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13 Gründe dafür, wieso du dir „Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ ansehen solltest

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Michelle Anskeit

Shang-Chi und Katy im Film „Shang-Chi and The Legends of The Ten Rings“, wie sie einen Bösewicht bekämpfen.
Shang-Chi muss sich im Film so einigen Feind*innen stellen. © IMAGO/Prod.DB

Wenn du noch zögerst, ob du dir „Shang-Chi and The Legend of the Ten Rings“ angucken solltest, dann habe ich eine Liste an Gründen für dich gesammelt, die beweist, dass sich der Kinobesuch lohnt.

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ähnlich wie bei Ant-Man damals habe ich bei Shang-Chi and The Legends of The Ten Rings das Gefühl, dass ich bis vor Kurzem noch gar nicht so viel vom Film mitbekommen habe. Und auch von der üblichen Vorfreude auf mehr Ladung Marvel-Action in meinem Umfeld und den sozialen Netzwerken fehlt es mir gerade noch.

Deshalb war ich umso gespannter, als ich mir die Pressevorführung vom Film angucken und mir vor Kinostart ein ganz eigenes Urteil machen durfte. Und was soll ich sagen? Vorfreude ist auf jeden Fall mehr als angebracht. Denn „Shang-Chi and The Legends of The Ten Rings“ ist absolut grandios.

1. Die Handlung, die den Anfang des Marvel Cinematic Universes aufgreift

Die meisten Marvel-Fans werden sich sicherlich an die Ereignisse des ersten Iron Man und somit an die Entführung von Tony Stark erinnern. Das ist auch das erste Mal, dass wir auf die Terroristen-Organisation „The Ten Rings“ stoßen. Diese wird, wie der Titel verrät, in Shang-Chi and The Legends of The Ten Rings endlich aufgegriffen und wir erfahren mehr zu ihrer Geschichte, den Kräften der zehn Ringe und ihrem Anführer: dem Mandarin.

Sehr clever gemacht also, dass sich der Film, der eine neue Phase des Marvel Cinematic Universe einläuten soll, dessen Anfängen widmet.

2. Der Hauptcharakter Shang-Chi selbst

Im Zentrum steht natürlich wie bei fast allen Marvel-Filmen ein Held. Mit Simu Liu als Shang-Chi bekommen wir nicht nur den ersten asiatischen Hauptcharakter, sondern auch eine wirklich facettenreiche Figur. Der Trailer hat uns seine ausgeprägten Kampfkünste ja schon gezeigt, aber meiner Meinung nach steckt in ihm viel mehr als das. Shang-Chi ist authentisch, witzig und das für mich Interessanteste: nicht ohne Fehler.

Natürlich möchte ich dich nicht spoilern, aber wenn du einen durch und durch strahlenden Marvel-Helden erwartest, der immer nur den richtigen Weg geht, dann wird dich Shang-Chi durchaus überraschen.

3. Die teils sehr düstere Atmosphäre des Films

Und das bringt mich auch schon zu meinem nächsten Grund. Shang-Chi and The Legends of The Ten Rings ist an vielen Stellen überraschend schwer und düster - und damit meine ich nicht nur die Handlung, die dir vielleicht genau so sehr das Herz rausreißen wird wie mir, sondern auch das rein Visuelle.

Viele der Monster, mit denen sich die Figuren im Film herumschlagen müssen, sind teilweise echt grässlicher (und hässlicher) als ich es von Marvel gewöhnt bin. Auch einige Kampfszenen werden nicht (wie öfter bei Marvel-Filmen) durch extreme Farbspektakel beleuchtet, sondern sind in dunkleren Tönen gehalten, die eine beinahe apokalyptische Stimmung verbreiten.

4. Und ganz wichtig: Die Drachen und anderen Fabelwesen

Wenn wir schon bei den Monstern sind, können wir auch über die vielen Fantasiewesen im Film sprechen. Der Trailer zeigt bereits Shang-Chis Begegnung mit einem Drachen, der den Auftakt für ein noch ziemlich neues Genre im Marvel-Universum macht.

Natürlich gibt es in diesem schon etliche Wesen fast jeglicher Art, aber Shang-Chi and The Legends of The Ten Rings greift mit einer ganz neuen Welt und vielen Fabelwesen, die erkundet werden, das wirklich klassische Fantasy-Genre auf. Und ich bin super gespannt, was wir davon noch alles sehen werden.

5. Der wirklich geniale Soundtrack

Schon in der ersten Szene, in der wir den erwachsenen Shang-Chi sehen, bin ich bei der Musik sofort mit abgegangen. Ich würde gerne ein anderes Wort als „badass“ benutzen, aber das sind viele der Songs einfach. Was noch viel witziger ist, wenn Shang-Chi und seine beste Freundin Katy (Awkwafina) dann wenige Minuten später zusammen irgendwelche alten Klassiker wie „Hotel California“ in der Karaoke-Bar trällern.

6. Der Kontrast in den Kampfszenen

Natürlich ist es offensichtlich, dass ein Kung Fu-Meister wie Shang-Chi es ist gute Kampfszenen bekommt, die sehr viel Körpereinsatz fordern. Aber das Besondere an diesem Kampfstil ist, dass er einfach so unglaublich elegant wirkt.

Es ist nicht das grobe Draufgehaue oder Geschieße, was man von vielen Marvel-Helden kennt (und liebt), viel mehr wirken viele der Szenen wie choreographierte Tänze. Das kommt besonders gut zur Geltung, wenn die brutale Macht der Ringe ins Spiel kommt und sich dadurch ein toller Kontrast bildet.

