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17 europäische Serien auf Netflix, die echt mehr Aufmerksamkeit verdient haben

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Von: Saba MBoundza

Eine Aufnahme aus „Young Royals“ und eine aus „Family Business“
Neues Futter für deine Netflix-Watchlist © Netflix

Wie viele dieser Netflix-Serien hast du schon gesehen?

Ich kann der kalten Jahreszeit ja nicht viel abgewinnen, aber immerhin habe ich jetzt wieder mehr Zeit zum Netflix-Suchten. Falls dir noch Input für deine Liste fehlt, versuch‘s doch mal mit einer dieser Serien aus dem europäischen Repertoire des Streamers.

Netflix-Serien aus Europa für deine Watchlist

1. Young Royals (Schweden)

Ein junger Mann sitzt vor einem Familienporträt auf einem opulenten Sofa
„Young Royals“ wird übrigens eine zweite Staffel bekommen © Netlix/Robert Eldrim

Ganz ehrlich: Dass hier so wenig Leute Young Royals auf dem Schirm haben, ist wirklich schade. Als großer Fan von Teen Dramas fand ich die Erzählweise echt erfrischend, irgendwie unaufgeregter. Das soll nicht heißen, es ist langweilig. Ich finde, der Plot zieht dich gut rein, aber das Tempo ist einfach ruhiger. Das gibt den Beziehungen mehr Raum, sich auf authentische Art zu entwickeln. Und wo wir von authentisch reden: Die Teenager sehen auch wirklich wie Teenager aus und nicht wie Hollywood-Stars oder 25 Jahre alte SoWi-Student*innen.

Darum geht‘s: Als Prinz Wilhelm (Edvin Ryding) auf das renommierte Internat Hillerska geht, hat er endlich die Gelegenheit herauszufinden, wer er wirklich ist und was er aus seinem Leben machen will. Wilhelm beginnt, von einer Zukunft voller Freiheit und bedingungsloser Liebe fernab aller höfischen Verpflichtungen zu träumen. Doch als er plötzlich in der Thronfolge an die erste Stelle rückt, nimmt sein Dilemma ernste Züge an, denn er muss sich zwischen Liebe und Pflicht entscheiden.

2. Quicksand – Im Traum kannst du nicht lügen (Schweden)

Eine junge Frau in einer Gefängniszelle
Zieht dich in seinen Sog: „Quicksand“ © Johan Paulin / Netflix

Junge junge, Quicksand hatte ich einfach angemacht, ohne mich wirklich mit der Inhaltsangabe zu befassen. Das würde ich allen empfehlen, einfach weil‘s dich dann direkt noch unerwarteter erwischt. Ich fand diese Miniserie wirklich gut gemacht. Zum einen weil die verschiedenen Handlungsstränge in Gegenwart und Vergangenheit gut aufeinander abgestimmt sind und zum anderen weil die Hauptdarstellerin wirklich ganze Arbeit geleistet hat.

Darum geht‘s: Nachdem es an einer Vorschule im wohlhabendsten Vorort Stockholms zu einer Tragödie gekommen ist, wird die 18-jährige Schülerin Maja Norberg des Mordes angeklagt. Als nach und nach die Einzelheiten des Tages herauskommen, werden auch private Details über ihre Beziehung zu Sebastian Fagerman und seiner Problemfamilie bekannt. 

3. Schnelles Geld (Schweden)

Ein Mann und eine Frau stehen in einem Hausflur.
„Schnelles Geld“ heißt im Schwedischen übrigens „Snabba Cash“ © Netflix

Ich weiß nicht so genau, was ich von Schnelles Geld halten soll. Mich hatte zunächst das Intro überzeugt. Dann wirst du so schnell in die Handlung geworfen, dass du gar nicht viel Zeit hast zu überlegen, wie du die Serie jetzt eigentlich findest. Von manchen Figuren hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Die geht bei den schnellen Entwicklungen gerne drauf. Was ich jedoch gut fand ist, dass ich mit einem sehr vorhersehbaren Plot gerechnet hätte und dann doch mehrfach überrascht wurde.

Darum geht‘s: Im Mittelpunkt der Geschichte steht die junge alleinerziehende Leya (Evin Ahmad), die es in der Start-up-Szene zu etwas bringen will. In diesem hektischen Umfeld, in dem es mehr denn je um Status und Geld geht, will Leya es unbedingt schaffen, koste es, was es wolle. Der Unternehmer-Jetset und die kriminelle Unterwelt agieren brutaler, chaotischer und gnadenloser als je zuvor. Und immer, wenn diese beiden Welten aufeinandertreffen, stehen bei der Jagd nach dem schnellen Geld vor allem Loyalität, Freundschaften und Geschäftspartner*innen auf dem Prüfstand.

