Hufflepuffs sind die Besten!

23 kontroverse Meinungen über Harry Potter, die dich die ganze Reihe in einem anderen Licht sehen lassen

Es war NICHT alles gut.

Übersetzt von einem Post von Ehis Osifo.

Wir haben die tapferen Mitglieder der BuzzFeed-Community gebeten, uns ihre unpopulärsten Ansichten zu Harry Potter mitzuteilen. Hier sind einige Meinungen, die dich die Reihe ein klein wenig anders in Erinnerung behalten lassen werden.

1. Neville hätte der Auserwählte sein sollen:

„Neville ist besser als Harry. Neville ist fürsorglicher, mutiger und verlässlicher. Harry hat zwar eine Menge Laufarbeit geleistet, weil er als ,der Auserwählte‘ galt, aber Neville war am Ende derjenige, der den letzten Horkrux zerstört hat. Dadurch war es erst möglich, Voldemort zu töten.“

quirkyquarts

2. Fred und George werden überbewertet:

„Fred und George waren mir nie wichtig. Ich weiß, dass die Fans sie wegen ihrer Streiche, Scherze und Schlauheit mögen und wegen Freds Tod total traurig sind. Doch mir waren die zwei immer egal.“

emas494e25fd7

3. Hermine hätte am Ende Viktor Krum abbekommen sollen:

„Hermine hätte weder mit Ron noch mit Harry zusammenkommen sollen. Wenn überhaupt, dann mit Viktor Krum – der gut aussehende und galante Hochleistungssportler, der sie von Anfang an zu schätzen wusste.“

k42915c1f3

4. Hermine hätte am Ende Malfoy abbekommen sollen:

„Ich glaube, Malfoy und Hermine haben so viel gestritten, weil es zwischen beiden so viel erotische Spannung gab. Ja, Malfoy hat ein paar wirklich furchtbare Dinge über sie gesagt – aber nur, weil seine Eltern ihm das so beigebracht hatten. Solange man jung ist, glaubt man, was die Eltern einem erzählen. Eine unabhängige eigene Meinungen bildet man sich erst, nachdem man älter geworden ist. Malfoy und Hermine sind einander ähnlich gesinnt, intelligent und haben Spaß an denselben Dingen. Er hätte eine selbstbewusste und ehrgeizige Frau wie Hermine zu schätzen gewusst – anders als Ron. Ich denke wirklich, dass Malfoy und Hermine gut zueinander gepasst hätten.“

vidishamittal22

5. Harry und Ginny hätten ihrem Kind einen anderen Namen geben sollen:

„Ihm die Namen von Albus Dumbledore – dem manipulativsten Zauberer der Welt – und Severus Snape – einem Lehrer mit fragwürdigen Methoden, der heillos in Harrys Mutter verliebt war – zu geben, war ein Fehler. Besonders, weil es bessere Zauberer gab, die Harry wirklich geholfen haben, nach denen man das Kind hätte benennen können: Arthur Weasley, Remus Lupin, Alastor Moody, Neville Longbottom, Aberforth Dumbledore und so weiter. Zwei Männer zu ehren, die keineswegs überragend waren, zeugt von einem Mangel an Respekt für die guten Männer, die mit Rat und Tat versucht haben, Harrys Leben besser und leichter zu machen.“

jaydegleeks

6. „Der Halbblutprinz“ ist der schlechteste Film der Reihe:

„Besonders die Haupthandlung, in der Harry versucht, an Slughorns vollständige Erinnerungen über die Horkrux-Fragen Tom Riddles zu kommen. Dumbledore wusste bereits alles über Horkruxe, sodass wir lediglich erfahren haben, dass Voldemort sieben davon erschaffen hat.“

shaneg47cb563a2

7. Hufflepuff ist das beste Haus:

„Die Gryffindors haben oft ein riesiges Ego und sind waghalsig, die Ravenclaws können besserwisserische Schnösel und die Slytherins verlogen und intrigant sein. Doch die große Mehrzahl der Hufflepuffs sind freundlich, schlau und äußerst fähig – und prahlen überhaupt nicht damit. Sie sind einfach zurückhaltende, tolle Leute, die – man stelle sich das vor – sich nie mit den dunklen Künsten befasst haben. Ich konnte nie verstehen, warum alle so auf sie herabsehen.“

