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16 Dinge, die in den 2000ern selbstverständlich waren und heute nicht mehr existieren

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Von: Michelle Anskeit

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Eine Werbung vom Jamba-Sparabo, bei der drei verschiedene Logos übers Handy gekauft werden können.
Hast du dir mal einen der Jamba-Songs oder -Logos geholt? © YouTube: vongesternblog

JETZT IM JAMBA-SPARABO!

Vielleicht hast du auch schon mitbekommen, dass die 2000er gerade ein kleines Revival feiern. Mir ist es spätestens bewusst geworden, als ich neulich bei H&M war und in der Hosenabteilung viel mehr Low Rise-Jeans gesehen habe, als mir lieb ist ... Kurz darauf haben meine Kolleginnen und ich uns über nervige Klingeltöne von früher unterhalten und na ja, dadurch sind wir auf diese Post-Idee gekommen.

Eigentlich total verrückt, welche Dinge früher fast jede:r hatte, weil sie total in unserem Alltag etabliert waren – und heute gibt es sie kaum oder gar nicht mehr beziehungsweise werden sie nur selten noch benutzt. Ein paar davon siehst du jetzt in dieser Liste, die dich vielleicht so nostalgisch wie mich macht:

1. Das Jamba-Sparabo:

Eine Person, die mit dem Handy in der Hand vor einem Bildschirm sitzt, auf dem die frühere Website des Jamba-Sparabos aufgerufen ist.
Sei ehrlich: Hast du einen Klingelton aus dem Jamba-Sparabo benutzt? © Becker&Bredel/IMAGO

Fangen wir gleich mit dem an, was die 2000er geprägt hat wie kaum etwas anderes: Crazy Frog, Sweety und Co.! Du kannst dich bestimmt auch noch daran erinnern, wie du dir minutenlang unendlich Werbung von dieser Kostenfalle angucken musstest. Und ich wette, du hast auch das ein oder andere Mal darüber nachgedacht, dir einen zu holen!

Fun Fact: Jamba hat wie die Bravo Hits früher auch CDs mit den Jamba Hits! rausgebracht:

Und wenn du gerade nochmal reinhören möchtest, was es alles so gab, dann hilft dir am besten Sweety persönlich:

2. Bildschirmschoner, Love Calculator oder X-Ray-Scanner – die vielen „Apps und Goodies“ der 2000er:

Ich erinnere mich noch ziemlich genau daran, dass ich mich damals immer gefragt habe, wie diese ganzen Versprechungen eigentlich funktionieren sollten. Wie konnte der „X-Ray-Scanner“ unter die Klamotten von Leute gucken und wieso war das nicht verboten, selbst wenn es nur eine Prank-App war? Und kann mir der Love Calculator jetzt eigentlich doch nochmal sagen, ob mein Crush Philipp aus der Schule und ich ein gutes Paar wären?

3. Infrarot:

Ein Foto von einem Nokia Handy, auf dem gerade eine Übertragung via Infrarot stattfindet.
Ich erinnere mich noch daran, wie oft ich früher Infrarot benutzt habe ... © Seeliger/IMAGO

Auch hier habe ich eine sehr spezifische Erinnerung daran, wie meine Schwester mir eine 8-Bit Version von „Breaking The Habit“ von Linkin Park via Infrarot geschickt hat. Dabei durften die Handys AUF KEINEN FALL zu weit auseinander liegen. Sonst hat alles sofort abgebrochen.

4. Diddl-Zeitschriften und Blöcke:

Das wahre Gold der 2000er (und manchmal auch noch heute). Die Blöcke waren mein absolutes Lieblings-Merchandise, aber du hättest mal das Zimmer von meiner Schwester sehen sollen! Sooo viele Diddl-Mäuse! Und heute hat sie ihre ganze Sammlung einfach verschenkt ...

5. LAN-Kabel für Tauschgeschäfte auf dem GameBoy:

Nintendo hat das ja schon ziemlich schlau gemacht damals. Es gab normalerweise immer zwei verschiedene Versionen des Spiels, beispielsweise Pokémon Rot und Blau oder Gold und Silber. Dabei gab es bestimmte Pokémon nur in einer Version, weshalb du dann das Verbindungskabel brauchtest, um mit deinen Freund:innen zu tauschen.

Oder du machst es wie ein Freund von mir und erzählst deinen Eltern, dass deine Schwester sich die andere Version wünscht, obwohl sie die gar nicht will und schnappst sie dir selbst.

6. Und die Gameboy-Lampe, mit der du im Auto endlich ohne Hilfe von Straßenlaternen spielen konntest:

Wie nervig war es bitte, wenn du abends am besten direkt vor dem Fernseher sitzen oder im Auto immer auf die kleinste Lichtquelle warten musstest, um auf dem Bildschirm irgendwas sehen zu können? Selbst die Lampe hat manchmal nicht funktioniert ... Der Nintendo DS war da schon revolutionär.