7. Und natürlich die Actionszenen

Ja, ich gebe zu, manche von den Actionszenen im Film sind etwas überspitzt und man fragt sich, wie nicht die Hälfte des Casts nach etwa 10 Minuten schon draufgegangen ist. Gleich eine der ersten Szenen im Bus, die im Trailer gezeigt wurde, hat mir ungefähr 78 Schockmomente verliehen. Will ich mich darüber aber beschweren? Nein, eigentlich nicht. Das Ganze hat an einigen Stellen echte Fast and Furious-Vibes und ich find‘s echt gelungen.

8. Die echten, berührenden Emotionen

Ich hab ja schon etwas angeteasert, dass mich Shang-Chi insbesondere begeistert, weil er so authentisch ist. Die Szenen und Dialoge mit ihm, Katy und seiner Familie fühlen sich wirklich ehrlich an und bringen dich innerhalb weniger Minuten zum Heulen, Lachen und bodenlosem Fremdschämen. Ganz ehrlich, ich bin niemand, der im Kino laut lacht und alle nervt, aber ich hab‘s trotzdem getan, weil der Humor im Film einfach wirklich gut ist

Simu Liu ist einfach ein wahnsinnig talentierter Schauspieler, der sowohl Humor, als auch den Schmerz aus Shang-Chis Kindheit und Gegenwart wirklich gut darstellt. Noch besser macht es nur sein Vater Wenwu (gespielt von Tony Leung Chiu-wai), dem ich jede Emotion sofort abkaufe.

9. Einer der stärksten Bösewichte des Marvel Cinematic Universes: Wenwu

Ja, ich weiß, das ist ein gewagtes Statement. Aber mein Problem mit vielen Marvel-Bösewichten ist einfach, dass ich bisher kaum mit den Superschurken mitgefiebert habe. Ein Beispiel ist der Ultra-Filmbösewicht Thanos. Trotz seiner Erklärung, er wolle alles nur zum Wohle des Planeten machen, habe ich mit ihm nie wirklich groß mitgefühlt. Und obwohl er und sein großer Plan letztlich für so viele aufregende und umwerfende Marvel-Momente gesorgt haben, bleibt der Typ für mich eine nervige lila Weintraube.

Wenwu schafft es aber, wirklich böse und grausam zu sein und dir mit seiner Vergangenheit und den Gründen für viele seiner Taten trotzdem ein kleines bisschen Mitleid zu entlocken. Und das liegt nicht zuletzt am Schauspieler, der es schafft wie kaum ein anderer, Schmerz darzustellen.

10. Die wirklich starke Girl-Power

Und wenn wir schon bei starken Charakteren sind: Lass uns einmal über die Frauen im Film sprechen. Ich hatte beim Trailer und auch teilweise im Film Angst, dass sowohl Shang-Chis Freundin Katy als auch seine Schwester vielleicht in den Hintergrund fallen. Oder noch schlimmer: Nur irgendwelche Comic Relief-Charaktere sind.

Und auch wenn es teilweise zuerst so wirkt, zeigt der Film meiner Meinung nach schnell, dass die weiblichen Figuren durchaus ernst genommen werden und sich keinesfalls durch irgendwelche Männer unterbuttern lassen. Und das fängt schon in einer der ersten Szenen mit Shang-Chis beeindruckender Mutter an.

11. Die Nebencharaktere sind nicht völlig unnütz

Du kennst das bestimmt, wenn irgendein Charakter ständig da ist und eigentlich nicht wirklich was zum Plot beiträgt. Vielleicht fällt dir sogar einer aus dem Marvel-Universum ein. In Shang-Chi and The Legend of the Ten Rings hatte ich aber zumindest nach dem ersten Durchgucken das Gefühl, dass auch die Nebencharaktere ernst genommen werden und nicht einfach irgendwelche Wegwerf-Rollen bekommen haben, die danach nie wieder relevant sind. Und eine davon wird dich besonders überraschen ...

12. Mehr als eine unerwartete Cameo

Wenn wir schon bei Überraschungen sind: Ich werde dich nicht spoilern, aber ich wünschte, du hättest bei einigen der Cameos im Film mein Gesicht sehen können. Wenn ich einen Vergleich ziehen müsste, dann ist vor allem eine etwa so unerwartet wie Red Skull in Endgame (und das heißt schon was, weil ich darüber immer noch verwirrt bin).

Der Trailer hat uns ja schon die Rückkehr von The Abomination gezeigt, aber mach dich auf noch krassere Cameos gefasst, für die sich der Kinobesuch eigentlich schon alleine lohnt.

13. Und zuletzt: Die krassen Endcredit-Szenen

Die Cameos bringen mich zu meinem letzten Punkt: Wage es nicht, vor der ersten End Credit-Szene aus dem Kino zu gehen. Dadurch würdest du nämlich zwei weitere Cameos verpassen, die absolut sehenswert sind. Und auch wenn die zweite Szene nach dem Abspann doch ziemlich voraussehbar ist, bereitet sie trotzdem den Auftakt zum nächsten Teil rund um die Ten Rings vor.

Und wenn du mich fragst, kann ich den nächsten Teil kaum erwarten. Was ist mit dir? Hast du vor, dir den Film im Kino anzusehen?

„Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings“ läuft ab dem 2. September 2021. Den Trailer findest du hier:

Vielleicht bist du jetzt auch richtig hyped und in Stimmung dafür, dich an unserem Zitate-Quiz zu versuchen, das nur echte Marvel-Fans beantworten können.

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