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17 österreichische Speisen, die komisch klingen, aber jeden Foodie in den 7. Himmel befördern

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Von: Emily Erhold

Vanille-Eis mit Kürbiskernöl, und Tafelspitz
Öl statt Schoko-Sauce auf dem Vanille-Eis? In Österreich kein Problem! © viennaslide/Imago

Jeder Foodie sollte einmal in Österreich gegessen haben. Im Schnitzel-Land gibt es mit Käse gefülltes Fleisch, Dessert als Mittagessen und Pfannkuchen in der Suppe.

Wer seine Geschmacksnerven auf eine Achterbahn-Fahrt der Gefühle schicken möchte, fährt nach Österreich.

1. Knödel mit irgendeinem Obst drin

Marillenknödel, Zwetschkenknödel und - für die ganz argen - Erdbeerknödel: Die Österreicher*innen lieben es, jegliche Art von Obst in einen Teigmantel zu stecken und als ganze Mahlzeit zu verzehren. Ist die Frucht zu sauer, kann man auch noch einen Würfelzucker in den Kern des Knödels geben.

2. Knödel mit irgendeinem Obst drin - Phase 2

Eine Sonderform der österreichischen Liebe zu süßen Knödel mit fruchtigem Kern ist der Germknödel. Der fruchtige Kern besteht hier aus Powidl, also Zwetschkenmus. Oben drauf braucht es einen Berg an Mohn und entweder einen Liter Butter oder Vanille-Sauce: Einfach ein geiles Mittagessen an Skitagen.

3. Salzige Knödel in den verschiedensten Varianten

Österreich liebt Knödel. Semmelknödel schmecken besonders gut mit Fleischsoße oder im Linseneintopf. Kaspressknödel können als Suppeneinlage, aber auch mit Sauerkraut oder Salat serviert werden. Grammelknödel sind Erdäpfelknödel mit Schmalz gefüllt.

4. Wurzelfleisch: Ein bissi Fleisch mit ganz viel Kren

Steirisches Wurzelfleisch besteht nicht aus Wurzeln, aber wird mit Wurzeln serviert - zumindest mit Wurzelgemüse. Karotten, Erdäpfel und Kren (Meerrettich) sind fixer Bestandteil dieses Gerichts. Der Kren ist besonders wichtig. Fehlt er, gibt es Punkte-Abzug.

5. Zwiebelrostbraten: Der Grund, warum viele noch keine Vegetarier*innen sind

Zwiebel, Roastbeef, Butter, Zwiebel, Zwiebel: Einfach geil!

6. Palatschinken: Süß oder salzig

Palatschinken sind keine Pfannkuchen und auch keine Crépes. Mit Marillen- oder Ribisel-Marmelade sind sie einfach geil. Das Ganze muss natürlich richtig eingerollt werden. Ach ja, Schinkenpalatschinken gibt es übrigens auch.

Palatschinken auf einem Teller.
Palatschinken gehören eingerollt. © Siepmann/Imago

7. Wer nach den Palatschinken noch Reste verwerten muss: Frittatensuppe

Aufgeschnittene Palatschinken in Rindsbrühe: Die Vorspeise Nummer Eins in echten österreichischen Restaurants und zu Hause bei Mama.

8. Kürbiskernöl als Dressing, Suppen-Verfeinerer, Eis-Topping... etc.

Kürbiskernöl ist die genialste Erfindung der steirischen Küche. Man kann es in die Kürbiscremesuppe geben, als Salat-Dressing verwenden oder sogar sein Vanille-Eis damit verfeinern.

9. Wer eine Abkühlung braucht: Essigwurst

Manche essen im Sommer Eis, wer sich aber wirklich abkühlen möchte: Essigwurst! Keiner weiß, was da im Körper passiert, aber Essigwurst hilft einfach bei überhitzten Gemütern.

10. Essen in Fleckerl-Form

Alles schmeckt in Fleckerl-Form besser. Schinken in Fleckerl-Form, Nudelteig in Fleckerl-Form und ein bissl Schlagobers oder Sauerrahm: Schinkenfleckerl sind so einfach und doch so geil. Das Gleiche gibt es übrigens auch mit Kraut, dann sind‘s Krautfleckerl. Schmecken tut‘s genauso gut.

Krautfleckerl auf Tablett.
Fleckerl sind die wohl beste Form für Nudelteig. Hier als Krautfleckerl angerichtet, gibt es kein besseres Mittagessen. © imagebroker/Imago

11. Schniiiiiiitttzzzeeeel

Ja, das Wiener Schnitzel (Kalbfleisch!) ist in Österreich eine Art Heiligtum. Es gibt aber noch zahlreiche andere Arten, diese fleischige, panierte Köstlichkeit zu verzehren: Knoblauchschnitzel oder Surschnitzel sollte jeder Schnitzel-Fan einmal gegessen haben. Wichtig: Bier dazu!

12. Melange, Verlängter, Kleiner oder Großer Brauner...

Die Kaffeehauskultur in Österreich, besonders in Wien, ist berühmt. Deswegen bestellt man auch nie einfach nur einen Kaffee. Kaffee ist ein Genussmittel und jeder sollte sich genau überlegen, wie er dieses auch genießen möchte. Zum Glück gibt es eine große Auswahl an Kaffee: Melange, Verlängerter oder ein kleiner Brauner sind da nur der Anfang.

Eine Tasse Wiener Melange mit einem Glas Wasser.
Wiener Melange mit Wiener Leitungswasser ist ur leiwand. © Skata/Imago

13. Mehlspeisen, weil‘s geil ist

Zum Kaffee muss es natürlich auch was Süßes geben. Zum Glück ist Österreich ein Schlaraffenland der Mehlspeisen. Sachertorte, Apfelstrudel, Topfenstrudel, Linzer Torte: Naschkatzen leben ganz gut in Österreich.

14. Kaiserschmarrn

Der Kaiserschmarrn ist zwar streng genommen auch eine Mehlpeise, braucht aber unbedingt seine eigene Erwähnung, weil es Kaiserschmarrn ist!

15. Kärntner Nudeln: Die österreichischen Pierogi

Topfen-Erdäpfel-Füllung in Teigtaschen: Die Kärntner Kasnudel ist ein Traum aus Kärnten. Was nicht alle wissen: Es gibt auch Kärntner Fleischnudeln und Erdäpfelnudeln. Auch mit Pilzen gefüllt schmecken Kärntner Nudel einfach nur richtig klass.

Känrtner Kasnudeln auf einem Teller.
Kärntner Kasnudeln brauchen keine Beilagen. © imagebroker/Imago

16. Für die Gourmets: Tafelspitz

Für die gehobenen Foodies, hat die Wiener Küche einen Gaumenschmaus zu bieten: Der Tafelspitz wird traditionellerweise mit Rindfleisch zubereitet und von einem grantigen Wiener Kellner serviert.

Tafelspitz mit Gemüse angerichtet.
Der Tafelspitz schmeckt mit jeglicher Art von Beilagen einfach nur großartig. © viennaslide/Imago

17. Nach dem Discobesuch: Käsekrainer

Wer zu viel Party gemacht hat, dem hilft ein Käsekrainer. Die dicke Wurst ist mit Käse gefüllt, weil alles, das mit Käse gefüllt ist, besser schmeckt.

Wer mehr über Österreich erfahren möchte, findet hier österreichische Wörter, die jedem Deutschen spanisch vorkommen.

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