7. Memory Card, beispielsweise zum Zocken auf der PS1:

Sag mir bitte, dass ich nicht die Einzige war, die schon einmal ein Spiel auf der Playstation 1 super weit gezockt und erst dann gemerkt hat, dass zum Speichern eine Memory Card nötig ist. Ich hätte einfach heulen können. Jedenfalls konnten diese Teile früher etwa 120 Kilobyte speichern. Heutzutage haben alle Playstations eigenen Speicher und lassen sich mit mehreren Terabytes erweitern. Crazy, oder?

8. ICQ Nummern:

Kennst du deine noch? Ich hab leider keine Ahnung mehr, was meine war, aber ich hab großen Respekt vor allen, die sich ihre bis heute merken können. Außerdem hab ich eine wichtige Frage: Hast du auch immer zu viel Zeit damit verbracht, diese Spiele bei ICQ zu spielen? Da war doch irgendwas mit Lamas ...

9. Telefonkarten mit Guthaben:

Manchmal ist es echt komisch, darüber nachzudenken, wie viel sich in den letzten Jahren verändert hat. Ich meine, wann hast du das letzte Mal eine Telefonkarte benutzt? Oder dein Handy mit 15 Euro aufgeladen, um ins Internet gehen zu können oder genug SMS zu verschicken?

10. Und diese Tarifscheibe für Telefongespräche, die heutzutage niemand mehr braucht:

Telekom Timer
Kennst du die noch? © Sebastian Fiebrig

Ganz ähnlich ist das doch mit dem Tarif, an den man sich früher halten musste, um sparen zu können. Sagt dir der „Mondschein-Tarif“ noch etwas?

11. Telefonzellen:

Früher, wenn ich von der Schule nach Hause gekommen bin, bin ich immer an mindestens zwei Telefonzellen vorbeigelaufen. Heute sehe ich da keine mehr und auch sonst denke ich höchstens an welche, die in England stehen. Ich glaube auch, dass ich die selber nie benutzt habe, aber für den Notfall waren sie doch eigentlich echt praktisch.

12. CD-Rohlinge/Gebrannte CDs:

Der Ausdruck purer Romantik oder tiefer Freundschaft war es doch, wenn du für jemanden dessen Lieblingssongs auf eine CD gebrannt hast. Ich wünschte immer, meine Handschrift wäre schöner gewesen, weil meine immer echt hässlich ausgesehen haben ... Aber ganz ehrlich? Ich würde mich heute immer noch über eine gebrannte CD freuen.

13. Digitalkameras:

Ein Mädchen, das mit einer Digitalkamera ein Foto von einem anderen Mädchen macht, das posiert.
Ich hab meine Digitalkamera erst neulich wieder gesehen ... © Danita Delimont/IMAGO

Wir reden hier nicht von den teuren Spiegelreflexkameras, die natürlich immer noch viel benutzt werden. Ich rede von dieser meist silbernen Kamera, die du mit in den Urlaub genommen und mit der du auch immer so ein bisschen vor deinen Bekannten angeben hast. Ich hab mir die Bilder von meiner neulich angeguckt ... Die Qualität war echt nicht so gut.

14. Emoticons wie diese schöne Rose @-->--- :

Eine Nahaufnahme eines alten Nokia Handy-Bildschirms, auf dem eine SMS zu sehen ist, in der steht: „Du gehst aus den chat wenn ich komme :-( pattel.“
Was hast du am liebsten aus den Zeichen gebastelt? Die Rose war schon was für Fortgeschrittene ... © Seeliger/IMAGO

Ich hab diese Rose früher STÄNDIG benutzt! Was gab es da denn noch alles? Und wie hab ich das vergessen, wenn es noch gar nicht so lange her ist? Heute gibt es so unendlich viele Emojis, aber eigentlich können die gar nicht mit diesen coolen Zeichenfolgen hier mithalten ... Da haben sich die Leute noch richtig Mühe gegeben!

15. Und den SMS-Posteingang aussortieren, um neue Nachrichten zu bekommen:

Eine Nahaufnahme eines alten Nokia-Handys, auf dem „SMS-Nachricht jetzt senden?“ steht.
Verschickst du noch manchmal eine SMS? © Busse/IMAGO

Einfach super nervig! Ich muss doch jede einzelne aufbewahren und ich will KEINE löschen, nur weil mein Speicher schon wieder voll ist. Das Speicherproblem hab ich auch echt heute noch, nur mit so 13.000 Fotos ...

16. Scooby Doo Bänder:

Zuletzt: Die wahre Mode der 2000er! Ich hab diese Bänder auch mal selbst gemacht und du weißt bestimmt genau wie ich, wie viel Arbeit die sind. Aber komm, es hat sich schon gelohnt, wenn du am Ende dann einfach das coolste Kind der Klasse warst.

Wenn du jetzt noch mehr Nostalgie willst, dann sind hier 37 alltägliche Sätze aus den 2000ern, die Kinder heute nicht mehr verstehen.

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