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24-jähriger Ukrainer berichtet, wie der Krieg sein Land verändert: „Wir leben in einer neuen Realität“

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Von: Pia Seitler, Anna-Katharina Ahnefeld

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Menschen tragen ihre Kinder und versuchen am Bahnhof von Kiew in einen Zug nach Lwiw zu steigen.
Menschen tragen ihre Kinder und versuchen am Bahnhof von Kiew in einen Zug nach Lwiw zu steigen. © Emilio Morenatti/dpa

Zahlreiche Menschen befinden sich auf der Flucht vor dem Ukraine-Krieg. Aber nicht Maksym. Der 24-Jährige ist ein Mann, was aktuell bedeutet, dass er das Land nicht verlassen darf.

Der Ukraine-Krieg setzt sich aus einem Mosaik zahlreicher Einzelschicksale zusammen. Seit der russischen Invasion am 24. Februar 2022 hat sich das Leben der Bewohner:innen radikal verändert. Viele Menschen befinden sich seitdem auf der Flucht. Aber nicht Maksym. Der 24-Jährige ist ein Mann, was aktuell bedeutet, dass er das Land nicht verlassen darf. Allen Männern zwischen 18 und 60 Jahren ist die Ausreise von der ukrainischen Regierung verboten worden. Sie sollen kämpfen. „Ich bin kein Krieger, aber ich kann auf andere Art und Weise nützlich sein“, sagt Maksym dazu.

Gegenüber BuzzFeed News Deutschland berichtet Maksym von der demokratischen Entwicklung der Ukraine, seinen Gefühlen seit Ausbruch des Krieges und seiner Bitte an den Westen:

„Mein Name ist Maksym, ich bin 24. Ich wurde in Czernowitz geboren und lebte mein ganzes Leben in dieser Stadt in der Ukraine. Ich habe es mir nicht ausgesucht, aber ich bin Ukrainer und das lässt sich nicht mehr ändern. Wir Ukrainer:innen sind bereits daran gewöhnt, in einem Land zu leben, das sich ständig in Aufruhr befindet. Unsere gesamte Geschichte ist von Verteidigungskriegen und dem Kampf ums Überleben geprägt. Wer in die Geschichte eintaucht, erfährt, dass unsere Ukraine einst von der russischen Monarchie unterdrückt wurde, dann von der Sowjetunion mit ihrem Zentrum in Moskau, die zu einer Folterkammer für viele Völker wurde und deren Entstehung vielleicht die größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts war. Für die Ukraine war diese Zeit geprägt von einer künstlich erzeugten Hungersnot durch das Sowjetregime, von Unterdrückung und Konzentrationslagern, vom Zweiten Weltkrieg, verursacht durch das faschistische deutsche und sowjetische Regime.

Im Jahr 1991 wurde die Ukraine schließlich unabhängig und ihre jüngste Geschichte begann. Die Ukrainer:innen haben in dieser Zeit viele Herausforderungen bewältigt, wie zum Beispiel die wirtschaftlich sehr schwierigen 90er-Jahre und für ihr Recht auf Freiheit vom östlichen Nachbarn gekämpft. Im Jahr 2004 fand in der Ukraine die Orange Revolution statt. Sie wurde durch die Unzufriedenheit der Menschen mit den Wahlergebnissen ausgelöst, die zugunsten des pro-russischen Kandidaten manipuliert worden waren. Die Revolution war ein Erfolg und der neue Präsident war ein Mann, der bereit war, mit europäischen Ländern zusammenzuarbeiten.

Hunderte getötete und verletzte Demonstranten, die Flucht des „Präsidenten“ nach Russland, die Bestätigung des pro-europäischen Kurses der Ukrainer:innen und der Beginn des Krieges Russlands gegen die Ukraine waren das Ergebnis.

Bei der nächsten Wahl im Jahr 2010 wurde jedoch dann derselbe pro-russische Kandidat Präsident der Ukraine. Der Sieg wurde durch die enorme Unterstützung der russischen Führung und eines Teils der ukrainischen Bevölkerung ermöglicht, die ihn unterstützten, nachdem sie von den Berichten der russischen Propagandamaschinerie beeinflusst worden waren. Das Vorgehen des Präsidenten passte den meisten Menschen in der Ukraine überhaupt nicht. Ende 2013, nachdem sich der pro-russische Präsident geweigert hatte, ein Assoziierungsabkommen mit der EU zu unterzeichnen, brach eine neue Revolution aus. Hunderte getötete und verletzte Demonstranten, die Flucht des „Präsidenten“ nach Russland, die Bestätigung des pro-europäischen Kurses der Ukrainer:innen und der Beginn des Krieges Russlands gegen die Ukraine waren das Ergebnis.

