1. BuzzFeed
  2. Buzz

23 Schauspieler:innen, die ihre früheren Rollen jetzt problematisch oder doof finden

Erstellt:

Kommentare

Links: Robert Pattinson, der bei der Premiere von T“he Batman“ einen Mantel über einem Anzug trägt. Rechts: Ryan Reynolds in einem grauen Anzug bei der Premiere von „The Adam Project“. Mitte: Ein Emoji, dass die Arme vor der Brust kreuzt.
Fast alle Schauspieler:innen haben sicherlich eine Rolle, die sie bereuen. © Future Image/IMAGO / ZUMA Wire/IMAGO

Obwohl Mark Hamill die Rolle in der ursprünglichen Trilogie sicherlich nicht gehasst hat, ist er mit der Version von Luke, die in „Die letzten Jedi“ eingeführt wurde, unzufrieden gewesen.

Schauspieler:innen müssen nun mal für die eigenen Filme Werbung machen. Es kommt also ziemlich selten vor, dass sie einen Film, in dem sie mitgespielt haben, öffentlich kritisieren.

via GIPHY

Vor allem, weil es ihrer Beziehung zum Studio, zu Regisseur:innen, zu Autor:innen oder zu anderen Schauspieler:innen schaden könnte. Aber ... manche Schauspieler:innen tun es trotzdem.

via GIPHY

Hier sind 23 Filme, die von ihren Darsteller:innen offen kritisiert und praktisch als schlecht bezeichnet wurden.

1. Viele Fans sind von der „The Amazing Spider-Man“-Reihe enttäuscht gewesen, insbesondere von „The Amazing Spider-Man 2“. Hauptdarsteller Andrew Garfield, der Peter/Spider-Man spielte, scheint seine eigenen Probleme mit den Filmen zu haben.

Screenshot aus „The Amazing Spiderman“: Schauspieler Andrew Garfield als Spiderman
Andrew Garfield als Spiderman. © Jamie Trueblood / Columbia Pictures / Courtesy Everett Collection

Garfield hat über den Druck, es allen recht machen zu müssen, gesprochen und meinte, dass die Filme zu sehr versuchen würden, zu viele verschiedene Zielgruppen zufrieden zu stellen. So sagte Andrew: „Am Ende macht man es niemandem recht, oder allen nur ein bisschen. So nach dem Motto: ‚Eh, das war gut‘. Die Filme sind an eine große Masse gerichtet, so im Sinne von ‚Wir wollen, dass 50-jährige weiße Männer ihn lieben, dass homosexuelle Teenager:innen ihn lieben, dass bigotte Homophobe in Mittelamerika ihn lieben, dass 11-jährige Mädchen ihn lieben.“

Andrew Garfield 2022 bei den 75th TONY Awardsin NY,
Andrew Garfield © Lev Radin/Pacific Press Agency/IMAGO

Es ist aber deutlich, dass die Erfahrung nicht nur schlecht gewesen ist und Garfield hat die Rolle in „Spider-Man: No Way Home“ wieder aufgenommen, womit er großen Erfolg hatte.

2. Sally Field, die in den Filmen Tante May spielte, war in ihrer Kritik noch viel bissiger. „Das ist nicht meine Art von Film“, sagte sie gegenüber Howard Stern. „Es ist wirklich schwer, darin einen dreidimensionalen Charakter zu finden. Man arbeitet so viel wie möglich daran, aber man kann nicht zehn Pfund Sche*ße in einen fünf Pfund schweren Sack stecken.“

Sally Field als Aunt May in „The Amazing Spiderman“
Sally Field als Aunt May in „The Amazing Spiderman“. © Jamie Trueblood/Columbia Pictures / courtesy Everett Collection

Allerdings hat sie Andrew Garfield in demselben Interview gelobt und ihn einen „wunderbaren, wunderbaren Schauspieler“ genannt.

