1. BuzzFeed
  2. Buzz

Leute erzählen von ungeschriebenen Regeln, die sie aus Geldnot einhalten mussten

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Nadja Rödig

„Ab einem bestimmten Punkt muss man sich damit abfinden, dass man halt nicht immer essen kann, worauf man Bock hat.“

Vor Kurzem haben wir die BuzzFeed-Community gefragt, welche Regeln sie im Alltag befolgen oder schon befolgen mussten, als das Geld richtig knapp war. Und ihre Antworten öffnen dir wirklich die Augen, wenn du bisher immer bequem leben konntest:

1. „Ich habe drei Wochen von den billigsten Brühwürfeln gelebt, um die Miete zahlen zu können.“ 

„Außerdem: Immer mit Taschenrechner einkaufen gehen und das wenige Geld bis zum letzten Cent ausreizen. An der Kasse stehen und Blut und Wasser schwitzen, dass man sich bloß nicht verrechnet hat. Beim Einkaufen nur aus den untersten Regalen bedienen. Alles auf Augenhöhe und drumrum ist viel zu teuer.“

-Julia Schönemann (über Facebook)

Supermarkt, Regal mit verschiedenen Produkten
Supermarktregale vergleichen. © IMAGO / Jochen Tack

2. „Leg‘ mal besser ein bisschen was zur Seite... es könnte knapp werden.“

-Hanf Meiser (über Facebook)

3. „Mit Pfandflaschen konnte ich mir damals Brot und Nudeln kaufen. Und im Winter mit Jogginghose und Pullover schlafen spart Heizkosten.“

-Anni Roche (über Facebook)

Ein Heizkörper
Die Heizung bleibt aus. © IMAGO / agefotostock

4. „Lerne die Preise deiner Grundnahrungsmittel auswendig.“

-Raphael Maurer (über Facebook)

5. „Mit Karte zahlen und hoffen dass man nur unterschreiben muss, statt die PIN einzugeben... wie ich einmal mit meinem Netto-Einkauf, obwohl ich pleite war.“

-Maren Nasrin (über Facebook)

6. „Solange das Loch an einer unauffälligen Stelle ist, kann man die Klamotten noch tragen. Und: Heißkleber ist günstiger als neue Schuhe.“ 

-Katharina Schulz (über Facebook)

Ein paar abgetragene Turnschuhe.
Schuhe solange tragen, wie es geht. © IMAGO / Panthermedia

7. „Man kann ALLE Lebensmittel kombinieren, die sich noch zu Hause befinden.“

-Sandra Carina (über Facebook)

8. „Von Nudeln mit Tomatensoße kann man erstaunlich gut leben.“

-Dominik Laug (über Facebook)

9. „Beim Einkaufen gehen immer mitrechnen.“

-Bine Timme (über Facebook)

„Das ist schon Standart geworden  ich weiß IMMER auf den Cent genau, was ich an der Kasse zahlen muss und bereite das Kleingeld an der Kasse vor, sodass ich regelmäßig das Kupfergeld wieder in die Kasse bringe.“

-Marvin Davis (über Facebook)

Eine Hand hält ein Münzgeld.
Kleingeld kommt zurück in die Kasse. © IMAGO / CHROMORANGE

10. „Ignoriere Packungspreise (wegen der verschiedenen Füllmengen) und achte stattdessen auf Kilo bzw. Literpreise.“

-David Philipp (über Facebook)

11. „Ab einem bestimmten Punkt muss man sich damit abfinden, dass man halt nicht immer essen kann, worauf man Bock hat.“

„Und dass man (je nachdem, wo man lebt) halt nicht immer mit dem Besten vom Besten kochen kann. Ich habe teilweise schon wochenlang Dosensuppen gegessen, weil die bei den Supermärkten, die‘s bei mir in Fußnähe gab, halt tausendmal billiger waren als die Zutaten frisch zu kaufen. Klar ist das nicht gesund und man darf sich dann auch tausend schlaue Kommentare von irgendwelchen Leuten anhören. Aber immerhin ist der Bauch voll.“

-Delenn Schmidt (über Facebook)

12. „Reis mit Mais ist absolut eine vollwertige Mahlzeit.“

-Jennie C. Duquette (über Facebook)

Eine Schüssel Reis.
Nicht jeder kann sich Mahlzeiten leisten, die den Grundbedarf decken. © IMAGO / agefotostock

13. „Foodsharing ist eine super Sache.“

-Kim Lepahé (über Facebook)

14. „Zuerst mal: Eine Einkaufsliste schreiben und strikt befolgen. Und zweitens: Rücklagen sind unter Umständen lebenswichtig.“

-Steffi Mallien (über Facebook)

Ein Einkaufszettel mit Sachen wie Milch, Butter, Eiern, etc.
Nicht von der Einkaufsliste abweichen. © IMAGO / Shotshop

15. „Wenn in meiner Studienzeit am Ende des Geldes noch zu viel Monat übrig war, hab‘ ich von Flaschenpfand gelebt.“

„Dann gab’s eben morgens, mittags, abends nur Nudeln mit Ketchup oder zur Abwechslung auch mal Reis mit Erbsen und Möhren aus der Dose. Lehrjahre sind halt keine Herrenjahre. Es war trotzdem eine schöne Zeit, herrlich unkompliziert - klar das Geld war knapp, aber so unbeschwert und einfach wie es in dieser Zeit war, ist es danach eben nie mehr gewesen. Ich möchte keine Erfahrung davon missen.“

-Christiane Gerdes (über Facebook)

Einige der Antworten wurden gekürzt oder der Verständlichkeit halber bearbeitet.

Auch interessant

Kommentare