RIP.

17 tragische Todesfälle von Schauspieler*innen aus der Geschichte Hollywoods

Diese Todesfälle haben die ganze Welt schockiert.

Übersetzt aus dem Englischen von einem Post von Mike Spohr.

Hinweis: Dieser Artikel thematisiert Fälle von Mord und Suizid.

1. River Phoenix

River Phoenix

In den 80er-Jahren war River Phoenix eine seltene Kombination: Ein Teenage-Schwarm und zugleich ein unglaubliches Schauspiel-Talent von dem erwartet wurde, dass er einmal einer der größten Schauspieler seiner Zeit werden würde. Bekanntheit erlangte er durch seine Rollen in Filmen wie „Stand by me“, „Indiana Jones und der letzte Kreuzzug“ (als junger Indy) und „Die Flucht ins Ungewisse“. Für letzteren erhielt der damals 18-Jährige eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller.

Doch obwohl er nach außen einen sauberen Lebensstil geführt hat, kämpfte er mit einem Drogenproblem. Am 30. Oktober 1993 besuchte Phoenix mit seiner Freundin Samantha Mathis und seinen Geschwistern Joaquin und Rain den Hollywood-Club Viper Room. Dort konsumierte Phoenix Drogen und brach daraufhin vor dem Club zusammen. Er starb noch am selben Abend im Alter von 23 Jahren. In einer toxikologischen Untersuchung wurden Kokain und Morphin in seinem Blut gefunden.

Während Phoenix tragischer Tod verhinderte, dass er einmal DER Schauspieler seiner Generation wurde, gelang dies seinem Bruder Joaquin. Als dieser 2020 seinen Oscar für „Joker“ entgegennahm, gedachte er seinem Bruder, in dem er einen seiner Songs zitierte. Im selben Jahr gaben er und seine Partnerin Rooney Mara ihrem ersten Kind den Namen River.

2. Sharon Tate

Sharon Tate

Die in Texas geborene Tochter eines Army Officers gewann erst Schönheitswettbewerbe, bevor es mit ihrer Karriere als Schauspielerin und Model losging. Als damals zurückhaltende Schauspielerin machte sie ihre ersten Schritte in Serien wie „The Beverly Hillbillies“. Später spielte sie anspruchsvollere Rollen in Filmen wie „Das Tal der Puppen“, für den sie eine Golden Globe-Nominierung erhielt. Als die 60er-Jahre zu Ende gingen, war sie ein aufsteigender Star mit Talent sowohl für Comedy als auch für Dramen.

Am 8. August 1969 ging Tate mit drei Freund*innen im El Coyote Mexican Restaurant essen und kehrte dann mit ihnen nach Hause zurück. Zu diesem Zeitpunkt war sie mit ihrem ersten Kind schwanger (der Vater war ihr Ehemann, Regisseur Roman Polanski). Kurz nach Mitternacht brachen Mitglieder der Charles Manson Family in das Haus ein und ermordeten Tate und ihre Freund*innen auf brutale Weise. Sie war 26.

3. Chadwick Boseman

Chadwick Boseman bei der Oscar Verleihung 2018

Chadwick Boseman wurde zum Filmstar durch seine bewegende Darstellung des Baseball-Stars Jackie Robinson im Film „42“. Bald darauf spielte er eine weitere Legende: Sänger James Brown in „Get on Up“. Einen richtigen Schub erhielt seine Karriere schließlich 2016, durch seinen ersten Auftritt als Black Panther in „Captain America: Civil War“. In den Jahren darauf fesselte er das Kinopublikum mit seinen Rollen in „Marshall“ - in dem er Thurgood Marshall verkörperte - „21 Bridges“, „Da 5 Bloods“, „Ma Rainey‘s Black Bottom“ und natürlich durch den Blockbuster „Black Panther“.

