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Eltern sprechen ehrlich darüber, welches Verhalten ihrer Kinder sie „hassen“

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„Mein Ältester ist 23 und hat diese ,Ich verdiene das Beste von allem‘-Einstellung, die mich einfach schockiert.“

Wir haben kürzlich die Eltern der BuzzFeed-Community gebeten, uns zu sagen, welche Angewohnheiten ihrer Kinder sie so gar nicht mögen. Hier haben wir die ganz schön schockierenden Antworten:

1. „Meine 18-jährige Tochter muss jeden Aspekt unseres Lebens sofort mit ihren Freund:innen in einem Gruppenchat teilen.“

„Ich will nicht, dass sie ein Bild von mir sehen, wenn ich auf der Couch einschlafe. Es geht sie nichts an, wenn mein Mann und ich einen dummen 30-Sekunden-Streit haben. Jedes Mal, wenn sie etwas auch nur annähernd Interessantes sieht oder hört, fängt sie an zu tippen. Ich hasse das.“ —msmaryeads

Eine bunt gekleidete Frau tippt auf ihrem Smartphone
Das Smartphone aus der Hand zu legen ist für manche Kinder schwerer als man denkt. © Patricia Rehe/ANP/IMAGO

2. „Meine älteste Tochter ist 8 Jahre alt und extrem intelligent, was toll ist. Nur hält sich selbst für schlauer als Gleichaltrige und ihre Geschwister und ehrlich gesagt, wahrscheinlich auch mich.“

„Sie kann richtig gut sprechen und liebt es zu lesen, was mich als begeisterte Leserin auch total freut. Aber sie fühlt sich überlegen, denn während ihre Freunde YouTube-Videos ansehen, liest sie Romane, die weit über ihr Alter hinausgehen. Das hat sie ziemlich übermütig gemacht und mir graut es jetzt vor ihren Teenager-Jahren.“ —27, South Carolina

Ein Junge liegt in einem Spiderman Kostüm auf dem Sofa und liest ein Buch
Wenn Kinder ihren Eltern Konkurrenz machen. © YAY Images/IMAGO

3. „Mein 10-jähriger Sohn MAG ES schmutzig zu sein. Ich verstehe ja, dass er ein Kind ist, aber er MÖCHTE die ganze Zeit *stinkend* herumlaufen. Er findet es lustig, nach Schweiß oder Stinkefüßen zu riechen und behauptet, dass ‚es für ihn GUT riecht‘. Ich weiß nicht, was ich bei diesem Kind falsch gemacht habe. Ich hoffe wirklich, dass er da rauswächst.“

—kristamdotson11

Die Sohlen schmutziger Füße
Hoffentlich ist das nur eine Phase. © agefotostock/IMAGO

4. „Ich mag meine Stieftochter gar nicht. Sie ist Anfang 20 und ihr Vater und ich sind seit fast 20 Jahren verheiratet. Sie hat keinen Kontakt zu ihrer leiblichen Mutter. Ich habe sie aufgezogen, seit sie 5 Jahre alt war und bin immer für sie da gewesen, wenn sie mich gebraucht hat. Ich mag sie nicht, weil sie mich nach all der Zeit, der Liebe und den Anstrengungen immer noch als Eindringling sieht.“

„Sie ist egoistisch, unhöflich, manipulativ und undankbar. Sie sagt Dinge, um mich absichtlich zu verletzen, macht ganz deutlich, dass sie nur Geschenke für ihren Vater kauft und ignoriert mich, wenn sie in meinem Haus ist.

Früher habe ich versucht, meine Kämpfe mit ihr auszutragen, aber jetzt habe ich ehrlich gesagt aufgegeben und versuche es gar nicht mehr. Früher habe ich sie als meine Tochter vorgestellt, aber jetzt ist sie einfach jemand, der zur Familie meines Mannes gehört.“

—48, United States

Mutter und Tochter im Teenager Alter im vertraulichen Gespräch zuhause im Wohnzimmer
Da kann einem die Mutter echt leid tun. © Jochen Tack/IMAGO