3. Wie es aussieht, gibt es echt viele Superhelden-Darsteller, die ihre eigenen Filme kritisiert haben. So wie Ben Affleck, der in „Daredevil“ die Rolle des Marvel-Superhelden Matt Murdock spielt und später sagte, der Film habe „überhaupt nicht funktioniert“.

Ben Affleck in „Daredevil“ (2003)
Ben Affleck in „Daredevil“ (2003). © Zade Rosenthal / 20th Century Fox / Courtesy Everett Collection

„Wenn ich viral gehen wollte, würde ich weniger höflich sein“, ergänzte er. „Das war, bevor die Leute erkannt haben, dass man diese Filme machen kann und dass sie gut sind. Es herrschte ein zynisches Gefühl von ‚Zieh einem Typen ein rotes Lederoutfit an, lass ihn herumlaufen, ein paar Bösewichte jagen und den Scheck einlösen.‘“

Später meinte er, der Film sei der einzige, den er bereut, und dass es ihn „umgebracht“ habe, dass „es so verhauen, wie es passiert ist.“

4. Jennifer Garner, die in der Rolle der Elektra in „Daredevil“ mitgespielt hat, hat auch die Hauptrolle im Spin-off „Elektra“ übernommen.

Obwohl sie den Film – der viele negative Kritiken einstecken musste – nie öffentlich kritisiert hat, sagte ihr Ex und Alias-Co-Star Michael Vartan: „Ich habe gehört, dass er furchtbar war. [Jennifer] hat mich angerufen und mir gesagt, dass er schrecklich war. Sie musste ihn wegen „Daredevil“ machen. Das stand in ihrem Vertrag.“

Jennifer Garner in „Elektra“ (2005)
Jennifer Garner in „Elektra“ (2005). © Christopher Polk / FilmMagic via Getty Images

5. Ryan Reynolds hat bekanntlich die Richtung, die Fox mit der Figur Deadpool in „X-Men Origins: Wolverine“, eingeschlagen hat, gehasst. Angeblich wurde ihm gesagt: „Wenn du Deadpool spielen willst, ist das deine Chance, ihn im Universum einzuführen. Und wenn du ihn nicht auf diese Weise einführen willst, werden wir ihn von jemand anderem spielen lassen.“

Ryan Reynolds in „X-Men Origins: Wolverine“ (2009).
Ryan Reynolds in „X-Men Origins: Wolverine“ (2009). © 20th Century Fox / Courtesy Everett Collection

Er sagte, er habe dem Studio gesagt, dass die Fans mit dieser Version von Deadpool nicht zufrieden sein würden (was vor allem damit zu tun hatte, dass der Mund der Figur zugenäht war, was ihn zum Gegenteil des witzelnden, schnell redenden Antihelden gemacht hat, der er eigentlich sein sollte), was sie später eingesehen haben. Glücklicherweise konnte er die Figur in „Deadpool“ und „Deadpool 2“ nochmal spielen und dieses Mal so, wie er es wollte.

Ryan Reynolds in einer Ganzkörpermaske in „X-Men Origins: Wolverine“ (2009)
„X-Men Origins: Wolverine“ (2009). © Joe Lederer / 20th Century Fox / Courtesy Everett Collection

6. George Clooney hat „Batman & Robin“ kritisiert, dabei hat er aber einen großen Teil der Schuld auf sich genommen. So meinte er, es tue „körperlich weh“, seine Leistung anzusehen. Auch das Drehbuch fand er „schrecklich“.

George Clooney als Batman in „Batman & Robin“ (1997).
George Clooney in „Batman & Robin“ (1997). © Warner Bros. / courtesy Everett Collection

Er hat sogar verraten, dass er weder seine Frau noch seine Kinder den Film sehen lässt, weil „es bestimmte Filme gibt, bei denen ich einfach sage: ‚Ich möchte, dass meine Frau etwas Respekt vor mir hat‘“, und „Es ist schlimm, wenn dein vier-jähriges Kind sagt: ‚Das ist mies‘. Das könnte schmerzhaft sein.“

George Clooney bei der Premiere des Kinofilms The Tender Bar auf dem 65. BFI London Film Festival 2021
George Clooney © Steve Vas/Future Image/IMAGO

7. Manchmal kritisieren Schauspieler:innen sogar Filme, die allen anderen zu gefallen scheinen. So wie Christopher Plummer, der wohl kein großer Fan von „The Sound of Music“ gewesen ist. „Es war so schrecklich und sentimental und schnulzig“, sagte er gegenüber The Hollywood Reporter.

