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15 Obst-Fakten, die du vielleicht noch nicht kanntest

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Wusstest du, dass Äpfel alle geklont sind?

1. Die Farbe Orange ist nach der Frucht benannt worden, nicht umgekehrt.

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Vor der Erfindung des Wortes „Orange“ wurden orangene Dinge als „Safran“ oder rot beschrieben. Das erklärt, warum wir von Rothaarigen statt von Orangehaarigen reden, was eigentlich zutreffender wäre.

2. Apropos Orangen: Eigentlich existieren Sie in der freien Natur nicht und sind eine Kreuzung zwischen Pampelmuse und Mandarinen.

Pampelmuse
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Mandarinen
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Tatsächlich sind die meisten unserer geliebten Zitrusfrüchte eigentlich Hybriden aus den einzigen drei Zitrusfrüchten, die in freier Natur wachsen: Pampelmuse, Mandarinen und Zitrone.

3. Kiwis enthalten mehr Vitamin C als Orangen.

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Orangen haben trotzdem viel davon.

4. Du kannst Bananenfaser verwenden, um Papier und Stoffe herzustellen.

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Ein aus Bananenfasern gefertigter Stoff namens „bashofu“ wird seit Jahrhunderten in Japan hergestellt. Er ist biologisch vollständig abbaubar und ein viel nachhaltigerer Stoff als Baumwolle oder Seide, da viel weniger Energie und Wasser für die Produktion benötigt werden. Um diesen einzigartigen Stoff herzustellen, werden die Fasern aus dem Bananenbaum zusammengewebt.

5. Die Tomate ist die beliebteste Frucht der Welt.

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Ich weiß, es regt mich auch auf und ist total verwirrend, aber wenn man kurz drüber nachdenkt ergibt es Sinn. Tomaten sind – zumindest botanisch betrachtet – eine Frucht. Wie oft kochst du ein Gericht, in das du keine Dose gehackter Tomaten gibst?? 60 Millionen Tomaten werden jährlich produziert, 16 Millionen Tonnen mehr als von der zweitbeliebtesten Frucht, der Banane.

6. Bananen sind von Natur aus leicht radioaktiv.

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Das liegt daran, dass das in ihnen enthaltene Kalium ein natürlich auftretendes, radioaktives Isotop ist. Aber keine Sorge – die Strahlenbelastung, der du beim Essen einer Banane ausgesetzt bist, entspricht ungefähr 1 Prozent der täglichen Strahlenbelastung. Du müsstest 100.000.000 Bananen in sehr kurzer Zeit essen, um eine tödliche Dosis zu erreichen.

7. Bananen, wie wir sie heute kennen, sind das Resultat Jahrtausende langer Kultivierung durch den Menschen. Wildwachsende Bananen sind meist nicht essbar.

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Es gibt zwei Sorten wildwachsender Bananen, beide sind sehr klein. Die Sorte im Bild ist wegen ihrer Samen nicht essbar. Durch tausende Jahre gezielter Kreuzung und Zucht haben die Menschen es geschafft, die Bananen zu züchten, die wir heute kennen.

8. Ursprünglich bezog sich Pineapple, das englische Wort für Ananas, auf das, was wir heute als Pinienzapfen kennen. Als den Europäern die Frucht in Amerika zum ersten Mal begegnete, nannten sie sie „Pineapple“, weil sie wie ein Pinienzapfen aussah.

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9. Die Ananas ist eigentlich keine Frucht, sondern eine Gruppe Beeren, die um einen Stängel zusammengewachsen sind.

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10. Granatäpfel können in einer einzigen Frucht bis zu 1400 Samen enthalten. Deshalb werden sie in der Mythologie oft mit Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht.

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So können aus einer Frucht viele weitere Bäume herangezogen werden.

11. Laut einer hawaiianischen Legende wuchs die Brotfrucht aus den Hoden eines toten Mannes. Sie war köstlich, aber die Leute übergaben sich, wenn sie erfuhren, woraus sie gewachsen war. Dadurch soll sich ihr Samen über die Inseln verteilt haben.

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Da kann man sagen, was man will, aber es wäre eine schlaue Art der Fortpflanzung.

12. Wenn du versuchst einen Apfelbaum aus einem Samen zu ziehen trägt er vermutlich keine Früchte. Und wenn, dann sehen die Äpfel nicht so aus, wie die, deren Samen du eingepflanzt hast.

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Äpfel sind eine genetische Kreuzung und produzieren in ihren Setzlingen neue genetische Information. Deshalb bringt der Samen eines Apfels niemals eine Frucht hervor, die seinem Ursprung ähnlich ist. Die meisten Apfelbäume entstehen durch Veredelung. Dabei zieht man aus dem Ableger eines Baumes Wurzeln und lässt ihn zu einem neuen Baum heranwachsen. Deshalb sind alle kommerziellen Äpfel eigentlich Klone und keine Geschwister.

13. Und jeder einzelne Granny- Smith-Apfel ist ein Klon eines einzigen Apfelbaums in Australien.

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Granny Smith war eine echte Person, die den Apfel schuf, den wir jetzt kennen und lieben. Jeder einzelne Granny-Smith-Apfelbaum, der existiert, ist ein Klon ihres ursprünglichen Baums in Sydney.

14. Kirsch-Bauern mieten Hubschrauber, um nach einem Regenschauer ihre Kirschbäume trocken zu pusten.

Nachdem sich Kirschen geformt haben und reifen, kann sich Regenwasser in den kleinen Vertiefungen oben an der Frucht ansammeln. Die Kirschen nehmen dann das überschüssige Wasser in ihr Inneres auf, was sie zum Reißen oder Platzen bringen kann. Natürlich wollen Kirsch-Bauern nichts von ihrer Ernte verlieren. Deswegen mieten oder kaufen sie Hubschrauber, um nach einem Regenguß über die Kirschbäume zu fliegen und das überschüssige Wasser von ihren kostbaren Kirschen zu pusten.

15. Manche Leute halten Feigen für nicht vegan, weil die Früchte manchmal Wespen „verdauen“.

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Die Feigenwespe vermehrt sich, indem sie Eier in die Innenseite der Feigenblüte legt. Dann stirbt sie in der Blüte. Nachdem die Larven geschlüpft sind, vermehren sich Männchen und Weibchen, kauen ein Loch in die Blüte, und die Weibchen fliegen fort (weil die Männchen keine Flügel haben). Normalerweise entwickeln sich die Blüten, in denen die Wespen ihre Eier legen, nicht zu den Früchten, die wir essen. Manchmal jedoch legt die Wespe ihre Eier aber auch in die falsche Art von Blüte. Dort kann sie dann nicht mehr heraus und wird von Enzymen verdaut, während die Blüte zu der Frucht heranreift, die du so gerne mit deinen Haferbrei isst.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Englisch.

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