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Diese 18 Frauen bereuen es, Mutter geworden zu sein und teilen ihre Gründe 

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„Ich weiß, dass es vielen meiner Freundinnen mit Kindern genauso geht.“

Hinweis: In diesem Beitrag werden Depressionen, Drogenmissbrauch, Missbrauch und Selbstmordgedanken thematisiert.

Bei den seltenen Gelegenheiten, bei denen über die nicht so schönen Aspekte der Mutterschaft gesprochen wird, stehen meistens Dinge wie die körperliche Anstrengung der Geburt oder die Erschöpfung der Elternschaft im Vordergrund.

Müttern ist jedoch klar, dass viel mehr Dinge eine Rolle spielen, darunter auch ihre eigene mentale und körperliche Gesundheit, die Dynamik ihrer Beziehung zum anderen Elternteil ihres Kindes, die tatsächliche Lebensqualität ihres Kindes, ihre eigene Lebensqualität und sogar ihre eigene Lebensphase. Außerdem sind da noch die täglichen Opfer, die mit der Mutterschaft einhergehen, vom Schlafentzug bis zur Arbeit.

Eine lachende Mutter umarmt ihre lächelnde kleine Tochter.
Mutterschaft wird oft romantisiert. © YAY Images/IMAGO

Natürlich ist ein Kind eine lebenslange Verpflichtung. Deshalb hat u/Outraged-babie kürzlich gefragt: „Mütter, die es bereuen, Kinder zu haben, wie habt ihr das erkannt? Und wie geht ihr damit um?“ Daraufhin haben sich viele Mütter gemeldet und von ihren Erfahrungen erzählt:

1. „Ich liebe meine 7-jährige Tochter. Sie ist das Kostbarste, was ich in meinem Leben habe. Aber in den letzten Jahren habe ich angefangen, es zu bereuen, ein Kind bekommen zu haben - nicht wegen ihr, sie ist das unkomplizierteste, süßeste kleine Mädchen, das man sich vorstellen kann.“

„Ich bereue es, Kinder zu haben, wegen dem, was in der Welt vor sich geht. Wenn ich an ihre Zukunft denke, fühle ich ein SCHWERES Gefühl von Untergang und Angst. Sie wird sich wahrscheinlich nie ein Haus leisten können und mit Schulden, Klimawandel, knappen Ressourcen und Ungleichheit zu kämpfen haben. Ich bin wirklich entsetzt und fühle mich so schuldig. Wenn ich heute kinderlos wäre, würde ich zu 100 % keine Kinder bekommen.

Was mein Umgang damit angeht, so versuche ich, meinen Teil dazu beizutragen, dass die Gesellschaft für ihre Generation, eine bessere wird. Ich weiß aber, dass das nicht der Fall sein wird. Ich versuche, sie darauf vorzubereiten und sie zu unterstützen, indem ich so viel wie möglich für sie spare. Nicht viel, aber mehr kann ich mir nicht leisten, um ihr in der Zukunft zu helfen.“

Mutter und Tochter halten sich an den Händen und laufen an einem Strand entlang.
Auch die Entwicklung unserer Gesellschaft ist für viele ein Grund, keine Kinder zu wollen. © YAY Images/IMAGO

"Ich bringe ihr auch Fairness und Selbstständigkeit bei, aber das ist eine große Belastung im Hinterkopf. Eigentlich liebe ich es, Mutter zu sein, aber die wachsende Verzweiflung und das Wissen, dass es in den nächsten 30 Jahren nur noch schlimmer werden wird, lassen mich bereuen, Kinder zu haben.

Ich liebe sie von ganzem Herzen, und ich bin traurig, dass dies die Zukunft ist, die sie haben wird. Ich bin traurig, dass ich sie in diese Situation gebracht habe. Ich weiß, dass es vielen, vielen meiner Freunde mit Kindern genauso geht."

