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Unter #WirWerdenLaut wehren sich Tausende Schüler:innen dagegen, weiter ignoriert zu werden 

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Von: Pia Seitler

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Wie wärs, wenn ab jetzt die Schüler:innen die Bildungsminister:innen wählen? Dann müssten die sich endlich halbwegs anstrengen, was Gutes für die Kinder zu machen.
Tausende Schüler:innen haben jetzt endgültig genug. © @AnjoGenow/Twitter/Markus van Offern/Imago

Schüler:innen in ganz Deutschland reicht es jetzt: In einem offenen Brief fordern über 100 Schülersprecher:innen, dass in der Corona-Politik endlich mit statt nur über sie gesprochen wird.

„Wir haben unsere Belastungsgrenze erreicht“, heißt es in dem offenen Brief, den die Schülersprecher:innen an den Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, an die Bildungsministerin Bettina Stark-Watzinger und die Präsidentin der Kultusminister:innenkonferenz Karin Prien richten. Die Situation an den Schulen sei unerträglich und noch immer fehle ein vernünftiger Plan, wie es im Herbst 2022 weitergehen soll.

Unter dem Hashtag #WirWerdenLaut wird der Brief seit gestern auf Twitter geteilt.

Die Petition hat bereits über 40.000 Unterstützer:innen. Darin fordern die Schulsprecher:innen, Eltern und Wissenschaftler:innen, dass die Leitlinien vom Robert Koch Institut (RKI) endlich bundesweit umgesetzt werden. Das heißt, Luftfilter in allen Schulen, kostenlose FFP2-Masken, kleinere Lerngruppen, mehr Angebote für die Notbetreuung und angemessene Quarantänemaßnahmen zur Vorbeugung von weiteren Infektionen. Außerdem fordern sie Entlastungen für Abschlussjahrgänge und keine Präsenzpflicht, sondern eine Bildungspflicht.

1. Die Schüler:innen sind wütend:

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3. Innerhalb weniger Stunden unterzeichnen Tausende die Petition, die mehr Sicherheit an den Schulen fordert:

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6. Zu den Unterstützer:innen zählen nicht nur Schüler:innen:

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9. Einer der Schulsprecher:innen hat noch einen (wahrscheinlich nicht ganz ernst gemeinten) Vorschlag:

10. Unter dem Hashtag finden sich auf Twitter wie immer beim Thema Corona auch einige Tweets von „Querdenkern“, aber ...

11. Konzentrieren wir uns stattdessen lieber auf das Positive, das die Petition bereits nach einem Tag erreicht hat. Die Präsidentin der Kultusminister:innenkonferenz Karin Prien macht den Schüler:innen ein Angebot:

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