Im Februar 2014, als die Ukraine infolge der Revolution erschöpft und destabilisiert war, begann Russland mit Propagandisten und militärischen Kräften, die Lage auf der Krim, in der Ost- und Südukraine zu verschärfen. Das Ergebnis war die Annexion der Krim durch Russland und der Ausbruch des hybriden Krieges Russlands gegen die Ukraine in der Ostukraine (Regionen Luhansk und Donezk). Der Krieg ging im Februar 2015 von einer sehr heftigen Phase in (mehr oder weniger intensive) Stellungskämpfe überging und bis Februar 2022 andauerte.

Innenpolitisch waren die Jahre 2014 bis 2022 zunächst durch die Machtübernahme von Präsident Poroschenko geprägt, der die Wahlen im ersten Wahlgang gewann, nicht zuletzt aufgrund des Wunsches der Ukrainer, so schnell wie möglich einen Präsidenten und eine politische Führung zu wählen, um sich gegen die russischen Aggression wehren zu können. Als Kandidat versprach Poroschenko ein schnelles Ende des Krieges. Während seiner Amtszeit in der Ukraine gab es viele positive Veränderungen.

Natürlich hatte und hat Volodymyr Selenskyj viele aktive Gegner:innen, die seine Aktivitäten nicht gutheißen, aber es ist unbestreitbar, dass er nicht durch Korruption und Verrat an staatlichen Aufgaben aufgefallen ist.

Die wichtigsten Voraussetzungen dafür jedoch waren die durch die Revolution zum Ausdruck gebrachte Meinung des ukrainischen Volkes, der Druck aus der Bevölkerung und die Förderung einer demokratischen Welt. Es kam die Visafreiheit für die Ukraine in der EU und die Unabhängigkeit der orthodoxen Kirche der Ukraine von der russischen Herrschaft. Die wichtigsten Erwartungen wurden jedoch nicht erfüllt: Der Krieg wurde nicht beendet, die Korruption wurde nicht beseitigt und das Wirtschaftswachstum war langsam. Außerdem wurde der Präsident selbst der Korruption, des Handels mit Russland und des Versuchs der Machtübernahme beschuldigt, was in der Bevölkerung zunehmend Unzufriedenheit mit der Regierung und der alten politischen Elite im Allgemeinen hervorrief.

Daher kam es bei den Präsidentschaftswahlen 2019 zu einer Wahlrevolution. Im zweiten Wahlgang besiegte Volodymyr Selenskyj, ein Comedian, Schauspieler und Produzent ohne politische Erfahrung, den amtierenden Präsidenten mit mehr als 73 Prozent der Stimmen. Bald darauf gewann seine Partei bei den Parlamentswahlen genügend Sitze im Parlament, um zum ersten Mal in der Geschichte der Ukraine eine Ein-Parteien-Mehrheit zu bilden. Natürlich hatte und hat Selenskyj viele aktive Gegner:innen, die seine Aktivitäten nicht gutheißen, aber es ist unbestreitbar, dass er nicht durch Korruption und Verrat an staatlichen Aufgaben aufgefallen ist. Erwähnenswert ist auch die Stärkung der Wirtschaft und die Einführung nützlicher Innovationen. Während dieser Zeit wurde die geistige Loslösung der Ukraine von Russland beschleunigt. Natürlich in erster Linie durch die ukrainische Gesellschaft, aber auch durch die Handlungen des Präsidenten und der Regierung. Wie sich herausstellte, gefiel das nicht jedem...

Der Beginn des Ukraine-Kriegs am 24. Februar – ich war schockiert.

Am 24. Februar weckte mich meine Mutter um 8.30 Uhr mit einem Anruf. Wir leben zusammen, aber sie war bei der Arbeit und teilte mir mit, dass Russland uns angreife. Sie wollte, dass wir uns mit Wasser eindecken und Bargeld abheben. Ganz ehrlich: Ich war schockiert. Natürlich war mir die Tatsache bewusst gewesen, dass eine solche Situation eintreten kann, denn seit Ende 2021 hört man überall Nachrichten von der Einkreisung der Ukraine durch russische Truppen und einen möglichen ‚großen Krieg‘.

Als ich etwa zehn Tage vor dem russischen Einmarsch in die Ukraine Fußball spielte, fragte mich ein Freund: ‚Was denkst du über den Krieg?‘ Ich habe geantwortet: ‚Das ist völlig unlogisch (selbst wenn man es vom Standpunkt der Kreml-Gangster aus betrachtet, nicht vom Standpunkt der Moral). Für Putin selbst ist das weder wirtschaftlich noch politisch von Vorteil. Allerdings hat er offenbar psychische Probleme, also ist alles möglich. Es kann alles sein.‘ Genau das habe ich auch allen meinen Freunden gesagt, mit denen ich über dieses Thema gesprochen habe.