4. Ragnarök (Dänemark, Norwegen)

Ein Mann sitzt im Auto und schaut verdutzt auf den Fenstergriff in seiner Hand
„Ragnarök“ – Superhelden-Epos in bodenständig © Christian Geisnaes/ Netflix

Puh, diese Serie ist wirklich richtig weird. Aber gut. Nur halt eben wirklich seltsam. Ich schaue nicht viel Superhelden-Kram, aber das Prinzip des Außenseiters mit Superkräften ist ja bekannt. Dass Ragnarök so anders wirkt, hängt, finde ich, ganz viel mit der Atmosphäre und diesem ruhigen skandinavischen Erzählstil zusammen.

Darum geht‘s: Das Coming-of-Age-Drama Ragnarök greift die nordische Mythologie auf und zeigt diese aus einem überraschend neuen Blickwinkel. Die Serie spielt in der fiktiven norwegischen Kleinstadt Edda, deren Einwohner düstere Geheimnisse hegen und – vor einer atemberaubenden Naturkulisse – drastische Veränderungen erleben: mit schmelzenden Polkappen, warmen Wintern und katastrophalen Regenfällen. Sie scheinen direkt auf den nächsten Weltuntergang zuzusteuern – sofern niemand rechtzeitig einschreitet.

5. Der Kastanienmann (Dänemark)

Eine Frau steht hinter einem Polizei-Absperrband.
„Der Kastanienmann“ passt perfekt zum Herbst. © Netflix/Tine Harden

Das ist eine der Serien, die ich selbst noch nicht gesehen habe. Aber nach der Empfehlung meiner Kollegin Suki ist der Titel auf jeden Fall auf meiner Watchlist. Sie sagt, die Crime-Serie passt perfekt zur Jahreszeit. Der Kastanienmann sei schaurig, stark inszeniert und habe einen überzeugenden Cast. „Kastanienmännchen hingegen werde ich jetzt allerdings mit anderen Augen betrachten.“

Darum geht‘s: Der Kastanienmann spielt in einem ruhigen Vorort von Kopenhagen. Eines stürmischen Morgens im Oktober macht die Polizei eine grauenhafte Entdeckung: Eine junge Frau wird ermordet auf einem Spielplatz aufgefunden. Eine ihrer Hände wurde abgetrennt. Neben ihr liegt ein kleiner Kastanienmann. Die ehrgeizige Nachwuchskommissarin Naia Thulin (Danica Curcic) wird zusammen mit ihrem neuen Partner Mark Hess (Mikkel Boe Følsgaard) mit der Lösung des Falles betraut. Die beiden entdecken schon bald eine mysteriöse Verbindung zwischen dem Kastanienmann und der seit einem Jahr vermissten und tot geglaubten Tochter der Politikerin Rosa Hartung (Iben Dorner).

6. Katla (Island)

Eine nackte Frau steigt aus einer Felsspalte
Erinnert an „The Returned“: Die isländische SciFi-/Film Noir-Serie „Katla“ © Netflix/Lilja Jonsdottir

Noch ein Titel auf meiner Watchlist. Die Serie ist wie die isländische Variante der französischen Serie The Returned – Tote kehren zu den Lebenden zurück, aber halt nicht als Zombies. Mein Kollege Philipp hat Katla schon gesehen und meint, dass die Serie durchgehend spannend ist und ‚ne fette Atmosphäre‘ hat. Was das Genre angeht, sagt er, es handele sich mehr um Psychohorror.

Mehr dazu: Katla auf Netflix – Wird es eine zweite Staffel geben?

Darum geht‘s: Ein Jahr nach dem ersten Ausbruch des subglazialen Vulkans Katla in Island sucht Gríma (Guðrún Eyfjörð) noch immer nach ihrer vermissten Schwester, die an dem Tag verschwand, als die ständigen Eruptionen begannen. Als ihre Hoffnung, ihren Leichnam jemals zu finden, schwindet, bekommen die Bewohner der Umgebung plötzlich unerwarteten Besuch. Denn unter dem Gletscher ist möglicherweise etwas verborgen, das sich niemand auch nur ansatzweise hätte vorstellen können.

