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Alle Finalist:innen des Eurovision Song Contest 2022 gerankt nach Genialität

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Deutschland mal nicht auf dem letzten Platz beim ESC?!

Der ESC 2022 ist gelaufen und Überraschung! ... Deutschland hat mal wieder den letzten Platz gemacht. (Na ja, immerhin waren die 6 Punkte dieses Jahr eine Steigerung.) Wenn du jetzt denkst: Europa hat uns Deutsche einfach nicht lieb! Oder du mit der Platzierung dieses Jahr sowieso nicht sehr zufrieden warst (Subwoolfer war nur auf Platz 10??!!!), dann wird es dich vielleicht freuen, dass unsere Kolleg:innen von BuzzFeed UK ihr eigenes Ranking der diesjährigen Finalist:innen erstellt haben. Viel Spaß!

Hello, salve, guten Tag! Wieder mal haben ein paar glückliche europäische Länder (und Australien) um den Eurovision-Titel gekämpft. Nach Måneskins Sieg im letzten Jahr, fand der Eurovision Song Contest dieses Jahr in Turin in Italien statt.

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Weil ihr unser Ranking letztes Jahr so gefeiert habt, haben wir uns gedacht, wir machen es wieder! Also, hier sind alle diesjährigen Finalist:innen von uns gerankt. Wir, das sind Mariah und Sam (wir liiieben Eurovision) und Ben (Eurovision ist nicht so meins).

Eine Schwarze Frau posiert auf einem roten Teppich. Ein Mann macht ein Selfie. Ein Mann posiert in den Bergen.
Damit du weißt, wie wir aussehen © BuzzFeed.com

25. Azerbaijan: „Fade To Black“ von Nadir Rustamli

Sam: Es gibt Punkte für die Intensität und für die Frisur, aber es passiert nicht wirklich viel anderes. Einfach meh im Vergleich zum Jahr davor. 3/10
Mariah: Mir fällt zu diesem Song nichts ein. Er legt sich sogar hin, als ob er schon aufgegeben hat! 3/10
Ben: Legt er sich hin, weil der Song zum Einschlafen ist? Genau das mache ich nämlich. 3/10
Gesamt: 9/30

24. Schweiz: „Boys Do Cry“ von Marius Bear

Sam: Dieser Typ hat eine Stimme wie aus den britischen Charts, ich denke da an George Ezra, Lewis Capaldi, Tom Grennan. Der Song ist ganz süß, aber entwickelt sich nicht wirklich. 4/10
Mariah: Ehrlich gesagt, würde ich den Song überspringen. 4/10
Ben: Ugh, wieso singst du einen Song, der eher in irgendeine Weihnachtswerbung passen würde, bei Eurovision? 2/10
Gesamt: 10/30

23. Schweden: „Hold Me Closer“ von Cornelia Jakobs

Sam: Sie ist eine gute Sängerin, aber irgendwie fühl ich den Song nicht. Es hört sich ein bisschen an wie ein Film Soundtrack, aber nicht wie ein guter. 4/10
Mariah: Leider eine typische Eurovision-Ballade. Nicht originell und es hätte in jedem Jahr gesungen werden können. 3/10
Ben: Wieso geht man barfuß zu Eurovision? Wer weiß, wer schon alles auf der Bühne war! Keine Schuhe, keine Socken = wenige Punkte von mir. 3/10
Gesamt: 10/30

22. Niederlande: „De Diepte“ von S10

Sam: Ein Großteil vom Text ist postverbal, was mich jetzt nicht wirklich inspiriert. Kein schlechter Song, aber hört sich an wie Coldplay-Abfall. 4,5/10
Mariah: Mir gefällt, das einfache Stage Design nicht. Hört sich ein bisschen an wie der Siegersong bei „X-Factor“. 4/10
Ben: Nette, einfallsreiche Lyrics. Sie hat sich ohne Witz nicht einmal bewegt. 2/10
Gesamt: 10,5/30

21. Armenien: „Snap“ von Rosa Linn

Sam: Ich mag den Song! Er ist langsam, er ist fröhlich. Er hört sich ein bisschen an wie ein Hintergrundsong in „Heartstopper“ oder so, aber er ist nicht schlecht. 6/10
Mariah: Macht Sinn, dass sie auf einem Bett sitzt, weil sie mich in den Schlaf singt. 2/10
Ben: Da erinnere ich mich zurück, als ich an einer großen Straße langgelaufen bin und irgendwo hat ein Straßenmusiker Mumford and Sons gespielt AKA wo ich gerade definitiv nicht sein will. 3/10
Gesamt: 11/30

