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32 Momente in denen uns „Scrubs - Die Anfänger“ zum Heulen gebracht hat

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Von: Nadja Rödig

J.D. und Dr. Cox auf Bens Beerdigung. Der Ben aus Dr. Cox‘ Vorstellung sieht zu ihnen herüber.
„Scrubs - Die Anfänger“: Meine Schuld © Everett Collection/Imago

Spoiler-Warnung: Wenn du in „Scrubs“ die super traurige Klavier-Melodie hörst, kannst du dich auf was gefasst machen.

Ist „Scrubs - Die Anfänger“ nicht immer noch eine der großartigsten Sitcoms aller Zeiten?! Bis auf die 9. Staffel (über die wir nicht reden) gibt es einfach keinen schwachen Moment und wirklich jede Folge hat einen zum Lachen gebracht. Halte dieses Gefühl fest! So fest du kannst. Denn heute sprechen wir nicht über die witzigen Dinge an „Scrubs“, SONDERN über die heftigsten Tearjerker! Und oh man! Da gibt es so einige ...

Hinweis: Dieser Artikel thematisiert Todesfälle, Depressionen und Suizidversuche.

„Scrubs - Die Anfänger“: Momente, die dich Rotz und Wasser heulen lassen

1. Als J.D. an seinem ersten Tag einen Patienten verliert

Bereits der Pilot von „Scrubs“ hat bewiesen, dass die Serie mehr kann, als nur Humor. J.D. wird während seiner ersten Nachtschicht von Laverne zu einem Patienten gerufen. Ein Mann mit dem J.D. zuvor noch Witze gemacht hat, ist inzwischen an einer Lungenembolie verstorben.

2. Nick kündigt

Dr. Nick Murdoch war ein kompetenter, hilfsbereiter Assistenzarzt am Sacred Heart, der selbst J.D. Konkurrenz gemacht hat (und einfach SO nett dabei war). Um so schlimmer war es, mitanzusehen, wie er einen kleinen Jungen nicht retten konnte, und damit nicht einfach nicht zurechtkam.

3. Als alle 3 Patient*innen von J.D., Turk und Elliot gestorben sind

Einer der ersten Twists in „Scrubs - Die Anfänger“ hat mich echt kalt erwischt. Zu Beginn von „Meine Lieblingspatientin“ bekommen J.D., Elliot und Turk je eine*n Patient*in zugewiesen. Obwohl statistisch nur eine*r sterben sollte, schafft es am Ende niemand von ihnen. Besonders hart trifft es J.D. der nicht bereit ist, seine Patientin Mrs. Tanner gehen zu lassen.

4. J.D. will Bens Diagnose nicht wahrhaben

Dass J.D. ein mitfühlender Mensch ist, macht ihn als Arzt so großartig, aber auch verletzlich. Nie war das so klar, als im Moment von Ben Sullivans Leukämie-Diagnose, die J.D. so nicht hinnehmen will. In einem Tagtraum stellt sich er sich stattdessen vor, dass alles nur ein Irrtum wäre. An der Realität ändert das trotzdem nichts.

5. Die Beerdigung

Brendan Fraser als Ben Sullivan war in „Scrubs“ geradezu da, um uns zum Weinen zu bringen. Und das, obwohl er selbst nie schlechte Laune hatte ... Bis zu seinem Tod, den wir und Dr. Cox in einer brillanten, aber niederschmetternden Szene um die Ohren bekommen haben.

6. Dr. Kevin Caseys Monolog

Dr. Casey bringt Dr. Cox, Turk und J.D. mit seinem Können ganz schön aus dem Konzept. So sehr, dass sie ihren Frust an ihm auslassen wollen. Doch bevor J.D. ihn darauf ansprechen kann, hält Kevin eine der emotionalsten Reden der Serie, wütend und frustriert über sich selbst und seine Zwangsneurosen. Michael J. Fox‘ Performance ist einfach herzzerreißend und einer der unvergesslichsten Gastauftritte in „Scrubs - Die Anfänger“.

