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14 dumme Todesfälle, die sich den Darwin Award mehr als verdient haben

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Von: Friederike Hilz

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Gratulation!

Die Evolutionstheorie von Charles Darwin mussten wir alle im Biounterricht lernen, oder? Falls du nicht mehr genau weißt, worum es in der Theorie eigentlich geht: Das Grundprinzip ist „survival of the fittest“, also „der/die am besten Angepasste überlebt“. Davon sind Menschen natürlich nicht ausgenommen. Seit 1992 zeichnet der Darwin Award jedes Jahr Personen aus, die den menschlichen Genpool auf besonders intelligente Weise verkleinern – indem sie selbst die Welt der Lebenden verlassen. Die dümmsten ... äh, ich meine natürlich, die interessantesten Todesfälle habe ich hier für dich gesammelt.

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1. Der Windex-Cocktail

Dieser Gewinner ist 2012 für die kanadische Firma Beer Stores tätig, er macht LKWs sauber. Und manchmal findet er eine vergessene Flasche Alkohol in den Fahrzeugen. So auch im April, als dem Gewinner ein bisschen langweilig bei der Arbeit ist. So weit, so gut, wer kennt das nicht? Bevor ich mehr erzähle, hier ein kleiner Fun Fact: In manchen Ländern wird Wodka von Schmugglern blau gefärbt.

Aber weiter im Text: Hinter dem Sitz eines Lkws findet der Mann eine Flasche mit einer blauen Flüssigkeit. Natürlich trinkt er davon. Es war aber leider kein Wodka, sondern Wischwasser. Und er hat davon nicht nur ein oder zwei Schluck genommen, sondern über die nächsten Tage hinweg die Flasche gelehrt. (Anscheinend schmecken Wodka und Wischwasser gleich?) Wenige Tage später stirbt der Mann an einer Methanolvergiftung. Damit war ihm ein Darwin Award sicher.

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2. Ein verbotenes Bad

Ein 23-jähriger US-Amerikaner hat 2016 gerade seinen Collegeabschluss gemacht und genießt seinen Urlaub im Yellowstone National Park in Wyoming. Eine der Sehenswürdigkeiten in dem Nationalpark sind Thermalquellen. Und auch wenn sie verlockend aussehen, in ihnen baden ist strengstens verboten! Und das aus gutem Grund: Das Wasser hat einen sehr hohen Säuregehalt.

Aber der Student (der offensichtlich keinen Abschluss in Chemie hatte) macht sich trotzdem auf die Suche nach einem Becken für ein privates Bad. Als er sich schließlich für eins entscheidet, will er erst mal die Wassertemperatur abchecken. Dabei rutscht der junge Mann aus und fällt in den Pool. Arbeiter:innen haben am nächsten Tag nur noch seinen Geldbeutel und seine Flipflops gefunden, mehr war von ihm nicht übrig.

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3. Über die Planke zum Tod

Für das perfekte Foto machen Leute manchmal ganz schön wilde Sachen. Ein ganz besonderer Trend ist das sogenannte Planking, das vor allem in Australien beliebt ist. Dabei legen sich Leute flach und gerade (wie eine Planke) an die ungewöhnlichsten Orte, zum Beispiel Schienen, Autos und Geländer. Das Ganze wird selbstverständlich fotografiert.

Auch ein 20-jähriger Mann aus Brisbane lässt keine Möglichkeit für das perfekte Foto aus. Was er dabei aber vergisst, ist, dass ... na ja, Schwerkraft existiert. Und die hat im Mai 2011 andere Pläne. Als der junge Mann sich auf ein Balkongeländer legt, kommt er leider auf der falschen Seite wieder runter. Ein Foto gab es nicht.

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4. Ein heißes Abenteuer

Der erste Gewinner aus dem Jahr 2022! Ein 75-jähriger Hawaiianer will sich ein bisschen im Volcanoes National Park umschauen. In diesem Nationalpark gibt es neben riesigen Lavafeldern auch einen aktiven Vulkan. Da der Mann in einem Dorf in der Nähe lebt, könnte man meinen, dass er sich den Gefahren von Lava und Vulkanen mehr als bewusst ist. Trotzdem wandert er in der Nacht des 02. Januars durch den Park, vorbei an einem Warnschild. Für den Anblick von Lava bei Nacht nimmt man doch gerne ein bisschen Gefahr in Kauf, oder? Leider muss der Mann feststellen, dass das Schild dort nicht ohne Grund steht. Die Natur ist eben gnadenlos.