Tragischerweise fiel dieser erfolgreiche Lauf mit Bosemans Darmkrebs-Diagnose zusammen. Boseman behandelte diese privat, während er so viele großartigen Performances ablieferte. Die Welt war geschockt, als sein Tod am 28. August 2020 bekannt wurde.

4. Jean Harlow

Jean Harlow in „Dinner at Eight“, 1933

Jean Harlow war eine der erfolgreichsten Filmstars, die in der Post-Stummfilm-Ära groß rausgekommen sind. In den 30er-Jahren spielte sie die Hauptrolle in einem Film nach dem anderen. Mit ihren platinblonden Haaren wurde sie als Sexsymbol bekannt. Sie war die erste Frau, die „Blonde Bombshell“ genannt wurde. Harlow hatte aber auch komödiantisches Talent, das sie in Filmen wie „Reckless“ zeigen konnte.

Im Jahr 1937 litt die junge Schauspielerin unter gesundheitlichen Problemen. Sie bekam eine Grippe und entwickelte eine Sepsis, nachdem ihr ein Weisheitszahn entfernt wurde. Und dennoch war sie im Mai am Set von „Saratoga“, zusammen mit Clark Gable. Während der Dreharbeiten sprach Harlow mit dem Studio-Arzt über ihre Beschwerden. Dieser nahm ihre Krankheit jedoch nicht sonderlich ernst und so arbeitete sie weiter. Ihr Zustand verschlechterte sich zunehmend. Besonders auffällig wurde dies, als sie eine Szene drehen sollte, in der ihr Charakter krank war. Harlow machte dabei einen viel kränkeren Eindruck, als für ihre Rolle gedacht war.

Am 30. Mai ging sie schließlich nach Hause, um sich auszuruhen, erholte sich jedoch nicht. Am 6. Juni wurde sie in ein Krankenhaus eingeliefert, wo sie ins Koma fiel und letztendlich verstarb. Wie sich herausstellte, war die Todesursache Nierenversagen. Womöglich verursacht durch Scharlach, an dem Harlow zehn Jahre zuvor erkrankt war. Sie wurde nur 26 Jahre alt.

5. Chris Farley

Chris Farley in „Coneheads“ (1993)

Wer in den 90er-Jahren gelebt und Chris Farley in seinen Filmen gesehen hat, war mit großer Wahrscheinlichkeit ein riesiger Fan von ihm. Er war ein großes Comedy-Talent; ein Wirbelwind an Energie. Sein wiederholter Co-Star Adam Sandler nannte ihn: „Den lustigsten Mann, den ich je gekannt habe“.

Hinter den Lachern kämpfte Farley jedoch tragischerweise mit seiner Drogen- und Alkoholsucht, wegen der er mehrfach in den Entzug ging. Fans waren schockiert, als sein Bruder John ihn am 18. Dezember 1997 tot in seiner Wohnung auffand. Farley verstarb an einer Überdosis Kokain und Morphin. Er war erst 33.

6. Susan Peters

Susan Peters mit Ronald Colman in „Random Harvest“ (1942)

Peters hatte sich bereits als eine der bemerkenswertesten jungen Schauspielerinnen Hollywoods etabliert, als sie mit 21 für einen Oscar nominiert wurde - als beste Nebendarstellerin im Drama „Random Harvest“ von 1942. Daraufhin wurde sie von Metro-Goldwyn-Mayer in die offizielle „Star“-Kategorie des Studios aufgenommen. Wodurch sie eine Reihe fantastischer Auftritte hinlegte, von Komödien bis hin zu Kriegsfilmen.

An Neujahr 1945 gingen Peters und ihr Mann auf die Entenjagd. Als sie nach dem Gewehr griff, löste sich ein Schuss, der sie in den Bauch traf. Sie wurde sofort ins Krankenhaus gebracht und einer Notfalloperation unterzogen. Sie überlebte, jedoch war sie nach dem Unfall von der Hüfte abwärts gelähmt.

