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13 Tipps, an die du denken solltest, bevor du dich auf deine erste Solo-Reise wagst

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Von: Mine Hacibekiroglu

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Du wirst ständig etwas zu tun haben. Da bleibt keine Zeit, dich zu fragen, ob alleine verreisen wirklich eine gute Idee war. 

Je älter du wirst, desto schwieriger wird das mit dem gemeinsamen Verreisen. Deine Freund:innen haben ihre eigenen Verpflichtungen, bekommen keinen Urlaub oder haben einfach kein Geld. So bleibst auch du oft mit deinen unerfüllten Reisewünschen zurück. Tja, falls du dich jetzt wiedererkannt haben solltest, dann könnte eine Solo-Reise genau das richtige für dich sein.

Solo-Reisen werden immer beliebter und mittlerweile kenne ich selber einige Freund:innen, die sich bereits in ein solches Abenteuer gestürzt haben. Jetzt habe ich mich daher vor Kurzem mal in meinem Freundeskreis umgehört und ein paar Erfahrungen zusammengetragen, die dir hoffentlich bei deiner nächsten oder auch ersten Solo-Reise eine Hilfe sein werden. Worauf wartest du? Lies dir die folgenden Punkte aufmerksam durch und leg direkt mit der Planung los!

1. Recherche ist das A und O.

Neues Land, neue Menschen und eventuell eine neue Kultur, in der du dich nicht so gut auskennst. Gerade um dich schnell an neuen Orten einzufinden, ist eine Recherche stets von Vorteil. Ganz zu schweigen davon, dass du an deinem Reiseziel natürlich auch Fettnäpfchen so gut wie möglich vermeiden möchtest. Nimm dir einfach ein bisschen Zeit und leg los mit der Recherche potenzieller Reiseorte und was es zu beachten gibt. So bist du nicht nur gut informiert, sondern auch gleich viel entspannter beim Solo-Reisen.

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2. Plane die ersten Tage im Voraus.

Natürlich musst du nicht deinen gesamten Trip ausführlich noch vor dem Antritt der Reise planen. Allerdings finde ich die Vorstellung beruhigend, wenn zunächst für die ersten Tage etwas geplant ist. Sei es nun das Hotel, in dem du bleibst oder die Sehenswürdigkeiten, die du dir anschauen willst. Weiterer Pluspunkt? Du wirst so keine Zeit haben, dich zu fragen, ob es eine gute Idee war, alleine zu verreisen. Dafür wirst du zu viel zu tun haben.

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3. Versuche neue Kontakte zu knüpfen.

Das Schöne beim Solo-Reisen ist doch, dass du überall neue Menschen kennenlernen kannst, mit denen du einen Teil deines Urlaubs verbringen kannst und wer weiß, es könnten sogar langanhaltende neue Freundschaften entstehen. Also setz ein Lächeln auf und lebe in den Tag hinein.

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4. Hör immer auf dein Bauchgefühl.

Du fühlst dich unwohl oder hast ein komisches Gefühl? Dann ändere deinen Plan oder geh zurück in deine Unterkunft. Schließlich hast du beim Solo-Reisen nur dich und daher solltest du auch stets auf dein Bauchgefühl hören, ehe du dich in einer unglücklichen Situation wiederfindest.

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5. Genieße die Zeit allein.

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich brauche auch mal Zeit für mich allein. Die Vorstellung, allein an einem Ort zu sein, den ich schon immer mal besuchen wollte, nur mit einem guten Buch als Begleitung scheint daher gar nicht mal so beängstigend.

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6. Sei offen für die ganzen Eindrücke.

Gerade in weiter entfernten Ländern kann es eventuell zu einem kleinen Kulturschock kommen. Besonders, wenn du alleine unterwegs bist, könnte dich das überfordern. Versuch einfach, mit einem offenen Kopf an die Sache heranzugehen und wenn es doch zu viel ist, such dir einen Rückzugsort, an dem du alle Eindrücke Revue passieren lassen kannst, bis du wieder bereit bist für neue Eindrücke.

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7. Verwechsle dein Alleinsein nicht mit einsam sein.

