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Twitter lacht über Lambrechts Zapfenstreich – und macht die bessere Playlist

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Von: Felicitas Breschendorf

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Das Netz spottet über Lambrechts Musikauswahl bei ihrem Zapfenstreich.
Twitter-User:innen finden Lambrechts Musikauswahl paradox. © Political-Moments/ Imago/ Twitter/ Collage/ BuzzFeed News

Christine Lambrecht lässt bei ihrem endgültigen Abschied den Schlagersong „Niemals geht man so ganz“ spielen. Was will die Ex-Verteidigungsministerin damit sagen? User:innen schwant Böses.

Mit einem Großen Zapfenstreich hat die Bundeswehr Christine Lambrecht aus dem Amt als Verteidigungsministerin verabschiedet. Ihr Nachfolger Boris Pistorius (SPD) hatte zu dem höchsten militärischen Zeremoniell der deutschen Streitkräfte auf dem Gelände des Ministeriums in Berlin eingeladen. Nach Sonnenuntergang marschierten Soldaten mit Fackeln auf.

Lambrecht, deren Amtszeit von dauerhafter und öffentlicher Kritik überschattet war, wünschte sich laut Programm den Schlager „Niemals geht man so ganz“ der Kölner Sängerin Trude Herr. Zu dem musikalischen Programm gehörte zudem der „Hessische Fahnenmarsch“ sowie der „Marsch des hessischen Kreis-Regiments und des Regiments Landgraf“. Der Große Zapfenstreich folgt einer festgelegten Abfolge musikalischer Elemente und militärischer Zeremonie mit Fackelträgern.

Lambrechts Musikauswahl beim Zapfenstreich klingt laut Twitter-User nach einer „Drohung“

Spott erntete die Ex-Verteidigungsministerin in ihrer Amtszeit reichlich. Zum Beispiel, als Lambrechts Sohn in einem Bundeshubschrauber mitflog. Jetzt machen sich Nutzer:innen über ihren Zapfenstreich lustig. Besonders die Song-Auswahl wird von vielen wegen der Doppeldeutigkeit auf die Schippe genommen.

Der Twitter-User Thomas Ney schreibt, man könne Lambrechts Musikauswahl „nur als Drohung verstehen“. Ein anderer User namens Los Rosleros spielt darauf an, wie paradox der Songtitel in Bezug auf ihre kurze Amtszeit ist und kommentiert: „Lol, du bist nie angekommen“.

Auch über den Ablauf des Zapfenstreichs an sich beschweren sich manche Twitter-User:innen. User Jakob Reimann findet, dass er wohl besser in ein Geschichtsbuch passe als in das Jahr 2023:

Ein Zapfenstreich trotz kurzer Amtszeit von Lambrecht rechnet sich nicht, kritisiert ein Twitter-User

Der Twitter-User @MasterDon_ ärgert sich darüber, dass der Zapfenstreich womöglich viel Geld gekostet habe – dafür, dass ihre Amtszeit doch nur dreizehn Monate dauerte. „Hätten wir das Geld in auch nur eine marode Schule gesteckt, wäre es besser investiert“, schreibt er.

Auch auf das Jogginghosenverbot an einer Schule in Nordrhein-Westfahlen, reagierten Twitter-User:innen mit dem Vorwurf, dass Schulen doch ohnehin marode seien. Mit Jogginghose sei man in der Schule deshalb overdressed.

Ein Alternativ-Song für Lambrechts Zapfenstreich könne „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad“ sein

Welchen Song hätte Lambrecht denn stattdessen spielen sollen? Twitter-User Grantler hat seine Community gefragt, was sie ihr zum Abschied wünschen würden. „Westerland“, kommtiert einer. Mit dabei sind auch die Song-Vorschläge „Ghostrider in the sky“, „Wind of Change“ und „Es geht eine Träne auf Reisen“. Besonders viele Likes hat der etwas gehässige Vorschlag „Meine Oma fährt im Hühnerstall Motorrad.“

Vielleicht ist das Ende einer Karriere als Verteidigungsministerin gar nicht das Schlechteste. Hier sind 34 Dinge, die besser sind als deutsche:r Verteidigungsminster:in zu sein.

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