-u/Acceptable_Fan_9066

2. „Manchmal genieße ich es, einen Sohn zu haben, aber mit ihm habe ich mich für die nächsten 14,5 Jahre an einen gewalttätigen Mann gebunden. Er missbraucht mich nach wie vor. Ich kann nicht wegziehen. Ich führe eine neue Fernbeziehung und möchte bei ihm einziehen - ich möchte meinen Staat auf jeden Fall verlassen - aber da ich dieses Kind habe, kann ich das nicht.“

„Mein Umgang damit? Ich ignoriere das Problem und hoffe, dass ich es meinem Sohn nicht übel nehme.“

—u/zuklei

3. „Meine psychische Gesundheit ... meine gesamte Energie wird auf meine Kinder verwendet, sodass meine psychische Gesundheit in den Hintergrund tritt.“

„Ich bin in Therapie, aber ich habe meine Kinder bekommen, bevor ich herausgefunden habe, dass meine Probleme mit ASD/ADHD zusammenhängen und mein ganzes Leben bleiben werden. Ich arbeite immer noch jeden Tag daran, mir das Leben leichter zu machen, aber einer meiner Jungs ist nonverbaler Autist und einer hat, da bin ich mir sicher, ASD auf einem ähnlichen Niveau wie ich. Es ist härter, als ich mir jemals vorgestellt habe, Mutter zu sein.“

-u/Sad-Teacher-1170

4. „Ich bin keine gute Mutter. Ich sorge mich um sie, aber ich weiß nicht, wie ich sie erziehen soll. Sie erziehen sich selbst, während ich versuche, ihnen zur Seite zu stehen.“

„Ein Generationstrauma und ein leiblicher Vater, der ein verrückter Pädophiler ist. Ich war zu jung und wurde Gewalt ausgesetzt. Ich habe meine Kinder mit meiner Unwissenheit traumatisiert. Natürlich kann ich weiterhin versuchen, zu lernen, zu wachsen und ihnen zu helfen, aber der Schaden ist angerichtet. Ich wünschte, ich könnte zurückgehen und mich bessern, damit ich ihnen helfen kann, aber das kann ich nicht.

Ich werde sie immer unterstützen. Wenn sie mich in 10 Jahren wegen allem anschreien und mich ausschließen wollen, werde ich sie verstehen. Denn ja, schei*e Mann ... ich war zu jung und wusste nicht genug. Ich habe ihren Erzeuger schlecht gewählt. Ich versuche es weiterhin und ich habe sie zur Therapie gebracht. In Therapie bin ich auch und ich lerne dazu. Aber, na ja...“

-u/j32571p7

5. „Als meine Tochter 17 wurde und aufgehört hat, mit mir zu sprechen, habe ich bereut, dass sie ihr ganzes Leben lang an erster Stelle stand.“

„Ich glaube, wenn ich wohlhabend wäre, würde sie jetzt so tun, als würde ich ihr etwas bedeuten, aber ich bin es nicht, also bin ich für sie wertlos. Sie ist jetzt Anfang 20 und ich habe mein ganzes Leben für sie entgleisen lassen. Ihr Vater wollte damals den Schwangerschaftsabbruch und ich habe ihr das Leben ermöglicht.“

Ein kleines lachendes Mädchen und ihre Mutter stehen am Strand und halten sich an den Händen.
Gerade die Pubertät stellt viele Mutter-Kind Beziehungen auf eine schwere Probe. © YAY Images/IMAGO

„Ich dachte, ich hätte es so gut wie möglich gemacht, aber was auch immer sie gebraucht hat, ich konnte es ihr nicht geben. Das ist nicht ihre Schuld, ihr Verhalten aber schon. Ich habe das Gefühl, dass sie mir keine Chance gegeben hat. Ich komme damit zurecht, indem ich an ihr vergangenes Ich denke und mich damit abfinde, dass sie nicht mehr da ist.