7. Deine letzte Stunde (Spanien)

Ein Mann mit freiem Oberkörper zielt mit der Waffe auf jemanden
Arón Pipers Auftritt in „Deine letzte Stunde“ geht unter die Haut. © Netflix

Ich gebe zu, ich habe die Miniserie geguckt, weil Arón Piper aus Élite einer der Hauptdarsteller ist. Ich finde, Deine letzte Stunde ist so ein typisch kurzweiliger Crime-Titel mit vielen Drehungen und Wendungen. Action gibt‘s nicht wirklich, aber dafür eine Menge Drama, das es ziemlich in sich hat und dich wirklich betroffen macht. Ich weiß gerade nicht aus dem Kopf, ob es Triggerwarnungen gibt, aber wer von sexueller Gewalt an Minderjährigen und Missbrauch in der Familie betroffen ist, überspringt diese Serie am besten.

Darum geht‘s: Lehrerin Raquel (Inma Cuesta) zieht in dem Versuch, ihre Ehe zu retten, mit ihrem Mann in dessen Heimatort im ländlichen Galizien. An ihrem neuen Arbeitsplatz erfährt sie, dass ihre Vorgängerin zu Tode gekommen ist. Nach und nach deckt Raquel auf, was es damit auf sich hat.

8. Vis a vis (Spanien)

Eine Gruppe Insassinnen in gelben Anzügen.
„Vis a vis“ ist wie „OITNB“ auf Spanisch © Netflix

Diese Gefängnis-Serie sagt Fans von Haus des Geldes vielleicht was, da sie mit Sicherheit schon mal in euren Empfehlungen aufgetaucht ist. Vis a vis ist die erste Serie, bei der Regisseur Álex Pina mitgewirkt hat. Auch Haus des Geldes-Stars Alba Flores (Nairobi) und Najwa Nimri (Polizistin Alicia Sierra) sind darin zu sehen. Der Plot erinnert an Orange Is The New Black, doch meine Kollegin Nadja sagt, die Hauptfigur sei viel sympathischer: „Ganz ehrlich, Macarena würde Piper in jedem Gefängniskampf locker schlagen.“

Darum geht‘s: Macarena Ferreiro (Maggie Civantos) wird ihr Verhältnis zu ihrem Chef zum Verhängnis: Die kriminellen Machenschaften der Firma führen dazu, dass sie wegen Steuerhinterziehung verurteilt und für sieben Jahre ins Gefängnis wandert.

9. Valeria (Spanien)

Vier Frauen sitzen auf dem Boden eines Fahrstuhls
„Valeria“ und ihre Freundinnen sorgen für angenehme Berieselung © Netflix

Okay, okay, das ist eher eine Serie der Sorte Guilty Pleasure. Sowas wie ein spanisches Sex and The City. Das trifft es sogar ziemlich genau, weil auch hier die Hauptdarstellerin eine Autorin ist, die ständig Beziehungsprobleme und ständig was zu Jammern hat. Ihre Freundinnen haben fesche Jobs und noch feschere Outfits und ein ebenfalls turbulentes Sexleben. Um mehr dreht es sich eigentlich nicht, aber irgendwie guckt sich Valeria lockerflockig weg und ist genau die seichte Unterhaltung, die du vielleicht auch manchmal brauchst.

Darum geht‘s: Die Schriftstellerin Valeria (Diana Gómez) steckt voll in der Krise, nicht nur was ihre Romane, sondern auch was ihren Mann angeht. Wie gut, dass ihre besten Freundinnen Carmen, Lola und Nerea ihr bei all ihren Abenteuern zur Seite stehen, während auch bei ihnen so einiges los ist. Liebe, Freundschaft, Eifersucht, Untreue, Zweifel, Herzschmerz, Geheimnisse, Arbeit, Sorgen, Freude und Zukunftsträume – es ist ein Strudel der Gefühle, in dem sich Valeria und ihre Freundinnen zurechtfinden müssen.

10. Baby (Italien)

Zwei Mädchen laufen mit einem großen Teddy die Straße entlang und machen ein Selfie
Die Serie „Baby“ basiert auf dem „Baby Squillo“-Skandal in Italien. © Francesco Berardinelli/Netflix

Das mag jetzt kontrovers sein. Nicht alle sind Fan dieser Serie, die lose auf einem italienischen Skandal basiert, der vor Jahren international Schlagzeilen gemacht hat. Dabei ging es um minderjährige junge Frauen, die für Geld von erwachsenen Männern sexuell missbraucht wurden. Man spricht vom Fall „Baby Squillo“ (übersetzt etwa: ,das Baby anrufen‘).