Die folgenden Jahre waren eine schwere Zeit für Peters. Ihre geliebte Mutter verstarb. Ihre Ehe wurde geschieden. Und sie verließ MGM, weil sie mit den ihr angebotenen Rollen unglücklich war. Zwar hatte sie weiterhin Erfolg - besonders durch ihre Rolle als Laura in der Theaterproduktion von „Die Glasmenagerie“ - allerdings fiel sie in eine tiefe Depression. Dadurch hörte Peters auf, regelmäßig zu essen und zu trinken. Ihr Tod durch eine Lungenentzündung und Niereninfektion (beides durch die Lähmung hervorgerufen) wurde so beschleunigt. Sie wurde nur 31 Jahre alt.

7. Cameron Boyce

Cameron Boyce (2015)

Cameron Boyce war einer der größten Disney Channel-Stars des letzten Jahrzehnts. Fünf Jahre lang spielte er in der Comedy-Serie „Jessie“. Er war die Stimme von Jake aus „Jake und die Nimmerland Piraten“ und spielte natürlich Carlos in der Trilogie „Descendants – Die Nachkommen“. Seine unglaublichen Talente beschränkten sich aber nicht nur auf Disney. Er war außerdem ein professioneller Tänzer und übernahm 2019 eine Rolle in HBOs „Mrs. Fletcher“.

Fans konnten es kaum glauben, als der erst 20 Jahre alte Schauspieler am 6. Juli 2019 nach einem epileptischen Anfall im Schlaf verstarb. Nach seinem Tod wurde die Cameron Boyce Foundation gegründet: Eine gemeinnützige Organisation, um jungen Menschen dabei zu helfen, Kreativität als Alternative zu Gewalt zu entdecken.

8. Aaliyah

Aaliyah mit Jet Li „Romeo must die“ (2000)

Ihre Teenagerjahre nutze Aaliyah dazu, sich als erfolgreiche Sängerin zu etablieren. Besonders bekannt wurde sie durch ihre Alben „Age Ain’t Nothing but a Number“ und „One in a Million“, die beide mehr als 3 Millionen Mal verkauft wurden. Ihre 20er begann Aaliyah damit, ihre Karriere als Schauspielerin zu starten. Der erste Film, in dem sie mitspielte, „Romeo Must Die“ mit Jet Li war ein Hit, der mehr als das Doppelte seines Budgets einspielte. Kritiker*innen bezeichneten Aaliyah als das Beste am ganzen Film. Und für ihre nächste Rolle in „Königin der Verdammten“ konnte sie bereits eine hohe Gage verbuchen.

Am 25. August 2001 drehte Aaliyah ein Musikvideo auf den Bahamas. Im Anschluss stieg sie mit acht weiteren Passagieren in ein Flugzeug nach Florida, das kurz nach dem Start verunglückte. Niemand an Bord überlebt den Absturz. Eine Untersuchung zeigte, dass das Flugzeug mit mehr Gewicht beladen war, als sicher gewesen wäre und der Pilot Kokain im Blut hatte. Aaliyah, die sich in kurzer Zeit einen Namen als Musik- und Filmstar gemacht hatte, wurde nur 22 Jahre alt.

9. Brandon Lee

Brandon Lee in „The Crow“ (1994)

Brandon Lee musste in sehr große Fußstapfen treten: Sein Vater war niemand anderes als der legendäre Kampfkünstler und Schauspieler Bruce Lee. Brandon war auf dem Weg, genau das zu tun, als sein Leben auf tragische Weise und viel zu früh endete. Wie sein Vater war auch Brandon ein ausgebildeter Kampfkünstler und Schauspieler und war bereits in dem Actionfilm „Rapid Fire – Unbewaffnet und extrem gefährlich“ zu sehen, bevor er für „The Crow“ gecastet wurde: Eine Comicbuch-Verfilmung über einen Rockmusiker, der von den Toten auferstanden ist, um seinen und den Mord seiner Verlobten zu rächen.

