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Als 28-jährige Frau habe ich beschlossen, keine Kinder zu bekommen - hier sind die Gründe

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Ich möchte mich auf Dinge konzentrieren, die mir Freude bereiten.

Hallo, ich bin Morgan und das ist mein Partner Bradley (und unser Welpen-Sohn Dandelion). Wir sind seit fast sechs Jahren zusammen. Wie du dir vorstellen kannst, werden wir oft gefragt, wann wir Kinder haben werden - UND. DAS. STÄNDIG.

Wir haben schon alle möglichen Reaktionen bekommen, sobald wir erklärt haben, dass wir keine Eltern werden möchten. Von Unglauben über Wut bis hin zu Verachtung war alles dabei. Ein Mann hatte einmal sogar die Dreistigkeit, mich zu fragen, was mein Lebensziel sei, wenn ich keine Kinder möchte (ich wünschte, das wäre ein Scherz).

Deshalb dachte ich, es wäre eine gute Idee, all die guten Gründe zusammenzutragen, warum ich keine Kinder möchte:

Anmerkung: Ich habe SOOO viel Respekt vor allen Eltern da draußen! Dieser Beitrag soll in keiner Weise Menschen herabsetzen, die sich für Kinder entschieden haben. Dies sind nur meine Gedanken darüber, warum ich persönlich keine Kinder haben möchte.

1. Sie sind so verdammt teuer.

Als Millennial bin ich in ein Alter gekommen, in dem ich täglich davon träume, ein Haus mit einem kleinen Hinterhof für meinen Hund zu kaufen. Wenn ich nun Kinder hätte, würde der Traum vom Eigenheim ganz schnell platzen. Im Jahr 2017 hat die US-Regierung einen Bericht, veröffentlicht, in dem die durchschnittlichen Kosten für die Erziehung eines Kindes auf ca. 233,610 Dollar [ca. 214.358 Euro] geschätzt wurden. Hmm, nicht mit meinem Gehalt!

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2. Ich möchte die Welt bereisen.

Reisen gehört zu meinen liebsten Dingen im Leben. Schöne Orte besuchen, köstliches Essen probieren, verschiedene Kulturen genießen, neue Leute kennenlernen - ich will das alles! Mein Partner und ich sind bisher nur in ein paar Länder zusammen gereist und dabei haben wir einige unserer schönsten Erinnerungen gesammelt. Aber wenn man Kinder hat, ist das Abenteuer wirklich begrenzt. Als wir zum Beispiel in Neuseeland waren, sind wir mit einem Wildwasser-Rafting durch Glühwürmchenhöhlen gefahren und haben Wasserfälle bestiegen. Mit Babys auf dem Arm kann man so etwas natürlich nicht machen. Ich schätze, man könnte die Kinder jedes Mal, wenn man in den Urlaub fährt, bei einem Babysitter lassen? Aber wenn man schon Kinder hat, will man sie wahrscheinlich nicht mehr zurücklassen!

3. Ich liebe es, die lustige Tante zu sein.

Ich habe eine große Familie, in der es an Kindern nicht mangelt. Ich liebe es, bei ihnen vorbeizuschauen, sie mit Geschenken zu verwöhnen und viel Spaß mit ihnen zu haben. Aber sobald jemand gewickelt werden muss oder schlecht gelaunt ist, kann ich ihn zurückgeben! Es ist, als hätte man einige der guten Seiten der Elternschaft ohne die negativen.

4. Die Vorstellung, ein Kind zu gebären, ist wirklich erschreckend.

Ich verstehe das Grundkonzept, aber verdammt. Ich soll WAS aus MIR herausdrücken?! Und der Gedanke an einen Kaiserschnitt ist genauso beängstigend ... Da wird man nicht einmal in Vollnarkose versetzt! Ich kann mir die Schmerzen einer Geburt nicht vorstellen und habe keinerlei Interesse daran, sie auszuprobieren. Außerdem steigt die Müttersterblichkeitsrate in den USA jedes Jahr schockierend an. Die CDC hat einen Bericht für das Jahr 2020 veröffentlicht, aus dem hervorgeht, dass auf 100.000 Geburten 23,8 Todesfälle entfallen. Diese Statistiken verschlechtern sich drastisch, wenn man Women of Color betrachtet. So steigt die Sterblichkeitsrate bei schwarzen Frauen sprunghaft auf 55,3 Todesfälle an. Wie auch immer man es betrachtet, eine Geburt ist beängstigend und gefährlich.

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5. Ich möchte mich auf Dinge konzentrieren, die mir Freude machen.

Zwischen Arbeit, Hausarbeit und Verpflichtungen haben die meisten Erwachsenen nur wenige Stunden pro Woche, die sie ihren Hobbys widmen können. Ich habe das Schreiben schon immer geliebt und es gibt mir ein Gefühl von Frieden und Erfüllung. Ich versuche auch, mehr Samoanisch zu lernen, damit ich nicht mehr die einzige Enkelin bin, die nicht versteht, was meine Oma sagt, lol. Und ich bin ein großer Bücherwurm! Normalerweise lese ich jede Woche ein bis drei Romane. Es gibt so viel, was ich noch erreichen und erleben möchte und wenn ich Kinder in mein Leben setzen würde, würde mir die Zeit für das, was mich glücklich macht, fehlen.

