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Satelliten von Elon Musk helfen der Ukraine, russische Panzer aufzuspüren

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Von: Jana Stäbener

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Das Satelliten-System „Starlink“ von Tesla-Chef Elon Musk hilft Drohnen des ukrainischen Militärs, auch nachts russische Panzer zu erkennen - und zu zerstören.

Tesla-Chef Elon Musk, der schon Flüchtende in der Ukraine mit kostenfreiem Strom für E-Autos geholfen hatte, stellte der ukrainischen Regierung vor einigen Wochen auch sein Starlink-Satellitensystem zur Verfügung, um einen Ausfall des Internets zu verhindern. Mit dessen Hilfe können aber auch ukrainische Drohnen, die mit Wärmebild-Kameras ausgestattet sind, in der Nacht russische Militärfahrzeuge erkennen und beschießen, berichtet die London Times. Andere Kommunikationssysteme sind im Ukraine-Krieg immer wieder nutzlos, weil beispielsweise der Strom oder das Internet ausfallen.

Elon Musk gegen Putin: Satelliten ermöglichen die Zerstörung russischer Panzer

Die Drohnen-Einheit des ukrainischen Milität „Aerorozvidka“ hat ihre Fluggeräte so modifiziert, dass sie diese nicht nur mit Wärmebildern erkennen können, wo sich ein russischer Panzer befindet, sondern auch Panzerabwehrgranaten auf diese Ziele abwerfen können. Das berichtete die London Times am vergangenen Freitag, dem 18. März 2022. Ein Leiter der Militär-Einheit sagte im Interview mit der Zeitung, dass diese Drohnen nachts über das Starlink-System mit einem Schützen verbunden wären. Dieser könne dann das Ziel erfassen und zerstören.

Bereits am 26. Februar 2022 bat Mykhailo Fedorov, der Vizepremierminister der Ukraine, Musk auf Twitter, sogenannte Starlink-Terminals in die Ukraine zu schicken. Einen Tag später sagte Tesla-Chef Musk dem ukrainischen Politiker, seine Unterstützung zu – weitere Terminals seien auf dem Weg. Seitdem hilft Musk der Ukraine im Krieg gegen Wladimir Putin. Am 18. März 2022 erhielt das ukrainische Militär erneut eine Lieferung, wie Federov die Welt auf Twitter wissen ließ.

Elon Musk solidarisiert sich auf Twitter seit Kriegsbeginn mit der Ukraine. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte ihm dafür schon vor Wochen herzlich gedankt.

Am 4. März 2022 warnte der Tesla-Chef die Ukrainer:innen jedoch, sein Starlink-Satellitensystem nur bei Bedarf einzuschalten, da es das einzige funktionierende Kommunikations-System in der Ukraine sei und so leicht zur Zielscheibe werden könnte. Bisher haben russische Hacker die Technologie noch nicht gestört. Dies gab zumindest Fedorov, der Vizepremierminister der Ukraine, gegenüber der Washington Post an. Viel eher würden sie momentan die Websites kleiner Städte und Dörfer angreifen, sagte er der Zeitung.

Du möchtest mehr über Elon Musk und Hackerangriffe im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg lesen? Dann schau in diesen Artikel: hier schreiben wir über den 19-jährigen Jack Sweeney, der schon einmal Elon Musks Privatjet trackte und nun auf russische Oligarch:innen umgestiegen ist.

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