20. Rumänien: „Llámame“ von WRS

Sam: Sein Outfit erinnert mich an Madonna, die von der Bühne gezerrt wird. Ich feiere das Voguing, aber der Song ist nicht „llámazing“. 5/10
Mariah: Ich liebe die Performance und seine Plastikhose, aber der Song ist leicht zu vergessen. 3/10
Ben: Irgendwie sahen sie aus, als ob ihnen während der Performance langweilig wäre, oder? Es ist nicht super schlecht, aber sie hätten mehr Tänzer gebraucht, um die Bühne zu füllen! 5/10
Gesamt: 13/30

19. Deutschland: „Rockstars“ von Malik Harris

Sam: Der Song (und der Sänger) haben mega Luke Graham Vibes, mit ein bisschen Ed Sheeran. Ist okay, aber neee. 4/10
Mariah: Ein Multi-Instrumentalist, der eindeutig sehr viel Ed Sheeran gehört und hart an seinem (fake) amerikanischem Akzent gearbeitet hat. 5/10
Ben: Dieser Typ würde bei „X-Factor“ nach einem vergeigten Vorsingen zurückgerufen werden, um mit drei anderen eine epische Boyband zu bilden... Und das gehört einfach nicht auf die Eurovision-Bühne. 4/10
Gesamt: 13/30

18. Litauen: „Sentimentai“ von Monika Liu

Sam: Das ist eine junge Liza Minelli in einem Abendkleid, die ihre Moves anscheinend bei einer Flugbegleiterin gelernt hat, aber selbst mit all dem bin ich kein Fan. 3/10
Mariah: SIE SIEHT AUS WIE LIZA! Ich liebs, aber der Song ist ein bisschen meh. 6/10
Ben: Wenn ich in der neunten Klasse eine „James Bond“-Parodie gemacht hätte, hätte ich diesen Song hergenommen. 4/10
Gesamt: 13/30

17. Italien: „Brividi“ von Mahmood & Blanco

Sam: Ich würde den beiden lieber bei *etwas anderem* zuschauen als beim Singen. Die Chemie zwischen den zwei ist der Wahnsinn, aber alles andere eher nicht. 2,5/10
Mariah: Ein Wasser-Feature, JA! Und OMG, die Chemie zwischen den beiden. 6/10
Ben: Ich hab mich die ganze Zeit gefragt, ob er irgendwann seinen Leder-Trenchcoat auszieht. So ganz gut, aber wo war die epische Enthüllung? EINE VERPASSTE CHANCE. 5/10
Gesamt: 13,5/30

16. Portugal: „Saudade, Saudade“ von MARO

Sam: Der Song ist ganz gut, ich würde ihn mir am Samstagnachmittag anhören, wenn ich in der Sonne liege, aber es ist kein richtiger Eurovision-Song. Und warum dieses gebrochene Spieluhr Instrumental? 6/10
Mariah: Ein bisschen langweilig, ehrlich gesagt und die Bühne ist zu dunkel und zu einfach. Strengt euch an, es ist Eurovision! 4/10
Ben: Was ist das? Etwas einigermaßen originelles? Nein danke, dieser Song kommt auf meine „Ich will einschlafen“ Playlist. 4/10
Gesamt: 14/30

Griechenland: „Die Together“ von Amanda Georgiadi Tenfjord

Sam: Diese Frau hat sich gedacht, ‚ich geh da raus und singe, keine Tricks, nur meine Stimme‘. Zum Großteil funktioniert es. Ihr Kate Bush Kleid gefällt mir. 6/10
Mariah: Schönes Outfit! Es ist eine ziemlich langweilige Ballade, die ein bisschen braucht, bis sie in Fahrt kommt, aber so schlecht ist es ja nicht gelaufen. 6/10
Ben: Es ist ein ziemlich morbider Titel, oh warte, es ist auch ein ziemlich morbider Song. Ich glaube, die Performance wäre besser gewesen, wenn noch jemand mit ihr auf der Bühne gewesen wäre. 3/10
Gesamt: 15/30

14. Island: „Með Hækkandi Sól“ von Systur

Sam: Okay, der Song ist super, nur ein bisschen enttäuschend im Vergleich zu dem, was Island normalerweise beim ESC abliefert. 6,5/10
Mariah: Ich mag, dass drei Frauen mit Gitarren, die alle wie verschiedene Stile der 70er aussehen auf der Bühne stehen, aber der Song ist leicht zu vergessen. 5/10
Ben: Ehrlich gesagt, ein bisschen enttäuschend, wo sind die Monsterkostüme und das Schlagzeugsolo? Ich finde, „Volcano Man“ wäre besser gewesen. 4/10
Gesamt: 15,5/30