Mein Stiefkind und mein Sohn lieben und besuchen mich noch immer, also ist das wohl mehr, als die meisten Menschen bekommen. Ich schätze die beiden so sehr und versuche, mich auf sie zu konzentrieren. Wer auch immer meine Tochter jetzt ist, sie ist eine Fremde für mich. Ich habe sie seit Jahren nicht mehr gesehen. Das ist kein gutes Gefühl.“

-u/spandexcatsuit

6. „Ich habe gedacht, meine Kinder würden mir das Leben retten. Man hört ja diese Geschichten, dass Kinder einem ‚einen Grund geben, zu lieben‘. Ich liebe sie von ganzem Herzen, und sie sind unglaublich, aber ich wache trotzdem jeden Morgen auf und wünsche mir, ich wäre nicht aufgewacht.“

„Keine noch so gute Therapie oder Medizin hat je etwas an meinem Wunsch geändert, nicht mehr zu existieren.“

-u/dinahsaur523

7. „Ich habe zwei Kinder. Jetzt sind sie zwar rechtlich erwachsen, aber geistig sind sie immer noch zwei Jahre alt. Sie sind autistisch, entwicklungsverzögert und haben obendrein noch psychische Erkrankungen. Ich habe vom Staat keinerlei Hilfe bekommen und der Versuch, sich in dieser Welt zurechtzufinden, ist ein Alptraum.“

„Es hilft auch nicht, dass die ganze Welt auf eine alternde Bevölkerung nicht vorbereitet ist, schon gar nicht auf eine alternde beeinträchtigte Bevölkerung. Ich habe es sofort bereut, dass ich sie bekommen habe, als ich erfahren habe, dass sie nicht in der Lage sein würden, für sich selbst zu sorgen. Ich habe solche Angst vor dem Tag, an dem ich sie in irgendeinem Heim unterbringen muss, weil die Wahrscheinlichkeit, sexuell missbraucht zu werden, um das Siebenfache steigt.

Sie werden nicht verstehen, warum sie nicht zu Hause sein können, geschweige denn, was mit ihnen geschieht. Keiner von uns hat irgendeine Art von Leben oder Freund:innen. Es ist furchtbar. Wir bleiben einfach jeden Tag zu Hause, jeder von uns beschäftigt sich mit dem Internet, bis wir einschlafen und der nächste Tag beginnt von vorne. Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, hätte ich nie Kinder bekommen.“

-u/culps001

8. „Ich bin Mutter eines 9-jährigen Jungen und ich bereue es, ihn bekommen zu haben, seit er nur wenige Wochen alt war. Ich hatte wirklich gehofft, dass ich mich davon lösen würde, wenn er älter wird, aber das habe ich nicht. Ich habe einfach neue Dinge gefunden, vor denen ich mich als Elternteil fürchte oder über die ich mir Sorgen mache.“

„Am besten gehe ich damit um, indem ich ein paar Mal in der Woche mit ein oder zwei Freund:innen einen Kaffee trinken gehe und ein oder zwei Tage allein zu Hause verbringe, während er in der Schule ist.“

-u/Responsible-Draft268

9. „Ich liebe meine Tochter so sehr, aber ich bin keine gute Mutter. Ich habe so viele eigene Probleme - Fibromyalgie, C-PTSD, kann kaum arbeiten, habe keinen Abschluss und schon gar keine richtige Karriere.“

„Hinzu kommen ihre Probleme: ADHS, oppositionelles Trotzverhalten und wahrscheinlich auch Autismus. Sie zu erziehen, ist sehr schwierig. Ich bin mit meinen Kräften am Ende, wenn ich nur versuche, die grundlegendsten Dinge zu tun, wie arbeiten, das Haus putzen oder kochen.

