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11 Gründe, warum es nicht so schlimm ist, dass die Post streikt

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Von: Felicitas Breschendorf

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Patketbote, der schläft. Post- und Paketbot:innen schleppen heute keine schweren Online-Bestellungen in den 5. Stock.
Post- und Paketbot:innen schleppen heute keine schweren Online-Bestellungen in den 5. Stock. Das ist auch für dich eine gute Nachricht. (Symbolbild) © Panthermedia/ Imago/ Collage/ BuzzFeed News

Die Deutsche Post streikt bundesweit. Du musst deshalb niemand im Bademantel die Tür aufmachen oder dein Paket überall suchen.

Update vom 07. Februar: Die Gewerkschaft Verdi hatte für Anfang der Woche die Post-Beschäftigten zu Warnstreiks aufgerufen. Am Montag legten nach Gewerkschaftsangaben rund 8000 Postbedienstete ihre Arbeit nieder, die Zustellung von rund einer Million Briefen und mehreren Hunderttausend Paketen wurde ausgebremst. Am Dienstagmorgen setzten die Beschäftigten bundesweit die Warnstreiks fort. Damit dürften erneut Millionen Briefe und Hunderttausende Pakete liegenbleiben.

Originalmeldung vom 20. Januar: Wartest du gerade sehnlichst auf ein Paket von der Deutschen Post? Dann müssen wir dich leider enttäuschen: weil die Beschäftigten in allen Brief- und Paketzentren der Deutschen Post streiken, kommt dein Paket heute (20. Januar 2023) vielleicht nicht mehr an. Aber keine Sorge – wir muntern dich gleich auf.

Um was geht es bei dem Streik der Deutschen Post?

Im Tarifstreit bei der Deutschen Post hat die Gewerkschaft Verdi zu bundesweiten Streiks aufgerufen. Das berichtete die Deutsche Presse Agentur (dpa). Die Beschäftigten in allen Brief- und Paketzentren seien ab Donnerstag (19. Januar) um 17 Uhr zum Streik aufgerufen. Heute (20. Januar) soll dieser ganztägig dauern. „In den folgenden Tagen werden weitere Streiks folgen“, teilte Verdi mit.

Die Gewerkschaft verlangt 15 Prozent mehr Geld bei einer Vertragslaufzeit von einem Jahr. Der überwiegende Teil der Verdi-Mitglieder:innen bei der Post habe ein niedriges Einkommen und könne Reallohnverluste nicht verkraften, betonte Verdi-Verhandlungsführerin Andrea Kocsis. „Dass die Arbeitgeber:innen den Ausgleich von Reallohnverlusten verweigern, ist angesichts der Milliardengewinne des Konzerns eine Provokation. Darauf werden die Beschäftigten in den Betrieben nun eine klare Antwort geben und ihren Forderungen mit Streiks Nachdruck verleihen.“

Hier kommen 11 Gründe, warum du dich auch ein bisschen freuen kannst, dass die Post heute streikt:

1. Niemand klingelt an deiner Tür, während du in einem Meeting im Home-Office bist.

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2. ... und nicht während du unter der Dusche bist.

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(Pro-Tipp für nach dem Streik: Die Klamotten für den Fall der Fälle gar nicht erst ausziehen.)

3. Du ärgerst dich nicht, weil dein Paket irgendwie nicht mehr so aussieht, wie es wohl losgeschickt wurde...

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4. ... oder weil du beim Online-Shoppen wieder ein bisschen übertrieben hast.

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5. Wenn du nicht zu Hause warst, musst du nicht durch die halbe Stadt zum (über)nächsten Paketshop laufen, um dein Paket abzuholen.

6. Du musst dein Paket auch nicht im Garten hinter den Büschen suchen, weil es da abgelegt wurde.

Falls du schon öfter Erfahrungen hattest, dass du „nicht anzutreffen“ warst, haben wir hier 11 Tweets über Paketbot:innen.

7. Awkward bei der Nachbarin klingeln, die man nicht leiden kann, ist auch nicht nötig (auch gut für Introvertierte).

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8. In deinem Flur stapeln sich nicht acht Pakete von den Nachbar:innen (geht besonders raus an die, die im Erdgeschoss leben).

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9. Es kommen keine Mahnungen, Rechnungen, Gaspreiserhöhungen, Briefe vom Arbeitsamt oder sonst irgendwelche unerfreuliche Post an.

10. Wir gönnen den Paketzusteller:innen, dass sie kurzzeitig von unseren Bestellungen verschont sind:

Viel Arbeit für Paketboten von DHL Die Vorweihnachtszeit sorgt für volle Transportkarren. // 26.11.2022: Deutschland, Ba
So riesig sind die Paketberge, die Paketboten teilweise schleppen müssen. (Archivbild) © IMAGO/Arnulf Hettrich

11. Die Post- und Paketzusteller:innen bekommen hoffentlich das, was sie bei ihrer großartigen Arbeit verdienen: mehr Geld!

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Denn ganz im Ernst: was wären wir ohne unsere Held:innen in Gelb?

Auf jeden Fall hätten wir viel weniger zu lachen, wie diese Paketbot:innen zeigen, die ihre ganze Kreativität bei dir abladen.

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