5. „Mein Sohn hat NULL Antrieb oder Ehrgeiz. Er ist in der Highschool und wenn ich es erlauben würde, könnte er wochenlang in seinem Zimmer bleiben ... solange er seine PS5, Essen und Mountain Dew hat. Er macht nie Pläne oder denkt über seine Zukunft nach. Ich bin das genaue Gegenteil. Ich befürchte, dass er mit 40 Jahren immer noch im Keller leben wird.“

—39, California

Junge im Teenager Alter sitzt nachts in seinem illuminierten Zimmer und spielt an seinem Gaming PC
Vielleicht wäre professioneller Gamer eine Idee. © Frank Hoermann/SVEN SIMON/IMAGO

6. „Mindestens einmal pro Woche frage ich mich, ob mir jemand meine Kinder für einen Monat abnehmen könnte. Diese verdammte Respektlosigkeit manchmal. Ich finde es gut, dass meine Kinder mit mir über ihre Probleme reden können. Aber ich kann darauf verzichten, dass meine Söhne mir sagen, dass ich fett aussehe oder Mundgeruch habe. Mein 13-Jähriger denkt, er sei erwachsen und geht sofort an die Decke, wenn ich ihn um etwas bitte.“

„Ist es normal, dass Teenies stinkfaul sind? Ist das so ein Ding in der Pubertät? Mein 13-Jähriger umarmt mich nicht einmal richtig, er umarmt mich nur seitlich und klopft mir auf den Rücken.“

kelligraceh

Überforderte Mutter hält sich die Ohren zu, während ihre Kinder neben ihr stehen und schreien
Kinder können ganz schön anstrengend sein. © blickwinkel/IMAGO

7. „Mein Ältester ist 23. Er ist in guten Verhältnissen aufgewachsen - wir waren nicht wohlhabend, hatten aber auch keine Probleme. Aber jetzt hat er so eine ‚Ich verdiene das Beste von allem‘-Einstellung, die mich einfach schockiert.“

„Im Mai macht er seinen Uni-Abschluss und erwartet, eine schicke Wohnung in einem protzigen Hochhaus in der Innenstadt von Chicago mit allem möglichen Drum und Dran zu mieten. Er hat noch nicht einmal einen Job. Er hat während des ganzen Schuljahres nicht gearbeitet, und als ich ihm im letzten Jahr kein Geld mehr für Lebensmittel gegeben habe, ist er wütend geworden, wollte sich aber immer noch keinen Job suchen.

Sein verwöhntes, anspruchsvolles Verhalten gefällt mir überhaupt nicht. So wurde er nicht erzogen. Ich war sein ganzes Leben lang Lehrer an einer Privatschule. Wir haben in Wohnungen gelebt, ich fahre einen Ford Focus. Wir haben kein ausgefallenes Leben geführt, sondern ein normales, schönes Leben. Keine Ahnung, warum er denkt, dass er das alles verdient, wo er doch gerade erst anfängt und noch gar nichts geleistet hat." -51, Illinois

Die Hüte von High School Absolventen werden in die Luft geworfen
Sogar mit Abschluss ist so manche:r noch nicht erwachsen. © CSP_PixelRobot via www.imago-ima

8. „Es ist nicht so, dass ich es ‚hasse‘, aber mein Viertklässler hat offenbar einen Test bestanden, der besagt, dass er in den Bereichen Lesen, Verstehen, Mathematik usw. auf dem Niveau der 8. Klasse ist.“

„Er ist super schlau und wird mich bestimmt bald an Intelligenz übertreffen, wenn er es nicht schon getan hat - und das sind einige einschüchternde und beängstigende Gedanken. Wie geht es jetzt weiter? Wie kann ich ihm helfen, sein volles Potenzial auszuschöpfen? Wie kann ich verhindern, dass er seine Eltern für dumm hält?“

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Ein kleine Junge im Anzug steht vor einer Fensterscheibe auf der Post-its kleben
Wenn das eigene Kind schlauer ist als man selbst, stellt das so manche Eltern vor eine Herausforderung. © Wavebreakt Media Ltd/IMAGO

9. „Als Vollzeit-Mutter von zwei Kindern, die von zu Hause aus arbeitet, bin ich am Ende des Tages total erschöpft. Ich will nicht spielen, berührt werden oder dass man mit mir redet. Meine 9-jährige Tochter weiß genau, wie erschöpft ich bin und legt sich dann absichtlich auf mich drauf.“

