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7 Dinge, die sich genauso anfühlen, wie auf einen Legostein zu steigen

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Von: Christian Kisler

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Montage: Legosteine, Eiskrem auf dem Gehsteig
Auf einen Legostein treten oder sein Eis fallen lassen - das Leben ist voller Niederlagen. © f8 das Bild/Westend61/IMAGO/BuzzFeed Austria

Auf einen Legostein treten, sich mit Zahnpasta das frische T-Shirt versauen, eine Eiskugel fallen lassen: Alltagsniederlagen gibt es viele. Von denen solltest du dich aber nicht unterkriegen lassen.

Unter schmerzhaften Kindheitserinnerungen ist der sonst heißgeliebte Legostein, auf den du gerade getreten bist, ganz weit vorn. Es gibt aber noch ganz andere Alltagsniederlagen, die nicht alle unbedingt körperliche Schmerzen bereiten. Allesamt kein Grund, zu verzagen. Irgendwo scheint immer ein Licht. Jenes am Ende des Tunnels muss ja nicht unbedingt ein herannahender Zug sein.

1. Auf einen Legostein steigen fühlt sich an, wie auf einen Legostein zu steigen - duh!!

In einer Liste von Dingen, die sich anfühlen, wie auf einen Legostein zu steigen, muss eines zu Beginn aufgelistet werden: auf einen Legostein gestiegen zu sein. Vorzugsweise im Dunkeln. Das muss nicht zwangsläufig in der Kindheit passieren, auch Eltern können davon ein Lied singen. Oder aber wenn deine kleinen Geschwister die bunten Bausteine im ganzen Wohnbereich verstreut haben, du spätnachts heimkommst, nicht das Licht aufdrehst, um niemanden zu wecken und prompt auf ein Lego trittst. Das Schlimmste. Immerhin kann man damit coole Sachen bauen.

2. Sich das frische T-Shirt beim Zähneputzen versauen

Stundenlang bist du vorm Spiegel gestanden, bis du dich für je nach Wetterlage das perfekte T-Shirt oder den perfekten Pulli entschieden hast. Bevor du außer Haus gehst, werden natürlich noch Zähne geputzt, du bist ja auch trotz Mundnasenschutz sehr reinlich. Du schrubbst deine Beißerchen so vor dich hin, da passiert es: Du hast dir das frische Kleidungsstück angesabbert. Oh no! Immerhin wird dir Entscheidung abgenommen, womit du heute rausgehst: mit dem T-Shirt zweiter Wahl nämlich.

3. Das frisch gekaufte Eis fallen lassen

Es ist ja nicht immer Januar und deprimierend dunkel und kalt. Irgendwann wird es wieder wärmer und die Eissaison startet. Dann wird wieder so oft wie möglich Gefrorenes geschleckt. Meine Wahl: Pistazie und dunkle Schoko, auch exotisches wie veganes Basilikum-Eis verschmähe ich nicht, nur so nebenbei. Nur darf man dabei kein Schussel sein oder im Gewühl angerempelt werden, sonst landet das Gelato gleich wieder dort, wo es nicht hingehört: auf dem Gehsteig. Da hilft dann auch keine Dreisekundenregel mehr. Deshalb: In Zukunft lieber Becher als Eis am Stiel, da passiert das nicht so leicht.

4. Die Geldbörse vergessen

In der Eile kann schon mal etwas vergessen werden, wenn man die vier Wände verlassen will. Wird ja auch immer schwieriger: Schlüssel, Smartphone, Mundnasenschutz, Labello, Taschentücher, was weiß ich noch alles. Wenn man wie ich ohnehin immer spät dran ist, freut man sich umso mehr, wenn man dann noch Bus, Tram oder U-Bahn erwischt. Weniger groß die Freude, wenn man feststellt, dass man die Geldbörse mit allen Ausweisen und so daheim liegen hat lassen. Zumindest hast du dein Handy dabei und musst dank Deutscher Bahn-App und Co. nicht schwarz fahren. Und du kannst eine Nachricht absetzen, dass du dich - wie fast immer - verspätest, weil du wieder zurückmusst, Portemonnaie holen.

5. Sich den Zeh am Türrahmen anhauen

Wir sind wieder bei der Abteilung „körperliche Schmerzen“. Angeblich bricht sich ja jeder Mensch im Laufe seines Lebens mindestens einmal eine Zehe, ohne es zu merken. Das glaube ich sofort. In der Hektik barfuß durch die Wohnung zu rennen, wenn es an der Tür läutet, weil man ein Paket oder Essen erwartet, kann böse enden. So ein Türrahmen ist nämlich schnell übersehen und die kleine Zehe meist die Leidtragende. Böses Aua. Je größer das Zuhause, desto mehr Zimmer und desto mehr gefährliche Türrahmen gibt es in der Regel. Deswegen lieber auf kleinem Raum oder in einem Loft wohnen. Sonst kreischt man wie ein:e Hardrock-Sänger:in.

6. Mit dem Ärmel an der Türschnalle hängen bleiben

Weniger schmerzhaft, aber mindestens genauso unangenehm ist folgendes Phänomen: Mit dem Ärmel an der Türschnalle hängen bleiben. Bei Sweatshirts mit engen Bündchen ist die Wahrscheinlichkeit eher gering, auch in Neubauwohnungen mit wenig ausladenden Türschnallen hält sich die Gefahr ins Grenzen. Wenn aber alles zusammen kommt - und das tut es öfter als man denkt -, dann wird der in solchen Fällen meiste forsche Schritt jäh gebremst. Und wenn man Pech hat, geht das gute Stück, mit dem man hängen geblieben ist, mit einem lauten „Ratsch“ kaputt. Halb so schlimm, wir haben eh alle viel zu viel Zeug.

7. Mit neuen Schuhen in einen Hundehaufen treten

Zum Abschluss etwas, für das es keine positive Sichtweise gibt: der Tritt ins Glück, also in Hundekacke. Dank der praktischen Hundekotbeutel wird in den meisten Städten der Weg zum Supermarkt nicht mehr zum Spießrutenlauf. Dennoch lassen manche Hundehalter:innen die Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge, die ja nix dafür können, unentsorgt zurück. Wer sorglos durchs Leben schreitet oder gerade eine wichtige Nachricht auf sein Smartphone tippt, könnte leicht in einen dieser Hundehaufen treten. Besonders ärgerlich mit neuen Sneakers oder Sommerschuhen aus Canvas. Die widersetzen sich nämlich jedweden Reinigungsversuchen und landen dann im Müll. Dann lieber der Tritt auf den Legostein. Dieser Schmerz geht wenigstens vorbei.

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