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19 faszinierende Behind The Scenes-Fakten über „Avatar: Der Herr der Elemente“

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Zuko sollte zuerst ein Erwachsener sein und Onkel Iroh war in der ursprünglichen Pilotfolge nirgends zu sehen.

1. In einem Interview mit dem „Animation World Network“ sagte der Mitschöpfer der Serie, Bryan Konietzko, dass er die Charakterdesigns von Katara und Sokka „nur eine Stunde vor dem Pitch-Meeting“ skizzierte.

„Natürlich haben sich ihre Designs seitdem weiterentwickelt, aber man würde sie an diesen ersten Zeichnungen bereits erkennen.“

Sokka und Momo aus der Serie „Avatar: Der Herr der Elemente“.
Beide sind einfach perfekt geworden. © Nickelodeon / Via youtube.com

Anscheinend vergingen nur zwei Wochen zwischen dem Tag, an dem die Idee für die Serie von Konietzko und Mitschöpfer Michael Dante DiMartino entstand, und dem Tag, an dem sie diese Nickelodeon vorstellten.

Aang, Katara und Sokka in „Avatar: Der Herr der Elemente“.
In zwei Wochen kann viel passieren. © Nickelodeon / Via youtube.com


2. Im selben Interview zählte Konietzko einige seiner und DiMartinos Inspirationen auf. Er betonte besonders, dass die Arbeit von Hayao Miyazaki „uns wirklich inspirierte und weiterhin inspiriert“, und sagte, dass ihn insbesondere Prinzessin Mononoke „ermutigt“ habe.

Prinzessin Monoke auf Moro.
Auch eine tolle Serie. © Miramax / Courtesy Everett Collection

Cowboy Bebop war eine weitere Inspiration, ein „großartiges Beispiel für eine epische Serie, die eine breite Palette von Emotionen hatte“, sowie die OVA FLCL, von der Konietzko sagt, dass sie „die Spielregeln neu definiert hat“.

Der Serie „Cowboy Bepop“.
Kann ich ihnen zu zustimmen. © Samuel Goldwyn Films / Courtesy Everett Collection

3. Konietzko und DiMartino haben Mako, der in den ersten beiden Staffeln in der Original-Vertonung Onkel Iroh gesprochen hat, die Rolle ohne Vorsprechen angeboten. Nach seinem Tod im Jahr 2006 hat Greg Baldwin die Rolle übernommen.

Prinz Zuko und Onkel Iroh in „Avatar: Der Herr der Elemente“.
Iroh ist einfach einer der wichtigsten Charaktere der Serie. © Nickelodeon / Via youtube.com

In einem Interview mit IGN sagte DiMartino: „Bryan und ich hatten Mako in ein paar Filmen gesehen und wir boten ihm die Rolle an, ohne auch nur ein Vorsprechen zu hören. Als er das erste Mal aufnahm, wussten wir, dass er perfekt war. Er war wirklich lustig und brachte viel Wärme in den Charakter. Aber er kann auch sehr weise und ernst klingen, wenn es nötig ist. Wir fühlen uns geehrt, dass er ein Teil von Avatar war.“

Mako in dem Film „The Wash“ von 1988
Mako in dem Film „The Wash“ von 1988 © Skouras Pictures / Courtesy: Everett Collection.

4. Greg Baldwin war einzigartig dafür aufgestellt, um die Rolle zu übernehmen. Grund dafür ist ein Geschenk, das er Jahrzehnte zuvor erhalten hatte. 

1977 schenkte ihm jemand den Soundtrack von Pacific Overtures, einem Musical, das Mako für seine Leistung als Sprecher eine Tony-Nominierung einbrachte. Baldwin sagte dem Guardian: „Ich war einer der wenigen Menschen, die seit 30 Jahren Makos Stimme imitierten.“

Onkel Iroh in „Avatar: Der Herr der Elemente“.
Da fällt der Apfel nicht weit vom Stamm. © Nickelodeon / Via youtube.com

Abgesehen von dem absoluten Glücksfall eines Geburtstagsgeschenks war es eine einschüchternde Aufgabe, die hohen Standards zu erfüllen, die sein Vorgänger gesetzt hatte. Baldwin sagte dazu: „Ich wusste von Anfang an, dass ich nicht Mako bin. Mako wurde für einen Oscar nominiert, einen Tony; er eröffnete das erste amerikanisch-asiatische Theater in den USA.“

Onkel Iroh mit Tee in der Hand und in Klamotten des Erdkönigreichs in der Serie „Avatar: Der Herr der Elemente“.
Ich finde, dass er es sehr gut gemacht hat. © Nickelodeon / Via youtube.com

Baldwin bezeichnete die Rolle, die er und Mako teilten, als „Vaterfigur für eine ganze Generation“.

