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20 kuriose Tiere, von denen du nicht wusstest, dass sie existieren

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Von: Claire Weiss

Kommentare

Diese Tiere entstammen keinem Fantasy-Streifen!

Zwanzig Tiere, die so seltsam, hässlich oder surreal aussehen, dass du denkst, sie sind gephotoshoppt.

1. Nein, das ist kein Dick-Pic!

Atretochoana eiselti ist ein in Flüssen der Amazonasregion lebender lungenloser Schleichenlurch. Im Englischen wird das Tier auch „Penis Snake“ (Penis Schlange) genannt.

2. Und das hier ist kein Pokémon, sondern ein Gürtelmull.

Auch dieses süße Wesen hat im Englischen einen viel passenderen Namen: Pink Fairy Armadillo (pinker Feenmull). Das kleine Tierchen wird 11 bis 15,4 Zentimeter lang und wiegt gerade mal 120 Gramm.

3. Wenn du etwas im Sand liegen siehst, das aussieht, wie eine antike Münze - lass die Finger davon!

Um sich vor Fressfeinden wie Wespen zu schützen, verzieht die Falltürspinne sich in ihre Höhle und schließt den Eingang mit seinem Hinterteil. Kein Wunder, dass sie auch „Butt-Plug Spider“ genannt wird.

4. Wer hätte gedacht, dass Insekten so hübsch aussehen können?

Orchideenmantis, Kronenfangschrecke in einem privaten Terrarium
Eine Orchideenmantis kann sich zwischen Blüten perfekt tarnen. © Fotostand/Imago

Durch ihr blütenähnliches Aussehen lockt die Orchideenmantis nektarsuchende Insekten an. Fallen sie auf die Tarnung der Gottesanbeterin herein, schnappt diese zu.

5. Oder so flauschig und niedlich!?

Wer hätte gedacht, dass man eine Motte als niedlich bezeichnen könnte? Die Venezuelische Pudelmotte wurde erst 2009 im Regenwald von Venezuela entdeckt. 

6. Ob das Wasserreh ein Nachfahre des Vampirs ist?

Das Wasserreh ist ein Pflanzenfresser. Trotzdem hat das Männchen zwei große Hauer. Die benutzt er im Kampf mit anderen Tieren.

7. Und die Saigaantilope mit einem Elefanten verwandt?

Ein Saiga beim Trinken in einem Gewässer
Ein Saiga im Stepnoi Nature Reservat in Russland. © Dmitry Rogulin/Imago

Das Saiga fällt vor allem durch seine rüsselartige Schnauze auf. In den 1920er Jahren wäre es fast ausgestorben und auch heute ist das Huftier wieder stark gefährdet.

8. Dieser Verwandte eines Maulwurfs gibt mir Albträume!

ein Sternmull reckt sein Tastorgan der Kamera entgegen-
Die Bewegungen des sternenförmigen Tastorgans sind so schnell, dass das menschliche Auge ihnen nicht folgen kann. © blickwinkel/Imago

Sternmulle haben um die beiden Nasenlöcher an der Spitze der Schnauze jeweils elf kreisförmig angeordnete, fingerartige Fortsätze. Diese bilden das Tastorgan, mit denen innerhalb von Millisekunden potenzielle Beutetiere aufgespürt und auf Fressbarkeit untersucht werden können.

9. Zum Glück lebt der Koboldhai ganz tief unten im Meer!

Fossilienfunde belegen, dass der Koboldhai oder auch Nasenhai in dieser Form schon vor 125 Millionen Jahren vorkam.

10. Die Darwin-Seefledermaus sieht aus, als müsste sie einen Aktenkoffer tragen und hektisch zum nächsten Termin eilen.

Eine Darwin-Seefledermaus am Meeresboden
Rotlippen-Meerfledermaus oder auch Darwin-Seefledermaus. © imagebroker/Imago

Man könnte meinen, die Darwin-Seefledermaus hätte sich die Lippen rot geschminkt. Das skurrile Tier gehört zu den Armflossern und lebt am Meeresgrund.

