnte die Erkrankung durch das Riechen an einer Flasche mit aromatischen Salzen behandelt werden. Der stechende Geruch der Salze sollte die Gebärmutter dazu veranlassen, an ihren rechtmäßigen Platz zurückzukehren.

7. Hysterie wurde für viele weitere Jahre als Erkrankung anerkannt und eine der vielen Behandlungsmethoden sah Masturbation „mit Hilfestellung des Arztes“ vor... was zur Erfindung des Vibrators führte.

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Im 19. Jahrhundert fanden Ärzte heraus, dass die Massage der Genitalien frustrierter Frauen Abhilfe schaffte – aber die Ärzte bekamen davon Krämpfe in den Händen! Somit wurde ein mechanischer Ersatz erfunden und schließlich der erste elektrische Vibrator.

8. Einst hielt sich auch der Glaube, dass Frauen während der Menstruation nicht in der Lebensmittelindustrie arbeiten oder sich in der Nähe bestimmter Produkte aufhalten sollten, da ihr Blut für giftig gehalten wurde.

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Im Jahre 1919 hat Dr. Bela Schick in Österreich das Konzept des Menotoxins vorgestellt, einer giftigen Substanz im Menstruationsblut. Aus diesem Grund meinte der Arzt, dass Frauen während ihrer Menstruation nicht mit Brotteig, Bier und Wein arbeiten und sogar Blumen fernbleiben sollten, da das Gift diese Produkte völlig ruiniere.

9. Außerdem wurde geglaubt, dass eine Frau nur dann schwanger werden könne, wenn der Sex einvernehmlich war.

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Dieser Mythos findet sich in Gesetzestexten aus dem 16. Jahrhundert. Aber sogar im 19. Jahrhundert behandelte Dr. Samuel Farr's Buch über medizinische Rechtsprechung genau diese Ideen: „Ohne wollüstige Erregung oder die Erfahrung von Lust während des geschlechtlichen Aktes kann keine Schwangerschaft entstehen. Daher kann, wenn tatsächlich eine Vergewaltigung stattgefunden hat, eine Frau nicht schwanger werden.“

10. Auch wurde geglaubt, dass zu viel Lernen die Gebärmutter schädigen könne.

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Im 19. Jahrhundert schrieb ein Mitglied der Harvard University of Medicine, Henry H. Clark, dass Frauen nicht mit dem gleichen Wissen wie Männer umgehen könnten und dass es ihre Gehirne unter Stress setzte was „ihre Gebärmütter unbrauchbar“ mache, wenn sie versuchten, sich zu bilden.

11. Und, als würdiger Abschluss für diese Auflistung wirklich abenteuerlicher Mythen, hier noch ein letzter: Wissenschaftler glaubten einst, dass die Wechseljahre aufträten, weil Männer ältere Frauen nicht attraktiv fänden.

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Im Jahr 2013 gelangte der Biologe Rama Singh zusammen mit Richard Morton und Jonathan Stone von der McMaster University in Kanada zu zweifelhaftem Ruhm, als sie eine Studie veröffentlichten, die behauptete, ältere Frauen würden während der Wechseljahre unfruchtbar, da Männer sie nicht mehr attraktiv fänden.

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Dieser Beitrag wurde aus dem Portugiesischen übersetzt.

RICHTIGSTELLUNG

24.01.2019, 13:05

Punkt 9 war in einer vorherigen Version des Posts falsch bebildert. Wir haben das Bild durch ein passendes ersetzt.

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