14 wirklich einfache Wege, um weniger Müll zu produzieren

[ANZEIGE] Weil es echt nicht schwer ist, deinen Plastikverbrauch zu reduzieren.

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Wir hoffen, dass dir unsere Produktempfehlungen gefallen. Nur damit du Bescheid weißt: BuzzFeed erhält einen kleinen Anteil der Verkäufe, die du hier verlinkt siehst. Außerdem: Die Angaben zu Preisen und Vorrätigkeit der Artikel beziehen sich auf den Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Posts.

1. Investiere in Bienenwachstücher und verabschiede dich von deiner Frischhaltefolie.

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Sie machen nicht nur weniger Mühe als Plastikfolie — mit der ich irgendwie einfach nicht klarkomme — sie können auch ein Jahr lang gewaschen und wiederverwendet werden.

Ich habe ein Dreier-Set (klein, mittel, groß), das es bei Amazon für etwa 20 € gibt.

2. Verzichte auf Strohhalme. Sag dem Barkeeper bei der Bestellung, dass du keinen brauchst.

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Wenn du allerdings selber gerne Drinks mit Trinkhalmen servieren willst, gibt es zum Beispiel dieses Viererset aus Edelstahl für nicht mal 7 Euro. Eine Reinigungsbürste wird mitgeliefert.

3. Bestell dir Eis in der Waffel statt im Becher. Lecker und müllfrei!

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Waffel > Becher. Immer!

Die Papp-Becher, in denen das meiste Eis serviert wird, sind in Plastik ummantelt (wie Coffe-to-go-Becher). Nimm nächstes Mal also eine Waffel, wenn du eine Kugel bestellst.

4. Wenn du menstruierst, überleg mal, eine Menstruationstasse zu benutzen.

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Neben waschbaren Pads und Einlagen sind Menstruationstassen eine umweltfreundliche Option für all jene, die eine Periode haben. Wenn du noch nie eine benutzt hast, aber ein paar Tipps möchtest, bevor du sie ausprobierst, kannst du hier 37 sehr hilfreiche Tipps von Menschen finden, die sie benutzen. Und du kannst Seiten wie Tassenfinder nutzen, die mit ein paar Fragen herausfinden, welche Modelle für deinen Körper in Frage kommen.

Es gibt diverse Modelle – die Lunette zum Beispiel hat auf Amazon viele gute Bewertungen.

5. Erkundige dich, ob es einen Lebensmittelladen in deiner Nähe gibt, der Lebensmittel in großen Mengen ohne Verpackung verkauft.

Ein Großteil des Plastikmülls im Alltag stammt von Lebensmittelverpackungen. Auch, wenn ich ihn nicht komplett vermeiden kann, habe ich etwas nachgeforscht und herausgefunden, dass es in meiner Nähe einen Lebensmittelhändler gibt, der Reis, Linsen, Getreide und ein paar weitere Artikel ohne Verpackung verkauft. Ich bring einfach ein Glas oder einen Beutel mit und fülle mir ab, was ich brauche.

6. Setz auf Seife, statt auf Duschgel in Plastikverpackungen.

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Früher war ich extrem gegen Seife. Ich glaube, das kommt daher, dass ich als Kind Seife benutzen musste, die die Haut ausgetrocknet hat. Aber lass dir eines gesagt sein: Seife ist nicht mehr das, was sie früher war!

Meine Lieblingsseife ist Dr. Bronner's Eukalyptusseife, weil sie in Papier verpackt ist und mich an den australischen Busch erinnert. Lush hat kürzlich auch einige nackte Duschgels herausgebracht, die im Grunde Seifen in Form einer Duschgel-Flasche sind.

7. Gewöhn dir endlich den Gebrauch von Plastikflaschen ab und finde eine wiederverwendbare Flasche, die du gerne benutzt.

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2016 wurden weltweit mehr als 480 Milliarden Plastikflaschen verkauft. Neben der Tatsache, dass Plastikflaschen mit Hilfe von Wasser und Öl (zwei Ressourcen, die wir absolut nicht verschwenden sollten) hergestellt werden, ist es wegen der hohen Anzahl an verwendeten und entsorgten Plastikflaschen fast unmöglich, sie alle zu recyclen. Die meisten enden auf Mülldeponien oder im Meer. Laut neuer Forschungen wird das Meer 2050 mehr Plastik als Fische beinhalten.

