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Angestellte berichten, wie sie sich bei unfreundlicher Kundschaft rächen

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„Unfreundlichen Kund*innen habe ich ihr Wechselgeld in den kleinsten Münzen zurückgegeben, die ich finden konnte.“

Übersetzt von einem Post von Ryan Schocket.

Letzten Monat haben wir einen Artikel über Leute auf TikTok veröffentlicht, die sich auf verschiedene Arten an unfreundlichen Kund*innen gerächt haben. In den Kommentaren wurden dann weitere Racheaktionen geteilt und die sind einfach unglaublich lustig.

TikToker Darron Cardosa fragt auf TikTok, was die Leute gemacht haben, als Kunden auf der Arbeit gemein zu ihnen war
Manchmal rächen sich die Arbeiter*innen einfach direkt... © IMAGO / CHROMORANGE

Hier sind die witzigen, kleinlichen und teilweise echt genialen Racheaktionen, die Leute abgezogen haben:

Barkeeper*in:

„Meine Taktik war immer, dass ich unfreundlichen Leuten an der Bar ihr Wechselgeld in den kleinsten Münzen zurückgegeben habe, die ich finden konnte.“

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Mitarbeiter*in bei Chipotle:

„Ich arbeite bei Chipotle, wo es immer irgendwelche unfreundlichen Gäste gibt. Wenn du nett zu mir bist, dann gebe ich dir ohne Aufpreis etwas mehr Fleisch und vergesse auch nicht, ob ich bei dir noch etwas zusätzlich beachten sollte. Ich versuche auch immer, mich mit deiner Bestellung zu beeilen und gebe manchmal sogar eine große Pommes raus, auch wenn du nur für eine mittelgroße bezahlt hast. Wenn du aber unfreundlich bist, dann bekommst du mehr Saft als Bohnen, das kleinste bisschen Fleisch, das ich finden kann, die braune, alte Guacamole und die Pommestüte mit dem geringsten Inhalt. Auch deine Saucen fülle ich nicht ganz auf.“

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Möbel-Verkäufer*in:

„Bei unfreundlichen oder respektlosen Kund*innen habe ich kleine Schrauben oder Teile aus den Möbeln genommen, damit sie wackeln.“

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Zwei Männer, die ein Sofa die Treppe hochtragen
Schrauben und Teile aus den Möbeln zu nehmen ist eine Art, sich an unfreundlichen Leuten zu rächen... © IMAGO / Panthermedia

Kellner*in:

„Ich gebe den unfreundlichen Leuten, die regulären Kaffee wollen, immer den entkoffeinierten. Manchmal mache ich den Becher auch nur ein Viertel oder zur Hälfte mit dem gewünschten Kaffee voll und fülle ihn dann mit heißem Wasser auf.“

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Garderoben-Mitarbeiter*in:

„Wir hatten eine Frau, die super versnobt und eingebildet war und uns immer ihren langen Pelzmantel hingeworfen hat, wenn wir hinter der Bar gearbeitet haben. Sie wollte immer, dass wir gut auf ihn aufpassen. Wir haben dann an einem Abend Garnelen in den Saum des Mantels gestopft. Sie ist danach nicht nochmal gekommen.“

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Target-Mitarbeiter*in:

„Ich habe mal bei Target gearbeitet und jeder bei uns weiß, dass das Sortiment aus dem Online-Shop von dem abweicht, was wir direkt vor Ort haben. Eine Frau hat bei uns angerufen und zuerst meine Kolleg*innen und dann mich angeschrien, weil wir einen Fön nicht da hatten, den sie unbedingt wollte. Während sie noch herumgeschrien hat, haben die anderen den Fön im Lager gefunden. Ich hätte sie unterbrechen und ihr sagen können, dass wir den Fön haben. Stattdessen habe ich abgewartet, bis sie sich heiser geschrien hatte und meinen Kolleg*innen dann gesagt, dass sie den Fön erst nach Ladenschluss wieder ins Regal packen sollen.“