„Wenn ich mich auch nur für eine Sekunde aufs Bett lege, um durchzuatmen, muss sie direkt in mein Zimmer kommen, auf mein Bett springen und mein Gesicht berühren. Ich habe ihr wiederholt gesagt, dass ich eine Auszeit brauche, aber sie lässt mich nicht in Ruhe, obwohl ich sie regelrecht anflehe, zu gehen. Wenn ich sage: ,Geh fernsehen‘ schmollt sie und sagt mir, dass ich sie nicht mag und mich lieber hinlegen würde. Sie ist einfach sehr rachsüchtig, obwohl ich immer etwas mit ihr unternehme.

Mein Mann und ich versuchen, ihr zu sagen, dass sie das nicht tun soll, aber sie sitzt dann einfach vor meiner Tür und weint. Sie sagt mir auch, dass ich meinen Sohn mehr lieben würde, wenn ich ihn zuerst umarme oder liebevoll zu ihm bin. Ich gebe ihr viele Umarmungen und Küsse genauso viel wie ihm und verbringe sogar viel mehr Zeit mit ihr allein. Sie ist echt anstrengend, und wir geraten oft aneinander. Ich bin sehr introvertiert und sie ist extrovertiert. Wir passen einfach nicht gut zusammen.“ -37, Pennsylvania

Eine Mutter versucht ihre schmollende Tochter sich beschwichtigen
Auch Eltern brauchen eine Auszeit. © Franck Camhi/Panthermedia/IMAGO

10. „Ich habe noch kleine Kinder, aber mein 3-jähriger Sohn schlägt, beißt und tritt immer noch so oft, dass ich mir wirklich Sorgen mache und große Angst davor habe, wie sich dieses Verhalten entwickelt, wenn er älter wird. Ich weiß, dass es bis zu einem gewissen Grad ‚normal‘ ist, aber er ist alt genug, um zu wissen, dass es falsch ist. Trotzdem tut er es, weil er es lustig findet.“

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Ein kleiner Junge lacht schelmisch ein weinendes Mädchen aus
Eltern sein ist nicht leicht. © Tracy King/Panthermedia/IMAGO

11. „Meine 5-Jährige ist so wetteifernd mit ihren Freund:innen. Sie muss in allem besser sein als sie, sonst verlässt sie ein Spiel oder die Spielzeit. Es macht mich wahnsinnig und ich fühle mich wie eine schlechte Mutter, dass sie sich nicht einfach für die Talente ihrer Freund:innen freuen kann.“

„Ganz zu schweigen, dass es einfach superpeinlich ist, wenn dein Kind auf dem Spielplatz rumheult, weil ein anderes Kind höher klettern kann als es selbst.“

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Ein paar Würfel und Spielkarten liegen auf einem Tisch.
Wenn der Spieleabend zum Kampf wird. © YAY Images/IMAGO

12. „Ich hasse, wie undankbar meine Kinder sind. Ich habe immer versucht, ihnen Unabhängigkeit beizubringen, damit sie später selbstbewusst und autonom sind. Sie waschen ihre Wäsche selbst, erledigen ihre Hausarbeiten und können ausgehen, ich zwinge ihnen ihre Bildung nicht auf.“

„Ich sage immer: ‚Was du in dich selbst investierst, wird sich auszahlen‘. Meine Älteste glaubt jetzt aber mit ihren 13 Jahren, dass sie ein Recht auf alle Freiheiten hat, nur weil sie hier und da ein paar Dinge kann.