Onkel Iroh und Prinz Zuko umarmen sich in „Avatar: Der Herr der Elemente“.
Sehe ich ähnlich. © Nickelodeon / Via youtube.com

5. Tennislegende Serena Williams ist absolut begeistert von Avatar: Der Herr der Elemente und seiner Fortsetzung Die Legende von Korra und hat in beiden Serien eine kleine Rolle.

Serena Williams in Wimbledon, England am 11. Juli 2019.
Serena Williams in Wimbledon, England am 11. Juli 2019. © IMAGO / Action Plus

In Avatar tritt sie als Ming auf, eine Gefängniswärterin der Feuernation, die sich während seiner Gefangenschaft in Staffel drei mit Onkel Iroh anfreundet. Und in der Legende von Korra spricht sie eine Weise.

Die Gefängniswärterin Ming, welche von Serena Williams gesprochen wird, spricht mit Onkel Iroh im Gefängnis in „Avatar: Der Herr der Elemente“.
Da bin ich sehr neidisch. © Nickelodeon / Via youtube.com

6. Es gibt mehrere wesentliche Unterschiede zwischen der nicht ausgestrahlten Pilotfolge, die als Teil des Pitching-Prozesses produziert wurde, und der, die schließlich auf Nickelodeon lief. 

Zum Beispiel wird Aang im Original von Mitchell Musso von Hannah Montana und nicht von Zach Tyler Eisen gesprochen.

Aang luftbändigt einen Stein und der Lemur Momo greift danach.
So wie es jetzt ist, ist es natürlich viel besser. © Nickelodeon / Via youtube.com

Katara heißt dort Kya, was letztendlich der Name ihrer Mutter wurde ...

Katara wird von Soldaten der Feuernation festgehalten in „Avatar: Der Herr der Elemente“.
Ich mag beide Namen. © Nickelodeon / Via youtube.com

... und tragischerweise war kein Onkel Iroh in Sicht.

Prinz Zuko wird von einem Soldaten der Feuernation festgehalten, in „Avatar: Der Herr der Elemente“.
Undenkbar! © Nickelodeon / Via youtube.com

7. Die verschiedenen Arten des Bändigens haben jeweils ihre Wurzeln in echten Kampfkunststilen. Dies wurde vom Kampfkunst- und Kung-Fu-Berater der Show, Sifu Kisu, vorgeschlagen.

Katara bändigt Wasser gegen einen Feuerbändiger, in „Avatar: Der Herr der Elemente“.
Welches Elemente würdet ihr am liebsten bändigen? © Nickelodeon / Via youtube.com

DiMartino sagte gegenüber IGN: „Die kreisförmigen Bewegungen von Ba Gua passten zum Luftbändigen, die fließenden Bewegungen von Tai Chi wurden zum Wasserbändigen, der kraftvolle Hung Gar-Stil war perfekt für das Erdbändigen und der schnelle, aggressive Stil des nördlichen Shaolin war die Inspiration für das Feuerbändigen.“

Prinz Zuko verzerrt das Gesicht während er das Feuer bändigt.
Ich finde auch, dass das sehr gut passt. © Nickelodeon / Via youtube.com

8. Sifu Kisu selbst bevorzugt Nördliches Shaolin, die Inspiration hinter dem Feuerbändigen. Er sagte zu Men‘s Health: „Es ist ein sehr starker, dynamischer Stil. Er verwendet kraftvolle Hand- und Beinbewegungen.“

Prinz Zuko im Endkampf gegen seine Schwester Prinzessin Azula in „Avatar: Der Herr der Elemente“.
Ich persönlich mag den Stil des Luftbändigens am meisten. © Nickelodeon / Via youtube.com

9. Laut dem Guardian sollte Toph, das blinde 12-jährige erdbändigende Kraftpaket, die mit ihren Füßen Bewegungen und Vibrationen auf dem Boden wahrnimmt, ursprünglich ein „muskulöser Mann“ sein.

Topf Beifong während sie erdbändigt, in „Avatar: Der Herr der Elemente“.
Genau diesen Gegensatz liebe ich sehr. © Nickelodeon / Via youtube.com

Tophs Synchronsprecherin im Original, Michaela Jill Murphy*, war erst elf Jahre alt, als sie ihre Rolle bekommen hat. Murphy sagte dem Guardian: „Fans haben sich gemeldet und gesagt: ‚Es gab noch nie eine Figur, die blind war, mit der ich mich identifizieren konnte, die ständig Witze macht, die mit sich im Reinen ist. Viel zu oft werden Menschen mit Behinderungen verhätschelt. Toph tut das Gegenteil davon. Sie lehrt uns, dass wir das, was wir als Schwäche ansehen, das ist, was du es sein lässt – es sei denn, du lässt es andere Menschen für dich definieren.“

Toph, mit Aang, Katara und Appa im Hintergrund in „Avatar: Der Herr der Elemente“.
Sehe ich genauso! © Nickelodeon / Via youtube.com

*Murphy wird in der Serie unter einem Künstlernamen aufgeführt: Jessie Flower. 