7. J.D., Dr. Cox und der Hausmeister sehen ihre Zukunft

In der Folge „Mein Spiegelbild“ erkennen die drei sich und ihre Probleme in verschiedenen Patient*innen wieder. Dr. Cox wird mit seinem Jähzorn konfrontiert, J.D. mit seiner Angst und der Hausmeister mit seiner Besessenheit von J.D. Erst der Blick in eine vermeintliche Zukunft öffnet ihnen mehr (oder weniger im Fall des Hausmeisters) die Augen.

8. J.D. und Turk begleiten Georges letzte Stunden

Dass Turk und J.D. ihre geliebte Steak-Night verpassen, um Zeit mit einem im Sterben liegenden Patienten zu verbringen, war echt süß. Aber wer hätte gedacht, dass der Abschied von George - einem Mann, den wir bis dato nicht gekannt haben - so verdammt schwer fallen würde?

9. Turk verliert seinen Glauben

Selbst wenn du nichts mit Religion anfangen kannst, hat dich dieser Moment wahrscheinlich ein bisschen gebrochen. Nach einer nervenaufreibenden Feiertagsschicht im Krankenhaus ist der sonst so optimistische Turk völlig am Boden. Am Ende wird sein Glaube zum Glück aber doch noch durch ein echtes Weihnachtswunder wiederhergestellt.

10. Das Märchen ohne Happy End

Dr. Cox soll seinem Sohn Jack eine Gute-Nacht-Geschichte erzählen, weshalb er seinen Arbeitstag einfach in ein kinderfreundliches Märchen verwandelt. Am Schluss der Geschichte nimmt Perry sich jedoch kreative Freiheiten und lässt die Prinzessin/Patientin glücklich leben bis ans Ende ihrer Tage. Nur wissen wir alle, dass das nur das Märchenende ist.

11. Laverne verteidigt ihren Glauben vor Dr. Cox

Als ein kleines Mädchen schwer verletzt ins Sacred Heart eingeliefert wird, streiten Laverne und Dr. Cox darüber, ob Gott alles aus einem bestimmten Grund geschehen lässt. Für Laverne kann es nicht anders sein, da nur ihr Glaube ihr die nötige Kraft gibt. Selbst Dr. Cox scheint überzeugt, als er erkennt, dass der pränatale Eingriff bei Jordan die beiden näher zusammengebracht hat. Nach alledem könnte es einen nicht härter treffen, dass Laverne kurz darauf durch einen Unfall im Koma liegt.

12. Carlas Abschied von Laverne

Noch schlimmer als die Nachricht von Lavernes Unfall ist der Moment, als Carla sich endlich dazu durchringen kann, sich von ihrer Kollegin und Freundin zu verabschieden. Jedes ihrer Worte trifft einfach direkt ins Herz.

13. Dr. Kelso ist es nicht egal

Jeder weiß, wenn Dr. Kelso die letzte Stufe vor dem Sacred Heart hinuntersteigt, lächelt er und fängt an zu pfeifen. Von ihm scheint einfach alles abzuprallen, zumindest macht er gerne den Eindruck. Dass der nicht ganz richtig ist, erfahren wir in einer Folge, die zeigt, wie nah ihm seine schweren Entscheidungen und die Patient*innen wirklich gehen.

14. Als der Hausmeister zum ersten Mal ehrlich ist

Der Hausmeister ist ein bisschen wie der Joker. Man kennt seinen wahren Namen nicht und weiß auch sonst nur das über ihn, was er selbst erzählt. Wobei das meiste davon sehr wahrscheinlich gelogen ist. Dass er sich gegenüber Elliot dann tatsächlich einmal öffnet, ist ein richtiger Schock. Und hatten wir nicht alle Mitleid, als er von der rothaarigen Ärztin erzählt hat, die wegen ein paar blöder Witze nicht mehr mit ihm essen wollte?