Mir gefällt an Baby, dass es vor allem um die Jugendlichen geht, die sich auf einmal im Zentrum dieses Strudels finden, und um ihre Beziehungen untereinander. Chiaras und Ludos Freundschaft ist so etwas Besonderes und das, was diese Serie trägt. Wenn das Thema an und für sich schon verstörend ist, wird dir nach der Serie klar, dass der mediale Umgang mit diesen Mädchen einen großen Teil dazu beigetragen hat.

Darum geht‘s: Baby ist eine Coming-of-Age-Geschichte über das unsichtbare Leben einer Gruppe von Schüler*innen in Rom. Die Serie basiert lose auf einer wahren Geschichte und begleitet die Teenager aus dem römischen Munizipium Parioli vor der Kulisse verbotener Liebe, bedrückender Familienprobleme und geteilter Geheimnisse auf deren Suche nach einer eigenen Identität und Unabhängigkeit, auch wenn die Jugendlichen den gesellschaftlichen Erwartungen dabei gelegentlich zuwiderhandeln.

11. Curon (Italien)

Zwei Menschen stehen bis zu den Knien im Wasser eines Sees, aus dem ein Kirchturm ragt.
Der Ort in „Curon“ ist übrigens Graun im Vinschgau © Netflix

Diese Miniserie war genau mein Ding, weil ich einfach auf diese dunkle Atmosphäre an isolierten Orten stehe (sorry liebe Einwohnerschaft von Graun im Vinschgau). Und weil ich mystischen Horror super finde. Curon ist ein gutes Beispiel dafür, dass der etwas klischeehafte Plot von der Rückkehr an den Heimatort, wo man sich alten Problemen stellen muss, immer noch fesselnd sein kann.

Darum geht‘s: Ein geflutetes Dorf, dessen Kirchturm durch die Wasseroberfläche des Sees ragt. Der Legende nach, sind manchmal noch die Glocken zu hören, die es jedoch nicht mehr gibt. Hörst du das Läuten, taucht ein dunkler Teil von dir aus den Tiefen des Sees auf, heißt es. Anna (Valeria Bilello) ist mit ihren Zwillingen Mauro (Federico Russo) und Daria (Margherita Morchio) gerade in ihren Heimatort zurückgekehrt. Doch als ihre Mutter verschwindet, müssen die beiden dem dunklen Geheimnis des verfluchten Städtchens nachgehen.

12. The End of The F***ing World (GB)

Zwei Teenager laufen die Straße entlang
Mein absoluter Coming-of-Age-Liebling: „TEOTFW“ © Netflix

Ich lieb‘ diese Serie so sehr und das liegt zu 100 Prozent an der Besetzung. Die Handlung ist total banane, aber das perfekte Vehikel, um diese großartigen Charaktere so glänzen zu lassen. TEOTFW ist ziemlich makaber und durchaus auch brutal. Besonders an dieser Serie ist der flüssige Übergang vom Morbiden ins Hochemotionale. Für mich eines der absoluten Highlights des Coming-of-Age-Genres.

Darum geht‘s: James (Alex Lawther), der sich für einen Psychopathen hält, lernt in der Schule die nervige Alyssa (Jessica Barden) kennen. Sie soll sein erstes Mordopfer werden. Durch eine Verkettung von Umständen findet er sich jedoch mit ihr auf der Flucht wieder und muss seine Pläne aufschieben.

13. The Last Kingdom (GB)

Eine Szene auf einem mittelalterlichen Schlachtfeld
Alexander Dreymon spielt in „The Last Kingdom“ Uthred von Bebbanburg © Netflix/Adrienn Szabo

Fantasy-Fans kennen diese Serie bestimmt, aber ich habe das Gefühl, dass es The Last Kingdom nicht in den Mainstream geschafft hat. Dabei ist die Show nicht neu, vier Staffeln gibt es bisher schon. Die Serie ist zwar britisch, doch begegnen wir auch einigen deutschen Darsteller*innen, darunter Alexander Dreymon (spielt die Hauptfigur Uthred von Bebbanburg) und Peri Baumeister (Gisela). Mein absoluter Liebling ist Brida (gespielt von Emily Cox, die in Österreich aufgewachsen ist). Ohne zu viel verraten zu wollen: Sie macht die Art von authentischer Verwandlung durch, die wir uns alle von Daenerys Targaryen gewünscht hätten.

