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Eine Anleitung für all die schicken Zimmerpflanzen in deinem Insta-Feed

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Von der klassischen Geigenfeige bis zur unkaputtbaren Schwiegermutterzunge.

Wenn du auf Instagram ständig Wohnungen voller Grünpflanzen bewunderst, fragst du dich wahrscheinlich, wie zum Teufel all diese hippen Zimmerpflanzen eigentlich heißen und wie du sie pflegst.

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Mach nicht den selben Fehler wie ich, indem du nach „großer Pflanze mit Blättern, die wie Schweizer Käse aussehen“ googlest. Stattdessen habe ich dir diesen kleinen Pflanzen-Guide zusammengestellt. Darin findest du alles, was du über die Zimmerpflanzen aus deinem Insta-Feed wissen musst. Gern geschehen.

1. Die Geigen-Feige: Sie ist eine glänzende Ikone, die unglaublich anspruchsvoll in der Pflege ist.

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Die Geigen-Feige braucht viel Sonnenlicht. Stelle sie daher am besten in die Nähe eines Fensters, wo sie viel Licht bekommt. Aber sei vorsichtig, denn sie ist auch ziemlich empfindlich. Sie hasst kalte Zugluft. Platziere sie daher nicht neben deiner Klimaanlage oder in der Nähe einer Lüftung.

Auch beim Gießen hat die Geigen-Feige ihren eigenen Rhythmus. Du solltest sie nicht öfter als einmal pro Woche gießen. Du wirst schnell merken, ob sie durstig ist. Achte dabei auf herabhängende Blätter und fühle in der Erde nach, ob der oberste Zentimeter vollständig ausgetrocknet ist. Die Blätter kannst du mit einem feuchten Tuch abwischen, wenn sich darauf Staub ansammelt.

2. Die Monstera deliciosa (oder Köstliches Fensterblatt): Sie ist anspruchslos in der Pflege, hat schöne große Blätter und darf in keinem stylischen Insta-Feed fehlen.

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Die schicke Monstera bevorzugt eher indirektes Sonnenlicht. Daher ist es am besten, wenn du deine Pflanze etwa anderthalb bis drei Meter von einem hellen Fenster entfernt aufstellst. Außerdem bevorzugen sie eher eine möglichst feuchte, statt trockene Raumluft. Du solltest darauf achten, dass die Erde im Topf immer feucht bleibt. Gieße sie, wenn die obere Schicht ihrer Erde trocken ist. Im Frühling und Sommer kannst du sie düngen, damit sie den Rest des Jahres weiter wächst. Wenn sie nach oben wachsen soll, kannst du kleine Pfähle oder Holzstäbe in die Erde stecken, damit sie daran hochklettern und sich anlehnen kann.

3. Die Strelitzia reginae (oder Paradiesvogelblume): Sie ist episch, robust und eine Zimmerpflanze mit Charakter.

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Die vielblätterige Strelitzia steht gerne in einem hellen Raum, braucht aber Schutz vor direktem Sonnenlicht. Wenn dein Zimmer nach Westen oder Süden ausgerichtet ist, platzierst du die Strelitzia am besten mindestens anderthalb Meter vom Fenster weg. Falls einzelne Blätter der Pflanze absterben, kannst du diese abschneiden, damit neue Blätter wachsen können.

Diese Pflanze toleriert kurze Dürreperioden, wenn du zum Beispiel eine Woche lang vergisst, sie zu gießen. Am besten gedeiht sie aber bei regelmäßiger und gleichmäßiger Bewässerung. Achte also darauf, wie feucht die Erde ist und überlege dir, wie oft du die Pflanze gießen solltest, damit sie nicht für längere Zeit austrocknet.