15. Als drei von Dr. Cox‘ Patient*innen gestorben sind

Dr. Cox hat in dieser Achterbahnfahrt einer Episode drei Patient*innen die auf verschiedene Organe warten. Als Jill Tracy stirbt, lässt er schnellstmöglich Transplantationen vornehmen. Und zunächst scheint auch alles gut zu sein. Bis sich herausstellt, dass Jill an Tollwut gestorben ist und alle Patient*innen dasselbe Schicksal teilen. Dr. Cox so schuldzerfressen zu sehen, ist einfach kaum auszuhalten!

16. Als J.D. seinen Mentor Dr. Cox endlich besuchen kommt

Nach den Todesfällen ist Dr. Cox am Ende. Was in seinem Fall heißt, dass er sich zu Hause betrinkt. Erst gegen Ende der Folge kann sich J.D. dazu überwinden, seinen gefallenen Helden zu besuchen und schafft es, ihn wieder aufzubauen.

17. Private Brian Dancer wird von der Army abgelehnt

Private Dancer war einfach einer der sympathischsten Patienten im Sacred Heart. Und nicht nur wegen seines witzigen Namen. Der Soldat erlitt im Krieg eine Kopfverletzung, weshalb er von der Army ehrenvoll entlassen wird. Der Verlust seines Zuhauses bringt Brian schließlich dazu, einen Suizidversuch zu unternehmen. Elliot ist daraufhin bereit, ihre eigene Geschichte mit ihm zu teilen, um ihn von einem erneuten Versuch abzuhalten.

18. Turk hatte das Herz die ganze Zeit

Diese Hommage an den Filmklassiker „Der Zauberer von Oz“ war nicht nur genial, sondern auch emotional. Besonders der Moment, in dem Turk (alias der Blechmann) einen Vater, um das Herz seines Sohnes bitten muss. Wie sich später herausstellt, ist der Sohn Organspender und so schlägt die Folge eine letzte berührende Parallele zum „Zauberer von Oz“

19. Dr. Kelsos Abschied

Wer hätte gedacht, dass alle Angestellten vom Sacred Heart mal traurig sein würden, den alten Herrn seinen Abgang machen zu sehen? (Und ja, das folgende Zitat hat er damals nicht gebracht, aber es ist trotzdem genial!)

20. Dr. Cox gibt zu, warum er seine Schwester nicht sehen will

Dr. Cox‘ Schwester ist religiös. Da wäre wahrscheinlich keiner drauf gekommen. Tatsächlich ist aber weder das noch die Tatsache, dass sie ihren Neffen taufen lassen möchte, der Grund dafür, dass Perry seine Schwester nicht um sich will. Nach Jacks Taufe gesteht Dr. Cox Paige, dass sie ihn an ihre Kindheit erinnert, was einfach viel zu schmerzhaft ist.

21. Carla besucht das Grab ihrer Mutter

Als Carla gerade in einer Ehekrise mit Turk steckt, besucht sie ihre Mutter an deren Grab und sagt ihr mit Tränen in den Augen, wie sehr sie sie vermisst. Wenn dich das nicht ein kleines bisschen zum Heulen bringt, weiß ich auch nicht.

22. Abschied von Cabbage und Mrs. Wilk

Mrs. Wilk - eine nette, von allen geliebte Patientin - war eigentlich schon über dem Berg und so gut wie entlassen, als sich Cabbage noch kurz von ihr verabschieden will. Das Aufheben eines Taschentuchs und ein kurzes Händeschütteln reicht jedoch schon aus, um Mrs. Wilks mit Krankenhausviren zu infizieren. Zu diesem Zeitpunkt war dir vielleicht schon schmerzlich bewusst, dass diese gut gemeinte Geste zu ihrem Tod führen wird.

