14 hilfreiche Tipps, die wir eigentlich in der Schule lernen sollten

  • Nadja Rödig
    vonNadja Rödig
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Wer braucht Stochastik, wenn du deine Steuerklärung machen kannst.

1. Wie du mit Geld umgehst.

Jeder hat es schon erlebt: Endlich wieder Geld auf dem Konto und nach zwei Wochen ist es auch schon wieder weg. Wenn du dir selbst im Umgang mit Geld nicht ganz traust, hilft es dir vielleicht, ein Haushaltsbuch zu führen. Alle Einnahmen und Ausgaben aufzuschreiben ist zwar manchmal nervig, hilft dir aber enorm dabei den Überblick zu behalten!

2. Wie du richtig recycelst.

Mülltrennung ist gar nicht so selbsterklärend, wie es sich anhört. Was gehört jetzt wirklich in den gelben Sack? Und wohin mit dem ganzen Glas, Papier und Co? Um dir das Recycling zuhause ein bisschen leichter zu machen, kannst du dir verschiedene Behälter zulegen und sie beschriften. Das sieht nicht nur gut aus, sondern macht Mülltrennung für dich und deine Gäste ganz einfach.

3. Wie du ein Regal anbringst.

Am besten natürlich ohne dabei eine Wasserleitung oder ein Stromkabel zu beschädigen. – Deswegen solltest du nie direkt über oder neben Steckdosen und Lichtschaltern bohren! Außerdem solltest du vor dem Anbringen deines Regals wissen, welche Dübel und Schrauben du verwenden willst. Lass dich im Zweifelsfall im Baumarkt beraten, bevor du unschöne Löcher in der Wand hast.

4. Wie du deine Kleidung richtig wäschst, bügelst und faltest.

Okay, wenn wir ehrlich sind: bügeln ist wohl eher der Ausnahmefall. Beim Wäsche waschen kannst du aber mit einigen Tipps dafür sorgen, dass deine Sachen länger schön bleiben. Hol dir zum Beispiel Wäschenetze für deine empfindlicheren Sachen oder auch um zu verhindern, dass deine Socken auf mysteriöse Weise verschwinden. Mit der richtigen Faltmethode schaffst du außerdem Platz in deinem Schrank oder deiner Kommode.

5. Putzen! – So ganz allgemein.

Die undankbarste Aufgabe überhaupt! Putzen macht einen Haufen Arbeit und Aufmerksamkeit bekommt man dafür nur, wenn man es mal nicht gemacht hat. Damit du wenigstens nicht den Überblick über die vielen Aufgaben verlierst, kann dir ein Putzplan helfen - selbst wenn du nicht in einer WG lebst. So kannst du dir einteilen was wöchentlich gemacht werden sollte oder auch eben seltener - wie das leidige Fenster putzen zum Beispiel.

6. Wie du deine Steuererklärung machst.

Die Steuererklärung ist eigentlich gar nicht so schlimm, wie ihr Ruf ihr vorauseilt. Online kannst du sie relativ einfach mit der Steuersoftware Elster machen. Wenn dir der Zeitaufwand zu hoch ist oder deine Steuererklärung komplizierter ausfällt, kannst du dir natürlich auch immer noch Hilfe suchen. Ein Lohnsteuerhilfeverein kann dabei günstiger sein als der Steuerberater.

7. Wie du Pflanzen am Leben erhälst.

Was man nicht alles in Biologie lernt, aber so etwas essenzielles wie Pflanzenpflege irgendwie nicht. Der wichtigste Tipp überhaupt: Lies die Pflegeanweisungen deiner neuen Zimmerpflanze und nimm sie ernst! Was du sonst noch alles bei der Pflege deiner Pflanzen beachten solltest und besonders was du falsch machen kannst, liest du hier.

8. Wofür du dich versichern musst.

Versicherungen können lange bequem über die Eltern laufen. Bis das plötzlich nicht mehr der Fall ist: dann stellt man erstmal fest, wogegen man sich so alles versichern lassen kann! "Kann" ist das Stichwort, denn vieles kannst du dir wahrscheinlich sparen. Überleg, dir was in deiner Lebenssituation sinnvoll ist. Und wie bei allen größeren Anschaffungen gilt auch hier: Vergleichen ist angesagt!

9. Wie du eine Wand streichst.

Egal ob beim Ein- oder Auszug: irgendwann kommt das Thema "Streichen" auf dich zu. Ein einfacher, aber effektiver Tipp: Verzichte darauf, die billigsten Farben zu benutzen. Damit musst du nur ein- statt dreimal streichen und die größere Menge kostet dich am Ende wahrscheinlich genauso viel, wie ein hochwertigeres Produkt.

10. Wie du für sich selbst kochst.

Abwechslungsreich kochen ist anfangs gar nicht so leicht, vor allem mit einem kleinen Geldbeutel. Als absoluter Koch-Neuling kannst du dich super an Kochbüchern für Studenten orientieren. Die Rezepte darin sind einfach und sprengen nicht dein Budget. Oder du schaust mal bei Einfach Tasty vorbei!

11. Wie du Smalltalk führst.

Der Albtraum für alle Introvertierten: Small Talk! Wenigstens lässt sich damit ein peinliches Schweigen vermeiden. Wenn das Thema Wetter mal wieder viel zu schnell abgehandelt ist, kannst du immer noch nach gemeinsamen Interessen suchen. Ihr steht beide auf Filme? Top! Dann frag doch mal nach dem zuletzt gesehenen Kinofilm oder einer Netflix-Empfehlung.

12. Wie du es schaffst, Geld zu sparen.

Mit dem ersten (meistens viel zu geringem) Gehalt kommt es einem so vor, als wäre es unmöglich, irgendwie Geld zu sparen. Aber: Versuche langfristig zu denken! Selbst nur einen Euro am Tag beiseite zu legen bedeutet, dass du am Ende des Jahres 365 Euro gespart hast. Es gibt aber auch noch mehr clevere Sparmethoden, die dir dabei helfen können am Ball zu bleiben.

13. Wie du deine eigene Assistenz bist.

Du wirst immer unterschätzen, wie viele Dokumente und Unterlagen sich über ein Leben anhäufen. Fang deshalb lieber rechtzeitig mit einer sinnvollen Ablage an, egal ob auf dem Rechner oder in Papierform. Leg dir zum Beispiel einen Ordner mit den wichtigsten Unterlagen zu, von A (wie Abrechnungen) bis Z (wie Zeugnisse).

14. Wie du dich um dich selbst kümmerst.

Unabhängigkeit heißt auch, für sich selbst zu sorgen. Versuche neben dem Stress im Studium, der Schule oder der Arbeit auch ein bisschen Zeit NUR FÜR DICH einzuplanen. Geh mal alleine ins Kino oder zieh dich zurück und lies ein Buch. Und vor allem: Lerne auch mal, NEIN zu sagen!

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