Österreich ist noch unfreundlicher als Deutschland und hier sind 6 Beweise dafür
Wien mag die lebenswerteste Stadt sein. Doch echte Österreich-Profis wissen: Das ist nur Augenwischerei für die Unfreundlichkeit. Diese sechs Beweise zeigen das ganz genau.
Allerhand Institute und Zeitschriften ranken allerlei Länder in allen möglichen Kategorien. Erst vor Kurzem wurde Wien - mal wieder - zur lebenswertesten Stadt der Welt gewählt. Klar, #wienliebe und so, aber so ganz stimmt das auch nicht, weil Wien nicht für alle die lebenswerteste Stadt ist. In der neuen „Expat-Insider“- Umfrage, war unter anderem die Freundlichkeit eines Landes ein Bewertungskriterium. Die Umfrage reihte Österreich auf den letzten Platz. Aber ehrlicherweise ist das nicht besonders verwunderlich. Hier sind sechs Beweise, die dir zeigen, warum das Ergebnis gerechtfertigt ist.

1. Die getarnte Höflichkeitsform, wenn Österreicher:innen mit dir reden
Es klingt megahöflich und respektvoll, ganz so, als wolle jemand besonders freundlich zu dir sein: die Höflichkeitsform. Wenn du in Österreich unterwegs bist, wirst du gesiezt. Außer du bist auf einer Berghütte in Tirol. Da wirst du geduzt und das ist nur eines der Anzeichen, dass du dich auf einer befindest. Doch in Wirklichkeit ist das Siezen in Österreich nur da, um dich auf Distanz zu halten und dabei eine gute Figur zu machen. Freundlich ist hier gar nichts.
2. Österreicher:innen bleiben gerne unter sich
Wenn du es geschafft hast, dich mit Österreicher:innen anzufreunden: Gratulation! Du hast Freund:innen fürs Leben gefunden. Allerdings ist es ein hartes Stück Arbeit, an diesen Punkt zu kommen! Denn erstens bleiben Leute aus Österreich lieber in ihren bekannten Kreisen und legen wenig Wert auf neue Freundschaften. Und zweitens ist es schwer neue Freundschaften zu schließen, wenn man eigentlich keine Lust auf Freundlichsein hat. Quasi ein Teufelskreis.
3. Die Supermarkt-Kassa
Es ist eine dieser Erfahrungen, die du einfach nur in österreichischen Supermärkten machst. Du stehst an der Kassa eines mäßig besuchten Supermarktes. Du bist die zweite Person in der Schlange. Plötzlich merkst du in deinem Augenwinkel ein hektisches Winken und eine Stimme brüllt in dein Ohr: „Zweite Kassa, bitte!“ Das „Bitte“ ist in diesem Fall rein rhetorisch und keineswegs freundlich oder ernst gemeint. Hier will jemand einfach nur nicht warten und stresst deswegen andere Leute. Nicht gerade freundlich.
4. Die Öffis
Ähnlich wie an der Supermarkt-Kasse verhält es sich mit diesem Standard-Spruch aus den österreichischen Öffis. „Steigen Sie auch aus?“, kommt eigentlich recht höflich und freundlich daher. In Wirklichkeit will dir die andere Person nur sagen: „Schleich dich aus dem Weg, weil ICH muss gleich aussteigen. Wenn ich das wegen dir nicht kann, hau ich dich nieder!“ Falsche Höflichkeit ist absolut kein Zeichen für Freundlichkeit!
5. Die Kellner:innen
Es ist gewissermaßen ein Markenzeichen, vor allem von Kellner:innen in Kaffeehäusern, nicht gerade freundlich zu sein. Es gehört quasi zur Touri-Experience, dass du einmal von einem Kaffehaus-Kellner unfreundlich angepflaumt wirst. Aber wieso ist das erstrebenswert? Ist es nicht viel schöner, wenn man in ein Lokal geht und dort von freundlichem und nicht genervtem Personal empfangen wird?
6. Die Dialekte
Zugegeben, dieser Punkt ist nur halb ernst gemeint. Allerdings ist es schon auffällig, wenn sich ein Land so dermaßen bemüht, dass Auswärtige dort lebenden Leute nicht versteht. Vielleicht ist es nur eine Unterstellung, dass es Absicht ist, aber der Tiroler Dialekt oder der aus Vorarlberg sind schon wirklich sehr schwer zu verstehen.
Wenn du noch mehr über Österreich wissen willst, haben wir hier Fakten für dich, die selbst Klugscheißer beeindrucken werden.