So stolz ich auch auf sie bin, ihre hohen Ansprüche und ihr Verhalten gehen mir auf die Nerven. Sie denken, sie können so frech mit mir reden, nur weil sie ihre Unterwäsche waschen können. Hallo, ich bringe das Geld, die Seife, die Trocknerblätter, den Weichspüler und vieles mehr! Du bist noch nicht ganz unabhängig!" -31, Kalifornien

Eine Waschmaschine wird mit bunten Handtüchern gefüllt.
Erwachsenwerden ist ein langer Prozess. © YAY Images/IMAGO

13. „Mein ältestes Kind ist GEMEIN und scheint Spaß daran zu haben, andere Menschen nieder zu machen. Außerdem lügen meine Kinder ständig. Ich bin schon zu Ärzt:innen und Therapeut:innen gegangen, aber nichts hilft. Ich bin erschöpft und kann es kaum erwarten, dass sie ausziehen.“

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Junge Mutter versucht mit ihrer kleinen Tochter zu reden, die sich die Ohren zuhält.
Kinder können auch anders als nur süß und unschuldig sein. © YAY Images/IMAGO

14. „Mit neun Jahren ist sie besser organisiert, als ich es je sein werde. Es macht mich wahnsinnig, von einem Kind in die Schranken gewiesen zu werden.“

—42, United States

Ein kleiner Junge wischt einen Tisch mit einem Tuch ab.
Organisation ist das halbe Leben. © Maskot/IMAGO

15. „Mein Sohn ist 19 Jahre alt, wohnt noch zu Hause und was mich so richtig nervt, ist, dass er noch nie in der Lage war, die Lautstärke seiner Stimme zu regulieren. Wir haben Sprachtests, Hörtests usw. gemacht. Nichts hat geholfen. Er war schon immer laut und wird es auch immer sein. Ich nenne es ‚quasseln‘. Als er klein war, habe ich ihm immer gesagt, dass meine Ohren ein Nickerchen brauchen.“

„Alles andere, was mich ärgert, ist ein direktes Ergebnis meiner Erziehung, also geht das auf mich.“ —smellsbells

Ein junger Mann schreit in ein Megafon.
Ganz schön laut. © Panthermedia/IMAGO

16. „Mein 8-jähriger Sohn ist ein intelligentes, lustiges, großzügiges und einfühlsames Kind. Ich bin in jeder Hinsicht stolz auf ihn. Ich verbringe gerne Zeit mit ihm, aber er hat einen Freund, den ich einfach unausstehlich finde.“

„Immer, wenn mein Sohn mit ihm zusammen ist, imitiert er noch Tage danach sein Verhalten. Das macht mich wahnsinnig. Ich verstehe ja, dass man von seinen Freund:innen beeinflusst wird, aber es macht mich einfach irre, wenn mein Sohn die Art und Weise nachahmt, wie dieser Junge redet und sich verhält. Ich möchte einfach, dass mein Sohn er selbst ist, auch in der Nähe von dickköpfigen Leuten.“ —40, Niederlande

Eine Mutter hält sich genervt die Hände an den Kopf, ihre zwei Kinder sitzen vor ihr und essen.
Nicht jede Angewohnheit sollte man sich aneignen. © Panthermedia/IMAGO

17. „Die Ansprüche, die sie stellen. Wir haben fünf Kinder und meine 18-Jährige meint wohl, wir sollten pleitegehen, damit sie den ganzen Tag schlafen und die ganze Nacht Videospiele spielen kann.“

„Jedes Mal, wenn wir mit ihr darüber sprechen, geht sie auf Social Media, wo ihr all diese fremden Menschen sagen, wie unrecht ihre Eltern haben, weil sie Erwartungen stellen und ihre Lebensentscheidungen mit 18 nicht respektieren. Aber sie will sich auch keinen Job suchen, um sich ihren Lifestyle leisten oder ausziehen zu können. Niemand hat mir gesagt, dass die größte Herausforderung bei der Erziehung die Volljährigkeit sein würde.“ —37, Tennessee

Eine frustrierte Mutter und ihre Tochter.
Eltern müssen sich so einigen Herausforderungen stellen. © Anna Griessel/Panthermedia/IMAGO

18. „Das wird sich jetzt schrecklich anhören, aber meine 11-jährige Tochter redet einfach viel zu viel! Sie redet übermäßig viel. In 99 % der Fälle redet sie einfach nur mit sich selbst, aber sie sagt IMMER etwas!“

„Ich bin mitten in einem Telefonat oder einem Gespräch, und sie fängt einfach an, über irgendetwas zu reden, das nichts mit dem zu tun hat, was gerade passiert. Wenn ich am Ende des Abends müde bin und versuche, mich bettfertig zu machen, steht sie mindestens fünfmal auf, um in mein Zimmer zu kommen und mir einen Witz oder eine Geschichte zu erzählen. Ich liebe sie von ganzem Herzen, aber ich sehne mich so sehr nach ein bisschen Ruhe.“ —meagness