Christopher Summer in „The Sound of Music“ (1965).
Christopher Summer in „The Sound of Music“ (1965). © 20th Century Fox / Courtesy Everett Collection

Plummer nannte die Rolle seine größte Herausforderung, denn „man musste furchtbar hart arbeiten, um zu versuchen, ein winziges bisschen Humor in die Rolle zu bringen.“ Er sagte auch, dass er von der Figur gelangweilt gewesen sei: „Obwohl wir hart genug gearbeitet haben, um ihn interessant zu machen, war es ein bisschen so, als würde man ein totes Pferd peitschen. Und das Thema ist nicht meins. Ich meine, es kann nicht jeden Menschen auf der Welt ansprechen. Das ist nicht mein Ding.“

Christopher Plummer
Christopher Plummer © A Press/IMAGO

Später hat er jedoch Gefallen an dem Film gefunden und nannte ihn „großartig“ und „zeitlos“.

8. „Jupiter Ascending“ wird ziemlich allgemein als unverständliches, kitschiges Durcheinander angesehen. Und ... wie sich herausgestellt hat, sieht das Star Mila Kunis genauso.

Mila Kunis in „Jupiter Ascending“ (2015).
Mila Kunis in „Jupiter Ascending“ (2015). © Warner Bros. Pictues / courtesy Everett Collection

Bei einem Auftritt in der The Late Late Show mit James Corden wurde Kunis vor die Aufgabe gestellt, eine Kuhzunge zu essen oder die Handlung des Films zu erklären und warum sie die Rolle angenommen hat. Lachend hat sie einen Moment lang versucht, den Film zu beschreiben, hat dann aber nachgegeben und die Kuhzunge gegessen. Das ist zwar keine direkte Kritik, aber es ist ziemlich klar, dass Kunis genauso denkt wie die Fans.

Mila Kunis und Moderator James Corden in der „Late Late Show with James Cordon“: Sie witzelt darüber, dass sie keine Ahnung hat, um was es in „Jupiter Ascending“ wirklich geht.
Mila Kunis in der „Late Late Show with James Corden“. © CBS

9. Alec Guinness hat die Dialoge in „Star Wars: Episode IV – Eine neue Hoffnung“ so sehr gehasst, dass er George Lucas angefleht haben soll, seinen Charakter sterben zu lassen. „Ich konnte einfach diese verdammt schrecklichen Sätze nicht mehr sagen. Ich hatte genug von diesem Hokuspokus“, sagte er.

Alex Guinness als Obi-Wan Kenobi in „Star Wars Episode IV: Krieg der Sterne“ (1977).
Alex Guinness in „Star Wars Episode IV: Krieg der Sterne“ (1977). © 20th Century Fox / Courtesy Everett Collection

Er hat auch eine Geschichte erzählt, in der ein kleiner Junge, der „Star Wars“ dutzende Male gesehen hatte, um ein Autogramm bat. Guinness sagte, er würde es unter der Bedingung geben, dass der Junge „Star Wars“ nie wieder anschaut.