daniellet4a096c9f4

8. Gryffindor und Slytherin sind sich gar nicht so unähnlich:

Gryffindor und Slytherin

„Die Häuser Gryffindor und Slytherin sind im Grunde gleich. Sie stellen zwei Seiten derselben Medaille dar. Die Leute sollten den Slytherins mehr Vertrauen entgegenbringen. Nicht alle von ihnen sind psychopathische Zauberer oder Hexen.“

kelseyh4d6c4b757

9. Luna Lovegood ist die beste Figur:

„Sie ist einzigartig, verständnisvoll, selbstlos, setzt sich für ihre Freunde und Freundinnen ein und ist freundlich zu allen – egal worum es geht. Und das trotz allem, was sie durchgemacht hat!“

allisonistired

10. Draco Malfoy hätte Besseres verdient:

„Malfoy hätte einen Handlungsbogen, in dem er seine Taten wieder gutmacht, viel eher verdient als Snape. Es stimmt zwar, dass er ein ziemlicher Mistkerl war, aber das lag am Einfluss seiner entsetzlichen Eltern. Er wurde genötigt, an Voldemorts Seite zu treten und ein Todesser zu werden, so wie es zahlreichen anderen Slytherins erging. Sein wahres Wesen schimmert in den späteren Filmen durch: Er ist einfach ein ängstlicher Junge, der sein eigenes Schicksal nicht in die Hände nehmen darf. Der einzige Grund, weshalb Harry und Malfoy einander hassen, ist ihre erste Begegnung in „Der Stein der Weisen“. Wäre es dazu nicht gekommen, dann glaube ich, dass die beiden ganz gute Freunde hätten werden können.“

stan_nct

11. Albus Dumbledore war gar nicht so toll:

„Dumbledore war ein manipulativer Mistkerl. Ihm waren wirklich ALLE egal, außer ihm selbst. Er hat Harry und alle anderen um ihn herum benutzt. Und es war ihm egal, auf welche Art er seine Ziele erreichte, weil der Zweck immer die Mittel gerechtfertigt hat – zum Beispiel, als er Harry „für das größere Ganze“ bei den Dursleys leiden ließ, statt ihn zu irgendjemand anderem aus der Welt der Zauberei zu geben. Er hat Harry sehr wichtige Informationen vorenthalten, sodass der sich sehr abmühen musste, nach Dumbledores Tod alles allein herauszufinden. Er war ein komischer Kauz und ich hasse es, dass die Leute ihn immer noch vergöttern.“

amyf25

12. Severus Snape war auch nicht so besonders:

„Snape war ein furchtbarer, furchtbarer Mensch. Schlicht und einfach schrecklich. Ich verstehe, dass Snape, als er Lily verlor – die er über alles liebte – eine Menge Schmerz ertragen musste. Aber alle Menschen müssen Verluste durchmachen – so ist nun mal das Leben. Snape hat seine Schüler*innen mit Worten und Taten gequält: Er war, einfach ausgedrückt, ein richtiger Mobber. Es gab eine Menge Leute, die in dieser Serie leiden mussten, aber nicht so furchtbar wurden.“

julez1608

13. Eigentlich ist Harry selbst auch nicht gerade das Gelbe vom Ei:

„So sehr ich die Reihe und alle Figuren schätze: Harry Potter nervt. Er ist selbstsüchtig, jammert ständig über seine eigenen Probleme und tut immer so, als sei die ganze Welt gegen ihn. Nur um zu rechtfertigen, dass er sich gegenüber Leuten, denen er wichtig ist, wie ein Mistkerl verhält. Zum Beispiel hat Harry seine Freund*innen im Film „Der Orden des Phönix“ ziemlich fies behandelt, obwohl die nichts weiter versucht hatten, als ihm zu helfen. Ja, Harry ist schon okay, aber er nervt auch ziemlich, wenn man mal genauer drüber nachdenkt.“

jasminel47d55bbe9

14. Harry hatte keine Ahnung, wie man sich um Haustiere kümmern muss:

„Harry war ein furchtbarer Haustierhalter. Er hat Hedwig in einem Käfig gefangen gehalten, hat sie öfter mal rücksichtlos angemotzt und ging bei ihrem Transport nicht gerade sorgsam mit ihr um. Gerechtigkeit für Hedwig!“

jazzylovely714

15. Die ersten vier Filme wurden den Büchern nicht gerecht:

„Ganz besonders „Der Gefangene von Askaban“. Moony, Wurmschwanz, Tatze und Krone wurden kaum erwähnt, obwohl diese Geschichte den dritten Band zu einem der besten Bücher macht. Obgleich „Der Feuerkelch“ ETWAS besser war, hat man die Hintergrundgeschichte um Barty Crouch Jr. nicht ordentlich erzählt. Dabei war die doch äußerst wichtig. Hätte ich die Bücher nicht gelesen, hätte ich gar nicht kapiert, wer er überhaupt ist.“

