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11 norddeutsche Schimpfwörter, die du anderen ab jetzt an den Kopf werfen kannst

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Von: Michelle Anskeit

Ein Bild von der Nordseeküste vor St. Peter Ording, auf dem steht „11 norddeutsche Schimpfwörter, die du von heute an öfter sagen solltest.“
Einfach nur so. © IMAGO / blickwinkel

Wenn dir mal die Schimpfwörter ausgehen, dann nimm doch einfach ein paar von den Norddeutschen.

Manchmal willst du jemandem sowas richtig Fieses an den Kopf werfen, aber du hast das Gefühl, du hast einfach schon alle Worte in deinem Repertoire verbraucht. Lass mich dir 11 weitere geben.

1. Ekelbratsche

Die Küste in Ostfriesland. Auf dem Bild steht „Ekelbratsche“ und darunter als Erklärung „gemeiner, fieser Mensch.“
Alles mit „Bratsche“ ist mein Favorit. © IMAGO / Panthermedia

Wenn jemand mal wieder richtig ekliges, hässliches Verhalten an den Tag legt und du dich eloquent ausdrücken willst.

2. Grootmogul

Wattenmeer Nationalpark in Ostfriesland mit Leuchtturm und Blumenfeld. Auf dem Bild steht „Grootmogul“. Darunter als Erklärung „Angeber, Großmaul“.
Hört sich viel klassischer an. © IMAGO / alimdi

Irgendwer will sich doch immer extrem mit irgendetwas angeben oder zu dick auftragen. Für das nächste Mal hast du dann das passende Wort parat.

3. Dösbaddel

Ein roter Fischkutter am Strand von Sankt Peter-Ording. Auf dem Bild steht „Dösbaddel“ und als Erklärung „Ein Trottel, Dummkopf.“
Der echte Klassiker. © IMAGO / imagebroker

Ein Klassiker. Dösbaddel nennt man gerne Leute, die etwas verplant sind oder gerade richtig was verbockt haben. Wie so ein richtiger Trottel halt.

4. Traanfunzel

Steg am Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Auf dem Bild steht „Traanfunzel“. Als Erklärung „Jemand, der nicht in die Gänge kommt“.
Wenn mich jemand so nennt, wüsste ich nicht, ob ich lachen oder weinen soll. © IMAGO / imagebroker

Wenn deine Kolleg*innen mal wieder zu spät zum Meeting kommen, weißt du jetzt, was du zu sagen hast.

5. Pennschieter

Meer und Dünen auf der ostfriesischen Insel Amrum. Auf dem Bild steht „Pennschieter“. Als Erklärung „Geizhals, geizige Person.“
Lässt sich ganz gut übersetzen. © IMAGO / imagebroker

Pennschieter sind die Personen, die noch die fünf Cent von letzter Woche wollen, die du dir geliehen hast.

6. Fischkopp

Leuchtturm und Dünen auf der Insel Amrum. Auf dem Bild steht „Fischkopp“. Als Erklärung steht „Dummkopf, nicht von der Küste“.
Auch eines meiner Favoriten. © IMAGO / imagebroker

Auch ein absoluter Klassiker. Norddeutsche nennen sich selbst auch gerne so, aber wenn du nicht aus Norddeutschland kommst, lass mich dir sagen, dass es nicht nett gemeint ist.

7. Blaarbeck

Zwei Kälber auf einer Wiese in Schleswig-Holstein. Auf dem Bild steht „Blaarbeck“. Als Erklärung steht „Jemand, der oft jammert.“
Nur dann benutzen, wenn jammern nicht angebracht ist. © IMAGO / blickwinkel

Damit kannst du eine jammernde Person dann richtig schön auf die Palme bringen.

8. Drömel

Landschaft in der Lüneburger Heide. Auf dem Bild steht „Drömel“. Als Erklärung steht „Schlafmütze, Langweiler“.
Klingt schon so verpennt ... © IMAGO / imagebroker

Wenn du dir das Wort Drömel nur anguckst, dann schläfst du ein. Genau so, wie du es bei den echten Drömeln tun würdest.

9. Hölpenköster

Fischkutter vor Sankt Peter-Ording. Auf dem Bild steht „Hölpenköster“. Darunter als Erklärung „Ungeschickter Mensch.“
Das klingt doch mal richtig gut. © IMAGO / imagebroker

Irgendwie stelle ich mir bei dem Wort vor, wie jemand richtig Cartoon-mäßig Besen umwirft und in Eimer voller Wasser tritt.

10. Bangbüx

Seebrücke am Timmendorfer Strand. Auf dem Bild steht „Bangbüx“. Darunter als Erklärung „Angsthase, ängstliche Person.“
Büx ist die Hose, also kannst du dir den Rest denken. © IMAGO / imagebroker

Klingt doch auch genau so niedlich wie „Angsthase“, oder?

11. Klookschieter

Leuchtturm Amrum. Auf dem Bild steht „Klookschieter“. Als Erklärung steht „Klugscheißer, Besserwisser.“
Ist doch auch eigentlich gut zu übersetzen. © IMAGO / imagebroker

Alle wissen mal irgendwas besser als du. Aber wenn sie es übertreiben, dann weißt du jetzt, was du sagen kannst.

Wenn du diese Schimpfworte alle schon kanntest und eine Herausforderung willst, dann kannst du mir ja mal sagen, was diese 15 plattdeutschen Worte bedeuten.

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