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24 Mütter erzählen, was sie bei ihren jüngeren Kindern anders gemacht haben

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„Mein erstes Kind hat einen Essensplan vom Kinderarzt bekommen. Mein drittes Kind hat früher Take-Out Pizza gegessen, als ich zugeben will.“

Du hast bestimmt schon den Running-Gag gehört, dass Eltern beim ersten Kind immer am strengsten und beim jüngsten Kind lockerer sind und viel mehr durchgehen lassen. Und vielleicht ist da was Wahres dran. Es ergibt Sinn, dass Eltern bei ihrem ersten Kind mehr aufpassen und mehr auf Regeln bestehen, aber dann einfach entspannter und selbstbewusster sind, wenn das zweite Kind da ist.

Zwei Kinder, ein Junge in einem grün-blau gestreiften T-Shirt und blauer Hose und ein Mädchen in einem weißen Top und einer pinken Hose, spielen an einem Bach.
Viele Eltern werden beim zweiten Kind in der Erziehung selbstbewusster. © Greatstock / IMAGO

Auf Reddit hat user u/Linorelai gefragt: „An alle Mütter von Geschwistern, was habt ihr bei eurem ersten Kind viel zu ernst genommen und wobei wart ihr dann bei dem/den nächsten Kind/Kindern viel entspannter?“ Daraufhin haben viele Mütter in den Kommentaren davon erzählt, wie sie sich von Kind zu Kind als Eltern weiterentwickelt haben. Hier sind ein paar, bei denen du garantiert mitfühlst:

1. „Ich war bei meinem Zweiten viel entspannter – zum Großteil, weil ich mehr Erfahrung hatte – mit festem Essen.“

„Wir haben bei unserem zweiten Kind BLW (Anm. d. Red: Baby Led Weaning, also vom Baby geleitete Abgewöhnung von der Muttermilch) gemacht. Unser erstes Kind hatte dagegen einen super strengen Essensplan, der aus Pürees bestand. Beim Zweiten dachte ich mir dann nur ‚Gut, du bekommst sehr weiches Essen.‘ Ich hatte schon keine Lust mehr, mich die ganze Zeit mit meinem Großen übers Essen zu streiten, ich wollte mich nicht auch noch bei dem zweiten Kind mit dem gleichen strengen Essensplan rumschlagen.“

Kleines Kind mit blonden Haaren isst Spagetti mit roter Sauce, die auf seinem Gesicht und den Händen verteilt ist.
„Wir haben bei unserem zweiten Kind BLW) gemacht.“ © photothek / IMAGO

„Der erste war außerdem total wählerisch, was Essen angeht und der zweite hat alles gegessen, was man ihm vor die Nase gehalten hat.“ –u/celica18l

2. „Schuhe und Outfits mussten immer zusammen passen, Esszeiten genau festlegen, Mittagsschlaf-Zeiten genau planen, nicht rausgehen, wenn das Baby schläft und auch immer ganz ruhig sein, definitiv kein Fast Food – einfach das Elternsein im Allgemeinen.“

„Mittlerweile habe ich mein viertes Kind und ich habe gefüttert, während ich ein Baby getragen habe, zwei Kinder gleichzeitig getragen und ich war mit einem zwei Monate alten Baby zwei Wochen campen. Ich habe außerdem im Meer gefüttert, habe einem Kleinkind ganzes Obst gegeben und habe meinen Einjährigen alleine auf einem Spielplatz drei Stunden rumwandern lassen (keine Angst, ich habe die ganze Zeit aufgepasst).