10. Sifu Kisu sagte gegenüber Men‘s Health, dass Tophs einzigartige Herangehensweise an das Erdbändigen sich an einer speziellen Inspiration orientierte: Ihr Bändigen basiert eher auf Chow Gar als auf Hung Gar. Sifu Manuel Rodriguez, ein Chow Gar-Experte, war das Charaktermodell für Tophs Bändigen.

Topf bändigt einen Stein, in „Avatar: Der Herr der Elemente“.
Deswegen ist sie die stärkste Erdbändigerin. © Nickelodeon / Via youtube.com

11. Autor Aaron Ehasz sagte gegenüber Vice, dass das Aussehen der Feuernation ursprünglich stärker (und ausschließlich) von der japanischen Kultur und Geschichte inspiriert war. Aber das änderte sich, als das Team der Show erkannte, dass es ein Fehler wäre, ein einzelnes Land mit der Nation in Verbindung zu bringen, die als böse eingestuft wird.

Prinz Zuko im Thronsaal der Feuernation, in „Avatar: Der Herr der Elemente“.
Ich hätte sie nicht direkt mit Japan in Verbindung gebracht. © Nickelodeon / Via youtube.com

Ehasz erklärt: „Man möchte inspiriert werden, ohne sich etwas anzueignen. Man möchte nicht versehentlich etwas über eine Kultur sagen. Zum Beispiel waren viele der Designs für die Feuernation schon früh von Designs aus Japan inspiriert, was ein Problem war – es gibt eine böse Nation, und wenn alle ihre Designs japanisch wären, würde man eine schlechte Botschaft über diese Kultur kommunizieren. Wir haben die Designs komplett überarbeitet, damit alles breiter inspiriert ist.“

Prinzessin Azula wird zum Feuerlord der Feuernation gekrönt, in „Avatar: Der Herr der Elemente“.
Word. © Nickelodeon / Via youtube.com

12. Der geliebte (aber ewig dem Untergang geweihte) Kohlhändler sollte eigentlich keine wiederkehrende Figur sein.

Sein Synchronsprecher aus dem Original James Sie sagte gegenüber Slate: „Ich habe nie zu viel in seine Hintergrundgeschichte investiert, weil ich nicht dachte, dass er zurückkommen würde. Ich wusste nur, dass er eine tiefe, bleibende, etwas seltsame Bindung zu seinen Produkten hatte. Das war mein Leitsatz, dass er seinen Kohl liebte. Sein Leben bestand aus Kohl.“

Aang, Katara und Sokka fallen in den Kohlwagen des Kohlverkäufers, in „Avatar: Der Herr der Elemente“.
Er hat mir immer soo leid getan. © Nickelodeon / Via youtube.com

Warum dieser eigentlich random Charakter eine so anhaltende Anziehungskraft besitzt, dazu sagt James Sie: „Er ist die Verkörperung all unserer Frustrationen und Verzweiflung. Wir sind alle Kohlhändler:innen.“

Der Kohlhändler wird ein weiteres Mal um seinen Kohl gebracht, in „Avatar: Der Herr der Elemente“.
Meine Kohlköpfe! © Nickelodeon / Via youtube.com

13. Und nun zu einigen Leckerbissen hinter den Kulissen aus den Trivia-Klappentexten in den Avatar-ExtrasEines der gruseligsten Monster aus dem Avatar -Universum ist Koh der Gesichtsräuber, ein an einen Tausendfüßler erinnernder Geist, der genau das tut, was man von ihm erwartet.

Aang in der Höhle des Geistes Koh, der Gesichter von Menschen stielt, wenn sie vor ihm Emotionen zeigen, in „Avatar: Der Herr der Elemente“.
So unheimlich dieser Geist. © Nickelodeon / Via youtube.com

Es gab zwei weitere Namen, die für dieses Monster im Raum standen: Koh, the Expression Taker (also sowas wie der Gesichtsausdrucks-Nehmer) und Koh, the Mug Mugger (Koh, der Visagen-Räuber).