Eine genervte Frau hält sich die Ohren zu
Ruhe, bitte. © Mohamad Itani/agefotostock/IMAGO

19. „Mein Sohn ist erwachsen, nur ist und war er schon immer sehr bedürftig. Er ist Einzelkind, und ich dachte, es würde besser werden, wenn er älter wird, aber im Gegenteil. Er schreibt mir über achtmal am Tag eine SMS oder ruft mich an und gerät in Panik, wenn ich nicht innerhalb einer Sekunde antworte. Ich liebe ihn so sehr, aber manchmal ist es einfach zu viel.“

„Er ist kein Muttersöhnchen im klassischen Sinne und ich ermutige ihn, mit seinen Freund:innen aus und auf Dates zu gehen. Er hat sein eigenes Unternehmen gegründet. Doch obwohl er ständig arbeitet, hat es sich nicht gebessert. Wir verabreden uns zweimal pro Woche, zusätzlich zu den Anrufen und SMS. Ich möchte seine Gefühle nicht verletzen und ich weiß, dass ich dankbar sein sollte, aber es ist echt zu viel.“ —lisas4bb382393

Eine genervte ältere Dame hält die Hände in die Luft.
Uff, das klingt anstrengend. © YAY Images/IMAGO

20. „Dieses freche Verhalten, die Widerrede, die Respektlosigkeit und die schlichte Missachtung von jedem, der versucht, ihm etwas zu sagen. Ich dachte, es sei nur ein Problem zu Hause, aber es hat sich herausgestellt, dass er sich auch in der Schule so verhält. Dabei ist er erst acht Jahre alt. Ich hoffe, dass es nur eine Phase ist, denn ich habe alles in meiner Macht Stehende versucht, um sein Verhalten zu bessern.“

„Ich habe das Gefühl, als Mutter zu versagen, und manchmal muss ich weinen, wenn es richtig schlimm wird.“

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Eine verzweifelte Mutter sitzt mit ihren zwei Kindern im Wohnzimmer.
Kinder können ihre Eltern wirklich an ihre Grenzen bringen. © Wavebreak Media LTD/IMAGO

21. „Ich mag ihn als Person nicht. Punkt. Er ist egoistisch, gemein, faul, ein Fiesling, wird schnell wütend und spielt das Opfer. Zwar kann er nett sein, wenn du etwas für ihn tust, aber er ist abweisend und vergisst dich komplett, sobald du ihn nicht mehr von Nutzen bist. Er rechtfertigt sein negatives Verhalten und übernimmt nie die Verantwortung für sein eigenes Handeln. Es gibt immer jemand anderen, dem er die Schuld gibt. Ich mag ihn wirklich nicht.“

—40, United States

Frustrierte Eltern werfen die Hände an den Kopf. Ihr Sohn sitzt in der Mitte und hat Kopfhörer auf.
Eltern müssen ihr Kind nicht zwangsläufig mögen. © Anna Griessel/Panthermedia/IMAGO

22. „Ich HASSE es: Immer wenn ich ihm sage, dass er etwas nicht tun soll, tut er es erst recht! Hat noch jemand dieses Problem?“

„Das ist erst gestern passiert: Er schnalzt mit der Zunge, während ich versuche, ein Nickerchen zu machen. Ich so: ‚Bitte hör auf.‘ Er macht weiter, aber leiser. Sobald er denkt, dass ich schlafe, fängt er wieder an, laut zu schnalzen.“

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Ein kleiner frecher Junge streckt die Zunge raus.
Ich glaube dieses Problem kennen viele Eltern. © Hodei Unzueta/Addictive Stock/IMAGO

23. „Mein Ältester ist so unsicher. Er braucht ständig meine Erlaubnis für alles, was er tut. Bis er etwa 8 Jahre alt war, hat vorm Pinkeln gefragt, ob er aufs Klo darf, obwohl ich ihm jedes Mal gesagt habe, dass er nicht zu fragen braucht. Ich habe mein Bestes getan, damit er seine Entscheidungen mit mehr Selbstvertrauen trifft.“