23. „Ich sollte an seiner Stelle stehen“

Ein einfacher Satz, der J.D.s und Elliots Beziehung (schon!) wieder aufrollt. Als Keith seiner Freundin einen Antrag macht, scheint J.D. damit kein Problem zu haben. Bis er in einer letzten Einstellung der Folge plötzlich zu diesem Schluss kommt. Nur eben leider zu spät.

24. Elliots Antwort auf die Frage, ob sie immer Ärztin sein wird

Eine Frage die Turk nur so nebenbei stellt, aber eine überraschende Antwort hervorbringt. Elliot würde sich nicht nochmal nach dem Krankenhaus umsehen, sobald sie es verlassen könnte. Das wird ihr erneut durch eine Patientin klar, für die sie endlich eine Diagnose, aber keine Heilung hat.

25. Carlas Wochenbettdepression

Die Zeichen waren da, nur hat sie niemand gesehen. Denn zunächst scheint es nicht Carla, sondern ihre Zimmernachbarin im Krankenhaus zu sein, die unter postpartalen Depressionen leidet. Erst am Ende der Folge sehen wir einige von Carlas Aussagen mit anderen Augen.

26. Dr. Cox und Denise

Denise ist eine schrecklich nervige Rettungsassistentin, die Dr. Cox eine Folge lang mit Geschichten ihres Sohnes auf den Geist geht. Erst eine Baseballkarte macht Dr. Cox klar, dass Denises Sohn verstorben ist, wonach er ihr zum ersten Mal richtig zuhört.

27. Sterben ist wie ein Musical

So hat sich das zumindest eine von J.D.s Patientinnen immer vorgestellt. Und als sie schließlich wirklich stirbt, können wir uns bei J.D.s Tagtraum einer Musical-Nummer kaum die Tränen verkneifen.

28. Als J.D. wegzieht

Turk und J.D. kann nichts trennen! Die Distanz nach J.D.s Umzug ändert ihre Beziehung jedoch trotzdem. Als Turk eine Verabredung absagen muss, wird klar, dass selbst die stärksten Freundschaft mit der Zeit nicht immer die höchste Priorität haben kann.

29. Meine Sitcom

J.D. stellt sich vor, wie das Leben in einer Sitcom wäre (die Ironie des Ganzen!). Tatsächlich lösen sich in seinem Tagtraum alle Probleme wie von selbst, bis er in die Realität zurückgeholt wird. Sein Lieblings-Fernsehautor stirbt, Dr. Cox muss Kenny entlassen und Carlas und Turks Eheprobleme haben sich nicht in Luft aufgelöst.

30. Elliot lässt eine schwerkranke Patientin gehen

Elliots todkranke Patientin hat vor, ihr Leben zu beenden, um nicht länger leiden zu müssen. Trotz dieses Wissens lässt Elliot sie gehen, ohne deren Pflegerin zu informieren. Alles zum Wohl ihrer Patientin, aber gegen ihr eigenes Gewissen.

31. Der Tod von J.D.s Vater

Als Schauspieler John Ritter gestorben ist, haben die Autor*innen von „Scrubs“ beschlossen, seinen Tod in die Serie einzubauen. So stirbt auch J.D.s Vater in einer der traurigsten Folgen der Sitcom.

32. DAS Finale!

Einfach alles an diesen zwei letzen Episoden bringt einen zum Heulen. Der Abschied von Carla. Die Umarmung mit Dr. Cox. Spätestens aber wenn J.D. das Krankenhaus verlässt und alle Menschen sieht, denen er dort in 8 Jahren begegnet ist, fließen die Tränen. UND WIE!

Okay, das war jetzt doch eine Nummer zu traurig. Keine Sorge, ich heitere dich wieder auf! Und zwar mit diesen legendären Scrubs-Zitaten, die einfach zu jeder Situation passen.* Besonders jetzt. (*BuzzFeed.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA)

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