14 Tipps für alle, die überlegen, sich vegan zu ernähren

Vielleicht lässt du's erstmal langsam angehen.

Vor Kurzem haben wir die BuzzFeed-Community gefragt, was sie Leuten empfehlen würden, die sich vegan ernähren wollen. Hier sind einige der besten Tipps:

1. Beginne mit Lebensmitteln, die von Natur aus pflanzlich sind:

„Fange erstmal mit regionalen Lebensmitteln an, die rein pflanzlich sind und versuche nicht, all deine Lieblingsgerichte auf einmal zu ersetzen. Bohnen und Körner machen dich satt. Außerdem gibt es viele leckere vegane Alternativen, mit denen du dich gesund ernähren kannst. Versuch's mal mit Tacos, Burritos, Currys, asiatischen Nudeln, Chili mit Maisbrot oder Cannellini-Bohnen und Pasta.“

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2. Es geht nichts über Currys und mexikanisches Essen:

„Currys sind echt eine super vegane Mahlzeit. Statt Fleisch kannst du dafür Süßkartoffeln, Kichererbsen, Linsen und Tofu verwenden. Für eine cremige Currysoße kannst du Kokosnusscreme benutzen. Mexikanisches Essen ist als vegane Option mindestens genauso lecker. Das Fleisch kannst du mit Bohnen und Pilzen ersetzen. Außerdem kannst du so viel Gemüse dazu geben, wie du magst.“

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3. Versuche, so lange wie möglich auf Ersatzprodukte für Fleisch und Milch zu verzichten:

„Ich würde vorschlagen, dass du nicht direkt mit Fleischalternativen beginnst. Glaub mir, die schmecken besser, wenn du ein Jahr lang keinen Burger gegessen hast. Wenn du direkt vom Fleisch zu Fleischalternativen wechselst, könnte der Unterschied zu krass sein.“

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„Verzichte eine Weile auf Käse, bevor du veganen Käse probierst. Der schmeckt nämlich ganz anders, als du vielleicht gewohnt bist. Ich habe ungefähr sechs Monate gewartet, bevor ich zum ersten Mal veganen Käse gegessen habe.“

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4. Wenn du trotzdem nicht auf Ersatzprodukte verzichten möchtest, sind hier ein paar gute Empfehlungen:

„Ich benutze Hefeflocken statt Käse. Streue sie einfach auf dein Essen, wenn du dich nach dem Geschmack von Käse sehnst. Das macht die Umstellung leichter, glaub mir.“

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„Für mich war der Verzicht auf Milchprodukte das Schwierigste daran, mich vegan zu ernähren. Es gibt jedoch viele tolle Alternativen zu Kuhmilch (Soja, Kokosnuss, Nuss, Hanf usw.). Inzwischen liebe ich die Hafermilch von Oatly. Selbst, wenn ich mich nicht vegan ernähren würde, würde ich sie wahrscheinlich lieber trinken, als normale Kuhmilch.

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5. Lies dir die Zutaten genau durch:

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„Schau dir die Zutaten deiner Lebensmittel genau an. In sehr vielen Produkten ist nämlich Milch versteckt.“

– Mariah

6. Gib dir viel Mühe mit den Beilagen:

„Nüsse, Kerne und Samen werden eindeutig unterschätzt. Du kannst sie rösten und zu Gemüse geben, über Pasta oder Salate streuen, oder dein eigenes Studentenfutter machen. Es gibt so viele Möglichkeiten!“

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„Probiere unbedingt verschiedene Gewürze und Kräuter aus. Frische Kräuter werden dein Leben verändern!“

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7. Beobachte, wie du dich dabei fühlst:

„Viele Leute sind gegen vegane Produkte wie Soja oder Quorn allergisch oder intolerant. Schau also genau, wie es dir dabei geht, wenn du verschiedene Sachen ausprobierst. Normalerweise wirst du schnell merken, ob du zum Beispiel Bauchschmerzen von etwas bekommst. Wenn du auf ‚Clean Eating‘ stehst, solltest du auf jegliches vegane Junkfood und Ersatzprodukte für Fleisch und Milch verzichten, denn die haben normalerweise sehr viele Kohlenhydrate und Fette.“

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8. Wenn dir das alles ein bisschen zu viel ist, dann halte dich an die einfachen Dinge:

„Wenn du gleich zu Beginn eine Million neue vegane Rezepte ausprobieren willst, ist das zwar super, aber es kann dich auch ziemlich überfordern. Lass es erstmal entspannt angehen und fange mit den einfachen und günstigen Möglichkeiten an, wie zum Beispiel Erdnussbutter-Toast mit Marmelade, Pasta mit Tomatensoße, Smoothies, Porridge, Falafel, Suppen oder fleischloses Chili.“

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9. Denk auch an die Vitamine, damit du genug Energie hast:

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„Ich kann Vitamin B12 empfehlen und je nach persönlichem Bedarf auch Eisen. Ich ernähre mich seit über zwei Jahren vegan. Während des ersten Jahres habe ich keine Nahrungsergänzungsmittel genommen und ich hatte viel weniger Energie.“

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10. Iss mehr Gemüse:

„Wenn du dich vegan ernährst, musst du nicht gleich befürchten, auf deine Lieblingsgerichte verzichten zu müssen. Aber du kannst Gemüse sehr gut in die Rezepte einbauen. Du liebst Makkaroni mit Käse? Kein Problem, probier mal Makkaroni mit Süßkartoffel. Du bist ein Taco-Fan? Dann wirst du Kichererbsen-Tacos lieben.

Durch das Gemüse wirst du dich viel besser, gesünder und fitter fühlen, ohne auf deine Lieblingsgerichte verzichten zu müssen. Und wenn dir das viele Gemüse mal zum Hals raus hängt, kannst du dir eine Packung Oreos gönnen, die sind nämlich auch vegan.“

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11. Probiere die vegane Variante deines Lieblingsgerichtes aus:

„Wenn ich vegane Makkaroni mit ‚Käse‘ zubereite, mache ich eine weiße Soße mit ungesüßter Sojamilch, die ich mit Maisstärke verdicke. Dazu gebe ich Salz, geräucherte Paprika und Senfpulver. Es schmeckt vielleicht nicht genauso wie Mac 'n' Chees, aber das Paprikagewürz erinnert mich an geräucherten Käse. Und mir schmeckt's!“

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12. Lass dich mal in einem guten veganen Restaurant verwöhnen:

„Ich versuche, mich regelmäßig vegan zu ernähren. Es gibt inzwischen richtig gute vegane Restaurants, deren Angebot es für mich sehr viel leichter macht, diszipliniert zu bleiben. Ich finde es super spannend, Gerichte oder neue Versionen von bekannten Gerichten auszuprobieren, die ich früher so nie gewählt hätte. Das ist ein total neues Erlebnis.“

– Tristan

13. Und zu guter Letzt, gewöhne dich langsam daran:

„Ich würde dir nicht empfehlen, deine normalen Essgewohnheiten von heute auf morgen umzustellen. Vielleicht beginnst du erstmal mit einem Essen pro Tag und erhöhst dann auf einen ganzen Tag pro Woche. Du wirst sehen, dass es viel einfacher ist, durchzuhalten, wenn du nicht zu hart zu dir selbst bist.“

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Die Beiträge wurden gekürzt und/ oder der besseren Verständlichkeit halber bearbeitet.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.

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