„Mein mittleres Kind ist einfach ein komplettes A-loch. Er findet es lustig, gegenüber anderen Menschen fies und unhöflich zu sein, obwohl das nie toleriert wird. Aber er bessert sich und ist auch erst 4 Jahre alt. Er hat also noch Zeit, diesen schlechten Charakterzug zu ändern. Meine Jüngste ist erst 3 Monate alt, aber sie will einfach nicht schlafen und ich bin im Moment einfach nur erschöpft. Kindererziehung ist schwer und wir alle hier draußen tun unser Bestes.“ —homebody13

Ein kleiner junge weint und lehnt sich an seinen Vater an
Eltern tun nur ihr Bestes. © agefotostock/IMAGO

24. „Ich wünschte, mein Sohn würde mehr Rücksicht auf die Gefühle anderer nehmen. Ich verstehe, dass er die Wahrheit zu schätzen weiß, aber man kann Sachen auch netter sagen.“

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Eine Mutter diskutiert mit ihrem genervten Sohn.
Eltern wollen nur das Beste für ihre Kinder. © agefotostock/IMAGO

25. „Meine Älteste (20) ist extrem empfindlich. Wenn ich auch nur andeute, dass sie etwas besser machen könnte oder wenn ich zu viel am Telefon bin, schaltet sie ab, geht weg und schreibt lange Texte darüber, dass ich sie nicht liebe. Das führt ironischerweise dazu, dass ich NICHT besonders liebevoll bin.“

—37, Texas

Ein beleidigtes Mädchen sitzt mit verschränkten Armen auf einem Bett.
Auch erwachsene Kinder können schwierig sein. © YAY Images/IMAGO

26. „Eine meiner Töchter ist SO faul, dass ich heulen könnte. Ihre Schwester dagegen erledigt einige Aufgaben und reagiert absolut proaktiv, wenn ich etwas brauche. An den meisten Tagen würde mich die andere nicht einmal anpinkeln, wenn meine Haare brennen würden.“

„Wir versuchen, die Hausarbeit nicht an Bedingungen zu knüpfen. Das heißt, wir bezahlen sie nicht dafür, dass sie das tun, was sie als Mitglieder des Haushalts tun müssen. Ich hoffe einfach, dass es eine Phase ist, durch die ja viele Teenies gehen.“

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Eine gelangweilte Teenagerin und ihre Mutter.
Durch diese Phase gehen wohl alle Eltern. © agefotostock/IMAGO

Und zum Schluss...

27. „Sie ist eine pathologische Lügnerin. Das alles hat angefangen, als sie klein war, da waren es nur kleine Notlügen. Das war ja noch ganz süß und unschuldig, aber wir haben sie dennoch in die Schranken gewiesen. Als sie älter wurde, wurden ihre Lügen aber immer größer.“

„Wir haben ihr zu verstehen gegeben, dass wir über ihre Lügen Bescheid wissen. Wir haben versucht, ihr Verhalten zu verbessern, aber anscheinend hat sie weiterhin Lügen über mich und meinen Mann verbreitet, was ZWEIMAL dazu geführt hat, dass die Polizei zu Unrecht eingeschaltet wurde.

Ein Jahr später hat sie einem ihrer Freunde eine noch schlimmere Lüge über meinen Mann erzählt. Ihr Freund ist zu Recht ausgeflippt und ER hat in ihrem Namen die Polizei eingeschaltet. Als die Polizei vor der Tür stand, hat sie ihre Lüge zwar zugegeben, aber zu diesem Zeitpunkt war ich FERTIG mit ihr. Zweimal hat sie meine ganze Familie mit ihren Lügen in Gefahr gebracht. Ich liebe sie, aber im Moment mag ich sie nicht - und ich vertraue ihr nicht.“ —Anonym, United States

Eine genervte Mutter schreit während ihre Tochter neben ihr schmollt.
Kinder, gebt euren Eltern auch mal Ruhe. © Franck Camhi/Panthermedia/IMAGO

Hinweis: Einige Antworten wurden aus Gründen der Länge und/oder der Klarheit bearbeitet.

Dieser Post von Liz Richardson wurde aus dem Englischen übersetzt.

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