Am 31. März 1993 wurde die Szene gedreht, in der seine Rolle erschossen werden sollte. Tragischerweise führte eine Reihe von Fehlern des Produktionsteams dazu, dass der 28-Jährige mit den Überresten einer echten Kugel anstelle eines Dummys angeschossen wurde. Die Kameras liefen, als der Schauspieler die Waffe abfeuerte, die Lee tödlich verwundete.

Nachdem das Drehbuch etwas umgeschrieben wurde, drehte man Lees übrige Szenen mit einem Stuntdouble und CGI Effekten nach. Der Film wurde bereits vor seiner Veröffentlichung ein Hit und machte den Schauspieler posthum zu einem Star. Heute ist Lee - genau wie sein Vater - als ein Talent bekannt, dass viel zu früh von uns genommen wurde.

10. Peg Entwistle

Peg Entwistle in "Thirteen Women" (1932)

Peg Entwistle war ein Broadway-Star und kam 1932 nach Hollywood, um den Durchbruch auf der großen Leinwand zu schaffen. Sie wurde schon bald von RKO Studios unter Vertrag genommen und machte ihr Filmdebüt im Thriller „Thirteen Women“. Leider wurde ein Großteil ihrer Szenen aus dem finalen Film gestrichen, und RKO lehnte es ab, ihren Vertrag zu verlängern. Das war ein zusätzlicher Schlag für die junge Schauspielerin. In der Nacht des 16. Septembers 1932 verlies Entwistle das Haus ihres Onkels, kletterte auf den Hollywood-Schriftzug und stürzte in den Tod.

Ihre Geschichte wurde zur Hollywood-Legende: Ein perfektes Beispiel für die Enttäuschung und den Kampf, den so viele in Hollywood erleben. Der Biografie „Peg Entwistle and the Hollywood Sign Suicide“ nach erlitt sie jedoch schon in der Vergangenheit Rückschläge in ihrer Karriere. Es sei unwahrscheinlich, dass sie sich wegen des letzten umgebracht hätte.

11. Anton Yelchin

Anton Yelchin (2011)

Yelchin und seine Familie hatten Russland verlassen und waren in die USA gekommen, als er gerade sechs Monate alt war. Seine Eltern - ein jüdisches Eiskunstlaufpaar - lies sich in Los Angeles nieder. Yelchin wurde schon bald zum Kinderstar in Filmen wie „Im Netz der Spinne“ von 2001. Er blieb der Schauspielerei bis ins Erwachsenenalter treu. Seine berühmteste Rolle war natürlich die des Chekhov in den drei neuesten „Star Trek“-Filmen.

Am 18. Juni 2016 verlies Yelchin seinen Jeep Cherokee, der in seiner steilen Auffahrt geparkt war, und ging zu seinem Briefkasten. Der Jeep rollte das Gefälle hinunter und drückte Yelchin gegen einen Pfeiler und das Sicherheitstor. Er starb an Erstickungsnot. Das Jeep-Modell, das Yelchin besaß, wurde zum Zeitpunkt seines Todes aufgrund eines verwirrenden Schaltknüppel-Designs zurückgerufen - das es leicht machte, „Neutral“ mit „Parken“ zu verwechseln. Seine Familie verklagte Fiat Chrysler, einigte sich aber schließlich außergerichtlich.

12. Naya Rivera

Naya Rivera (2013)

Naya Rivera war die geborene Entertainerin und spielte bereits mit vier Jahren in einer Sitcom („The Royal Family“) mit. Am besten in Erinnerung behalten wird sie aber für ihre Rolle als Santana Lopez in „Glee“. Ihre Darstellung von Santanas Reise auf dem Weg, ihre sexuelle Identität zu akzeptieren, war nuanciert und emotional kraftvoll. Und ganz nebenbei hat sie uns mit jedem Song umgehauen, den sie in der Show gesungen hat. (Was ihr einige Grammy-Nominierungen zusammen mit dem restlichen Cast eingebracht hat.)

