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13 Mütter erzählen ehrlich, wie sich das Wochenbett für sie angefühlt hat

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Von: Michelle Anskeit

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Eine Mutter, die auf dem Sofa liegt und schläft. Ihr Baby liegt auf ihr und schläft ebenfalls. Text: „Meine Tochter hat nur eine Stunde am Stück und NUR auf mir drauf geschlafen.“
Wie war das Wochenbett für dich? © Westend61 / IMAGO

„Dein erstes großes Geschäft nach der Geburt fühlt sich an, als würdest du nochmal ein Kind gebären – dieses Mal aber durch deinen Hintern.“

Keine Sorge, dieser Post soll dir keine Angst machen. (Horrorgeschichten über das Kinderkriegen, hören wir schließlich oft genug.) Er soll aber auch nicht die romantisierte Hollywood-Version einer Geburt und der Zeit danach widerspiegeln. Stattdessen wollen wir hier Erfahrungen mit dir teilen und was im Wochenbett alles auf einen zukommen kann und das aus der Sicht der Menschen, die es am besten wissen: Mütter.

Redditor u/phukenh1 hat dazu auf Reddit gefragt: „Was ist etwas, was du nicht über die Geburt/die ersten Wochen danach wusstest und von dem du dir wünschst, dass du es vorher gewusst hättest?“

Viele Mütter haben ihre Erfahrungen zur Geburt und zu der Zeit im Wochenbett geteilt und außerdem auch einige Ratschläge gegeben.

1. „Ich hab es schon davor öfter mal gehört, aber ich hab das Gefühl, dass immer noch nicht genug darüber gesprochen wird: Es kommt häufig vor, dass du dein Kind nicht sofort nach der Geburt abgöttisch liebst.“

„Ich glaube, alles was ich meinem Sohn gegenüber in den ersten zwei Wochen gefühlt habe, war Schock darüber, dass jetzt ein Baby da ist und die Angst davor, dass er weinen könnte. Und dass ich ihn dann nicht beruhigen kann. Dazu kamen dann Schuldgefühle, weil ich ihn nicht sofort geliebt habe. Die haben sich dann aber etwas gelegt, als ich mit anderen Müttern gesprochen habe, die mir sagten, dass es ihnen auch so ging.“

-missintent

2. „Vergiss nicht, dass es vorkommen kann, dass du versehentlich Wasser lässt.“

„Wenn du hustest oder niest, kann es sein, dass du dir dabei ein bisschen in die Hosen machst. Kegel-Übungen können dabei helfen. Auch können Hämorriden ein Problem sein.“

-ashamanflinn

3. „Es kann sein, dass du in den ersten Nächten sehr viel schwitzt – dadurch wird der Körper die Wassereinlagerungen los.“

-mama_cool

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4. „Das Zeug, was nach der Geburt aus deinem Körper kommt, ist nicht nur Blut.“

„Alle reden immer darüber, wie schlimm die Blutung ist, aber da ist auch so viel anderes ‚Zeug‘. Du wirst Muskeln belasten, von denen du nicht mal wusstest, dass du sie hast. Selbst wenn du keinen Kaiserschnitt bekommst, kann es sein, dass du noch tage-, wochen- oder monatelang Muskelkater hast.

Auch der Schmerz nach der Geburt kann die Hölle sein. Es fühlt sich an wie nochmal Wehen zu haben, nur dass da nichts mehr ist, was du rauspressen musst und dass sie nicht in einem bestimmten Abstand kommen. Sie kommen einfach und sind dann irgendwann weg, wenn sie sich dazu entscheiden, aufzuhören.“

-lookielurker

5. „Baby Blues. Natürlich gibt es die ganzen typischen Probleme, wie dass man das Kind nicht zum Einschlafen bekommt, aber ich hatte klare Zeichen einer Wochenbett-Depression und NIEMAND hat es bemerkt.“

„Das war 1993. Die Dinge haben sich jetzt hoffentlich geändert.“

-Stabfacenotback

6. „Ich hätte gerne gewusst, wie man ein Baby dazu bekommt, einzuschlafen. Meine Tochter hat in den ersten vier Tagen immer nur eine Stunde am Stück (und auch nur auf mir drauf) geschlafen.“

„Das. War. So. Schlimm. Ein Tipp: Wenn dein Baby auf dir einschläft, dann warte 20 Minuten oder so ab, bevor du es in die Wiege legst. Dann schläft es weiter.“

-sweet_chick283

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7. „Medikamente, die dir bei deinem Stuhlgang helfen, sind ein absolutes Geschenk. Pack sie nicht einfach in irgendeine Schublade, nur weil du denkst, das wird schon gut gehen.“

„Dein erstes großes Geschäft nach der Geburt fühlt sich an, als würdest du nochmal ein Kind gebären – dieses Mal aber durch deinen Hintern. Es tut so weh, aber es ist so eine Erleichterung, wenn es vorbei ist.“

-BadVogonPoet

8. „Was mich schockiert hat, war, wie viel Milch ich produziert habe.“

„Nach der Geburt werden deine Brüste praktisch steinhart. Danach werden sie langsam wieder weicher und deine Milchproduktion geht durch die Decke!“

-Anonym

9. „Bei mir war es das Gegenteil. Ich war überrascht, weil ich praktisch gar keine Milch hatte.“

„Ich war dann bei einem Spezialisten und trotzdem hatte ich danach immer noch keine Milch. Ich weiß noch, dass mich das total fertiggemacht hat, weil ich dachte, dass etwas mit mir nicht stimmt. Als ob ich gleich zu Beginn eine schlechte Mutter wäre.“

-ChocoCat7675

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10. „Die Schmerzen danach. Vor allem, wenn du Nähte brauchtest – niemand sagt dir, wie schwer es ist, danach in einer gemütlichen Position zu sitzen.“

„Und wie schmerzhaft es sein kann, wenn deine Milch kommt oder wie unangenehm es ist, Wochenbett-Pads zu tragen.“

-leela_xo

11. „Ich hätte gerne gewusst, dass deine Periode wiederkommt, aber höchstwahrscheinlich nicht zur gleichen Zeit wie vorher.“

„Du blutest dann also nach der Geburt und kannst die nächsten Wochen paranoid sein und dich fragen, wann du wieder deine Periode hast.“

-lookielurker

12. „Manchmal führen die Hormone nach der Geburt dazu, dass du dich total euphorisch fühlst. Ich habe erwartet, dass ich traurig sein und heulen würde, aber ich war die ersten zwei Monate nach der Geburt unglaublich glücklich.“

-Clairepants

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13. Zuletzt: „Vertraue nicht hundertprozentig auf alle Ratschläge, die du bekommst und vertrau deinem eigenen Bauchgefühl.“

-Enterprising-possum

Wenn du von weiteren Erfahrungen lesen möchtest, dann wirf einen Blick auf diesen Post, in dem 21 Mütter beschreiben, wie sich eine Geburt wirklich anfühlt.

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