Mein drittes und viertes Kind sind die glücklichsten, entspanntesten und selbstbewusstesten Kinder, die ich kenne. Ich wünsche mir oft, ich wäre von Anfang an entspannter gewesen, ich glaube, dass mein Bemuttern die älteren beiden oft entwicklungstechnisch zurückgehalten hat.“ –u/katlyzt

3. „Ich habe gelernt, dass man vieles, was Babys so teuer macht, eigentlich gar nicht braucht.“

„Ich hatte einfach alles, von dem mir alle gesagt haben, dass ich es brauchen würde. Ich habe mich genauestens an die Liste gehalten, die mein Arzt mir gegeben hat. Ich habe die Registrierung gemacht. Ich hatte das Babyzimmer. Aber ich habe vielleicht 15 Prozent der Sachen wirklich benutzt.

Was du wirklich brauchst, hängt vom Baby und von der Jahreszeit ab. Babys brauchen sehr viel weniger zum Leben, als Leute sagen. Es ist ein bisschen wie mit so kommerziellen Feiertagen, wie Valentinstag oder so. Säuglinge werden von Babybedarf-Unternehmen monetarisiert.“–u/AmbiguousFrijoles

Auf dem Bild ist ein Kinderzimmer zu sehen. Die Wände und die Möbel sind in weiß gehalten. An der rechten Wand steht ein Babybett, daneben liegen auf dem Boden Kissen, daneben ist ein Fenster. Darunter ist ein Schaukelstuhl.
„Was du wirklich brauchst, hängt vom Baby und von der Jahreszeit ab.“ © Arcaid Images / IMAGO

4. „Die Meinung von anderen zu meinen Erziehungsmethoden.“

„Bei meinem ersten Kind hatte ich die ganze Zeit mega Angst davor, dass mich andere für meine Entscheidungen verurteilen (und es ist auch so gekommen). Entweder Leute haben sich darüber lustig gemacht, dass ich mein Kind ohne Periduralanästhesie (Anm. d. Red: ein Verfahren zur Betäubung des Rückenmarks) bekommen wollte (was ich geschafft habe), oder sie haben mich unter Druck gesetzt, dass ich ja unbedingt stillen muss (aber bloß nicht irgendwo, wo mich jemand sieht!).

Es war falsch, dass mein Sohn nicht beschnitten wurde und viele haben sich darüber lustig gemacht, dass ich Stoffwindeln ausprobieren wollte und dann festgestellt habe, dass die nichts für mich sind. Ziemlich viel von dieser Kritik ist von meiner eigenen Familie gekommen – vor allem von meiner Oma. Bei meinem zweiten Kind war ich selbstbewusster. Ich war mir bei meinen Entscheidungen viel sicherer und ich habe eines gelernt: Als Frau und als Mutter kann ich es anderen nie recht machen.“

„Es gibt immer jemanden, der ungefragt seine Meinung sagt.“ –u/mamabug27

5. „Ich habe gelernt, dass es sowas wie ein verwöhntes Baby schlichtweg nicht gibt.“

„Babys tricksen dich nicht aus. Ich musste mir ständig von älteren Frauen aus meiner Familie und sogar von Ärzten anhören, dass mein Kind mich ‚benutzt‘ und mich ‚austrickst‘. Babys lernen erst mit ungefähr neun Monaten, jemanden zu ihrem eigenen Vorteil zu manipulieren und selbst dann nutzen sie das höchstens für ein bisschen extra Essen oder um gehalten zu werden.“ –u/AmbiguousFrijoles

6. „Nicht jedes Bild muss gepostet, bearbeitet und auf Instagram sein. Ein paar der besten Bilder, die ich gemacht habe, sind völlig spontan entstanden.“

„Außerdem poste ich die meisten Bilder nicht, weil sie niemand sehen oder ‚liken‘ muss, damit ich mich an ihnen erfreuen kann. Früher wollte ich immer unbedingt ein monatliches gestelltes Meilenstein-Bild, das natürlich perfekt sein musste. Aber mit meinem zweiten Kind habe ich kein einziges Meilenstein-Bild gemacht.