Am 8. Juli 2020 ertrank Rivera jedoch tragischerweise beim Schwimmen im Lake Piru, in Kalifornien. Ihr vier Jahre alter Sohn Josey wurde später in einem gemieteten Boot auf dem See gefunden. Man geht davon aus, dass Rivera und ihr Sohn beim Schwimmen in eine Strömung geraten sind und sie ihre letzte Kraft dafür aufbrachte, ihrem Sohn zurück in das Boot zu helfen.

13. Haing S. Ngor

Haing S. Ngor in „The Killing Fields“ (1984)

Unglaublich, aber Ngor hatte nie zuvor als Schauspieler gearbeitet, als er für den Film „The Killing Fields - Schreiendes Land“ von 1984 gecastet wurde. Und dennoch erhielt er eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller. Der Film handelte von dem brutalen Khmer Rouge-Regime in Kambodscha. Ngors Performance war auch deshalb so fesselnd, weil er die Gräuel selbst miterlebt hatte. Ngor wurde damals in ein Konzentrationslager gebracht, wo er verheimlichen musste, dass er Arzt war. Das Khmer Rouge-Regime hasste Intellektuelle und hätte ihn wahrscheinlich hingerichtet, wenn man von seinem Doktortitel erfahren hätte. Tragischerweise konnte Ngor deshalb bei seiner schwangeren Frau nicht den dringend nötigen Kaiserschnitt vornehmen und so starb sie bei der Geburt im Camp. Später konnte der zukünftige Schauspieler mit seiner Nichte nach Amerika fliehen.

Nach dem Erfolg von „The Killing Fields“ gründete Ngor eine Stiftung für Waisenkinder und spielte in von der Kritik gelobten Filmen wie „Mein Leben für dich und Oliver Stones „Zwischen Himmel und Hölle“ mit. 1996 kam es jedoch zu einem letzten schrecklichen Unglück: Ngor wurde von einer Straßengang überfallen, die seine Rolex an sich nahm und auch ein Medaillon wollte, das er trug. Da sich darin ein Foto seiner verstorbenen Frau befand, weigerte sich Ngor das Medaillon herauszugeben und wurde erschossen. Er war 55 Jahre alt.

14. Dominique Dunne

(v.l.n.r.) Oliver Robins, Craig T. Nelson, JoBeth Williams und Dominique Dunne in „Poltergeist“ (1982)

Dunne bekam bereits kurz nach ihrem Highschool-Abschluss einige Fernsehrollen. Zum aufsteigenden Star wurde sie allerdings erst durch ihre Rolle als das älteste Kinder der Freeling-Familie im ersten Teil der „Poltergeist“-Filmreihe. Der von Steven Spielberg produzierte übernatürliche Horrorfilm spielte 122 Millionen Dollar ein und zog mehrere Sequels und Remakes nach sich. Nach diesem Erfolg bekam Dunne die begehrte Rolle in der mit Spannung erwarteten Miniserie „V“, jedoch konnte sie diese nie beenden.

Am 30. Oktober 1982 - einige Wochen nachdem Dunne mit ihrem gewalttätigen Freund John Sweeney Schluss gemacht hatte - probte Dunne gerade mit ihrem „V“-Co-Star David Packer, als Sweeney auftauchte. Dunne folgte ihrem Ex-Partner für ein Gespräch nach draußen, bevor er sie angriff. Später kam Packer nach draußen, wo er Sweeney über der bewusstlosen Dunne knien sah. Als die Polizei eintraf, sagte Sweeney: „Ich habe meine Freundin getötet“ und gab zu, sie erwürgt zu haben. Dunne erlangte nie wieder das Bewusstsein und einige Tage später wurden ihre lebenserhaltenden Geräte abgestellt. Sie war erst 22. Sweeney wurde des Totschlags schuldig befunden, verbrachte dafür aber nur dreieinhalb Jahre im Gefängnis.