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5. Sturzflug

Wenn du etwas Neues erlernst, solltest du am besten keinen Schritt im Lernprozess überspringen, sonst geht es dir wie dem nächsten Gewinner. Der 23-jährige Mann aus Texas lernt 2021 zu fliegen. Nach seinem ersten Alleinflug ist er richtig stolz und kauft sich daraufhin ein eigenes Flugzeug, was allerdings ein anderes Modell als sein Lernflieger ist. Aber wie groß kann der Unterschied schon sein, Flugzeug ist Flugzeug – oder?

Obwohl sein Lehrer ihm sagt, dass er seinen Flieger erst nach ein paar Übungsstunden alleine fliegen soll, macht sich der junge Mann am 08. Dezember 2021 auf in die Lüfte. Dabei bricht er gleich mehrere Regeln: Schüler:innen dürfen nicht nachts fliegen, sie dürfen nicht bei Nebel fliegen und sie dürfen nicht alleine mit anderen Passagieren fliegen. Aber genau das hat er gemacht. Nach dem Start ist er, zusammen mit einer weiteren Person, nicht mehr als vier Minuten in der Luft, bevor das Flugzeug zu Boden geht.

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6. Keine Willkommenskultur

Es gibt auf der ganzen Welt mehrere Stämme, die völlig isoliert sind und auch nicht von der Außenwelt kontaktiert werden wollen. So auch die Sentinelesen, die auf einer Insel im Golf von Bengalen leben. Da der Stamm Fremde gewaltsam vertreibt, hat die indische Regierung jegliche Versuche der Kontaktaufnahme strengstens verboten.

Davon lässt sich dieser Gewinner allerdings nicht abhalten. Er will den Stamm zum Christentum konvertieren, in einem Brief an seine Familie machte er sich Sorgen um „das ewige Leben der [Sentinelesen]“. Blöd nur, dass der Stamm daran absolut kein Interesse hatte. Als der Mann 2018 auf der Insel ankommt, wird er sofort mit Pfeilen beschossen und schließlich mit einem Seil um seinen Hals vom Strand geschliffen. Was lernen wir daraus? Wenn Leute keinen Bock auf andere haben, dann sollte man das respektieren.

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7. Nichtschwimmer aufpassen

Wie gehst du mit Streitigkeiten um? Hoffentlich besser als unser nächster Darwin Award Gewinner aus dem Jahr 2018. Der 19-jährige Berliner ist im Dezember 2017 mit seiner Freundin spazieren, sie streiten sich. Weil ihm anscheinend die Argumente ausgehen, schubst er sie in die eiskalte Havel und springt hinterher, um sie unterzutauchen. Dabei vergisst er eine wichtige Sache: Seine Freundin kann zwar schwimmen, aber er nicht. Während sie sich also an Land retten kann, geht er unter und muss von der Polizei aus dem Wasser gezogen und ins Krankenhaus gebracht werden. Dort stirbt er (ironischerweise) am 14. Februar.

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8. Selbstverteidigung

Überleg mal, wo bewahrst du deinen Schmuck oder andere Wertgegenstände auf? Hast du sie vielleicht in einem Safe oder hinter einem Schloss versteckt? Unser nächster Gewinner will auf Nummer sichergehen, dass wirklich niemand an seinen kleinen Schatz rankommt. Dafür bastelt der 65-jährige Mann ein paar eigene Fallen und verteilt sie auf seinem Grundstück. Was soll da schon schiefgehen? Eine dieser Fallen ist eine Handfeuerwaffe, die auslöst, sobald sich die entsprechende Tür öffnet. Und es kommt, wie es kommen muss: Am 28. November 2019 wird er erschossen in seinem Flur gefunden. Der Täter: Seine eigene Falle.

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9. Paletten über Paletten über Paletten

Jetzt mal Hand aufs Herz, hältst du dich immer an alle Sicherheitsvorschriften an deinem Arbeitsplatz? Oder machst du ab und an ein paar kleine Ausnahmen? Was soll schon passieren, wenn man mal auf den Bürostuhl steigt, statt sich eine Leiter zu holen?

... So oder so ähnlich denkt auch unser nächster Darwin Award Gewinner aus dem Jahr 2017: Er soll eine Glühbirne in zehn Meter Höhe austauschen, mit seinem Gabelstapler kommt er aber nicht nah genug ran. Seine Lösung? 37 (!!!) Holzpaletten übereinanderstapeln und dann anheben. Und wer hätte es gedacht, so viele Paletten auf einem Gabelstapler sind nicht gerade stabil. Der Stapel fällt in sich zusammen und der Arbeiter stirbt. Also denk immer daran, Sicherheitsvorschriften gibt es nicht ohne Grund!

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10. Mit den Füßen voran ins Grab

Hast du schon mal von ‚Tombstoning‘ gehört? Dabei springen Leute von hohen Klippen ins Meer. Ziemlich riskant, wenn man darüber nachdenkt, wie weit man dabei kommen muss, um überhaupt in tiefem Wasser zu landen. Von den Kräften, die sonst noch auf einen einwirken, ganz zu schweigen. Trotzdem will der Fußballer Mourad Lamrabatte 2022 in seinem Spanienurlaub den Sprung wagen.

