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Obi, Toom, Hornbach: In diesen Baumärkten bekommst du keine Silvester-Böller mehr

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Von: Patrick Mayer

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Böller und Feuerwerks-Raketen in München: Silvester in der Nacht auf den 1. Januar 2020. (Archivfoto)
Böller und Feuerwerks-Raketen in München: Silvester in der Nacht auf den 1. Januar 2020. (Archivfoto) © Felix Hörhager/dpa

Vor Silvester verzichten große Baumarkt-Ketten auf den Verkauf von Böllern und Raketen. Um welche Baumärkte es dabei geht. Und was die hauptsächliche Begründung ist.

München - Silvester 2022 steht an. Der erste Neujahrswechsel, nachdem die Corona-Pandemie die üblichen Feierlichkeiten zweimal hintereinander teils unmöglich machte. So galt an Silvester 2020 im gesamten Bundesgebiet ein striktes Versammlungsverbot.

Silvester 2022: Obi, Toom, Hornbach - Viele Baumärkte nehmen Böller aus dem Sortiment

Regelrechte Feuerwerke in Gruppen waren so nicht erlaubt. Das ist dieses Jahr alles anders. Böller, Raketen, Fontänen - Feuerwerks-Fans haben keine Hürden mehr. Oder doch? Denn: Das Böllern zu Silvester liegt nicht mehr unbedingt im Trend, wie etwa eine Umfrage des Freisinger Tagblatts ergab.

Die Gründe: Umweltschutz und Nachhaltigkeit, in Zeiten, in denen es darum geht, die Emissionen in Deutschland mit Blick auf die Zukunft zu mindern. So bieten auch viele Baumärkte die Silvester-Knaller und -Raketen nicht mehr in ihrem Sortiment an. Darunter sind mit Obi, Toom und Hornbach echte Baumarkt-Größen. Merkur.de verschafft einen Überblick.

Im Video: Silvester-Überblick - Diese Böller-Regeln gelten in den deutschen Bundesländern

Böller und Raketen für Silvester 2022: Obi macht beim Feuerwerks-Verkauf nicht mit

Aus Gründen der Nachhaltigkeit bieten viele Obi-Märkte keine Raketen und Böller mehr an. Laut Bild können diese nur in nicht zentral gesteuerten Filialen erworben werden. Heißt: Einzelne Märkte können noch Feuerwerk anbieten.

Aber: Zum Beispiel in der bayerischen Millionenmetropole München gibt es vor Silvester in keinem einzigen Obi-Markt Knaller zu kaufen. Denn:

Neben Emissionen bewirken sie eine hohe Verletzungsgefahr: Knaller und Böller zu Silvester. (Symbolfoto)
Neben Emissionen bewirken sie eine hohe Verletzungsgefahr: Knaller und Böller zu Silvester. (Symbolfoto) © IMAGO/Wolfgag Maria Weber

Toom: Respekt vor der Umwelt - keine Böller und Raketen zu Silvester

„Respekt, wer‘s selber macht“, lautet der Unternehmens-Slogan. Der Respekt bezüglich Nachhaltigkeit ist offenbar auch beim Baumarkt-Riesen aus dem rheinländischen Köln so groß, dass dieser komplett auf Böller, Knaller, Feuer-Fontänen und Raketen verzichtet. Dasselbe gilt auch für die Baumarkt-Kette Bauhaus.

Hornbach: Keine Silvester-Böller aus „Gründen des Tier- und Umweltschutzes“

Das Sortiment wurde auf Anregung von „Tier- und Umweltschutzverbänden“ um Silvesterböller bereinigt, heißt es von Hornbach. Der Baumarkt-Gigant verweist darauf, dass bereits zu Silvester 2019 alle Feuerwerks-Artikel „aus Gründen des Tier- und Umweltschutzes“ aus dem Sortiment genommen wurden. (pm)

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