Dazu kommen noch all unsere Termine und die Tatsache, dass schon das Reden mit ihr eine Tortur sein kann, ganz zu schweigen von ihrer Erziehung. Ich habe keine Ahnung, wie ich sie zu einer funktionierenden Erwachsenen erziehen oder ihre Erziehung überleben soll. Meine Depressionen und Angstzustände haben sich so sehr verschlimmert, dass ich wieder Selbstmordgedanken habe.“

Eine erschöpfte Mutter sitzt auf einem Sessel und hält ein kleines Baby im Arm.
Psychische Probleme können die Mutter-Kind Beziehung belasten. © Monkey Business 2 via www.imago-images.de

"Ich wurde 2020 aus der Therapie entlassen, weil ich so gut zurechtkam und habe jetzt wieder Probleme. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass es eine schreckliche Zeit ist, um Kinder zu bekommen. Ich weiß nicht einmal, wie ihre Welt aussehen wird, wenn sie in 10 Jahren die Highschool abschließt.

Ich liebe Kinder und Babys, und ich wollte eine große Familie. Innerlich sterbe ich, weil mein Bruder mit seiner Frau ein Baby bekommt und ich mit meinem Verlobten keins bekommen soll/will/kann (er ist nicht der biologische Vater meiner Tochter, der ein gewalttätiges Stück Schei*e war). Ich trauere um das, was mir das Leben auf so viele Arten genommen hat und kämpfe im Moment nur ums Überleben."

-u/Adventureous

10. „Ich habe ein Vorschulkind. Dinge, die ich nicht mag: Ich kann nirgendwo alleine hingehen. Ich kann keine ruhige Zeit für mich haben, außer wenn mein Kind schläft. Ständig werde ich angefasst. Ich werde immer gebeten, Dinge zu tun, die mein Kind nicht selbst tun kann. Ich muss tägliche Betreuungsaufgaben für erledigen, wie Baden und Mahlzeiten zubereiten.“

„Ich habe immer Angst, dass mein Kind etwas Schlimmes anstellen könnte, wenn ich mal nicht aufpasse und dass es sich verletzt. Ich kann nicht umziehen, weil ich keine Familie oder Freund:innen habe, die mir helfen (ich habe nur ihren Vater und seine Familie). Ich bereue es, dass ich ein Kind habe, und das wurde mir klar, als ich alleinstehend war und diese Dinge allein erledigen musste. Ich konnte sie nicht mehr bei ihrem Vater lassen. Stattdessen warte ich einfach ab und hoffe, dass es besser wird, sobald sie ein paar Stunden allein zu Hause sein kann.

Dinge, die ich mag: Ihr Lachen. Kuscheln vor dem Schlafengehen. Ihre Fantasie mitzuerleben. Gemeinsam lustige Dinge erleben. Zu hören, wie ihr Tag war. Umarmungen. Ihr beibringen, wie man ein guter Mensch ist. Sich vorstellen, wie sie sein wird, wenn sie älter wird.“

-u/Longjumping-Ask-2122

11. „Ehrlich gesagt, bin ich keine gute Mutter. Ich bin zwar nicht so gewalttätig wie meine eigene, aber ich hatte trotzdem nicht das nötige Handwerkszeug und Wissen, um eine gute Mutter zu sein. Ich war 16 und obwohl ich es versucht habe, habe ich es einfach nicht geschafft und wurde Alkoholikerin.“

„Meine Kinder haben in den letzten drei bis vier Jahren viel von mir ertragen müssen, also versuche ich einfach, ihnen ihren Freiraum zu lassen. Sie sollen ihr Leben weiterleben können, während ich mit meinem weiterkämpfe. Ich liebe sie und sie sind unglaubliche Menschen, aber wenn ich älter gewesen wäre, hätte ich es vielleicht besser gemacht.

Ich kann das Trauma, das ich ihnen zugefügt habe, nicht ungeschehen machen, aber hoffentlich kann ich keines mehr verursachen. Meine Mädchen haben es alle bis zum „Erwachsensein“ geschafft, ohne schwanger zu werden. Darauf bin ich echt stolz: Mütter der ersten Generation, die keine Teenager sind.

Ich fürchte so sehr, dass sie ihre eigenen haben werden (meine Töchter sind alle Cis-Frauen, soweit ich weiß). Werde ich auch als Großmutter eine Enttäuschung sein? Werden sie mich am Leben meiner Enkelkinder teilhaben lassen? Möchte ich das überhaupt? Ist es für sie überhaupt klug, Kinder zu haben? Und vor allem: Denken sie das auch, also werden sie es nicht tun? Wird es überhaupt eine Zukunft für sie geben?

Ich vermisse sie in den Ferien und ich habe getrunken. Aber die Wahrheit ist, ich bedaure so viel, aber nicht ihre Existenz."

-u/throwglu

12. „Was hat mich dazu gebracht, es zu bereuen? Herauszufinden, dass alles, was unsere Gesellschaft Frauen über Schwangerschaft, Geburt und die Herausforderungen der Kindererziehung erzählt, entweder eine glatte Lüge ist oder völlig beschönigt wird, um Frauen bloß nicht vom Kinderkriegen abzuhalten.“

„Ich war schockiert, als ich herausgefunden habe, wie viele Menschen wissentlich mitschuldig waren: Ärzt:innen, Krankenpfleger:innen, ältere Frauen in meinem Umfeld, religiöse Menschen und Männer.

Psst, sag es ihnen nicht, sie könnten ihre Meinung ändern. Jeder Schritt auf dem Weg war/ist schwierig oder war/ist mit einer großen Herausforderung verbunden. Potenzielle Eltern werden nicht vollständig aufgeklärt, obwohl die Erfahrungen und die Fähigkeit dieser Eltern, sich anzupassen und zurechtzukommen, sich direkt auf ihr Kind auswirken werden. Als ich andere um Rat gefragt habe, war die typische Antwort: ‚Willkommen in meiner Welt‘. Was?! Ist das wahr? Du sagst, du liebst mich, aber hast mich nicht gewarnt, wie viel Schaden mein Körper und mein Leben nehmen würden?

‘Oh, das ist normal.‘ Echt jetzt? Ich habe noch nie gesehen, dass das in einem Dokumentarfilm, einem Informationsvideo oder einer Frauenzeitschrift ehrlich und ausführlich besprochen wurde. Es gibt höchstens eine winzige Geschichte, umgeben von vielen Botschaften, wie toll es sein wird. Das kotzt mich unendlich an.

Wenn ich also zurückgehen könnte, würde ich es NICHT tun. Und das von der Mutter eines wunderbaren Kindes. Einem Kind, das ich gewarnt habe: ‚Ein Kind zu haben, könnte dein Leben ruinieren. Tu es nicht!‘“

-u/AkuLives

13. „Auch wenn ich es nicht gerne zugebe, bereue ich es, mein zweites Kind bekommen zu haben. Sie ist jetzt 9 Monate alt und ich liebe ihr kleines Gesicht. Sie kann sehr süß sein, aber ich war frei. Mein ältestes Kind ist ein 15-jähriger, selbständiger Teenager. Ich bin also an einen Punkt angekommen, an dem ich nicht mehr viel zu tun hatte. Wir sind langsam zu einer eher freundschaftlichen Beziehung übergegangen.“

„Jetzt stehe ich wieder ganz am Anfang und ich bin wieder ganz allein, weil mein Partner so viel arbeitet. Es vergeht kein Tag, an dem ich nicht mindestens einmal sage: ‚Ich hasse mein Leben‘. Das wirklich Schlimme daran ist, dass ich bald wieder arbeiten gehen werde. Ich werde nicht nur die Hauptpflegerin und Hausfrau sein, sondern auch 40 Stunden pro Woche arbeiten.

Außerdem bin ich 42 Jahre alt, also werde ich in meinen 50ern sein, bevor dieses Kind wirklich unabhängig ist. Ich sitze in der Falle und mir bleibt nichts anderes übrig, als ein gezwungenes Lächeln aufzusetzen, es zu ertragen und zu hoffen, dass ich keinen Nervenzusammenbruch erleide.“

-u/simply_c 

Eine junge Mutter schaut erschöpft und hält ihr Baby im Arm.
„Ich sitze in der Falle.“ © Science Photo Library

14. „Ich kämpfe ständig mit Ängsten und Arbeitsstress, der sich auf meine wenigen Stunden zu Hause überträgt und uns alle unglücklich macht. Meine Jungs sind in dem Alter, in dem sie ALLES in dem Haus, das ich gemietet habe, kaputt machen.“

„Es wird mich Tausende kosten, es zu reparieren, bevor wir umziehen. Wir haben kein Geldproblem, aber nur, weil ich ständig arbeite. Ich übertrage meiner ältesten Tochter viel zu viel Verantwortung, obwohl ich ein Vollzeit-Kindermädchen habe. Ich habe das Gefühl, dass ich die Kontrolle über alles verliere und eine tiefe Depression macht sich breit. Ständig kämpfe ich gegen den Gedanken an, einfach aufzugeben.“

—u/WayToWavyRider

15. „Ich liebe meinen Sohn. Er wird nächsten Monat vier Jahre alt. Ich liebe ihn so sehr, aber ich bereue es, ihn bekommen zu haben, weil ich nicht die Mutter sein werde, die er verdient, niemals. Ich nehme Antidepressiva, aber keine noch so gute Therapie kann mir wirklich helfen.“

„Ich fühle mich verloren. Ich schlafe zu viel und es gibt Tage, an denen er um 4 Uhr morgens aufwacht und erst um 20 Uhr wieder einschläft und Tage, an denen er mich nur anschreit und anschreit ... Er hat seine Ungeduld von mir, seine Wut von mir, seine Sensibilität von mir und seine Einstellung von mir. Er ist ein perfektes Spiegelbild meiner selbst und ich HASSE das.

Ich hatte eine verwirrende Kindheit, die mich seelisch so sehr belastet hat, dass ich mich nur dann an meine Kindheit ‚erinnern‘ kann, wenn meine Mutter mir ihre Erinnerungen daran erzählt. Natürlich bringt er mich auch zum Lachen! Kinder sind die lustigsten Menschen auf diesem Planeten. Er kuschelt gerne, er ist süß, wenn er nicht schreit, er ist freundlich, er teilt, er küsst mich auf die Wange und tröstet mich, wenn ich traurig bin...“

-u/TeganNotSoVegan

16. „Ich bedaure, Teil eines Generationentraumas zu sein, bei dem das Leid und Probleme einer Generation die nächste schädigen. Ich wurde von meinen Eltern verletzt. Ich war nicht in der Lage, mit ihnen darüber zu sprechen, Vergebung zu erfahren und weiterzugehen.“

„Mein Leid, meine Vorbehalte und Gewohnheiten haben dazu geführt, dass ich mir einen Mann mit Problemen und Fruchtbarkeitsproblemen ausgesucht habe. Wir haben nach vielen Versuchen und Kosten Kinder bekommen und uns dann scheiden lassen, als sie volljährig waren. Eines meiner erwachsenen Kinder hat mehrere psychische Probleme, arbeitet nicht und es ist schwer, mit ihm zu reden.

Das andere hat sich von mir und den anderen Familienmitgliedern abgewandt. Ich liebe dieses Kind so sehr. Als geschiedene Frau wird mir mein Bedauern besonders an Feiertagen bewusst. Mein Ex und ich haben so hart gearbeitet und so viel geopfert, damit unsere Kinder Liebe, Zahnspangen, Bildung, Aktivitäten, Gesundheitsfürsorge, Ausflüge und all das haben konnten. Jetzt verbringe ich die Ferien allein. Meine Kinder scheinen nicht glücklich zu sein. Sie wollen sich nicht mit mir treffen. Niemand sagt ‚Ich liebe dich‘ zu mir. Keine Umarmungen oder das Gefühl, dass es das alles wert war.“

-u/SmoothieForlife

17. „Ich habe gerade mein erstes Kind bekommen und bin schwanger geworden, weil ich meine Verhütungsmittel nicht richtig genommen habe. Ich hätte eine Abtreibungspille nehmen können, aber ich habe es nicht getan.“

„Ich konnte es nicht tun und jetzt fühle ich mich so schlecht für meinen Sohn, weil ich ihn auf die Welt gebracht habe, obwohl ich ihm nicht einmal einen guten Arzt oder ein eigenes Zimmer bieten kann. Außerdem habe ich meinen Sohn mit jemandem bekommen, von dem ich nicht einmal glaube, dass er mit mir zusammen sein will.

Mein Freund hat mich unterstützt und seinen Teil dazu beigetragen, aber ich habe das Gefühl, dass er nur mit mir zusammen ist, weil wir ein Baby haben und nicht, weil er mich liebt. Ehrlich gesagt bereue ich die Geburt meines Sohnes nur wegen meiner schlechten Entscheidungen.“

Eine unglückliche japanische Mutter sitzt auf dem Boden, hinter ihr auf dem Sofa liegt ihr Baby.
Die große Verantwortung, die mit einem Kind einher kommt, kann eine enorme Belastung darstellen. © AFLO/Imago

„Jetzt muss ich besonders hart für ihn arbeiten und wer weiß, ob ich jemals wieder aufs College gehen kann, weil es so teuer ist, auch noch einen Babysitter zu haben.“

-u/Asleep-District2625

18. „Ich bereue es mehr, dass ich meinen Sohn bekommen habe, als dass ich es nicht tue. Ich liebe ihn. Ich möchte es nicht bereuen, ihn bekommen zu haben. Aber ich habe Angstzustände, Depressionen und ADHS.“

„Ich bin nicht multitaskingfähig, komme nicht gut mit lauten oder vielen verschiedenen Geräuschen auf einmal zurecht. Ich habe immer mit weniger als acht Stunden Schlaf zu kämpfen und zweifle ständig an meinen Entscheidungen als Elternteil.

Ich bin eine alleinerziehende Mutter, es gibt also keine Unterstützung oder ein zweiter Elternteil. An den meisten Tagen bin ich erschöpft. Wie ich damit umgehe: Ich bin wöchentlich in Therapie. Ich versuche, meinen Sohn so zu erziehen, dass er unabhängig ist (anstatt immer auf mich angewiesen zu sein). Ich sage meinem Sohn, wenn ich Zeit für mich brauche und versuche, mir diese Zeit an den Wochenenden vielleicht eine Stunde pro Tag zu nehmen.

In der Therapie lerne ich, kleine positive Momente zu finden und diese zu feiern, anstatt mich auf die großen, negativen Dinge zu konzentrieren.“ Ich versuche auch, mir keine Sorgen über die Zukunft zu machen (meine eigene, die meines Sohnes, wie er sich im Leben schlagen wird usw.). Es hilft nicht, sich darauf zu konzentrieren. Es ist nicht perfekt, und jeder Tag ist immer noch hart, aber ich denke, ich bewege mich auf einen glücklicheren Ort zu.“

-u/DogDrJones

Wenn du selbst mit Suizidgedanken zu kämpfen hast oder jemanden kennst, der davon betroffen ist, kannst du dich an folgende anonyme Beratungs- und Seelsorgestellen wenden:

Telefonseelsorge: Unter 0800 – 111 0 111 oder 0800 – 111 0 222 erreichst du rund um die Uhr Mitarbeiter:innen, mit denen du über deine Sorgen und Ängste sprechen kannst, auch via Chat oder E-Mail.

Der Verein „Nummer gegen Kummer“ kümmert sich vor allem um Kinder und Jugendliche, denen es nicht gut geht. Erreichbar montags bis samstags von 14 bis 20 Uhr unter der Rufnummer 116 111.

Muslimisches Seelsorge-Telefon: Die Mitarbeiter:innen sind 24 Stunden unter 030 – 44 35 09 821 zu erreichen. Hier arbeiten qualifizierte Muslim:innen ehrenamtlich, einige sprechen auch türkisch.

Dieser Post von Victoria Voluoumanos wurde aus dem Englischen übersetzt.

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