1. BuzzFeed
  2. Buzz

BTS sprechen mit US-Präsident Joe Biden über Anti-asiatischen Rassismus

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Michelle Anskeit

Kommentare

Kim Taehyung, Jeong Jungkook, Park Jimin, Kim Namjoon, Kim Seokjin, Jung Hoseok und Min Yoongi der Gruppe BTS vor der Presse im Weißen Haus.
BTS trafen US-Präsident Joe Biden, um über Inklusion und Repräsentation asiatischer Communitys sowie Anti-asiatischen Rassismus zu sprechen. © UPI Photo/IMAGO

„Jeder Mensch hat seine eigene Geschichte. Wir hoffen, dass der heutige Tag ein Schritt nach vorne ist, um jede:n einzelne:n als wertvolle Person zu respektieren und zu verstehen.“

Das Weiße Haus hatte am Donnerstag eine Pressemitteilung veröffentlicht, in welcher bekannt gegeben wurde, dass die K-Pop-Gruppe BTS US-Präsident Joe Biden treffen würde.

Das Treffen sollte dazu dienen, mit Biden über asiatische Inklusion und Repräsentation zu sprechen, sowie Anti-asiatische Hassverbrechen und Diskriminierung zu diskutieren, welche insbesondere seit der Corona-Pandemie einen Anstieg zu verzeichnen hatte. Auch BTS selbst wurden immer wieder Ziel von derartigen Angriffen, unter anderem im Februar 2021, als ein BAYERN 3-Moderator rassistische Aussagen gegen die Gruppe machte.

BTS hatten sich im März 2021 klar gegen rassistische Diskriminierung ausgesprochen.

Die Gruppe steht mit ihrer Musik, zu der Album-Reihen wie „Love Yourself“ und Welttouren mit dem Titel „Speak Yourself“ gehören, schon lange für Selbstliebe und dafür, die eigene Stimme zu nutzen.

In ihren Reden im Weißen Haus erklärten die Mitglieder vor der Presse, dass es eine große Ehre für sie sei, eingeladen worden zu sein und mit dem US-Präsidenten über wichtigen Themen sprechen zu können.

Sie erklärten auch, dass die Welle der Hassverbrechen, die mitunter gegen asiatisch-amerikanische Personen gerichtet waren, sie zutiefst erschüttert habe. Mitglied Kim Seokjin betonte, dass sie der Welle ein Ende setzen und die Gespräche darüber unterstützen möchten, während Kim Taehyung seine Hoffnung darüber aussprach, dass der heutige Tag ein Schritt nach vorne sein könne, um jede:n einzelne:n als wertvolle Person zu respektieren und zu verstehen.

BTS-Mitglied Min Yoongi betonte außerdem in seinem Teil der Rede: „Es ist nicht verkehrt, anders zu sein. Gleichheit beginnt, wenn wir uns öffnen und all unsere Unterschiede akzeptieren.“

Min Yoongi von der K-Pop-Gruppe BTS, der vor der Presse im Weißen Haus spricht.
BTS-Mitglied Min Yoongi spricht vor der Presse. © ZUMA Wire/IMAGO

Der Gruppe war zudem wichtig ihren Fans zu danken und die Diversität der Fangemeinde anzusprechen: „Wir sind heute dank unseren weltweiten Fans, den ARMYs hier, welche unterschiedliche Nationalitäten und Kulturen haben und verschiedene Sprachen sprechen. Wir sind wirklich und immer dankbar.“

Die tatkräftige Fanbase von BTS brachte während des Livestreams der Reden den Hashtag #BTSatTheWhiteHouse in die weltweiten Twitter-Trends.

BTS-Mitglied Jung Hoseok spricht im Weißen Haus vor der Presse.
BTS-Mitglied Jung Hoseok spricht vor der Presse. © UPI Photo/IMAGO

Nach ihren Reden traf sich die Gruppe unter Ausschluss der Presse mit Präsident Biden, welcher BTS dafür dankte, das Bewusstsein für den Anstieg von Hassverbrechen und Diskriminierung gegen asiatisch-gelesene Personen zu schärfen.

Biden erklärte außerdem, dass er bald mehr aus seinen Gesprächen mit BTS teilen würde.

Auch interessant

Kommentare