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Tesla-Chef Musk überrascht mit Statement: „Ich habe gerade keine feste Wohnung“

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Von: Bedrettin Bölükbasi

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Elon Musk
Tesla-Chef Elon Musk ist zwar der reichste Mensch der Welt, hat aber offenbar keine feste Wohnung. © Ben Macmahon

Tesla-Chef Elon Musk überraschte vor kurzem mit einer neuen Aussage. Der reichste Mensch der Welt hat nach eigener Angabe keine feste Wohnung.

Mit einem Vermögen von etwa 251 Milliarden Dollar ist Tesla-Chef Elon Musk der reichste Mensch der Welt. Zuletzt machte er Schlagzeilen, nach dem er seine Absicht verkündete, Twitter für mehr als 40 Milliarden Dollar komplett kaufen zu wollen. Musk spielt also mit ganz viel Geld rum und befindet sich an der Spitze der Reichen-Liga.

Derzeit geht es bei ihm aber, zumindest was das Wohnen betrifft, anscheinend ganz bescheiden zu: Musk macht es sich wohl lieber auf der Couch von Freund:innen gemütlich. Ein festes Zuhause habe er nicht, sagte der 50-jährige Unternehmer und Milliardär ohne Wohnung. Ob er bei seinen Besuchen in Berlin wohl auch Coach-Surfing betrieb? Im Netz wurde Elon Musk jedenfalls verspottet, weil er angeblich nicht in den Berliner Club Berghain hereingelassen wurde.

Tesla-Chef Musk: Milliärder hat kein eigenes Zuhause und bleibt bei Freunden

In einem Exklusiv-Interview mit Journalist und Medienunternehmer Chris Anderson von der TED-Konferenz bestätigte Musk, aktuell besitze er nicht mal einen festen Wohnsitz. Dabei ging es um ein Kommentar von Anderson, dass viele Menschen dem „Konzept Milliardär“ skeptisch gegenüber stehen. Der Journalist verwies hierbei auf die ungleiche Verteilung von Vermögen in den USA. Eine ähnliche Kritik kam zuvor etwa auch von der US-Senatorin Elizabeth Warren.

An dieser Stelle ging Musk zur Verteidigung über und enthüllte dabei gezielt seinen gegenwärtigen Lebensstil. „Ich habe gerade nicht mal einen eigenen Platz, ich bleibe buchstäblich bei Freunden“, verriet der Milliardär. Auch bei Besuchen in der San Francisco Bay Area, wo sich die meisten Ingenieur-Standorte von Tesla befinden würden, „rotiere“ er zwischen den „Ersatzschlafzimmern“ seiner Freund:innen.

Elon Musk gibt „verrücktes“ Vermögen zu und verteidigt Privatjet

Schließlich gebe er ja keine Milliarden Dollar jährlich für den eigenen Verbrauch aus, verteidigte sich Musk. Sollte dies aber der Fall sein, dann wäre das tatsächlich „problematisch“, gab der Unternehmer im Interview zu. Seine Aussage stützte Musk mit Beispielen. So besitze er keine Yacht und nehme „nicht wirklich“ Urlaub.

Allerdings ist bekannt, dass der Milliardär einen Privatjet besitzt. Der Jet sei „die eine Ausnahme“ in Sachen persönlicher Verbrauch. Doch den Privatjet brauche er: „Sonst habe ich weniger Stunden zum Arbeiten.“ Gleichzeitig gestand Musk jedoch, sein Vermögen sei nichtsdestotrotz „verrückt“. Mit seinem immensen Vermögen tut der Tech-Milliardär jedoch auch Gutes: So helfen Satelliten von Elon Musk der Ukraine, russische Panzer aufzuspüren.

Tesla-Chef Musk übernachtete wohl schon 2015 bei Freunden

Es ist übrigens nicht das erste Mal, dass der Wohnsitz und die Immobilien von Musk für Gesprächsmaterial sorgen. Im Juni 2021 schrieb der Milliardär auf Twitter, sein hauptsächliches Zuhause sei eine Mietwohnung im Wert von nur rund 50.000 Dollar im Texas-Dorf Boca Chica nahe der „Starbase“ von SpaceX. „Ich miete die Wohnung von SpaceX. Sie ist aber irgendwie großartig“, so Musk.

Vor zwei Jahren, im Mai 2020, schrieb der Chef von Tesla sogar, er wolle jetzt nahezu alles verkaufen: „Ich verkaufe fast all meinen physischen Besitz. Werde kein Haus besitzen“, hieß es in der kurzen Mitteilung auf Twitter. Ob Musk trotz seines immensen Vermögens tatsächlich ein minimalistisches Leben bevorzugt?

2015 betrug sein Vermögen zwar nur etwas mehr als 13 Milliarden Dollar und lag somit weit unter dem aktuellen Wert, doch schon damals soll er trotz des ordentlichen Vermögens bei Freunden übernachtet haben. Google Co-Gründer und der damalige CEO Larry Page gab etwa an, bei Besuchen im Silicon Valley würde Musk ihn von Zeit zu Zeit anrufen und fragen: „Ich weiß nicht, wo ich heute Nacht bleiben soll. Kann ich rüberkommen?“

An die Kritik an seinem Vermögen, die immer wieder hier und dort auftaucht, hat er sich inzwischen jedenfalls gewöhnt. „Ich meine, an diesem Punkt prallt es einfach nur ab“, sagte Musk im TED-Interview mit Anderson. Kritik erhielt der Tesla-Chef Musk auch, als er in Berlin die Gigafactory eröffnete – und zwar von Umweltschützern.

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