Darum geht‘s: In dieser Verfilmung der Uthred-Saga wächst ein junger Adliger unter Wikingern auf und muss nach einer Intrige um sein Leben kämpfen. Doch sein wahres Ziel ist es, zurückzuerobern, was ihm per Geburtsrecht zusteht. Auf dieser Reise muss er sich vielen Feind*innen stellen, nicht zuletzt seinen eigenen Dämonen, die ihn immer wieder die eigene Identität infrage stellen lassen.

14. Family Business (Frankreich)

Eine Familie steht vor einer Marihuana-Plantage.
„Family Business“ ist eine der lustigsten französischen Serien überhaupt © Julien Panie/Netflix

Diese Serie ist so unfassbar lustig, warum guckt das hier niemand? Ich will eigentlich gar nichts weiter sagen, außer dass es richtig gut ist, aber das reicht dir wohl nicht. Daher: Family Business hat einen fantastischen Ensemble-Cast und einen herrlich absurden Plot, der überhaupt nicht realistisch sein muss, weil‘s hier einfach nur ums Lachen geht.

Darum geht‘s: Joseph (Jonathan Cohen), 35, hat eine Unmenge an Geschäftsideen – auch wenn er derzeit noch als Fleischer in der koscheren Metzgerei seines Vaters Gérard arbeitet. Als er aus „sicherer Quelle“ erfährt, dass Marihuana legalisiert werden soll, hat er eine Eingebung. Sein unschlagbarer Plan besteht darin, mit der tatkräftigen Hilfe von Familie und Freunden aus der Metzgerei einen Gras verarbeitenden Betrieb zu machen.

15. Plan Cœur – Der Liebesplan (Frankreich)

Drei Frauen sitzen zusammen und schauen aufgeregt auf das Handy der einen.
„Plan Cœur“ ist sehr unterhaltsames Chaos. © Stephanie Branchu / Netflix

Noch so ein Guilty Pleasure, was ich aber besser gemacht finde als Valeria. Französischer Humor ist vielleicht einfach eine Nummer schärfer. Auch wenn in diesem Fall die Hauptfigur wieder ein typisch bedauerliches Kummerkind ist (scheint in diesem Format Voraussetzung zu sein), ist die Clique um sie herum dynamischer und hat ein bisschen mehr Feuer. Außerdem bietet die Handlung mehr Konfliktpotenzial, was wiederum für mehr Drama sorgt.

Darum geht‘s: Elsa (Zita Hanrot) kommt einfach nicht über ihren Ex-Freund hinweg. Ihre Freundinnen greifen daher zu sehr drastischen Mitteln: Sie verkuppeln sie (ohne ihr Wissen) mit einem Callboy. Der Plan geht (wie zu erwarten) nicht lange gut.

16. Into The Night (Belgien)

Eine Gruppe Passagiere sitzt in einem Flugzeug.
Postapokalyptische Dystopie „Into The Night“ © Netflix

Was soll ich sagen? Postyapokalyptische Dystopien kriegen mich einfach immer wieder. So richtig komplex fand ich die Serie (zumindest in der ersten Staffel) nicht, aber die Spannung ist allein durch die Prämisse da. Da konnte ich einfach nicht abschalten. Die zweite Staffel habe ich noch nicht gesehen, also ist das eine Empfehlung unter Vorbehalt.

Darum geht‘s: Eine Gruppe Menschen in einer Passagiermaschine stellt fest, dass das Sonnenlicht eine so zerstörerische Kraft entwickelt hat, dass es alles Lebende tötet. So lange das Flugzeug in die Nacht steuert, sind sie sicher. Doch was, wenn der Treibstoff ausgeht?

17. Vongozero – Flucht zum See (Russland)

Drei Leute stehen auf einer zugeschneiten Straße, zwei von ihnen halten Gewehre.
„To The Lake“ ist auch was für Leute, die nicht so besonders auf Zombies stehen. © Netflix

Wie gesagt, postapokalyptische Szenarien sind mein Ding. Zombies allerdings eher nicht so. Dennoch fand ich Flucht zum See richtig gut. Wahrscheinlich, weil‘s gar nicht so viel um die Zombies oder irgendwelche Kampfszenen geht, sondern um das Leben einer kleinen Gruppe willkürlich zusammengeworfener Menschen auf der Flucht. Und zwar im tiefsten russischen Winter.

Darum geht‘s: In Moskau wütet eine ansteckende Krankheit. Panik und Plünderungen sind die Folge. Mehre Familien und Nachbar*innen tun sich zusammen, um gemeinsam ums Überleben zu kämpfen.

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