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5 bekannte Spielzeuge, die verboten wurden 

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Von: Felicitas Breschendorf

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Magnetix und Schnapparmbänder
Wusstest du, dass diese Spielzeugen nicht mehr verkauft werden? © IMAGO / UPI Photo/ Screenshot/ YouTube Made My Day/ Collage/ BuzzFeed News DE

In manchen Fällen bekamen Kinder sogar Gehirnerschütterungen. Auch die beliebten Schnapparmbänder sind nicht ohne Grund verschwunden.

Spielzeuge aus den Neunzigerjahren machen uns oft nostalgisch. Aber nicht alle Spielzeuge aus unsere Kindheit gibt es noch auf dem Markt. Einge wurden verboten, wie der TikToker Balzifer in einem Video zeigt. Wir erzählen euch, warum.

1. Magnetix

Das Spielzeug Magnetix.
Spielzeug Magnetix. © IMAGO / UPI Photo

Das beliebte Set enthielt bunte Stäbe mit Magneten, die man aneinander stecken konnte. Das Problem: Manche Kleinkinder verschluckten die Magnete. Die wiederum waren laut Balzifer so gesundheitsschädlich, dass sie operativ entfernt werden mussten.

2. Barbiepupppe Skydancer

Barbiepupppe Skydancer
Barbiepupppe Skydancer © Screenshot/ TikTok @balzifer

Wenn man an dieser Barbiepuppe an einer Schnur zog, wirbelte sie ihre Arme in die Luft. Wenn das eigene Gesicht sehr nah an die Barbie herankam, wurde es gefährlich: Die Verletzungen reichten laut Balzifer von Kratzern bis zu Gehirnerschütterungen. „Obwohl ich mich hier frage, wie genau es zu der Gehirnerschütterung kam“, sagt der TikToker.

So divers sehen Barbies übrigens heute aus.

3. Aquadots

Aquadots
Spielzeug Aquadots © Screenshot/ Made My Day

Das Spielzeug bestand aus bunten Kugeln, die man mit Wasser an ein Plastiktablett ankleben konnte. Die Kugeln waren so klein, dass Kinder sie leicht verschluckten. Noch schlimmer aber waren die Folgen: Ein zweijähriger Junge und ein zehnjähriges Mädchen erkrankten laut dem YouTube-Kanal „Made My Day“ schwer, nachdem Kugeln in ihren Mägen gelandet waren. Aquadots wurde daraufhin nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa und Nordamerika verboten.

4. Das Schnapparmband

Das Schnapparmband aus den Neunzigern.
Das Schnapparmband aus den Neunzigern. © Screenshot/ YouTube/ Made My Day

Sie waren bunt und es machte Spaß, sie an die Hand zu schnalzen: In den Neunzigerjahren hatte fast jedes Kind ein Schnapparmband. Das Spielzeug war so beliebt, dass Hersteller laut „Made My Day“ begannen, schlechte verarbeitete Armbänder zu billigen Preisen zu verkaufen. Am Rand waren diese so scharf, dass Kinder sich damit ihre Hand aufschürften.

5. Kohlkopfsnack-Puppe

Kohlkopfsnack-Puppe
Kohlkopfsnack-Puppe © Screenshot/ YouTube Made My Day

Diese Puppe aß nicht nur Kohlköpfe, sondern alles, was man ihr in den Mund steckte. Eigentlich sollten Kinder der Puppe nur Plastiksnacks füttern. Der Motor in ihrem Inneren soll nach Berichten von „Made My Day“ extrem stark gewesen sein. Zum Teil sog die Puppe sogar Haare von Kindern auf, die dann in Büscheln ausgerissen wurden.

Auch wenn Kinder versehentlich einen Finger in die Puppe steckten, bekamen sie ihn laut „Made My Day“ nur schwer wieder heraus. Die Puppe soll keinen Einschaltknopf gehabt haben. Der Hersteller Mattel nahm die Puppe deshalb vom Markt.

Puppen und Co können nicht nur gefährlich sein. Manchmal ist Spielzeug ist auch rassistisch.

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