Es fühlte sich an, als wäre ich in einem der Geschichtsbücher über die Weltkriege aufgewacht. Es war schwer zu glauben, dass dies geschah – wir leben in einer neuen Realität.

Maksym

Ich war sehr überrascht, dass die russische Führung diesen Schritt unternahm. Es fühlte sich an, als wäre ich in einem der Geschichtsbücher über die Weltkriege aufgewacht. Es war schwer zu glauben, dass dies geschah – wir leben in einer neuen Realität. Ich war schockiert, geriet aber nicht in Panik. An dem Tag, an dem der Krieg ausbrach, wurde mir klar, dass unsere Stadt bald angegriffen werden könnte, also beschloss ich, mich und meine Lieben vorzubereiten. Das Erste, was ich an diesem Tag tat, war, Wasser- und Lebensmittelvorräte anzulegen, alle Geräte aufzuladen, die aufgeladen werden konnten, parallel dazu die Nachrichten zu verfolgen. Ich kommunizierte mit Familie und Freunden aus verschiedenen Teilen der Ukraine und dem Ausland, packte einen ‚Alarmrucksack‘ mit den wertvollsten Dingen, für den Fall, dass ich mein Zuhause verlassen und in den Luftschutzbunker oder an einen anderen Ort gehen müsste.

Ich war sehr überrascht von unserer Gesellschaft in dieser Zeit. Ich hatte eine gewisse Einigung erwartet, denn die Ukrainer:innen haben wiederholt bewiesen, dass sie bereit sind, sich in einem kritischen Moment zu vereinen, aber das jetzt... Es ist einfach unmöglich, in Worte zu fassen.

Natürlich waren die Menschen in meiner Umgebung ein wenig verängstigt, aber alle waren sehr sanft und herzlich zu den Menschen um sich herum. In den Geschäften waren ein paar Leute mehr als sonst, die bestimmte Waren kauften und es gab manche Waren nicht. Bis heute gibt es einen Mangel an einigen Waren, zum Beispiel Getreide, aber im Allgemeinen ist die Lebensmittelversorgung in meiner Stadt ausreichend. In den Geschäften brach keine Panik aus: Niemand versuchte, sich vorzudrängeln, es gab kein Gedränge, Verkäufer:innen und Käufer:innen verhielten sich sehr höflich, herzlich und mitfühlend zueinander. Es gab keine Anzeichen von Plünderungen oder Ähnlichem. Natürlich gibt es Ausnahmen – in einigen Städten, aber nicht in meiner Stadt. Die Ukrainer:innen haben sich sehr schnell zusammengerauft.

Als ich am zweiten Tag Blut für die Verwundeten spenden wollte, stellte sich heraus, dass sich in meiner relativ kleinen Stadt (mit etwa 265.000 Einwohnern) bereits eine Schlange von mehr als 500 Personen gebildet hatte, sodass es keinen Bedarf gab. Man nahm einfach meine Nummer, fragte nach meiner Blutgruppe und versprach, mich bei Bedarf zurückzurufen.

In anderen Teilen des Landes versuchen Zivilist:innen mit bloßen Händen, den Vormarsch des Militärs aufzuhalten.

Und so ist es in jeder Hinsicht. Die territorialen Verteidigungsabteilungen nehmen keine neuen Leute mehr auf, weil es zu viele Bewerber gibt. Die Menschen bringen viele Produkte und Güter des täglichen Bedarfs für die Geflüchteten ins Land. Landbewohner:innen in den Grenzgebieten geben kostenlos Lebensmittel an diejenigen ab, die kilometerlang Schlange stehen, um das Land zu verlassen. In anderen Teilen des Landes versuchen Zivilist:innen mit bloßen Händen, den Vormarsch des Militärs aufzuhalten. Gestern rief mich ein Freund an und fragte: ‚Weißt du, wo jetzt freiwillige Hilfe gebraucht wird? Ich war heute an einigen Orten, um mich zu erkundigen, aber sie sagten, dass kein Bedarf an Arbeitskräften mehr bestehe.‘ Und so ist es überall.

Ein fantastischer Geist liegt in der Luft. Eine gemeinsame Grenze, aber was ein Unterschied zu denen, die in ein fremdes Land kommen, um Menschen, Kindergärten, Wohnungen und Infrastruktur zu bombardieren. Was für ein kultureller Kontrast! Jetzt bin ich in meiner Heimatstadt – eine der wenigen Regionen der Ukraine, die noch nicht bombardiert wird. Ich bin also relativ sicher, obwohl es in der Tat unmöglich ist, vorherzusagen, was als Nächstes passiert. Seit vier Tagen gibt es in meiner Stadt jeden Tag einen Luftalarm, der uns zwingt, in den Keller unseres alten Hauses zu gehen. Es gibt einen Luftschutzkeller, aber es dauert länger, dorthin zu gelangen. Etwa 15.000 Flüchtlinge sind bereits in der Stadt angekommen. Einige wollen bleiben, andere vorübergehend ins Ausland gehen.

