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5 Gründe, warum du mehr Zimmerpflanzen brauchst

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Mutter Natur hätte sich nicht so ins Zeug legen brauchen. Hat sie aber.

Zieh' dir das mal rein: Menschen verbringen schätzungsweise 90% ihrer Zeit drinnen. Das ist... 'ne Menge.

Glücklicherweise kannst du dir einige Vorteile von Mutter Natur zunutze machen, indem du dein Zuhause oder Büro mit ein paar Pflanzen teilst, und das ist ganz schön wichtig, glaub's mir. Klar, du musst sie natürlich gießen, gelegentlich umtopfen und hin und wieder begutachten, aber deine Pflanzen kümmern sich dafür auch um dich — sowohl psychisch als auch physisch. Das sind nur ein paar Beispiele, davon, wie sich Pflanzen positiv auf dich einwirken:

1. Sie hellen deine Stimmung auf.

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Und das nicht nur, weil sie schön anzuschauen sind. Sie haben tatsächlich physiologische und psychologische Auswirkungen auf deinen Körper. Studien belegen, dass Pflanzen dein Stresslevel reduzieren können, indem sie auf dein Nervensystem wirken und den Blutdruck senken. Des Weiteren können sie Geborgenheit spenden, indem sie deine Sinne stimulieren und angenehme Empfindungen hervorrufen, die an eine natürliche Umgebung geknüpft sind. Nicht zu vergessen, dass wenn du ihre Erde befühlst, du deinem Gehirn einen Serotonin-Schub verpasst.

Treibe es mit deinem Privatdschungel aber nicht zu wild — Untersuchungen deuten nämlich auch drauf hin, dass eine oder zwei Pflanzen in jeder Richtung zu sehen für deine Laune völlig ausreicht. Alles was darüber hinaus geht, kann sogar zu viel sein und Stress hervorrufen. Ich weiß, ich weiß, ein schmaler Grat.

2. Sie reinigen deine Luft.

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Manche Pflanzen lassen dich im wahrsten Sinne ~aufatmen~, indem sie den Sauerstoffgehalt der Luft durch Photosynthese erhöhen und die Luft reinigen, indem sie Giftstoffe entfernen, etwa Benzol, Kohlenmonoxid oder Formaldehyd. Sie schließen diese schädlichen Bestandteile, die aus Kleidung, Möbeln und Treibstoffen entweichen können, in ihrem Gewebe ein und stoßen sie als harmlose Nebenprodukte wieder aus. All das ist ganz schön großzügig von ihnen, wenn man bedenkt, dass die Luftverschmutzung in Innenräumen Gesundheitsrisiken wie Schlaganfälle und ischämische Herzerkrankungen fördert.

3. Sie helfen beim Schlafen.

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Während die meisten Pflanzen mittels Photosynthese tagsüber Sauerstoff produzieren, machen andere das in der Nacht mittels etwas, das sich Crassulaceen-Säurestoffwechsel (CAM) nennt. Auf die Gefahr hin, dich in genau diesem Moment in den Schlaf zu langweilen: CAM bedeutet, dass die Poren in ihren Blättern sich statt tagsüber nachts öffnen, um Gase auszutauschen. Das heißt, wenn du sie in dein Schlafzimmer stellst, erhöhen CAM-Pflanzen den Sauerstoffgehalt, was die Luftqualität verbessert und dir zu einem gesünderen Schlaf verhilft. Grünlilie, Ananaspflanzen und Sukkulenten sind hervorragende Schlafzimmerkameraden.

4. Sie erhöhen deine Konzentrationsfähigkeit.

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Wenn du das nicht ohnehin schon gemacht hast, solltest du dir vielleicht ein paar Pflanzen an den Arbeitsplatz stellen, ihnen wird nämlich nachgesagt, die Kreativität, das Erinnerungsvermögen und die Produktivität insgesamt zu verbessern. Fantastisch? Ja. Überraschend? Nicht wirklich, wenn du mal darüber nachdenkst, wie angenehm es für dein Gehirn ist, für einen Moment vom Bildschirm abzulassen und den Anblick ein paar grüner Blätter zu genießen.

Untersuchungen haben sogar gezeigt, dass Angestellte an Arbeitsplätzen mit Zimmerpflanzen 15 Prozent produktiver sind und sich in punkto Erinnerungsvermögen und anderen grundlegenden Tests in grüner Umgebung wesentlich besser schlagen. Das heißt aber noch nicht, dass du nur wegen einer Zimmerpflanze auch Mitarbeiter des Monats wirst.

5. Sie erhalten deine Gesundheit.

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Dank ihres Mikroklimas, das Feuchtigkeit absondert, erhöhen Zimmerpflanzen nicht nur die Luftfeuchtigkeit in deiner Wohnung geringfügig, sondern verringern auch die Staubbildung um 20 Prozent. Das sind tolle Nachrichten für dich und dein Immunsystem, weil trockene Luft und Staub deine Atemwege reizen können. Mit ein paar treuherzigen Zimmerpflanzen in deiner Umgebung sind deine Chancen, lästige Erkältungssymptome wie Husten, eine laufende Nase, juckende Augen, ein Kratzen im Hals und Müdigkeit zu entwickeln, viel geringer. Danke, Pflanzen!

Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.

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