Jetzt schaue ich einfach, dass ich die süßen Momente festhalte, an die ich mich immer erinnern möchte – die Kleine auf Papas Arm beim Kochen, wie sie lacht, wenn ihr Bruder Fratzen zieht oder wie sie lachend zu mir aufschaut.“–u/drculpepper

Eine Mutter hält ihre kleine Tochter, die einen rosa Einteiler trägt, auf dem Arm, während der Sohn in einem Spiderman-Einteiler neben ihr steht.
„Jetzt schaue ich einfach, dass ich die süßen Momente festhalte, an die ich mich immer erinnern möchte.“ © ANP / IMAGO

7. „Sich zu sehr auf Intelligenz und Schlauheit fokussieren. Mein Sohn ist sehr schlau, aber ich habe andere Dinge wie Freundlichkeit, Empathie usw. vernachlässigt.“

„Zum Glück habe ich es früh genug bemerkt und konnte meine Erziehung ändern, aber er ist trotzdem manchmal ein bisschen arrogant.“ –u/the-one217

8. „Ich war bei meinem ersten Kind so verklemmt und bin bei meinem zweiten Kind viel entspannter geworden.“

„Es ist wirklich einfacher so. Ich versuche immer noch, mich an einen Plan zu halten, ihnen gesundes Essen zu geben usw., aber ich bin, wenn es nötig ist, etwas lockerer und ich glaube, das tut allen gut.“ –u/thehotsister

9. „Ich habe mir so viele Gedanken um Meilensteine gemacht. Wann fängt mein Kind an zu lachen, zu sitzen, zu krabbeln, zu gehen, wann braucht es keine Windeln mehr?“

„Wenn ich jetzt zurückschaue, weiß ich ehrlich gesagt nicht, wieso. Bei einer Gruppe Fünfjähriger interessiert es niemanden, wer von ihnen zuerst laufen gelernt hat.“ –u/purple–pig

Ein kleines Kind krabbelt auf die Kamera zu.
„Ich habe mir so viele Gedanken um Meilensteine gemacht.“ © Michael Weber / IMAGO

10. „Mittlerweile habe ich verstanden, dass es nicht das Ende der Welt ist, wenn ein Baby weint.“

„Das dachte ich bei meinem ersten Kind – aber ich hatte auch eine schlimme postnatale Angststörung und habe mich allgemein schwer getan. Wie auch immer, zwei Kinder reichen!“ –u/thehotsister

11. „Ich glaube, man könnte mich nie als entspannt beschreiben, aber ich neige bei meinem zweiten Kind weniger dazu, zwanghaft zu sein und wirklich alles perfekt richtigzumachen.“

„Ich habe beide Kinder gestillt, aber vor allem beim ersten Kind hatte ich Probleme mit der Milchversorgung. Ich habe mich fast damit umgebracht, dass ich monatelang alle 45 Minuten nach dem Stillen abpumpte, und ich hatte trotzdem nie genug Vorrat.

Ich wollte mein zweites Kind auch stillen, aber es musste nicht auf Teufel komm raus sein, ich hatte ja schließlich auch noch ein Kleinkind. Also habe ich gestillt und habe mit Babynahrung unterstützt wenn nötig und habe gepumpt, wenn es ging, aber eben nicht immer. Ich hatte immer noch Probleme mit der Milchversorgung, aber sehr viel weniger, als beim ersten Kind. Das zweite habe ich sogar länger gestillt.“

Eine Mutter sitzt auf einem Bett, hält ihr Baby im Arm und stillt es.
„Ich wollte mein zweites Kind auch stillen, aber es musste nicht auf Teufel komm raus sein.“ © ingimage / IMAGO

„Alles war ein bisschen so.“ –u/Automatic_Bookkeeper

12. „Ich bin eine Mutter von drei erwachsenen Kindern. Ich habe mich auf den Tag genau an den Essensplan von unserem Kinderarzt gehalten – ja, ich habe bei meinem ersten Kind ernsthaft einen extra Kalender dafür gehabt.“