15. Sal Mineo

Sal Mineo in „Dino - Der Bandit“ (1957)

Der Kultklassiker „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ von 1955 machte aus James Dean (ein weiterer Hollywood-Schauspieler, der viel zu früh gestorben ist) einen Star. Der Film war aber auch der Karrierestart für Sal Mineo und brachte ihm eine Oscar-Nominierung für den besten Nebendarsteller ein. In „Giant“ trat er erneut mit Dean auf und hatte eine kurze, aber erfolgreiche Musik-Karriere mit seinem Hitsong „Start Movin‘ (In My Direction).“
Mineos Karriere hatte zwar Probleme, sich aus den Teenager-Rollen heraus zu entwickeln. Jedoch hatte er stetig Arbeit am Theater und im Fernsehen über die 60er- und 70er-Jahre hinweg. Am 12. Februar 1976 kam Mineo von den Proben seines neuesten Stücks nach Hause, als ein Einbrecher ihn im Carport seiner Wohnung in West Hollywood überraschte und erstach. Er wurde nur 37 Jahre alt.

16. Marilyn Monroe

Marilyn Monroe in „Niagara“ (1953)

Ich muss dir nicht sagen, wer Marilyn Monroe war. Selbst im Jahr 2021 gehört sie noch zu den berühmtesten Promis aller Zeiten. Zwar war Monroe als Model für ihre Schönheit und ihren Stil bekannt, sie war aber auch eine versierte Schauspielerin und konnte sowohl in Komödien wie „Manche mögen‘s heiß“ als auch in Dramen wie „Bus Stop“ glänzen. Noch dazu war sie eine begabte Sängerin, von der die bekannteste Version des Klassikers „Diamonds Are a Girl‘s Best Friend“ stammt. Ihr überraschender Tod am 4. August 1962 schockierte die ganze Welt. Monroe litt an Depressionen und Drogenabhängigkeit. Ihr Tod - verursacht durch eine Überdosis Barbiturate - gilt als Suizid. Sie war 36.

17. Adrienne Shelly

Adrienne Shelly in „Waitress“ (2007)

Adrienne Shelly machte sich in den frühen 90ern einen Namen als Schauspielerin durch Independent-Filme wie „The Unbelievable Truth“ und „Trust“. Daraufhin spielte sie Fernsehrollen, bis sie zum Schreiben und Regieführen überging. Ihr dritter Film als Autorin/Regisseurin/Schauspielerin „Jennas Kuchen – Für Liebe gibt es kein Rezept“ mit Kerri Russell in der Hauptrolle war besonders beliebt bei den Kritiker*innen. Der Film wurde als das erfolgreiche Broadway-Musical „Waitress“ - mit der Musik von Sara Bareilles - adaptiert.

Die Erwartungen an die talentierte Filmemacherin waren groß. Doch am 1. November 2006 wurde sie tot in ihrem Badezimmer nach einem mutmaßlichen Selbstmord aufgefunden. Ihre Familie protestierte. Sie behauptete, Shelly sei glücklich gewesen und hätte ihre Tochter nicht so einfach zurückgelassen. Durch weitere Ermittlungen wurde ein Fußabdruck im Badezimmer gefunden. Der Abdruck gehörte einem Bauarbeiter, der in dem Wohnkomplex beschäftigt war. Es stellte sich heraus, dass Shelly den Arbeiter gebeten hatte, den Lärm zu reduzieren, worauf dieser ihr in die Wohnung gefolgt war, um sie anzugreifen. Im Glauben, sie sei tot, inszenierte der Angreifer einen Selbstmord, um seine Spuren zu verwischen. Shelly war erst 40 Jahre alt.

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