10. Ein weiterer „Star Wars“-Fall: Obwohl Mark Hamill die Rolle in der ursprünglichen Trilogie sicherlich nicht gehasst hat, ist er mit der Version von Luke, die in „Die letzten Jedi“ eingeführt wurde, unzufrieden gewesen und sagte dem Regisseur Rian Johnson sogar: „Ich hasse, was Sie aus meiner Figur gemacht haben.“

Mark Hamill als CGI-Charakter in „Star Wars: Die letzten Jedi“ (2017).
Mark Hamill als CGI-Charakter in „Star Wars: Die letzten Jedi“ (2017). © Lucasfilm

Nach der Veröffentlichung des Films sagte er, dass sich diese Version von Luke so sehr von der ursprünglichen Trilogie unterscheidet, dass er sich Luke als eine andere Figur vorstellen muss: „Vielleicht ist er Jake Skywalker. Er ist nicht mein Luke Skywalker.“ Später entschuldigte er sich für diese Äußerungen.

11. John Boyega, der Finn spielt, äußerte sich ebenfalls kritisch über die dritte Trilogie, insbesondere über „Die letzten Jedi“ und „Der Aufstieg der Skywalker“. Nachdem er im ersten Film, „Das Erwachen der Macht“, eine große Rolle hatte, hat er (wie viele Fans) das Gefühl gehabt, in den letzten beiden Filmen ebenso wie andere People of Color an den Rand gedrängt geworden zu sein. Zu ihnen gehören Oscar Isaac, Kelly Marie Tran und Naomi Ackie.

Schauspieler John Boyega spielte Finn in „Star Wars: Die letzten Jedi“ (2015)
John Boyega spielte Finn in „Star Wars: Die letzten Jedi“ (2015). © David James / Walt Disney Studios Motion Pictures / Lucasfilm Ltd. /Courtesy Everett Collection

„Wenn man sich auf ein Projekt einlässt, muss einem nicht alles gefallen“, sagte er gegenüber GQ. „Was ich Disney sagen würde, ist: Bringt nicht eine Schwarze Figur heraus, vermarktet sie als viel wichtiger in dem Franchise, als sie ist, und lasst sie dann an den Rand drängen. Das ist nicht gut. Ich sage das ganz offen.“

12. Eine weitere Schauspielerin, die ihren Film als problematisch bezeichnet hat, war Viola Davis in „The Help“. Davis hat den Film für seine white savior-Erzählung kritisiert und dafür, dass er die Dienstmädchen nicht in den Mittelpunkt des Films stellt.

„Ein Teil von mir hat das Gefühl, dass ich mich selbst und mein Volk verraten habe, weil ich in einem Film mitgespielt habe, der nicht bereit war, [die ganze Wahrheit zu erzählen].“, so Davis.

Schauspielerin Viola Davis als Hausmädchen Aibileen Clark in „The Help“ (2011).
Viola Davis hat den Film „The Help“ (2011) offen kritisiert. © Walt Disney Studios Motion Pictures/Courtesy Everett Collection

Sie sagte auch, dass der Film „im Filter und im Sumpf des systemischen Rassismus“ gedreht wurde und dass sie es bedauert, die Rolle angenommen zu haben.

13. Jean Yoon hat ebenfalls auf den Rassismus in „Kim‘s Convenience“ hingewiesen. In einer Reihe von Tweets hat Yoon ihre Erfahrung mit der Serie als „schmerzhaft“ bezeichnet und sagte, dass der Mitschöpfer Kevin White über einen Großteil der Serie viel mehr Kontrolle gehabt hätte als der asiatische Mitschöpfer Ins Choi.

Außerdem seien einige Handlungsstränge und Witze so offenkundig rassistisch gewesen, dass sie darum gebeten habe, sie zu streichen.

Jean Yoon in der TV-Serie „Kim‘s Convenience“.
Jean Yoon in der TV-Serie „Kim‘s Convenience“. © CBC / Courtesy Everett Collection

14. Halle Berry rügte den Sexismus in Catwoman, in dem sie die Hauptrolle spielte. Insbesondere hat Berry die Geschichte des Films kritisiert und sich gefragt, warum Catwoman nicht wie andere Superheldinnen die Welt retten könne, sondern stattdessen einen Bösewicht bekämpft, der eine Kosmetiklinie betreibt.

