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12 tolle Dinge, die du im Winter unternehmen kannst, statt die WM in Katar zu gucken

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Von: Helen French

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Links ein WM-Spiel zwischen Deutschland und Japan 2022, rot durchkreuzt. Rechts das Wort „Lieber:“ und ein kleines Mädchen beim Schlittschulaufen.
12 tolle Dinge, die du im Winter unternehmen kannst, statt die WM in Katar zu gucken © IMAGO/Florencia Tan Jun &YAY Images

Eislaufen ist doch eh viel schöner, als Menschenrechtsverletzungen zu unterstützen.

Wir wissen nicht, was deine Lieblingsaktivitäten zur Weihnachtszeit sind. Aber sofern Menschenrechtsverstöße, die Unterdrückung von Minderheiten und Arbeit unter sklavenähnlichen Zuständen nicht dazu zählen, haben wir hier 12 tolle Aktivitäten, die du dieses Jahr stattdessen machen kannst, wenn du die Fußball-WM in Katar nicht gucken möchtest.

1. Wildvögel füttern

Eine echte Win-win-Situation: Die kleinen Piepmätze mit gesundem Vogelfutter (beispielsweise Sonnenblumenkerne, Samen oder Rosinen) zu füttern, unterstützt die Tiere in einer harten Jahreszeit, und du kannst dich fühlen wie eine Disney-Prinzessin!

Pro-Tipp: Wenn du deine kleinen Freund:innen an einem abgelegenen Ort fütterst, hört dich niemand singen!

Ein junger Waschbär hängt kopfüber an einem Futterhäuschen und frisst das Vogelfutter.
Der Vogel des Jahres, wenn es nach uns geht. © IMAGO/McPHOTO/R. Mueller

2. Auf einen Weihnachtsmarkt gehen

Blinkende Lichter, der Duft von Glühwein, ein Großaufgebot an süßen oder salzigen Leckereien ... Ein Wintermärchen im echten Leben. Es soll angeblich Menschen geben, die nicht gerne auf Weihnachtsmärkte gehen und so Dinge sagen wie: „Wow, das ist aber teuer“, oder: „Ich friere nicht gerne“, aber wir haben von so einer Absurdität noch nie persönlich gehört und ganz ehrlich, wir zweifeln an der Glaubwürdigkeit deiner Quellen.

3. Familie und Freund:innen besuchen

Wenn es eine gute Sache gibt, die uns die Corona-Pandemie beschert hat, dann vielleicht das Umdenken vieler Arbeitgebenden, was die Arbeit im Homeoffice betrifft. Warum also nicht einfach mal spontan in den Zug steigen und Papa, Mama oder diese eine nach Göttingen gezogene Freundin aus dem Salsa-Kurs 2017 besuchen, der man das schon hunderte Male versprochen hat?

Gut, weil es schneien könnte, während du im Zug sitzt, ja. Oder, Gott bewahre: Bevor du im Zug sitzt. Vielleicht ist es aber auch nur ein bisschen kalt, und damit hat nun wirklich niemand gerechnet im Dezember, und ja, nun, jetzt kann leider gar kein Zug mehr fahren. Wir hoffen, du stehst gerne stundenlang mit deinem viel zu teuren Sparpreisticket bei Minusgraden am Bahnhof, du Trottel!

Eine Anzeigetafel der Deutschen Bahn in Bielefeld, auf der alle Züge ausfallen.
Sänk ju! © Imago / teutopress GmbH

4. Mit dem Hund Gassi gehen

Frische Luft klärt den Geist: Raus aus der Stadt und auf einen ausgedehnten Spaziergang mit deinem vierbeinigen Freund, das tut Körper und Seele gleichermaßen gut.

5. Ohne den Hund Gassi gehen

Es ist ein freies Land! Nimm vielleicht eine Hundeleine mit und rufe zwischendurch laut: „Swiffer! Swiffer! Lass die Ente los!“, damit die Hundehalter:innen keinen Verdacht schöpfen.

6. Schlittschuh laufen

Du bist eh schon draußen? Oh, fantastisch. Schlittschuhlaufen! Das hast du als Kind doch so gerne gemacht. Und so schwierig war das gar nicht. Hm, die Schlittschuhe sind gar nicht mal so bequem. Egal, ab aufs Eis, da spürt man die Füße gleich nicht mehr. Oh, Gott, ist das glatt. Na gut, wie ging das noch gleich? Links und rechts und schön weich in den Knien und ... Ja! Ja! Du schwebst! Du bist Eleganz! Du bist Grazie! Du bist Katarina Wi- ... Aaahhh, aua, aua, das war das Steißbein, das muss geröntgt werden.

Katarina Witt liegt bei der Kür zum Olympiasieg erschöpft am Boden, 1988
(Symbolbild) © IMAGO / Magic

7. Christbaum-Deko basteln

So viel zu körperlicher Ertüchtigung. Vielleicht doch lieber in der gemütlichen Wohnung etwas Weihnachtliches basteln? Und auf TikTok (oder für die Millennials: Pinterest) sieht das ganz kinderleicht aus, nur fünf Minuten soll es dauern und, ach! Beinahe alle Materialien hast du zufällig zu Hause. Und vier Stunden später sitzt du dann da, schweißgebadet, vor deinem Monstrum aus Kleber, Papierresten und Glitzersteinen und fragst dich, was in deinem Leben falsch gelaufen ist.

Übrigens: Ganz schön viel ist auch bei der Fußball-WM in Katar „schiefgelaufen“, wenn man diese Fußball-Profis fragt.

8. Leichte Lektüre

Leg einfach mal die Füße hoch. Wenn dich in diesen Zeiten der Weltschmerz packt, dann greife doch zu etwas entspannendem Lesestoff. Wie wäre es zum Beispiel mit diesem herzerwärmenden Artikel, oder vielleicht diesem, um der Realität zu entkommen?

9. Glühwein machen

Apropos, der Realität entkommen. Klar, der 99-Cent-Glühwein aus dem Tetra Pak ist lecker, aber wusstest du schon, dass du auch das Zehnfache ausgeben kannst? Für etwas, das am Ende genau so schmeckt? Bonuspunkte, wenn du den Glühwein versehentlich auf dem Herd vergisst, den ganzen Alkohol verkochst und am Ende den teuersten Kinderpunsch deines Lebens trinkst.

Eine Frau schneidet Äpfel für selbstgemachten Glühwein.
Santé. © IMAGO/LightFieldStudios

10. Kinderpunsch trinken

Das hast du jetzt davon.

11. Weinen

Es herrscht seit mittlerweile neun Monaten Krieg in Europa.
Die Fußball-WM in Katar wirft Licht auf unmenschliche Zustände im Land.
In den USA wird nicht nur gegen die körperliche Autonomie von Personen mit Uterus gekämpft, sondern noch immer sterben Menschen, weil ihre Regierung sie nicht vor willkürlicher Waffengewalt schützt.
Hierzulande haben wir unter anderem mit explodierenden Energiepreisen, Rechtspopulismus und, ach ja, der Klimakrise zu schaffen.
Ganz ehrlich? Bei alledem kann man schon mal weinen.

12. Plätzchen backen

Hmm, lecker, Plätzchen!

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