„Mein zweites Kind hat ohne einen wirklichen Plan gegessen. Mein drittes Kind hat früher Take-Out Pizza gegessen, als ich zugeben möchte. Einmal habe ich sogar Mountain Dew in seine Flasche getan, als wir mit dem Auto in einer Baustelle festhingen. Der Unterschied in unserem Haushalt war riesig. Es bringt mich zum Lachen, weil es schon ein bisschen unangenehm ist. Ich glaube, mein zweites Kind hatte die beständigste Erziehung.“ –u/chicaberry

Zwei Zwillinge, ein Mädchen und ein Junge, liegen auf einem grauen Sitzkissen und Teilen sich Popkorn aus einer Schüssel. Das Mädchen hält die Schüssel fest.
„Mein drittes Kind hat früher Take-Out Pizza gegessen, als ich zugeben möchte.“ © photothek / IMAGO

13. „Ich bin davon überzeugt, dass Routine und Mittagsschläfchen für kleine Kinder mega wichtig sind, aber bei meinem zweiten Kind war ich flexibler.“

„Er hat ein Morgens- und Nachmittagsschläfchen gebraucht und das ältere Kind genau dazwischen einen Mittagsschlaf. Wenn wir für alles daheim geblieben wären, hätten wir nie wieder unser Haus verlassen. Deshalb hat der Kleine seinen Nachmittagsschlaf im Zoo, in der Bibliothek oder im Supermarkt gemacht, entweder an meine Brust geschnallt oder im Kinderwagen.

Beide Kinder sind wunderbar, freundlich und kreativ. Sie können gut lesen und essen gesund, also glaube ich, dass eine perfekte Routine nicht so wichtig ist, solange man sich um die Kinder kümmert und sie lieb hat!“ –u/Automatic_Bookkeeper

14. „Ich setzte mich nicht mehr genau so zu meinen Jüngsten und spiele mit ihnen, wie ich das mit meinem ersten Kind gemacht habe.“

„Ich habe stundenlang mit ihm gespielt – kein Fernseher, nur ein bisschen Hintergrundmusik. Aber mit einer Pandemie und kleinen Zwillingen läuft es darauf hinaus, dass sie mehr Fernsehen schauen, als geplant. Sie spielen viel unabhängiger und sie weinen auch viel mehr als ihr älterer Bruder jemals.

Manche Dinge nehme ich aber noch genauso ernst, wie bei meinem Ältesten: genug Wasser und Milch und Sonnencreme oder aus der Sonne bleiben.“ –u/fgn15

17. „Einschlaftraining. Bei unserem ersten Kind mussten wir jede Nacht stundenlanges Geschrei aushalten, als wir Schlaftraining versucht haben.“

„Dann haben wir probiert uns, nachdem er eingeschlafen ist, immer weiter von seinem Bett zu entfernen. Schlussendlich bin ich jede Nacht neben seinem Bett gesessen und hab seinen Rücken geklopft, während er geschrien hat. Wir haben einen kleinen Fortschritt gemacht, aber dann ist er krank geworden oder wir sind für eine Nacht zur Oma und wir haben wieder einen Schritt zurück gemacht.

Als er gelernt hat, dass er aus seinem Bett klettern konnte, hatten wir immer noch Probleme. Ich bin also jede Nacht neben seinem Kinderbett gesessen und habe seine Hand gehalten, bis er eingeschlafen ist. Zum Glück habe ich dann herausgefunden, dass ich ihn mit extra Videospiel-Zeit bestechen konnte, sodass er selbstständig ins Bett gegangen ist.

