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8 Fehler, die du als Deutscher in Österreich nur dann machen solltest, wenn du Ärger bekommen willst

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Von: Emily Erhold

Fotomontage von Menschen auf einer Rolltreppe und SkifahrerInnen auf beim Skilift
Österreich 101: Auf der linken Seite der Rolltreppe gehen, beim Skilift niemals stehen! © Manfred Segerer/Action Pictures/Imago

Ein paar Dinge sind in Österreich einfach nicht in Ordnung und das ist auch OK so.

1. „Weinschorle“, „Brötchen“ oder „Tüte“ sagen

Eine Weinschorle ist ein Weißer Spritzer, ein Brötchen ist eine Semmel und eine Tüte ist ein Sackerl und alles andere wird zwar verstanden, aber wir Österreicher*innen werden trotzdem so tun, als wüssten wir nicht, welches abgehobene Fremdwort uns da entgegengespuckt wird.

2. „Lecker“ sagen

Etwas kann gut schmecken, es kann appetitlich aussehen, etwas kann von mir aus auch köstlich sein, aber „lecker“? Na, na, na - sicher nicht. Mit „lecker“ outet man sich sofort als Deutscher, was ja eigentlich nichts Schlimmes wäre. Aber aus irgendeinem Grund klingt das Wort „lecker“ in den Ohren von Österreicher*innen wie das Quietschen von Wandtafeln. Auch wenn wir keine bessere Alternative haben: Sagt es einfach nicht.

3. Österreich als „kleiner Bruder“ bezeichnen

Wir sind euer Nachbarland, wir freuen uns über gute Zusammenarbeit und freundschaftliche Sticheleien, aber euer kleiner Bruder sind wir sicher nicht. Kann sein, dass wir einen Napoleon-Komplex haben, weil ihr viel größer seid als wir und auch Deutsch (oder so ähnlich) sprecht, aber in eurem Schatten wollen wir dann doch nicht stehen. Außerdem: Wer sagt, dass wir nicht eigentlich eure große Schwester sind? Schon mal daran gedacht?

4. Einen „Káffe“ bestellen

Erstens: Es heißt „Kaffee“ mit Betonung auf der letzten Silbe. Zweitens: Ja, was denn für einen? Melange, Verlängerter, kleiner oder großer Brauner, Flat White, Cappuccino, Einspänner, Eiskaffee, Kapuziner, Fiaker, Café Latte? Das ist alles Kaffee, aber alles nicht dasselbe! What‘s your poison?

5. Dich beschweren, dass der Kellner unhöflich ist

Du bist in einem schönen Restaurant, aber der Service lässt nicht nur zu Wünschen übrig, sondern bringt dich dazu, alles und jeden auf der Welt anzuzweifeln? Welcome to Austria. Schnauzt dich der Kellner an, dann ist das ok. Er bringt das Essen, er hat das Sagen. Du bist in seinem Revier und das sollte dir auch klar sein. Du glaubst, der Kunde sei König? Hahahaha, lol!

6. Kurz vorm Skilift stehenbleiben und auf deine Freunde warten

Steig halt einfach ein, du siehst sie ja e oben wieder. Beim Skifahren hält man niemanden vom Skifahren ab. Wer in der Schlange beim Skilift mittendrin einfach stehenbleibt, obwohl hinter ihm massenhaft Menschen nachkommen, ist einfach richtig gemein. Und uncool! Tu es nicht!

7. Bergsteigen gehen, ohne zu wissen, wie man auf einen Berg geht

Wenn wir schon bei Alpinsport sind: Geht bitte nur dann auf den Berg, wenn ihr auch wisst, wie: Checkt, das Wetter, zieht euch richtig an, nehmt immer einen extra Pulli mit - am Gipfel ist es meistens viel kälter - überschätzt euch nicht und geht nur auf den gekennzeichneten Wegen. Die Bergrettung hat Besseres zu tun, als Touristen abzuholen, die mit der richtigen Kleidung gar keine Hilfe gebraucht hätten. Und für die Deutschen komm hinzu: Schafft es ein solcher Vorfall in die Schlagzeilen, gibt es genügend Österreicher*innen, die kopfschüttelnd „immer die Deitschen“ sagen.

8. Auf der Rolltreppe links stehen

Man steht rechts und geht links. So schwer ist das nicht. In England oder Australien kann man vielleicht links stehen und rechts überholen, aber nicht in Österreich. Wer stehen möchte: auf der rechten Seite, und auch wirklich nur auf der rechten Seite. Alles andere macht keinen Sinn. Stehst du links und wirst als Deutscher oder Deutsche erkannt: Uff, blöde Situation für dich!

Du willst mehr Österreich-Content? Hier erfährst du, welche lustigen Bräuche es bei den Nachbarn gibt.

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