Der beste Weg, um dem Plastik den Krieg zu erklären, ist — falls das Leitungswasser trinkbar ist, wo du lebst — kein Wasser in Flaschen mehr zu kaufen. Ich habe vor zwei Jahren eine Swell-Trinkflasche (siehe oben) zum Geburtstag bekommen und seitdem viel weniger Plastikflaschen gekauft. Swell-Trinkflaschen gibt es bei Amazon für rund 40 Euro. Allerdings gibt es auch günstigere Exemplare, wie zum Beispiel diese Wasserflaschen von KING DO WAY ab etwa 15 Euro, oder diese Thermosflaschen von Cmxing, ab 13 Euro.

8. Hol dir einen wiederverwendbaren Kaffeebecher und — am wichtigsten — gewöhne dir an, ihn jeden Tag zu benutzen.

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In allen möglichen Coffeeshops, Bäckereien und Cafés kannst du dir deinen Kaffee zum Mitnehmen inzwischen in deinen eigenen Becher füllen lassen.

Der Emsa Isolierbecher kostet keine 20 Euro und hat über 5000 5-Sterne-Bewertungen auf Amazon.

9. Fang damit an, deinen Biomüll entweder selbst zu kompostieren oder zu spenden.

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Ich habe mir Kompostieren immer als etwas vorgestellt, das ich mache, wenn ich ein 60-jähriger Hippie mit einer Wurmfarm bin, der abgeschieden in den Bergen lebt. Aber nein. Momentan lebe ich in New York und bringe meinen Kompost (hauptsächlich Essensreste, Eierschalen und Kaffeesätze) zu einer lokalen Abnahmestation, wo er für einen gemeinschaftlichen Nachbarschaftsgarten verwendet wird.

Ich besitze außerdem einen Oxo Komposteimer, der etwa 18 Euro kostet.

10. Einmachgläser vom Etikett befreien, waschen und wiederverwenden.

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Ich verurteile schon mich selbst dafür, dass ich das sage, aber *seufz* ich habe vor Kurzem eine Kombucha-Glasflasche ausgewaschen (ich bin eine Parodie meiner selbst, ich weiß) und benutze sie nun als reizende Vase in meinem Wohnzimmer! Einmachgläser eignen sich außerdem toll, um Salat mit auf Arbeit zu nehmen, oder um Nüsse aufzubewahren – und ja, auch als als improvisierte Vase.

11. Nimm dir fest vor, weniger Kleidung zu kaufen.

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Schätzungen zufolge werden in Deutschland jährlich eine Million Tonnen Textilien aussortiert, wovon ein großer Teil auf den Müll wandert. Es ist eine Sache, die Kleidung, die du nicht mehr brauchst, ordnungsgemäß zu spenden/zu verschenken/zu tauschen/zu verkaufen – aber es ist noch besser, weniger davon zu kaufen, damit du künftig weniger Müll hast.

12. Wähle im Supermarkt die Produkte, die am wenigsten Verpackung haben.

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Obst, vor allem jenes, das in seiner eigenen natürlichen Schutzverpackung wächst, muss nicht in Plastik eingewickelt werden. Hol Bio-Obst und -Gemüse dort, wo es nicht eingepackt werden muss, um Bio zu bleiben – zum Beispiel auf dem Markt.

13. Lass deine Kleidung und deine Schuhe reparieren — oder repariere sie selbst, wenn du das kannst — anstatt sie zu ersetzen.

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Ich habe einen großen Verbrauch an Schuhen, da ich jeden Tag zur Arbeit und wieder nach Hause laufe. Ich habe Schuhreparaturen immer für zu teuer und nervig gehalten, also habe ich sie ersetzt, ersetzt und ersetzt. Aber dann hatte ich ein tolles Paar Stiefel, die oben noch in makelloser Verfassung waren, doch die Absätze waren abgenutzt und schief.

Meine Mutter gab mir den Rat, die Schuhe mit neuen Sohlen ausstatten zu lassen. Das hat mich viiiiiel weniger als ein neues Paar Stiefel gekostet und so konnte ich mehr aus meinen Schuhen rausholen.

14. Versuche, Kaffee-Kapseln zu vermeiden.

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Eine einzige Kaffee-Kapsel benötigt zwischen 150 und 500 Jahren, um sich auf einer Mülldeponie zu zersetzen. Und obwohl diese Pods recycelt werden könnten – nun ja, tun die meisten Büros und Haushalte das nicht. Wenn du eine Kapsel-Maschine von Nespresso besitzt, kannst du wiederverwendbare Kaffeefilter benutzen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.

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