1. BuzzFeed
  2. News

Lidl folgt Konkurrent Aldi und erhöht Mindestlohn auf 14 Euro

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Pia Seitler

Kommentare

Kevin Krawietz, Tennisprofi, räumt in einem Lidl-Discounter Backzutaten in ein Regal.
Beschäftige des Discounters Lidl bekommen in Deutschland ab Juni nun auch mindestens 14 Euro je Stunde. © Lino Mirgeler/dpa

Nachdem Aldi Ende April ankündigte den Mindestlohn für seine Beschäftigten in Deutschland zu erhöhen, folgt nun Wettbewerber Lidl und erhöht ebenfalls auf 14 Euro.

Lebensmittel- und Energiepreise steigen und belasten die Haushaltskassen der Menschen in Deutschland. Der Discounter Lidl erhöht nun den Mindestlohn für seine Beschäftigten in Deutschland ab Juni von 12,50 auf 14 Euro je Stunde, wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet. „Unsere Kollegen leisten täglich einen überdurchschnittlichen Einsatz und uns ist es ein zentrales Anliegen, dass dieser auch überdurchschnittlich und fair entlohnt wird“, sagte der Geschäftsleitungsvorsitzende bei Lidl in Deutschland, Christian Härtnagel.

Lidl folgt damit dem Beispiel des Wettbewerbers Aldi. Bereits Ende April hatte Aldi angekündigt, den Mindestlohn für die eigenen Beschäftigten ab Juni auf 14 Euro zu erhöhen. Das Unternehmen hatte den Schritt damals mit der aktuellen Welle von Preissteigerungen begründet. Konkurrent Lidl plante zunächst keine Anhebung des Mindesteinstiegslohns, hieß am 27. April 2022 auf Nachfrage von Buzzfeed News Deutschland. „Wir beobachten die weiteren Entwicklungen auf dem Markt sehr aufmerksam“, hieß es im Hinblick auf die gestiegenen Preise und die Lohnanpassung des Konkurrenten.

14 Euro Mindestlohn bei Aldi und Lidl deutlich über gesetzlichen Mindestlohn

Lidl führte bereits im Januar 2010 einen internen Mindesteinstiegslohn von zehn Euro ein und habe ihn seitdem regelmäßig angehoben, hieß es in dem Statement. Viele der Beschäftigten verdienen deutlich über dem Lidl-Mindesteinstiegslohn. Mit den neu eingeführten 14 Euro liegt der Mindestlohn damit bei den beiden größten deutschen Discountern Aldi und auch künftig deutlich über dem erst im Juli 2022 auf 10,45 Euro steigenden gesetzlichen Mindestlohn.

Auch interessant

Kommentare