„Aber ich war doch nur eine Mietschauspielerin“, sagte sie. „Ich war nicht der Regisseur. Ich hatte da sehr wenig Mitspracherecht.“

Halle Berry als Catwoman in „Catwoman“ (2004)
Halle Berry 2004 als Catwoman im gleichnamigen Film. © Warner Brothers / courtesy Everett Collection

15. Sie hat sich auch kritisch über einen anderen Film geäußert, in dem sie die Hauptrolle spielt, „Tödliche Verschwörung“. „Es tut mir leid für alle, die an diesem Film gearbeitet haben, aber ich wusste irgendwie, dass es nicht die beste Kinoerfahrung für die Leute sein würde“, sagte Berry in der Late Late Show with James Corden.

Halle Berry in „Tödliche Verschwörung“ (1996).
Halle Berry in „Tödliche Verschwörung“ (1996). © Buena Vista Pictures/Courtesy Everett Collection

Da sie meinte, sich bei dem Film zunächst wohl gefühlt zu haben, hat Berry Witze darüber gemacht, dass sie am Set war und sich dabei gefragt hat, ob sie high war, als sie die Rolle angenommen hatte.

Halle Berry kritisiert offen in der „Late Late Show with James Corden“ den Film „Tödliche Verschwörung“ (1996).
Halle Berry in der „Late Late Show with James Corden.“ © CBS

16. Eine weitere Schauspielerin, die es bereut, in einem Film mitgewirkt zu haben, ist Sandra Bullock. Während der erste „Speed“-Film sehr beliebt war, hat der zweite Teil nicht so gut abgeschnitten (4 % bei Rotten Tomatoes).

Bullock, die in beiden Filmen die Hauptrolle spielt, hat vor kurzem zugegeben, dass sie es bereut, in der Fortsetzung mitgespielt zu haben. Sie sagt, dass diese „keinen Sinn“ ergebe und dass sie sich für ihre Rolle schäme.

Sandra Bullock und Temuera Morrison in „Speed 2: Cruise Control“ (1997).
„Speed 2: Cruise Control“ (1997) mit Sandra Bullock und Temuera Morrison. © 20th Century Fox / Courtesy Everett Collection

17. In ähnlicher Weise wurde Grease 2 im Vergleich zum ersten Film kritisiert. Hauptdarstellerin Michelle Pfeiffer soll den Film Berichten zufolge „abgrundtief“ gehasst haben. Sie könne „nicht glauben, wie schlecht er war“ und sagte, dass sie „jung gewesen sei und es nicht besser wusste“, als sie die Rolle übernahm.

Michelle Pfeiffer als Stephanie Zinone in „Grease 2“ (1982).
Michelle Pfeiffer mochte „Grease 2“ (1982) nicht besonders. © Paramount / courtesy Everett Collection

18. David Cross hat sehr deutlich darüber gesprochen, dass er die „Alvin and the Chipmunks-Filme“ (insgesamt gab es drei Teile) hasst. „Alles, was ich wollte, war, so schnell wie möglich von dort wegzukommen ... und mit dem Scheck ein Sommerhaus zu kaufen“, sagte er.

David Cross in „Alvin and the Chipmunks“: Er bringt den Chipmunks drei Milchshakes.
David Cross mochte „Alvin and the Chipmunks“ gar nicht. © 20th Century Fox / courtesy Everett Collection

Insbesondere erwähnte David, dass der dritte Film „buchstäblich, ohne Frage, die unangenehmste Erfahrung war, die ich je in meinem Berufsleben gemacht habe“. Er sagte, dass er für den Film rechtlich dazu gezwungen wurde, eine ganze Woche auf einer Carnival Cruise zu verbringen.

Diese Worte haben Cross letztendlich einen Bonus von 150.000 Dollar gekostet.