14. Ein wichtiger Teil von Irohs Hintergrundgeschichte ist sein gescheiterter Versuch, die Stadt Ba Sing Se zu erobern. Das Kreativteam diskutierte darüber, ein Special über diese Zeit zu machen, welches aber nie zustande gekommen ist.

Iroh und der Orden des weißen Lotus vor Ba Sing Se, in „Avatar: Der Herr der Elemente“.
Der Orden des weißen Lotus ist gekommen, und zwar, um dich endlich zu befreien. © Nickelodeon / Via youtube.com

15. Blutbändigen ist eine Variante des Wasserbändigens, bei der mächtige Bändiger:innen die Bewegung des menschlichen Körpers kontrollieren können, indem sie das darin enthaltene Wasser kontrollieren. Die Autor:innen bezeichneten diese eigentlich schreckliche Form des Bändigens scherzhaft als „Hör auf, dich selbst zu schlagen“.

Der erste Blutbändigerin Hama vom südlichen Wasserstamm, in „Avatar: Der Herr der Elemente“.
Hama war auch echt unheimlich. © Nickelodeon / Via youtube.com

16. Einer von Tophs erbitterten Rivalen (und späteren Verbündeten) heißt Brocken. Das Kreativteam der Show hoffte, Dwayne „the Rock“ Johnson dafür ins Boot holen zu können, aber es kam nicht zustande. Stattdessen wurde Mick Foley, ein weiterer pensionierter professioneller Wrestler, zur Stimme des Brockens.

Der Brocken zeigt mit dem Finger, in „Avatar: Der Herr der Elemente“.
Wir wissen alle, dass Sokka der größte Fan vom Brocken ist. © Nickelodeon / Via youtube.com

17. Die Botschaft auf dem Porträt von Irohs Sohn, zu der er in „Die Geschichten von Ba Sing Se“ singt, bedeutet übersetzt: „General Iroh, ich werde dich wiedersehen, wenn der Sieg errungen ist. Dein treuer Sohn, Lu Ten.“

Eine Bildgalerie von Onkel Iroh, wie er den Tod seines Sohns betrauert und ein Lied für ihn singt.
Eine der traurigsten Szenen der Serie, finde ich. © Nickelodeon / Via youtube.com

18. In einer Episode des Podcasts Avatar: Braving the Elements bezeichnete DiMartino „Grabenkämpfe“, eine Episode der ersten Staffel, die als eine der schwächsten der Serie gilt, „als sehr füllerhaft“. Konietzko bezeichnete sie als „schrecklich“ und fügte hinzu, dass er nicht glaube, dass ein anderes Ende „die Episode gerettet hätte“.

Der Gan-Jin-Stamm und Zhang-Stamm sind verfeindet und werden am Ende durch Aang versöhnt.
Ich finde die Episode eigentlich gar nicht so schlecht. © Nickelodeon / Via youtube.com

In der Folge versucht Aang, die Spannungen zwischen zwei Stämmen zu lösen, die sich seit langem im Konflikt befinden. Er tut dies, indem er eine Notlüge über den Ursprung des Konflikts erfindet und als zusätzlichen Bonus alle davor bewahrt, von riesigen Canyon-Monstern verschlungen zu werden.

Hier wird die Geschichte der verfeindeten Stämme Gan Jin und Zhang in „Avatar: Der Herr der Elemente“ erzählt.
Er ist schließlich der Avatar. © Nickelodeon / Via youtube.com

19. Und schließlich: Während desselben Podcasts enthüllten die Macher, dass Zuko eine erwachsene Figur sein sollte, bis der Produzent von Nickelodeon, Eric Coleman, vorschlug, dass ein jugendlicher Zuko „gruseliger“ sein würde. Tatsächlich war es eine Notiz von Coleman, die den Charakter inspiriert hat. Er dachte, dass Feuerlord Ozai jemand haben müsste, der für ihn in der Serie anwesend ist.

Prinz Zuko in „Avatar: Der Herr der Elemente“.
Manchmal sind es die kleinen Dinge. © Nickelodeon / Via youtube.com

Aber sofort als Zuko erfunden wurde, wussten sie, dass er seine Taten wieder gutmachen und Aang das Feuerbändigen beibringen würde. Konietzko sagte, dass sich dieser Handlungspunkt in der Serienbibel befinde, einem Dokument, das in der kreativen Entwicklung verwendet wird und Informationen über die Welt, die Charaktere und die Handlung einer Serie zusammenstellt.

Prinz Zuko guckt genervt auf einem Schiff in „Avatar: Der Herr der Elemente“.
Ich liebe Zukos Charakterentwicklung so sehr. © Nickelodeon / Via youtube.com

Dieser Post wurde übersetzt von einem Post von Mary Colussi.

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