Kassierer*in:

„Ich habe mal bei einem sehr großen Einzelhandel an der Kasse gearbeitet. Wenn irgendjemand sich darüber beschwert hat, dass die Schlange zu lang ist, habe ich nur noch langsamer abkassiert.“

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Servierkraft:

„Wenn du dich schon nach zehn Minuten bei mir beschwerst und mich fragst, wo dein Essen bleibt, werde ich eher noch tausend andere Sachen machen, bevor ich nachfrage, wie lange die Zubereitung noch dauert.“

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Bedienung im Restaurant II:

„Immer wenn Frauen um die 40 oder 50 unfreundlich zu mir waren, habe ich ihnen den Rabatt für Senioren gegeben. Sie konnten sich nicht beschweren, weil sie den Rabatt ja wollten, aber ich konnte ihnen ansehen, dass ich ihnen den Tag versaut hatte.“

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Ein Paar, das gemeinsam am Tisch im Restaurant sitzt und lächelt.
Sowas passiert, wenn du Kellner*innen behandelst wie Hunde... © IMAGO / Mint Images

Subway-Mitarbeiter*in:

„Ich arbeite bei Subway und bin dafür bekannt, dass ich unfreundlichen Kund*innen gerne eine Jalapeño oder zwei in ihr Sub werfe. Die ist dann wohl aus Versehen mit ihm Salat gelandet.“

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Koch*Köchin:

„Ich arbeite als Koch in einem Restaurant und helfe manchmal auch dabei, das Essen an die Tische zu bringen.. Ein Pärchen, was sich extrem aufgespielt hat, hat mich an einem Tag wirklich aufgeregt: Der Mann hat immer wieder gepfiffen und mit den Fingern geschnippt, damit die Kellner*innen zu ihm kommen würden. Ich bin dann kurzerhand in die Küche gegangen, habe eine Schüssel mit Wasser gefüllt und sie vor seine Füße gestellt. Er wollte natürlich wissen, was das sollte. Also habe ich ihm gesagt, dass das Wasser für seinen Hund ist, damit er was trinken kann, wenn er endlich mal auf sein Gepfeife reagiert. Er hat sich mega darüber aufgeregt und ich hatte was zu lachen.“

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Barista im Drive-Thru:

„Ich habe bei einer sehr bekannten Kaffee-Kette als Barista gearbeitet. Wir hatten einen Drive-Thru und wenn jemand von der Kundschaft unfreundlich zu mir war und einen Drink mit Strohhalm wollte, habe ich vorm Rausgeben der Bestellung unauffällig den Strohhalm durchgebrochen. Ich wollte nichts zu Schlimmes machen, nur etwas, was nervig wird, wenn man versucht, das Getränk durch den Strohhalm zu trinken.“

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Eine Frau trinkt mit einem Strohhalm aus ihrem Getränk
Viel Glück mit dem Strohhalm... © IMAGO / Westend61

Kino-Mitarbeiter*in:

„Wir haben den unfreundlichen Kund*innen immer das abgestandene Popcorn gegeben.“

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Gepäckabfertiger*in am Flughafen:

„Ich habe mal als Gepäckabfertiger*in am Flughafen gearbeitet und wurde oft zum Terminal gerufen, um Taschenkontrollen durchzuführen. Wir hatten einen Drive-Thru und wenn jemand von der Kundschaft unfreundlich zu mir war und einen Drink mit Strohhalm wollte, habe ich vorm Rausgeben der Bestellung unauffällig den Strohhalm durchgebrochen. Ich habe die Tasche genommen, das Arschloch mit einem breiten Lächeln angesehen und sein Gepäck zu einer anderen Fluglinie gebracht, wo es auf einem Flug nach Japan mitreiste.“

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Was denkst du über diese Racheaktionen? Lass‘ es uns gerne in den Kommentaren wissen!

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