6. Es ist eine große Verantwortung.

Wenn du ein Kind hast, ist deine Aufgabe, diesem beizubringen, was richtig und was falsch ist, wie man ein guter Mensch ist und welche Werte im Leben wichtig sind. Außerdem musst du dafür sorgen, dass sie sich wohlfühlen und glücklich sind. Wenn du - selbst mit den besten Absichten - einen Fehler machst, kann das möglicherweise ein Leben lang Traumata und ungelöste Probleme bei jemandem verursachen, der nicht einmal darum gebeten hat, geboren zu werden. Das ist eine enorme Verantwortung und ein enormer Druck.

7. Ich bin glücklich, eine Hundemutter zu sein.

Unser dreijähriger Chow-Mix ist mit Sicherheit eines der größten Highlights in meinem Leben. Während der Zeit, in der ich von zu Hause aus gearbeitet habe, war Dandelion mein ständiger Begleiter, hat mir die Angst vor dem Leben in unsicheren Zeiten genommen und mir bedingungslose Liebe gegeben, wie es nur Tiere können. Mein pelziges Baby bringt mich jeden Tag zum Lachen - auch wenn ich mir an manchen Tagen die Haare ausreißen möchte - und ich bin so glücklich, seine Mutter zu sein, dass ich nicht das Bedürfnis habe, auch menschliche Babys zu haben.

8. Wenn du es bereust, ein Kind zu haben, kannst du nicht viel tun.

In den letzten Jahren haben sich sooo viele Menschen - sowohl anonym als auch nicht - zu Wort gemeldet und zugegeben, dass sie ihre Kinder zwar lieben, aber bereuen, sie bekommen zu haben. Natürlich weiß ich nicht, wie das ist, aber ich kann mir den Groll und/oder die Traurigkeit nur vorstellen, die sich mit der Zeit aufbauen können. Ein Kind zu bekommen ist eine lebenslange Verpflichtung, und es gibt keine Rückerstattung oder Rücknahme, wenn man seine Meinung ändert.

9. Ich mag meine Beziehung zu meinem Partner so wie sie ist.

Mein Partner und ich haben eine wunderbare Beziehung und ich könnte mir nicht vorstellen, mit jemand anderem zusammenzuleben. Aber der Stress von Kindern, neue Erwartungen und möglicherweise Meinungsverschiedenheiten über Erziehungsstile? Wer weiß, wie sich das auf alles auswirken würde? Ich liebe uns genau so, wie wir jetzt sind, und ich bin nicht daran interessiert, irgendetwas zu ändern.

10. Ich hasse, hasse, hasse das Weinen von Babys.

Das mag manchen Leuten albern vorkommen, aber für mich ist es wirklich eine große Sache. Weißt du, dass manche Leute Geräusche wie Kauen, Tippen oder schweres Atmen überhaupt nicht ausstehen können? Für sie ist das fast wie Nägel auf einer Kreidetafel. Nun, das nennt man Misophonie. Laut WebMD handelt es sich dabei um „bestimmte Geräusche, die emotionale oder physiologische Reaktionen auslösen, die von manchen Menschen angesichts der Umstände als unangemessen empfunden werden könnten.“ Genau das passiert bei mir, wenn ich ein Baby weinen höre: Ich flippe buchstäblich aus. Es löst bei mir so viel emotionalen Kummer aus, dass ich den Raum sofort verlassen muss.

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11. Ich liebe die Freiheit, kinderlos zu sein.

Mein Partner und ich wollen gemeinsam ein neues Abenteuer beginnen und werden deshalb diesen Sommer nach Austin in Texas ziehen. Nach ein paar Jahren dort, wer weiß? Vielleicht wollen wir dann nach San Francisco oder NYC ziehen. Da ich auch die australische und neuseeländische Staatsbürgerschaft besitze, könnten wir auch eine Zeit lang in Übersee leben. Familien mit Kindern können zwar durchaus umziehen, aber man muss den Gefühlen der Kinder, der Schule und dem, was für sie am besten ist, Vorrang einräumen.

12. Ich würde mich schuldig fühlen, ein Kind in diese Welt zu setzen.

Ich glaube, wir sind uns alle einig, dass der derzeitige Zustand der Welt viel zu wünschen übrig lässt. Von Krieg über Einkommensungleichheit und Rassenungerechtigkeit bis hin zum Klimawandel - es gibt einfach so viel Mist in dieser Welt, dass ich nicht glaube, dass ich ein gutes Gefühl dabei hätte, ein neues Leben in sie zu bringen.

13. Ich liebe Schlaf.

Das gilt wahrscheinlich für die meisten Menschen, aber ich liebe nichts mehr, als am Wochenende auszuschlafen. Und wenn ich nicht genug Schlaf bekomme, bin ich eine mürrische Frau! Ich kann mir nicht vorstellen, meinen Schlaf freiwillig für eine andere Person zu opfern.

14. Und schließlich gibt es keinen Teil von mir, der Kinder haben will.

Manche Menschen wollen Kinder, andere nicht. Keine der beiden Entscheidungen ist besser als die andere. Ich gehöre einfach zu den Menschen, die kein Interesse daran haben, Mutter zu werden. Und das ist auch in Ordnung! Ich denke, es ist höchste Zeit, dass die Gesellschaft anfängt, Frauen in dem zu unterstützen, was wir für unsere Körper, unseren Lebensstil und unsere Träume für das Beste halten.

Bist du jemand, der sich entschieden hat, kinderlos zu bleiben? Wenn ja, warum? Teil mir deine Gedanken in den Kommentaren mit!

Übersetzt von einem Post von Morgan Sloss.

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