shawnas0720

16. Harry hat sein Nachsitzen in „Der Orden des Phönix“ verdient (wenn auch nicht die qualvolle Bestrafung):

„Obwohl Dolores Umbridge eine verachtenswerte Person und ihre Kinderquälerei abstoßend ist, hat Harry jedes Nachsitzen verdient, das ihm in „Der Orden des Phönix“ erteilt worden ist: Er hat sich im Unterricht öfter daneben benommen, auch nachdem er von McGonagall und seinen Freund*innen wiederholt ermahnt wurde, dass er nur seiner Sache schade. Ja, ihr Unterricht war ohne Wert und sie selbst eine furchtbare Person – aber sie war nun mal die Lehrerin und im Klassenraum die Chefin.“

bethv41793e629

17. Die Beziehung zwischen Harry und Ginny war total unglaubwürdig:

„Nie haben wir zwischen Harry und Ginny irgendeinen einen Funken wahrgenommen. Die Filme haben sich einfach auf die Hoffnung gestützt, dass die Leute, die die Filme schauen, auch die Bücher gelesen haben.“

jorgeannfayel

18. Die Bindung zwischen Harry und Dumbledore ist nicht das, wofür die Leute sie halten:

„Die Bücher und Filme haben immer versucht, diese starke Bindung zwischen Harry und Dumbledore darzustellen. Doch ich konnte das nie nachempfinden. Ich hatte das Gefühl, man versuche zwischen den beiden, die Beziehung herzustellen, die Frodo und Gandalf hatten – erfolglos, wie ich finde. Die Figur, zu der Harry diese enge Bindung hätte spüren sollen, war Hagrid. Hagrid war stets für ihn da, egal worum es ging.“

gracelee32

19. Hagrid hat mehr für Harry getan als Sirius Black:

„Sirius hat alle Anerkennung dafür bekommen, dass er Harrys einzige Vaterfigur war – dabei war das viel mehr Hagrid. Der Unterschied war, dass Sirius sich ungefähr so verhalten hat, wie man es von einer ,stereotypischen Vaterfigur‘ erwarten würde – und das brachte ihm alle Anerkennung ein. Hagrids fürsorgliches Verhalten gleicht eher der traditionell ,mütterliche Rolle‘, wofür er weniger Anerkennung erhielt. Außerdem war Sirius immer stark von Eigennutz motiviert und hat nur selten Harrys Wohlergehen zur Priorität gemacht.“

delaneyd46456a22a

20. Harry hätte den Endkampf nicht überleben sollen:

„Harry Potter hätte am Ende sterben sollen, genau wie Voldemort. So hätte man der epischen Filmreihe ein Ende gesetzt.“

hardingcara89

21. In Wirklichkeit hatte Voldemort die traurigste Hintergrundgeschichte:

„Die traurigste Figur in der ganzen Reihe war Voldemort. Nachdem ich „Der Halbblutprinz“ gelesen hatte, hat mir die Hintergrundgeschichte das Herz gebrochen und ich konnte seinen Hass verstehen. Seine Taten waren zwar unentschuldbar und grauenvoll, doch ich glaube, sie wurzeln eher im Schmerz und in der Tragik, als dass sie etwas absolut Böses waren.“

alexandriac469fed776

22. Der Schluss der Reihe war enttäuschend:

„Das abschließende Duell mit Voldemort mit all der Umherfliegerei war sowohl übertrieben als auch eine Enttäuschung, da Voldie sich in graue Cornflakes verwandelt und dann einfach davon geweht wurde. Ich hätte erwartet, dass das Ende des Films aufregend sein würde, genau wie das letzte Viertel des Buchs – aber das war es nicht. Und das letzte Buch in zwei Filme aufzuspalten war nichts weiter als Geldschinderei.“

wayfield310

23. Die Filme sind besser als die Bücher:

„Ich weiß, dass manches weggelassen und manche Handlungsstränge geändert wurden, blah blah blah. Aber wenn man die Bücher als etwas Eigenständiges ansieht und die Filme ebenso, dann waren die Filme einfach besser.“

beccers

Die Beiträge wurden der Länge und/oder besseren Verständlichkeit halber bearbeitet.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.

Rubriklistenbild: © © 2019 BuzzFeed

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare