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Mütter teilen ihre unangenehme Erfahrungen aus der Schwangerschaft, über die sonst niemand reden will

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Von: Michelle Anskeit

Eine schwangere Frau, die ihre Hände über ihre Blase hält. Text: Das Einpinkeln, wenn dein Baby dich tritt. Daneben ein Bild von einem Mann, der den Bauch einer schwangeren Frau anfasst. Über ihrem Kopf ist eine Denkblase, in der WTF steht. Text: Fremde streicheln ständig ungefragt deinen Bauch.
Bitte hört auf, einfach die Bäuche anderer anzufassen. © IMAGO / agefotostock / IMAGO / Westend61

„Als meine Frau im Krankenhaus lag, kamen zu jeder Tages- und Nachtzeit Krankenschwestern an, die das Kind geschnappt und es ihr an die Brust gedrückt haben, damit sie stillt. Sie haben auch einfach kein ‚Nein‘ akzeptiert.“

Neulich hat u/tocamix90 auf Reddit gefragt, auf was man während der Schwangerschaft vorbereitet sein sollte, obwohl nicht unbedingt jede*r drüber spricht. Die User*innen haben sofort mit ihren teilweise wirklich sehr unangenehmen und manchmal auch etwas witzigen Geschichten geantwortet, die sie vor und nach der Schwangerschaft erlebt haben und die zeigen, dass diese Erlebnisse völlig normal sind.

1. „Während der ersten Wochen, in denen ich mein Kind gestillt habe, hat jedes Babygeheule dazu geführt, dass Milch aus meinen Brüsten gelaufen ist.“

„Nicht nur bei meinem Baby. Bei jedem Baby. Wenn ich in der Öffentlichkeit war, war das teilweise wirklich unangenehm.“ —CorruptMistress

2. „Ein paar Wochen, nachdem mein Sohn geboren wurde, bin ich zum Tierhandel gefahren, um ein paar Sachen einzukaufen. Jemand hatte eine Babykatze, die vielleicht eine Woche alt war.“

„Ich hab sie angeguckt, angefangen zu heulen und meine Brüste sind praktisch explodiert.“ —nakedmolequeen

3. „Manchmal wird dein Kind dich direkt in deine Blase treten und du wirst dich komplett ohne Vorwarnung einpinkeln.“

„Im letzten Trimester dreht sich das Baby auch ständig und bringt dich damit völlig aus dem Gleichgewicht. Im letzten Monat der Schwangerschaft hatte ich praktisch keinen Gleichgewichtssinn mehr und dabei hab ich mich dann auch noch ständig eingepinkelt. Das war echt schlimm.“ —truevwlove

4. „Das Gefühl, wenn deine Fruchtblase platzt, kann super eklig sein. Zumindest war es das für mich.“

„Es war kein einziger großer Schwall, sondern eher wie viele Tröpfchen. Ich dachte echt, dass ich mich gerade einpinkle, also bin ich ins Badezimmer gegangen. Es hat aber nicht aufgehört und die Flüssigkeit war klar, also wusste ich, dass es mein Fruchtwasser war. Es ist die während der ganzen Fahrt zum Krankenhaus weiter geronnen und es hat sich so eklig angefühlt.

Ich war dann im Krankenhaus und hab auf den Arzt gewartet. Während ich das Krankenhaushemd angezogen habe, ist immer mehr Fruchtwasser auf den Boden getropft. Ich wollte nicht, dass der Arzt reinkommt und ausrutscht, also saß ich auf dem Boden und hab alles aufgewischt. Ihm hat das nicht so gefallen. Er hat mir dann gesagt, ich solle mich hinlegen und ausruhen.“ —Noellani

5. „Manchmal funktioniert das Hirn während der Schwangerschaft einfach nicht richtig.“

„Es ist nicht so schlimm, aber manchmal ist es auch echt komisch. Ich habe mal ein Tank Top den ganzen Tag lang falsch herum getragen. In der Öffentlichkeit und beim Gang zum Gynäkologen.“ —youyouyounotyou

6. „Wenn du dich daran gewöhnt hast, dass dein Baby immer nur 1-3 Stunden schläft, dann wirst du eines Tages aufwachen und ausrasten, weil es plötzlich 6-8 Stunden geschlafen hat.“

„Meine Schwester hat gedacht, ihr Baby wäre gestorben, weil sie es um 10 Uhr für ein Mittagsschläfchen ins Bett gelegt hat. Sie wollte dann auch bis 12 Uhr schlafen und ist dann aber erst um 16 Uhr wieder aufgewacht. Sie hat das Baby nicht gehört und ist sofort zum Bettchen gerannt - wo ihre Tochter seelenruhig geschlafen hat.“ —BakingBrad

7. „Vergiss nicht, dich ganz viel einzucremen. Meine Brüste und mein Bauch jucken die ganze Zeit und ich bekomm davon die absolute Krise.“

„Und denk daran, dass du dich ab der 30. Schwangerschaftswoche nur noch auf die vordere Seite des Sofas setzen solltest, wenn du selbst wieder runterkommen willst.“ —airforcewife72

8. „Ich wusste nicht, dass sich eine Umarmung, wenn meine Brüste wegen der Milch angeschwollen sind, anfühlen würde, als hätte ich zwei Steine an mir runterhängen.“ —Werg_Wolf

9. „Es gibt viele, die das Stillen sehr, sehr ernst nehmen.“

„Als meine Frau im Krankenhaus lag, kamen zu jeder Tages- und Nachtzeit Krankenschwestern an, die das Kind geschnappt und es ihr an die Brust gedrückt haben, damit sie stillt. Sie haben auch einfach kein ‚Nein‘ akzeptiert.“ —BeePinata

10. „In der Öffentlichkeit denkt immer jemand, er oder sie könnte deinen Bauch anfassen. Ehrlich, an mir sind Fremde vorbeigelaufen, die versucht haben, meinen Bauch zu streicheln.“

„Es ist so unangenehm und ich musste mich jedes Mal zurückhalten, niemanden zu schlagen.“ —[deleted]

11. „Als meine Mutter mit meinem jüngeren Bruder schwanger war, war ich total geschockt darüber, wie viel Gewicht an Wasser man wirklich zunehmen kann.“

„Bei meiner Mutter war es so schlimm, dass man einen Finger in ihre Haut stecken konnte und der Abdruck etwa 20 Sekunden geblieben ist.“ —ksieg3

Und zuletzt noch diese unangenehme Geschichte eines Vaters, der in einem sehr schlechten Moment witzig sein wollte:

12. „Als Vater ist es nicht die beste Idee, deine Frau mitten in den Wehen zu fotografieren, während sie die Treppen zum Krankenhaus hochläuft.“

„‚Du solltest dein Gesicht mal sehen‘ oder ‚Später kannst du da bestimmt drüber lachen‘ ist nichts, was du in dem Moment sagen solltest.“ —Modest_Hyperbole

Natürlich gibt es sehr viele unangenehme Dinge, die passieren können und die auch niemand runter reden sollte. Aber das heißt nicht, dass es nicht auch wirklich schöne Ereignisse während der Schwangerschaft gibt, die wir auch mit euch teilen wollen.

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