11. Polen: „River“ von Ochman

Sam: So viele Songs dieses Jahr sind auf Englisch! Der fake Regen hat mich an „Cry Me A River“ erinnert. Der Song ist eingängig und die Performance ist gut. 7,5/10
Mariah: Mir hat der Regen gefallen, aber das Outfit ist langweilig und der Song ist auch eher meh. 5/10
Ben: Wow, mehr Falsetto! Außer dem Teil, ist die ganze Performance wie eine traurige Bildmontage aus einem Film. 4/10
Gesamt: 16,5/30

12. Estland: „Hope“ von Stefan

Sam: Er ist gut und kann offensichtlich singen, aber der Song ist wahnsinnig langweilig. Zum Ende hin wird es besser, aber es hört sich für mich ein bisschen nach einem Song für einen christlichen Jugendtreff an. 5/10
Mariah: Ich weiß nicht, wieso diese Performance aussieht, als ob jemand einen old-school Instagramfilter drauf gepackt hat, aber ich denke, es soll der Wilde Westen sein?! Passt definitiv zu Eurovision, aber ist mir zu langweilig. 5,5/10
Ben: Ich finde diesen Spaghetti-Western-Stil irgendwie cool. Außerdem scheint der Typ mega Spaß zu haben, freut mich für ihn! 6/10
Gesamt: 16,5/10

11. Serbien: „In Corpore Sano“ von Konstrakta

Sam: Warum fängt das an, als ob die Sängerin eine Krankenschwester im Zimmer eines Patienten ist und gleich schlechte Neuigkeiten verkündet? Es kommt so rüber, als ob sich in dem Song eine ganze Story abspielt und da ganz viele Metaphern drin sind, die ich nicht verstehe. Super. 5/10
Mariah: Singt sie über Megan Markle?! Und übers Händewaschen?! Ich hab keine Ahnung, was hier gerade passiert. 6/10
Ben: Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Sieht so aus wie die letzte Zeremonie bei der Initiation in einen Kult... interessant? 6/10
Gesamt: 17/30

10. Tschechien: „Lights Off“ von We Are Domi

Sam: Man kann mit den Lyrics mitfühlen und der Song hat einen poppigen Sound! Der Song ist ein bisschen 0815, aber mir gefällt es. 6,5/10
Mariah: Ich kann mir definitiv vorstellen, betrunken im Club dazu zu tanzen. 6/10
Ben: Der Song hat einen mega Vibe und ich liebe es! Der ESC ist für Europop und Tschechien hat hier alles richtig gemacht. 6/10
Gesamt: 18,5/30

9. Frankreich: „Fulenn“ von Alvan & Ahez

Sam: Ich werde so leicht von einem heißen Typen beeinflusst! Ich bin mir nicht sicher, ob irgendeiner dieser Männer ein wirklich guter Sänger ist, aber der Song hat einen guten Beat. 6,5/10
Mariah: Das ist Eurovision! Feuer, Trommeln, Lichter und ein Mann mit Eyeliner! 6/10
Ben: Feuer? Ja, bitte. Extra Punkte für das intensive Starren, denn hier gilt (meiner Meinung nach): je mehr desto besser. 6/10
Gesamt: 18,5/30

8. Australien: „Not The Same“ von Sheldon Riley

Sam: Okay, hallo Alexander McQueen mit Sam Smiths Stimme! Dieser Typ ist so ein guter Sänger und ich liebe die Theatralik und den Vibe von dieser Performance. 8,5/10
Mariah: Also, dass Outfit würde auch bei der Met Gala passen, aber der Song ist einfach eine langweilige Ballade. 5/10
Ben: Bin gleich wieder da, kauf mir nur schnell ein Interrail Ticket und fahre nach... Australien?! Wie ist das passiert? Das Outfit ist gut, also bekommen sie dafür ein paar Punkte. 5/10
Gesamt: 18,5/30

