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16 Dinge für die Kassierer:innen Menschen insgeheim verurteilen

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„Es hat schon einen Grund, warum das so billig ist.“

Hast du dich schonmal gefragt, für welche Produkte Kassierer:innen Leute insgeheim verurteilen? Unsere Kolleg:innen bei BuzzFeed US auch und deswegen haben sie die BuzzFeed Community gefragt: Die besten Antworten hab ich hier für dich gesammelt.

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1. „Ich arbeite in einem Bubble Tea-Laden und ich verurteile definitiv Leute, die ihre Schokoladen-/Kaffeegetränke mit Fruchtgeschmack toppen. Regenbogengelee und heißer Chai Latte - allein der Gedanke ekelt mich an.“

Megan

2. „Ich habe viele Jahre lang als Kassierer:in gearbeitet. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir eine Gruppe von Leuten, die Alkohol kaufen wollten.“

„Sie waren alle schon ziemlich betrunken und laut Gesetz darf ich keinen Alkohol an bereits betrunkene Personen verkaufen. Ich habe ihnen gesagt, dass ich ihnen keinen Alkohol verkaufen würde, woraufhin sie natürlich einen großen Aufstand gemacht haben und vom Sicherheitspersonal hinausbegleitet werden mussten. Ich habe mir Sorgen gemacht, dass sie zum Laden gefahren sind, weil sie alle zu betrunken waren, um Auto zu fahren.“

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Regal mit Alkohol in einem Supermarkt.
Betrunken noch Alkohol kaufen? © Wavebreak Media Ltd/IMAGO

3. „Im College habe ich in einem Sandwich-Laden der Uni gearbeitet. Ein Typ, der dort gewohnt hat und jeden Tag gekommen ist, war super nett, aber sein Sandwich hat mich immer fertig gemacht: ein Haufen Roastbeef auf Roggenbrot. Und sonst nichts.“

„Das muss das trockenste Sandwich sein, das es gibt. Ich hoffe, es geht ihm gut und er hat mittlerweile besseren Geschmack.“

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4. „Ich habe in einem Supermarkt gearbeitet und wir haben keine EBT (Electronic Benefits Transfer) (Anmerkung: Auf EBT Karten können in den USA Lebensmittelmarken elektronisch gespeichert werden) angenommen.“

„Einmal ist eine Frau in einem neueren Escalade gekommen und hat Süßigkeiten und Chips im Wert von 75 Dollar in einen Einkaufswagen gepackt. Ich habe ihr gesagt, dass wir kein EBT akzeptieren. Sie hat einen riesigen Wutanfall bekommen und ein Bündel von 100-Dollar-Scheinen herausgeholt.“

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Ein voller Einkaufswagen in einem Supermarkt.
Wieso Lebensmittelmarken, wenn man Hunderte Dollar hat? © Geisser/IMAGO

5. „Ich arbeite in einem Krankenhaus und in der Nähe unserer Cafeteria gibt es eine örtliche Café-Kette.“

„Ich werde nie den Tag vergessen, an dem eine Frau einen Tee mit fünfmal Sahne und sechs Stück Zucker und einen großen Kaffee mit sechsmal Sahne und acht Splendas (ein Süßungsmittel) bestellte. Ich kann nur hoffen, dass sie nicht für die Frau selber waren.“

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6. „Ich habe in einem Haushaltswarengeschäft gearbeitet, und in der Abteilung für Spezialitäten gab es ‚organisches‘ Wasser.“

„Erstens enthält Wasser keinen Kohlenstoff und ist somit anorganisch. Zweitens, wer kauft Wasser bei in einem Haushaltswarengeschäft?“

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7. „Ich arbeite bei Spencer‘s, einem Kaufhaus. Mich bringt eigentlich nichts aus der Ruhe, aber ich verurteile Leute, die Liebeszauberbücher kaufen total. Ich glaube nicht wirklich an Hexerei, aber verdammt, es ist die Absicht dahinter. Ich habe die Bücher durchgelesen, und es ist einfach super eklig.“

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8. „Vor etwa 40 Jahren habe ich in einem großen Geschäft gearbeitet, ähnlich wie Karstadt und V-Markt. Einmal haben wir eine Frau erwischt, die einen Haufen Babykleidung geklaut hat.“

„Sie hat mir leidgetan, weil ich gedacht habe, dass sie einfach nicht genug Geld hat, um Kleidung für ihr Kind zu kaufen, bis ich bemerkt habe, dass sie eine 50-Dollar-Jeans getragen hat (und das war vor 40 Jahren eine Menge Geld für Jeans).“

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9. „Als ich vor vielen Jahren in einem Lebensmittelladen in der Nachtschicht gearbeitet habe, ist jeden Abend ein Stammkunde gekommen und hat einen Red Hot Beef Burrito und einen 500-ml-Becher mit Half-and-Half gekauft (Anmerkung: Das ist eine Art amerikanische Sahne).“