4. Die Pothos (oder Efeutute): Sie ist ungezähmt, reinigt die Luft und braucht nicht jeden Tag deine Aufmerksamkeit.

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Die Pothos-Pflanze kommt ziemlich gut damit klar, wenn die Erde in ihrem Topf zwischen dem Gießen vollständig austrocknet. Deshalb musst du sie nicht so sehr gießen. Vergilbte Blätter können ein Zeichen dafür sein, dass du sie zu viel gegossen hast. Braune oder welkende Blätter können wiederum bedeuten, dass du ihr mehr Wasser geben solltest. Die reizende Efeutute verträgt das grelle Licht von Leuchtstoffröhren ganz gut und eignet sich somit gut als Büropflanze. Ideale Bedingungen findet sie aber in einem Raum mit moderater Innenbeleuchtung. Schütze sie deshalb vor direkter Sonneneinstrahlung und vermeide Bereiche mit sehr wenig Licht! Da Pothos eine tropische Pflanze ist, wächst und gedeiht sie bei hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchte am besten.

5. Die Sansevieria trifasciata (oder Schwiegermutterzunge): Sie hat scharfe Blätter, liebt die Dürre und ist im Grunde unkaputtbar.

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Es gibt ungefähr 70 verschiedene Arten der Sansevieria, die umgangssprachlich auch als „Schwiegermutterzunge“ bezeichnet wird. Es wäre eine absolute Untertreibung, diese Zimmerpflanze als pflegeleicht zu bezeichnen. Du kannst sie in schwaches Licht, ins direkte Sonnenlicht, oder irgendwo dazwischen platzieren, sie fühlt sich einfach überall wohl. Die Sansevieria stammt aus der Wüste und braucht nur wenig Wasser. Es reicht, sie alle ein bis zwei Wochen zu gießen. Beachte aber, dass Sansevieria für Haustiere giftig sein können. Pass also gut auf, was deine Vierbeiner in deiner Wohnung anknabbern.

6. Die Kentia-Palme: Sie kommt aus tropischen Gefilden, ist ein empfindliches Gewächs und mag feuchtes Klima.

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Schütze deine Kentia-Palme von direktem Licht und vor Staunässe. Gieße sie, wenn die oberste Erdschicht trocken ist. Die Pflanze kommt ursprünglich von der australischen Lord-Howe-Insel, auf der es eine hohe Luftfeuchtigkeit gibt. Um die Luftfeuchte zu simulieren, kannst du die Blätter der Pflanze mit Wasser besprühen. Beim Umtopfen der Pflanze musst du besonders vorsichtig sein, weil sie außergewöhnlich empfindliche Wurzeln hat. Mach das nur, wenn es nicht anders geht. Ansonsten wird sie dir sehr dankbar dafür sein, wenn du ihre Wurzeln einfach in Ruhe lässt.

7. Die Senecio rowleyanus (oder Perlenschnur): Sie wirkt bezaubernd und zart, ist aber ein zähes Gewächs, das leicht zu vermehren ist.

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Die sogenannte Perlenschnur mag helles, aber indirektes Sonnenlicht. Am besten platzierst du sie in einem hellen Raum, aber nicht direkt auf dem Fensterbrett. Sie gedeiht am besten mit der richtigen Drainage. Pass also auf, dass der Topf dafür geeignet ist und gieße sie nicht zu viel. Diese kleine Zimmerpflanze fühlt sich besonders wohl, wenn ihre Erde zwischen dem Gießen vollständig austrocknen kann. Die Pflanze lässt sich kinderleicht vermehren, probier es am besten selber aus.

8. Die Chlorophytum comosum (oder Grünlilie): Sie ist spindeldürr, direkt aus den 70ern entsprungen und eignet sich perfekt für das Badezimmer.

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Die Grünlilie mag kein direktes Sonnenlicht. Wie viele Zimmerpflanzen gedeiht auch diese am besten in einer feuchten Umgebung. Wenn deine Räume besonders trocken sind, solltest du die Pflanze mit Wasser besprühen oder einen Luftbefeuchter verwenden. Gieße die Pflanze in den wärmeren Monaten ordentlich und lasse im Winter etwas damit nach. Gesunde Grünlilien bekommen sogar Babies. Du hast richtig gehört, Babies! Diese kannst du dann von der Mutterpflanze abpflücken und in Wasser oder Erde vermehren.

Pflanzen 🌱 sind 🌱 einfach 🌱 die 🌱 Geilsten! 🌱

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Ja, auch die Pflanzen, die ständig im Rampenlicht stehen.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.

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