11. Blobfisch - noch nie hat ein Name ein Tier so gut beschrieben.

Durch eine Anpassung an den Lebensraum der Tiefsee besteht der Körper der Psychrolutes marcidus, auch Blobfisch genannt hauptsächlich aus einer gallertartigen Masse. 2013 wurde der Blobfisch auf dem British Science Festival in Newcastle zum „hässlichsten Tier der Welt“ gekürt. 

12. Dieses Video eines Dumbo-Oktopusses habe ich mir jetzt bestimmt zwanzig Mal angeschaut!

Nein, der Dumbo-Oktopuss ist kein frei erfundener Disney-Charakter! Es gibt ihn wirklich. Die niedlichen Wesen können sich durchs Wasser fortbewegen, indem sie ihre beiden Seitenflossen auf und ab bewegen. 

13. Der Yeti Krabbe würde ich eher ungern begegnen.

Ihren Namen erhielt die Krabbe wegen ihrer weißen Farbe und den langen Borsten an den Gliedmaßen. Erinnert schon ein bisschen an den Schneemenschen vom Himalaya, oder?

14. Verrückt, was die Natur für Wesen erschafft!

Dieser Tiefseefisch gehört zur Familie der Gespensterfische. Die transparente Schutzhaube beschützt die Augen des Glaskopffischs. Der Raum darunter ist mit Flüssigkeit gefüllt.

15. Hätte nicht gedacht, dass ich eine Wespe jemals niedlich finden würde!

Zwei Tiere im Namen und doch ist die Panda-Ameise keins von beidem. In Wahrheit ist das flauschige Insekt nämlich eine flügellose Wespe.

16. Wie viele Tentakel/Beine/Fühler willst du? Scotoplanes: Ja!

Scotoplanes ist eine Gattung der Tiefsee-Seegurken. Im Englischen ist sie auch als „Meer-Schwein“ bekannt. Es ist die einzige Seegurkenart, die sich mit Beinen fortbewegt, die je nach Bedarf aus- und wieder eingefahren werden können. 

17. Kann schon verstehen, dass der Gespenst-Plattschwanzgecko im Englischen als „satanisch“ bezeichnet wird.

Zwei Bilder des Gespenst-Plattschwanzgeckos.
Der Gespenst-Plattschwanzgecko ist ein Meister der Tarnung. © Guenter Fischer/Imago & Thorsten Negro/Imago

Der Gespenst-Plattschwanzgecko lebt gut getarnt in den Regenwäldern Madagaskars. Zwischen toten Blättern und Geäst fällt er kaum auf. Im Englischen klingt sein Name übrigens noch schauriger: „Satanic leaf-tailed Gecko“!

18. Erste Regel der Natur: Wenn etwas so hübsch leuchtet - nicht anfassen!

Die Halitrephes maasi Qualle sieht aus wie ein Feuerwerk unter Wasser. Das fluoreszierende Gewebe des Nesseltiers wirkt wie ein Lichtspektakel. Die geheimnisvollen Tiere besitzen bis zu 300 Tentakel.

19. Kann mir bildlich vorstellen, wie Arielle eine Seefeder zum Schreiben benutzt.

Zwei Seefedern, eine gelb, eine blassrosa
Zwei Seefedern - eine bei Vancouver und eine in Indonesien. © oceans-image/Imago & imagebroker/Imago

Was aussieht, wie eine hübsche Unterwasserpflanze, ist tatsächlich tierischer Natur. Seefedern gehören zu den Blumentieren. Sie sind nicht mit dem Untergrund verwachsen, sondern vergraben ihren Fuß im Sand- oder Schlammboden.

20. Diese Laubheuschrecke ist so Comic-haft, die kann doch gar nicht echt sein, oder?

Laubheuschrecke sitzt auf einem Blatt.
Die Laubheuschrecke Panacanthus cuspidatus sieht aus, als würde sie breit grinsen. © blickwinkel/Imago

Sie hat Ähnlichkeit mit Kermit, dem Frosch. Doch bei Panacanthus cuspidatus handelt es sich um eine Laubheuschrecke, deren Körper von Stacheln übersät ist.

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