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10. „Ich habe als Kassiererin in einem Lebensmittelladen gearbeitet. Wir hatten eine Stammkundin, die immer einen prall gefüllten Einkaufswagen voller Donuts und Käsebällchen – hauptsächlich Junk-Food gekauft hat.“

„Ganz unten lag ein bisschen Gemüse und gesündere Lebensmittel. Auf mysteriöse Weise hatte sie immer nicht genug Geld und ließ uns nur die gesunden Lebensmittel zurücklegen und hat nur Junk-Food gekauft. Es war wirklich sehr traurig. Das hat sie jedes Mal gemacht, wenn sie gekommen ist.“

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11. „Ich verurteile diese Leute nicht, aber als ich in einem Lebensmittelladen gearbeitet habe, hatte ich das Gefühl, dass jeder Bananen kauft. Eine Packung Hackfleisch und Bananen. Pappteller und Bananen. Es war egal, was sie gekauft haben, Bananen waren immer dabei.“

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Sechs Bananen liegen auf weißem Hintergrund.
Aber hey, Bananen sind mega lecker! © Panthermedia/IMAGO

12. „Ich arbeite in einem Make-up-Laden und verurteile die Leute, die Essence Produkte kaufen so sehr. Es hat schon einen Grund, warum das so billig ist, und ich verspreche dir, dass schon jemand das, was du kaufst, getestet hat, weil die Verpackungen einfach schlecht sind. Viel Spaß mit der Bindehautentzündung.“

mhfromnh

13. „Ich habe nicht so sehr die Einkäufe beurteilt, sondern vielmehr die Umstände. So wie die Frau, die mitten im schlimmsten Schnee- und Eissturm zu Babies ‚R‘ Us gekommen ist.“

„Nachdem alle anderen Schulen und Arbeitsplätze geschlossen hatten (mit Ausnahme natürlich vom verdammten Einzelhandel), ist diese Frau mit ihrem Baby hereingekommen (draußen hatte es einstellige Temperaturen). Das Baby war definitiv jünger als ein Jahr und sah sogar jünger als sechs Monate aus. Mutter und Baby sind reingekommen, hat eine einzige Tube Babyzahnpasta gekauft und wieder gegangen. Es hat keinen Grund gegeben, das Leben des Babys dafür zu riskieren.“

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14. „Ich arbeite bei einem Tierladen und wir verurteilen dich, wenn du für deine Betta-Fische so sch*ß Becken mit weniger als fünf Gallonen (ungefähr 19 Liter) Füllmenge ohne Heizung und Filter kaufst.“

„Wir behalten diese Leute im Auge, und wenn sie bald wiederkommen, um einen anderen Betta zu kaufen, befragen wir sie, um zu sehen, ob der alte Fisch gestorben ist, und verkaufen dann nicht mehr an diese Person.“

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Ein Fressnapf von außen.
Kümmer dich einfach um deine Tiere! © Lobeca/IMAGO

15. „Ich habe früher in einem Lebensmittelladen gearbeitet. Einmal hatte eine meiner Kolleg:innen ein Pärchen, das in ihrer Schlange Lebensmittel, Bier und Babynahrung gekauft hat.“

„Am Ende hatten sie nicht genug Geld dabei, um alles zu bezahlen, also haben sie die Babynahrung zurückgelegt. Meine Kollegin ist schließlich gefeuert worden, weil sie auf die beiden losgegangen ist.“

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16. „Ich glaube, die einzige Person, die ich verurteilt habe, war ein Typ, der etwas zurückgeben wollte. Er ist kurz vor meiner Mittagspause mit einem Einkaufswagen voll mit den verschiedensten Artikeln gekommen, die du dir vorstellen kannst, weit über 200 Stück.“

„Keine Quittungen, keine Ahnung, welche Karte er benutzt hat. Ich habe etwa 25 Artikel gescannt und seine Karte überprüft, aber nur etwa sieben sind angezeigt worden, also habe ich ihm gesagt, dass ich ohne Quittungen nicht weitermachen kann. Er sagte: ‚Was ist mit Ihrer Rückgabegarantie?‘, und ich habe ihn nur angeschaut und gesagt: ‚Die ist für Leute, die Quittungen haben oder wissen, welche Karte sie benutzt haben‘, und bin in meine Mittagspause gegangen.“

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Hast du schon einmal als Kassierer:in gearbeitet und jemanden für das verurteilt, was die Person gekauft hat? Schreib es uns gerne in die Kommentare!

Verkäufer:innen müssen sich ganz schön viel von Kund:innen gefallen lassen. Hier kannst du 11 Horrorgeschichten aus dem Supermarkt lesen.

Dieser Post wurde von einem Post von Fabiana Buontempo übersetzt.

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