Also drückt er seinen Freund:innen eine Kamera in die Hand und begibt sich auf eine 30 Meter hohe Klippe. Selbst für erfahrene Springer:innen ist das hoch! Um in tiefem Wasser zu landen, muss der 31-Jährige zehn Meter weit springen. Fun Fact: Der Weltrekord im Weitsprung liegt bei 8,95 Metern. Der Fußballer stellt hier keinen neuen Rekord auf, sondern landet in steinigem Gewässer und gleichzeitig seinem Grab.

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11. Eine feste Umarmung

Ein 35-jähriger Malaysier ist im Januar 2018 mit seinem Motorrad unterwegs. Am Rand der Straße entdeckt er eine 3,7 Meter lange Python. (Fun Fact: Je nach Art haben Pythons eine Druckkraft von mehreren Tonnen). Und anstatt schreiend wegzurennen (wie ich das sicher gemacht hätte), entscheidet sich der Mann, in der Hoffnung viel Geld zu bekommen, die Schlange einzufangen. Seine Hilfsmittel? Handschuhe und eine Sichel.

Und tatsächlich, er erwischt die Python und hält sie neben sich hoch, während er sich auf seinem Motorrad auf den Heimweg macht. Aber die Schlange hat noch längst nicht aufgegeben. Sie wickelt sich um den fahrenden Mann und drückt zu, wodurch er von der Straße abkommt. Erst am nächsten Tag finden ihn Passanten. Um den Mann aus dem Griff der Schlange zu befreien, töten sie die Python, doch sie können nur noch den Leichnam bergen.

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12. (Der Tod) holt den Elektriker

Man sollte ja bekanntlich Arbeit und Privatleben möglichst trennen. Das hat sich wahrscheinlich auch unser nächster Darwin Award Gewinner gedacht. Nach einem Sturm im US-Staat New Jersey haben Tausende Leute in der Stadt Wanaquer keinen Strom. Arbeiter:innen müssen Bäume von der Straße räumen und Strommasten wieder aufstellen, weswegen es sich überall staut und teilweise Stromkabel auf den Straßen liegen. Inmitten dieses Chaos ist ein junger Mann auf dem Weg zu seinem Vater und hat absolut keine Lust, einen Umweg zu fahren.

Er ignoriert grell-orangene Pylonen, denn Absperrungen sind bekanntlich nur Vorschläge ... oder so. Blöd nur, dass dahinter ein offenes Stromkabel auf der Straße liegt. Prompt fängt sein Auto an zu brennen. Das Feuer breitet sich rasend schnell aus und der junge Mann hat keine Chance, sich zu retten. Was das Ganze so verwirrend macht, ist, dass er als Elektriker gearbeitet hat.

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13. Safety first

Erinnerst du dich noch an den Theorieunterricht in der Fahrschule? Dann kannst du mir auch bestimmt sagen, was man macht, wenn man einen Unfall hat. Steht man ohne Warnweste auf der Straße rum? Wenn du das mit einem entschlossenen „Nein!“ beantwortet hast, dann Glückwunsch, das schafft leider auch nicht jeder. So auch unsere nächsten beiden Gewinner.

Nachdem sie nachts auf der Autobahn einen Unfall bauen, steigen die beiden Männer prompt aus ihren Autos aus und fangen an sich zu streiten. Das Gespräch dauert nicht lange, denn auf einer Autobahn ist man ja meistens nicht allein. Beide Männer werden von einem weiteren Auto erfasst. Also denk immer daran, Warnweste an und Unfallstelle sichern!

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14. Keine Knautschzone

Um in den USA auf der Autobahn fahren zu dürfen, muss dein Fahrzeug umgerechnet mindestens circa 65 km/h schnell fahren können. Die Höchstgeschwindigkeit eines Golfcarts ist 45 km/h. Halten wir fest, Golfcarts haben also auf der Autobahn nichts zu suchen.

Der nächste Gewinner ist da anderer Meinung. Der 28-jährige Mann bindet sein Golfcart mit einem Gartenschlauch an ein anderes Auto und lässt sich auf den Highway ziehen. Sein Fahrzeug schlenkert hin und her und kommt dabei auf die entgegenkommende Spur, direkt vor die Nase eines Trucks. Das Golfcart zieht hier den Kürzeren.

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Wenn du über noch mehr Darwin Award Gewinner lesen möchtest, dann schau dir hier die dümmsten Todesfälle an, die jemals mit dem Darwin Award ausgezeichnet wurden.

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