1. BuzzFeed
  2. Buzz

Leute teilen 10 absurde Dinge, für die sie auf der Arbeit ermahnt wurden

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Michelle Anskeit

Eine Frau, die vor einer Mikrowelle steht. Auf die Mikrowelle wurde ein Pilz gephotoshoppt und auf die Stirn der Frau ein Schweißtropfen. Text: „Eine Sekretärin hat mal ne Abmahnung bekommen, weil sie sich eine Pilzsuppe in der Mikrowelle warm gemacht hat.“
Was sagt man denn darauf? © IMAGO / Panthermedia

„Der Dresscode für Mitarbeitende war schwarz. Ich hatte einen Tag mal keine schwarzen Socken und deshalb rote getragen. Das fand meine Chefin (in weißer Tunika und blauen Jeans) dann nicht so toll.“

Natürlich wissen alle, dass Verwarnungen auf der Arbeit durchaus sinnvoll und oft auch angebracht sind, wenn Mitarbeitende sich einen fetten Fehltritt erlauben. Manchmal sind die Gründe, für die sich jemand ausschimpfen lassen muss aber auch wirklich absurd. Genau nach solchen Situationen hat u/nurnocheineFrage andere User*innen auf Reddit gefragt und einige der Antworten möchte ich mit dir teilen.

1. „Nicht mir, sondern einem Kollegen passiert. Er hatte morgens auf dem Weg zur Arbeit einen Autounfall, hat das Bewusstsein verloren und ist im Krankenhaus gelandet.“

„Er kam dann gegen Mittag wieder zu sich und hat sich dann am Abend auf der Dienststelle gemeldet und sich krankgemeldet. Als er wiederkam hatte er eine Verwarnung auf dem Tisch, weil er sich nicht, wie vorgegeben, vor 9 Uhr krankgemeldet hat.“

—BRuTiiX

2. „Eine Sekretärin hat mal eine Abmahnung bekommen, weil sie sich eine Pilzsuppe in der Mikrowelle warm gemacht hat.“

—ronfarron

3. „Ich sollte eine Abmahnung bekommen, weil ich mich geweigert habe Antipasti, die die ganze Nacht bei 30 Grad in einem defekten Kühlschrank gelegen haben, zum Verkauf in einen funktionierenden Kühlschrank umzuräumen.“

„Einige der Salate haben sich nach ein paar Tagen so aufgebläht, dass es die Plastikabdeckung der Verpackung weggesprengt hat.“ —Anonym

4. „Meiner Partnerin wurde eine Verwarnung angedroht, weil sie eines Tages mit Septum aufgetaucht ist.“

„Das würde einen unprofessionellen Eindruck vor den Kund*innen machen. Sie ist allerdings auch an vielen Stellen tätowiert, das hat die Chefin auch nicht gestört. Und was noch dazu kommt: Sie hat gar keinen Kundenkontakt.“ —PancakeZombie

5. „Der Weg zur Kantine ist bei uns etwas länger und man kann sich auf dem Rückweg enscheiden, ob man einen minimal längeren Weg geht oder direkt wieder ins Büro.“

„Ich war an dem Tag zehn Stunden im Büro und hatte daher 45 Minuten Pause. Mein Gruppenleiter und ich haben uns dann für den längeren Weg entschieden. Insgesamt waren wir so 40 Minuten unterwegs.

Bin danach ins Büro des Chefs zitiert worden und habe den Einlauf meines Lebens bekommen inklusive Androhung der Kündigung (da Probezeit). War ein guter Start in den neuen Job.“

—croveans

6. „Ich hab privat auf Facebook einen Zeitungsartikel über einen Immobilienhai geteilt, der die halbe Stadt aufkauft und bewusst gentrifiziert und das missbilligend kommentiert.“

„Da ihm auch das Gebäude gehört, in dem meine damalige Arbeitsstätte war, wurde ich dann schriftlich abgemahnt.“ —randomt2000

7. „Unser Geschäftsführer hatte nie mal was zu Weihnachten, Ostern, etc. für die Mitarbeiter*innen spendiert. Irgendwann aus heiterem Himmel gab es zum Nikolaus eine Orange für jeden Mitarbeitenden.“

„Ein paar Monate später stand er in Verhandlung, das Unternehmen zu 49 Prozent an eine große Gesellschaft zu verkaufen. Unsere Sekretärin kam mit Sektgläsern vor die versammelte Mannschaft und teilte uns mit, dass gerade der Deal abgeschlossen wird. In meiner sarkastischen Art teilte ich dann allen mit, dass dies doch auch sehr positiv für die Belegschaft ist, dann bekommen wir nächstes Jahr wahrscheinlich zwei Orangen zum Nikolaus.

Alle haben sich köstlich amüsiert, bis auf die Sekretärin. Das ist dann zum Geschäftsführer vorgedrungen, der sich genötigt sah, mir eine schriftliche Verwarnung zu geben.“

—ProudToBeAKraut

8. „Mir wurde mit Abmahnung gedroht, weil ich (als Azubi) an einem Tag 15 Minuten zu spät zur Arbeit kam und nicht von unterwegs Bescheid sagen konnte.“

„Ich hatte keine Freisprecheinrichtung im Auto, weil ich mir die als Azubi schlicht nicht leisten konnte. Die Abmahnung kam von der Geschäftsführerin, die an dem Tag eine Stunde zu spät im Büro war.“ —payl0ad

9. „Der Dresscode für Mitarbeitende war schwarz. Ich hatte einen Tag mal keine schwarzen Socken und deshalb rote getragen.“

„Das fand meine Chefin (in weißer Tunika und blauen Jeans) dann nicht so toll.“

—bored_german

10. „Ich habe zu meinem Chef gesagt, dass ich an dem Tag wegen eines wichtigen Termins früher los muss. Er sagte mir, das sei kein Problem.“

„Natürlich war dann genau in dem Moment, in dem ich früher loswollte, Stress auf der Arbeit. Ich wollte mich dann verabschieden und mein Chef sagte mir: ‚Wohin willst du?? Wenn du jetzt gehst, Abmahnung.‘

Ach ja, Burger King in der Jugend ist schon ein Erlebnis gewesen.“ —ozontm

Und wie ist es bei dir? Hast du schon mal wegen etwas sehr Absurdem eine Abmahnung bekommen? Wenn du möchtest, kannst du uns davon gerne bei Facebook oder direkt hier in den Kommentaren erzählen.

Wenn du noch mehr Geschichten aus dem Arbeitsleben hören willst, haben wir hier noch Leute, die teilen als was sie arbeiten und wieso sie ihren Job gerne machen.

Auch interessant

Kommentare