Bei unserem zweiten Kind wussten wir, dass wir es nicht zulassen könnten, dass sie ihren älteren Bruder die ganze Nacht wachhalten würde und das Schlaftraining nutzlos ist. Also haben wir sie jeden Abend in den Schlaf gewiegt und haben sie schlafend ins Bett gelegt.“

Ein kleines Baby schläft unter einer weißen Decke, die mit zwei größeren Bumenprints verziert ist. Das Baby liegt auf einer weißen Decke, die mit einem aufgedruckten Herz neben dem Kopf des Babys verziert ist.
„Ich bin also jede Nacht neben seinem Kinderbett gesessen und habe seine Hand gehalten, bis er eingeschlafen ist.“ © Greatstock / IMAGO

„Als wir mit unserem ersten Kind das Schlaftraining gemacht haben, waren das keine zusammenhängenden Stunden. Ich will nicht sagen, dass ich ein Baby stundenlang alleine weinen lassen habe. Die Kleine in den Schlaf zu wiegen war immer noch zeitraubend, aber nicht so stressig.“ –u/lurkmode_off

18. „Im Prinzip, alles. Ich bin enttäuscht, dass ich bei meinem ersten Kind nicht mein Bestes gegeben habe.“

„Mein Bestes ist nicht mal so toll, aber jetzt habe ich drei Kinder, mein jüngstes wird nächsten Monat zwei Jahre alt. Ich wünschte, ich könnte die Zeit zurückdrehen und so viel bei meinem ersten anders machen. Ich war so gestresst und depressiv.“ –u/PurplishPlatypus

19. „Ich habe drei Kinder, die jüngsten beiden sind Zwillinge. Sie sind gerade ein Jahr alt geworden und ich entwöhne sie im September.“

„Ich würde mein ältestes Kind immer noch stillen, wenn meine Hebamme mich nicht gezwungen hätte, in Woche 20 der Schwangerschaft mit den Zwillingen aufzuhören.“ –u/fgn15

Das Bild zeigt die Füße eines Babys, dass auf einer hellblauen Decke liegt.
„Ich würde mein ältestes Kind immer noch stillen, wenn meine Hebamme mich nicht gezwungen hätte, in Woche 20 der Schwangerschaft mit den Zwillingen aufzuhören.“ © JOKER / IMAGO

20. „Ich habe mich selbst verändert. Ich war wegen der ganzen Veränderungen in meinem sehr gestresst und habe mir immer Sorgen gemacht, ob ich auch das Richtige für mein erstes Kind mache.“

„Bei meinem zweiten Kind konnte ich viel entspannter sein. Ich habe mir keine Sorgen gemacht, dass ein kleiner Ausschlag von den Windeln in Wirklichkeit die Pest ist oder so.“ –u/GivenToFly164

21. „Meine Einstellung zum Stillen. Ich habe das ganze Gerede geglaubt, das Muttermilch quasi flüssiges Gold ist.“

„Ich habe mich gefragt, warum irgendjemand seinem Kind Milchpulver geben würde. Aber das Stillen mit meinem ersten Kind war schrecklich. Bevor ich Milcheinschuss hatte, war sie total unruhig und ständig hungrig. Daher waren die ersten paar Tage ihres Lebens elendig. Es hat mir lange wehgetan.

Ich hatte nicht genug Milch (rückblickend war das mein Fehler, weil ich ein paar Dinge falsch gemacht habe.) Als sie sechs Monate alt war, musste ich schließlich mit Babynahrung unterstützen und es war so befreiend! Sie war glücklicher und ich auch. Bei Baby Nr. 2 habe ich vieles anders gemacht, um genug Milch zu haben und um die Erfahrung allgemein zu verbessern und es hat funktioniert. Ich habe aber auch von Anfang an beschlossen, dass ich mein Baby füttere, wann immer sie hungrig ist. Wenn ich zu gestresst war oder Schmerzen oder gerade keine Milch hatte, hat sie eben Babynahrung bekommen.“

Eine Mutter füttert ihr Baby mit der Flasche, während sie auf einem Stuhl sitzt.
„Ich habe mich gefragt, warum irgendjemand seinem Kind Milchpulver geben würde.“ © Westend61 / IMAGO

„Ich habe ihr ungefähr die ersten vier Tage ihres Lebens Babynahrung gegeben, diese Tage waren sehr viel entspannter und friedlicher. Seitdem habe ich es nicht mehr gebraucht, aber ich habe die Babynahrung und werde sie ihr geben, wenn es das Richtige für uns ist!