Nur weil du alleine eine Reise antrittst, heißt das nicht, dass du dich einsam fühlen wirst. Wenn das also deine Furcht ist, keine Sorge. Begib dich, wann immer du dich auch einsam fühlen solltest, in eine volle Bar oder such dir ein belebtes Hostel und nimm dort an Veranstaltungen teil. Du wirst ganz schnell merken, wie leicht es sein kann, in solchen Situationen mit anderen ins Gespräch zu kommen und die Einsamkeit verfliegt genauso schnell, wie sie gekommen ist, sodass du weiterhin deine Solo-Reise genießen kannst.

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8. Überleg dir gut, ob ein Hostel oder ein Hotel besser zu dir passt. 

Beides hat seine Vor- und Nachteile. Abgesehen von den Preisunterschieden ist auch die Mentalität der Gäste meist unterschiedlich. Hast du in einem Hotel in der Regel mehr Privatsphäre, ist es in einem Hostel hingegen leichter, neue Menschen kennenzulernen. Es ist wichtig, dir einen Schlafplatz zu suchen, an dem du dich wohlfühlst. Mache dir daher einfach vor der Reise schon ein paar Gedanken und der Rest ergibt sich von selbst.

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9. Lass deine Wertsachen zu Hause.

Gerade wenn du alleine unterwegs bist, kann es schwieriger sein, seine Umgebung sowie Wertsachen im Auge zu behalten. Mein Tipp wäre daher, lass deine Wertsachen einfach daheim, dann kann auch nichts gestohlen werden. Damit meine ich natürlich nicht dein Handy, sondern eventuell den Markenpulli, den du zu deinem Geburtstag bekommen oder den teuren Schmuck, auf den du gespart hast.

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10. Füge dich in deine Umgebung ein.

Es ist leider kein Geheimnis, dass Betrüger:innen sich gerade unwissende Reisende als „Ziel“ aussuchen. Dich an deine Umgebung anzupassen, kann verhindern, dass du auffällst und eventuell in unangenehme Situationen gerätst. Angefangen bei dem äußeren Erscheinungsbild, lässt dich deine Kamera um den Hals oder ein Stadtführer in der Hand direkt als Tourist:in auffliegen.

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11. Kenne dein Alkohollimit.

Ach ja, du hast mal wieder zu viel getrunken, aber zum Glück sind deine Freund:innen da, um sich um dich zu kümmern. Beim Solo-Reisen ist das nur leider nicht so, daher solltest du unbedingt dein Alkohollimit kennen, um auch an einem fremden Ort mit fremden Menschen einen Barabend genießen zu können.

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12. Sei offen, aber nicht naiv.

„Hey, wo musst du hin? Ich kann dich fahren“ oder „Bist du ganz alleine hier“ sind Aussagen, bei denen zumindest ein paar Warnglöckchen klingeln sollten. Neue Menschen kennenzulernen kann aufregend sein, doch solltest du immer im Hinterkopf behalten, dass du nicht weißt, welche Absichten dein Gegenüber verfolgt. (Gerade diesen Tipp sollte ich mir wirklich auch mal zu Herzen nehmen!)

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13. Und zum Schluss: No risk, no fun.

Okay, das mag jetzt paradox wirken, weil ich zuvor ganz viel über Sicherheit und Aufmerksamkeit geredet habe, aaaaaber bei manchen Sachen muss man auch einfach mal seine Furcht beiseitelegen und machen. Damit meine ich natürlich im Rahmen des gesunden Menschenverstands. Du wolltest schon immer mal Fallschirm springen, aber hast dich bisher nie getraut? Perfekt, jetzt ist die Gelegenheit! Oder du bist normalerweise zu schüchtern, andere anzusprechen? Was solls, hier kennt dich sowieso keiner! Pass auf dich auf, aber lass deine Furcht nicht die Oberhand gewinnen.

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Was für Tipps kannst du noch zum Thema Solo-Reisen geben? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Und wenn du jetzt bereits deine erste bzw. nächste Solo-Reise planst, dann lass dir unbedingt von „Einheimischen erzählen, was für Fehler Tourist:innen immer wieder machen“.

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