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Bilder von Selenskyj in Butscha zeigen, wie sehr der Krieg ihn verzweifeln lässt

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Von: Pia Seitler

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Fotos des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj.
Der Krieg in seinem Land der Ukraine zeichnet sich im Gesicht des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ab. © dpa/ZUMA Press Wire Service/President Of Ukraine/imago/Ukrainian President Office/Collage/BuzzFeed

Dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ist die Wut und Trauer im Gesicht anzusehen, nach 42 Tagen Ukraine-Krieg.

Vor 42 Tagen griff Russland die Ukraine an. Seit dem herrscht Krieg in der Ukraine und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigt sich in Videobotschaften und Liveschalten kämpferisch. Bei einem Besuch in der Stadt Butscha, ist ihm aber anzusehen, wie sehr der Krieg ihm zusetzt. Die Bilder von Leichen, die nach dem Abzug russischer Truppen auf den Straßen der Stadt lagen, verbreiteten sich am Wochenende im Netz und den Medien und schockierten die Welt. Die Gräueltaten wurden von Politiker:innen scharf verurteilt.

Nach Bekanntwerden des Massakers an Zivilist:innen reiste Selenskyj am Montag (4. April 2022) in die zerstörte Stadt Butscha gereist. Selenskyj trat in dunkelgrünem Pullover und einer Militärweste in Tarnmuster auf und machte sich in Begleitung von bewaffneten Sicherheitskräften ein Bild von den Zerstörungen, wie die dpa berichtet

Die Verzweiflung über die Gräueltaten in Butscha war Selenskyj anzusehen:

„Diese Fotos wurden im Abstand von 41 Tagen vom Fotografen des Präsidenten aufgenommen. Das erste, am 23. Februar, dem letzten Tag der friedlichen Ukraine. Das zweite heute in Butscha“, schrieb eine Twitter-Nutzerin. Sie zeigen einen traurigen, wütenden Mann. Ein Mann, der nach mehr als einem Monat Krieg in seinem Land davon gezeichnet ist.

In Butscha seien Kriegsverbrechen begangen worden, sagte Selenskyj am Montag vor Journalist:innen in der kleinen Stadt rund 25 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Kiew. Am Dienstag war er per Video dem UN-Sicherheitsrat zugeschaltet. Er sagte, das, was in Butscha geschehen sei, sei kein Einzelfall – sondern nur eines „von vielen Beispielen dafür, was die Besatzer getan haben“, wie die dpa berichtet. Selenskyj rief dazu auf, den Sicherheitsrat entweder sofort zu reformieren und das Veto Russlands abzuschaffen, oder das Gremium ganz aufzulösen.

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