Meine Ansicht zum Stillen in der Öffentlichkeit hat sich auch geändert. Ich habe es nie verurteilt – es ist ja schließlich was ganz Normales. Aber bei meinem ersten Kind habe ich immer eine Decke zum Abdecken genommen. Bei meinem zweiten Kind mache ich das nur noch in der Kirche oder bei der Arbeit, nirgendwo anders! Restaurants, Läden usw. – ich füttere nur mein Kind. Ein Familienmitglied hat zu mir gesagt, dass ‚Leute, vor allem älter Männer, das nicht sehen wollen, wenn sie einfach nur einkaufen gehen.‘ Tja, ich will nicht jedes Mal, wenn mein Kind Hunger hat, total verschwitzt sein und mit einer Decke rumhantieren müssen. Außerdem ist es nicht meine Aufgabe dafür zu sorgen, dass sich irgendwelche Männer wohlfühlen.🤷‍♀️

Ansonsten war ich bei meinem ersten Kind eine geflissentliche Mutter. Ich habe mir viele Gedanken gemacht, was wichtig ist und was nicht – auch über Dinge, bei denen ich bewusst entspannt sein wollte – und ich habe das Meiste bei meinem zweiten Kind genauso gemacht.“ –u/artichoke313

22. „Wie oft und wie lange meine Kinder vorm Bildschirm sitzen durften, hat sich ziemlich verändert – irgendwann zwischen Baby Nr. 1 und Baby Nr. 3 habe ich aufgehört, mich dafür schlecht zu fühlen, dass meine Kinder Fernsehschauen oder Videospiele spielen durften.“

–u/[deleted]

23. „Wenn mein erstes Kind seinen Schnuller fallengelassen hat, hat es einen komplett neuen bekommen und der alte ist desinfiziert worden.“

„Wenn das zweite Kind seinen Schnuller fallengelassen hat, habe ich ihn abgewaschen und ihm dann zurückgegeben. Wenn mein drittes Kind seinen Schnuller fallengelassen hat, habe ich ihn aufgehoben, in Mund genommen, um ihn sauberzumachen und dann meinem Kind zurückgegeben. Wenn mein viertes Kind seinen Schnuller fallengelassen hat, hat das Kind den selber wieder aufgehoben und wieder in den Mund genommen. Dabei hat es dann auch noch ein paar Pommes gefunden. Perfekt, dann muss ich keinen Snack machen.“ –u/_Internet_Hugs_

Eine Mutter sitzt mit ihrem Baby auf dem Boden und hält einen Schnuller vor dessen Mund. Das Baby sitzt ihr gegenüber und hat den Mund geöffnet. Im Hintergrund sieht man ein weißes Regal. Um das Baby und die Mutter ist Spielzeug.
„Wenn mein drittes Kind seinen Schnuller fallengelassen hat, habe ich ihn aufgehoben, in Mund genommen, um ihn sauberzumachen und dann meinem Kind zurückgegeben.“ © ingimage / IMAGO

24. „Bei meinem ersten Kind bin ich nach einem Jahr wieder arbeiten gegangen, bei meinem zweiten war ich viel früher zurück. Das hatte auch praktische Gründe, natürlich nicht, weil ich mich weniger um ihn gekümmert habe.“

u/theodo2010

Bist du auch Mutter und kannst dich in diesen Geschichten wiederfinden? Oder hast du Geschwister und erinnerst dich daran, dass eure Eltern euch anders erzogen haben? Sag es uns in den Kommentaren!

Danke an r/AskWomen für diesen Thread!

Mütter sind echt wahre Superhelden, oder? Was sie alles schaffen! Schau dir doch mal diese 17 Fotos an, die das Muttersein genau auf den Punkt bringen!

Dieser Post wurde von einem Post von Victoria Vouloumanos übersetzt.

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