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5 Lügen, mit denen auf Facebook Hass auf Flüchtlinge geschürt wird

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Gerüchte im Internet zu verbreiten ist leicht. Aber viele dieser Geschichten sind einfach ausgedacht.

1. Dieser Facebook-Post behauptete, dass eine Kassiererin von Flüchtlingen vergewaltigt wurde.

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Der Post wurde hundertfach geteilt, bis sich die Polizei Sachsen dazu äußerte. Sie sagt, dass diese Geschichte ein Fake ist.

2. In diesem Post wird behauptet, dass ein Mädchen in Donaueschingen von 3 Asylbewerbern vergewaltigt wurde.

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Der SWR hat mit der Polizei gesprochen und herausgefunden, dass diese Geschichte frei erfunden ist.

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3. Dieser Facebook-Post wollte Panik verbreiten und warnte davor, dass ein Asylbewerber in Halberstädt an Cholera erkrankt ist.

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*ZASt = Zentrale Anlaufstelle für Asylbewerber.

Einige in Halberstadt dachten wirklich, dass Cholera ausgebrochen wäre. Aber diese Geschichte ist frei erfunden, sagt das Technische Hilfswerk.

4. Auf Facebook verbreitete sich das Bild eines Flugblattes, dass Dresdner im Briefkasten hatten:

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Auf dem Schreiben wurde auch ein Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes angegeben. Aber das DRK Sachsen sagt, dass es nichts mit diesem Flugblatt zu tun hat: „Es ist weder durch uns angefertigt, autorisiert oder (...) mit unserer Kenntnis entstanden.”

Es ist möglich, dass es von Flüchtlingsgegnern in Umlauf gebracht wurde, um Angst vor Flüchtlingen zu schüren.

5. Dieser Post hat behauptet, die Polizei Sachsen darf in Pressemitteilungen nicht mehr so viele Straftaten von Ausländern nennen, um die Stimmung nicht kippen zu lassen.

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Die Polizei Sachsen kommentierte, dass die Aussage Unsinn ist. Auch Straftaten, an denen Nicht-Deutsche beteiligt sind, werden grundsätzlich öffentlich gemacht. Es kommt aber auf die Delikte selbst an.

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Danke Mimikama. Die Seite sammelt Internet-Märchen und Facebook-Falschmeldungen, überprüft sie und leistet wichtige Aufklärungsarbeit im Netz.

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