7. Großbritannien: „Space Man“ von Sam Ryder

Sam: Der Song passt super zu Sam Ryders Stimme; es ist ein Mix aus Elton John und Coldplay mit einem Refrain wie aus Sias „Alive“. Ich weiß nicht, ob ich es so toll finde, aber Sam hört sich mega an! 7/10
Mariah: Ich glaube, wir haben Eurovision endlich verstanden. 7,5/10
Ben: Ich weiß nicht warum er aussieht, als ob er gerade von einem Backpacking Trip in Thailand wieder kommt, aber das Falsetto ist eine mutige Entscheidung und davor ziehe ich meinen (imaginären) Hut! Leider gefällt mir der Song nicht. 4/10
Gesamt: 18,5/30

6. Finnland: „Jezebel“ von The Rasmus

Sam: Äh, WAS? The Rasmus von „In The Shadows“?? Wow, was für ein Throwback. Ich mag den Look vom Sänger, erinnert irgendwie an Timothée Chalamets Outfit bei den Oscars. Der Song ist nicht schlecht, aber auch nicht gut. 5,5/10
Mariah: The Rasmus! „Pennywise“ habe ich nicht erwartet, aber okayyy. Vom Refrain habe ich jetzt für immer einen Ohrwurm. 7/10
Ben: Ich hab es von Anfang an gefeiert, endlich ein richtiger Showman auf der Bühne! Ich werde mir den Song nie wieder anhören, deshalb ist er perfekt. 7/10
Gesamt: 19,5/30

5. Norwegen: „Give The Wolf A Banana“ von Subwoolfer

Sam: Was wäre Eurovision ohne solche eigenartigen Performances? Erinnert mich irgendwie an Duck Sauce. 6/10
Mariah: Ich liebe den Titel! Die Lyrics machen keinen Sinn und ich weiß immer noch nicht, warum diese Männer in gelben Ganzkörperanzügen über ihre Oma singen. 7/10
Ben: Es ist mir völlig egal, wie der Song ist, Norwegen hat offensichtlich verstanden, wie man den ESC vera*scht und deswegen haben sie meine Stimme. 8/10
Gesamt: 21/30

4. Belgien: „Miss You“ von Jérémie Makiese

Sam: Das Instrumental erinnert ein bisschen an „James Bond“; mir gefällt es, aber der beste „Miss You“-Song ist immer noch von Blink-182. 6,5/10
Mariah: Kein schlechter Song, aber es hört sich sehr nach einem 2000er One-Hit-Wonder an, hat Kandi den Song geschrieben? Der Michael Jackson Move war cool! 8/10
Ben: Es passt nicht ganz so zu Eurovision, aber der Song ist trotzdem gut, deswegen gibts Punkte. 7/10
Gesamt: 21,5/30

3. Ukraine: „Stefania“ vom Kalush Orchestra

Sam: Das hat mich an die Szene aus „Harry Potter“ erinnert, in der die Jungs aus Durmstrang angekommen sind. 5/10
Mariah: YESS, Rap in einer anderen Sprache! Ich verstehe kein Wort, aber ich glaube er hat es drauf. 9/10
Ben: Ich liebe es, traditionelle Flöte, schöner Hut, Rap, Kontrabass. Gib mir mehr! 8/10
Gesamt: 22/30

2. Spanien: „SloMo“ von Chanel

Sam: Das ist, was ich will! Eine krasse Diva in einem Glitzerkostüm, die einen Dancesong singt. Hätte noch mehr abgehen könne, aber ist trotzdem gut. 7,5/10
Mariah: OMG JAAAA! Dieser Song ist mega! 8/10
Ben: Sexy Tänzer müssen mit auf der Bühne sein, das ist das Eurovision-Ein-Mal-Eins und der Song ist auch nicht schlecht! 7/10
Gesamt: 22,5/30

1. Moldavien: „Trenulețul“ von Zdob şi Zdub & Advahov Brothers

Sam: Man weiß nie, wie der Song weitergeht! Es ist ein bisschen wie „Cotton Eyed Joe“ trifft auf The Dandy Warhols. Macht definitiv Spaß beim Anschauen! 7/10
Mariah: VERRÜCKT! Es fängt rockig an, dann kommt Rap, dann kommt aus dem Nichts Folk, ich liebe es ! 8/10
Ben: AUF GEHTS! Das ist einfach wundervoll und ich habe keine Ahnung, was es ist. Ich würde die Jungs auf meiner Hochzeit spielen lassen. 8/10
Gesamt: 23/30

Welchen Song fandest du dieses Jahr am besten? Lass es uns in den Kommentaren wissen!

Dieser Post wurde von einem Post von Sam Cleal, Benjamin Dzialdowski und Mariah Jean-Baptiste übersetzt.

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