19. Aber Cross ist nicht der einzige, der von einem Studio zu Filmen gezwungen wurde, die er eigentlich gar nicht machen wollte. So wurde Brad Pitt gezwungen, „Troja“ zu drehen, weil er einen anderen Film mit dem Studio abgelehnt hatte. Später sagte er, dass ihn die Handlung in den Wahnsinn getrieben hätte und er die Richtung des Films nicht gemocht habe.

Brad Pitt als Achilleus in „Troja“ (2004).
Brad Pitt als Achilleus in „Troja“ (2004). © Warner Brothers / courtesy Everett Collection

„Ich habe erkannt, dass die Art und Weise, wie der Film erzählt wurde, nicht so war, wie ich es wollte“, fuhr er fort. Allerdings hat er auch zugegeben, dass er in dem Film seine eigenen Fehler gemacht hat. Nach der Hauptrolle in „Troja“ nahm sich Pitt vor, bei seinen Projekten wählerischer zu sein.

20. Robert Pattinson hat sich schon mehrfach über die „Twilight“-Reihe ausgelassen. Er sagte, wenn er nicht in der Serie mitgespielt hätte, würde er sie wahrscheinlich „stumpfsinnig hassen, ohne sie gesehen zu haben.“

Er hat auch darüber gesprochen, wie seltsam der Hype, die Fans und die Serie waren. Als er über die Fotoshootings nachdachte, meinte er, es sei seltsam, „etwas zu repräsentieren, das man nicht besonders mag.“ Er hat auch Witze darüber gemacht, dass das einzige, was er vom Set gestohlen habe, seine Würde gewesen sei.

Robert Pattinson als Vampir Edward Cullen in der Twilight-Franchise.
Robert Pattinson als Vampir Edward Cullen in der Twilight-Franchise. © Summit Entertainment

21. Bob Hoskins hat Super Mario Bros. wirklich gehasst. In einem Interview hat er den Film seinen schlimmsten Job genannt, seine größte Enttäuschung und die eine Sache in seinem Leben, die er rückgängig machen würde. Zuvor hatte er den Film als „einen verdammten Albtraum“ bezeichnet.

Bob Hoskins als Mario in dem Abenteuerfilm „Super Mario Bros.“ (1993).
Bob Hoskins als Mario in dem Abenteuerfilm „Super Mario Bros.“ (1993). © Buena Vista Pictures / Courtesy Everett Collection

22. Und schließlich noch ein letzter problematischer Film: Gwyneth Paltrow hat es ziemlich bereut, in „Schwer verliebt“ mitgespielt zu haben. Sie hat den fettfeindlichen Film als „Katastrophe“ und die Rolle als diejenige bezeichnet, die sie am wenigsten mag.

Gwyneth Paltrow und Jack Black in „Schwer verliebt“ (2001).
Gwyneth Paltrow und Jack Black in „Schwer verliebt“ (2001). © 20th Century Fox / Courtesy Everett Collection

23. Und auch Jack Black soll gesagt haben, sich mit dem Film selber verraten zu haben: „Ich habe die Gelegenheit gehabt, mit ein paar Typen zu arbeiten, die ich wirklich lustig fand, aber es ist nicht so geworden, wie ich gehofft hatte. Ich war nicht stolz darauf, und ich habe eine Menge Geld dafür bekommen, also fühlt es sich rückblickend wie ein Ausverkauf an.“

Schauspieler Jack Black in „Schwer verliebt“ (2001).
Schauspieler Jack Black in „Schwer verliebt“ (2001). © 20th Century Fox/Courtesy Everett Collection

Hat dich eine dieser Aussagen überrascht? Kennst du weitere Filme, die Schauspieler:innen offen kritisiert haben? Lass es uns in den Kommentaren unten wissen!

Vielleicht hast du selbst einige dieser Rollen nicht gemocht. Wir haben selbst neulich eine Liste mit den 20 unsympathischsten Film- und Serienfiguren der letzten 20 Jahre zusammengestellt.

Dieser Post von Hannah Marder wurde aus dem Englischen übersetzt.

Auch interessant

Kommentare