Die dominierenden Gefühle sind Traurigkeit, dass dies unsere Realität ist, dass die Welt so ist, dass so viele Menschen gestorben sind und weiterhin so sinnlos sterben.

Makysm

Ich habe ein wenig Angst, weil es in meiner Stadt zu Kämpfen kommen könnte, aber das ist nicht so wichtig. Ich bin überhaupt nicht in Panik. Ich versuche, das zu tun, was ich für richtig halte, nämlich an meinem Platz nützlich zu sein. Die dominierenden Gefühle sind Traurigkeit, dass dies unsere Realität ist, dass die Welt so ist, dass so viele Menschen gestorben sind und weiterhin so sinnlos sterben. Wut, dass man die Situation im Moment nicht ändern kann und Glaube, dass unsere Welt eines Tages anders sein wird, dass das Gute siegen wird. Und jetzt muss man einfach tun, was man kann, um Frieden zu schaffen und Menschen zu retten, um diejenigen moralisch zu unterstützen, die es brauchen. Meine Mutter ist zum Beispiel ein bisschen ängstlicher als ich.

Tut einfach etwas!

Ich erhoffe mir Hilfe von Gott, denn es ist absolut klar, auf welcher Seite die Wahrheit ist und auf welcher nicht. Gott ist immer dort, wo die Wahrheit ist. Von unschätzbarem Wert ist auch die Hilfe der gesamten zivilisierten Welt – der Vereinigten Staaten, der Europäischen Union, Japans und aller anderen Länder, die den Standpunkt der Wahrheit teilen. Es ist unglaublich, wie sich die politischen Führer:innen und vor allem die einfachen Menschen zusammengeschlossen haben, um die Ukraine zu unterstützen. Das inspiriert und lässt einen an diese Welt glauben.

Der Krieg geht weiter und wir brauchen härtere Sanktionen gegen Russland, wie Informations- und Cyber-Kriegsführung, die Sperrung des Luftraums über der Ukraine oder zumindest die Lieferung von Raketenabwehrsystemen. Hilfe für die Ukraine im humanitären, technologischen, politischen und finanziellen Bereich, internationale Missionen in der Ukraine, Unterstützung für Geflüchtete. Menschen müssen die Ukraine weiterhin in öffentlichen Kundgebungen unterstützen, Druck auf ihre eigenen Regierungen ausüben, damit diese entschiedene Maßnahmen ergreifen. Sie müssen die Wahrheit in ihrem eigenen Land verbreiten und auf jede erdenkliche Weise versuchen, den Bewohner:innen der Aggressorländer die wahren Informationen zu vermitteln.

Verlasst uns nicht! Denkt daran, dass die Ukrainer:innen nicht nur das Recht auf ihre eigene Freiheit verteidigen, sondern dass die Ukraine ein Schild ist, das Europa vor einem Krieg schützt. Die Ukraine steht nun an vorderster Front beim Schutz der universellen Werte der Welt! Natürlich müssen sich die Ukrainer:innen auf die Ukrainer:innen verlassen. Ich vertraue unserem Präsidenten und der Führung, die großen Mut bewiesen haben. Ich glaube an unser Volk und sein tägliches großes und kleines Heldentum, weil ich es sehe. Die Situation mit den Fake News in der Ukraine ist nicht schlimm. Ja, die Präsidenten Russlands und von Belarus täuschen offen, und verbreiten viele Fälschungen, aber die ukrainischen Medien funktionieren perfekt, sodass die Ukrainer:innen die Möglichkeit haben, echte Informationen zu konsumieren.

Es ist absolut unmöglich vorherzusagen, was in der Zukunft passieren wird. Aktuell versuche ich, aktiv an der Informationsfront zu arbeiten, kontaktiere Freunde in der Ukraine und im Ausland, versuche, ihnen die Wahrheit zu sagen und gebe Ratschläge, wenn ich kann. Ich versuche, ein wenig zu helfen, wo es nötig ist. Ich arbeite nach Möglichkeit (aber nicht in vollem Umfang), da wir auf jeden Fall die wirtschaftlichen Aktivitäten unseres Landes unterstützen müssen, bin mir jedoch nicht sicher, ob ich aufgrund der aktuellen Vorgänge meine berufliche Tätigkeit ändern muss (ich arbeite als Erzieher in einem Internat für Kinder mit Entwicklungsverzögerungen und als Promoter einer Internetfirma.)

Wir müssen einfach alles tun, um die russische Führung zu stoppen, keine Angst haben, beten und hoffen, dass der Krieg endet und die Ukraine, die heute ein Symbol der Freiheit ist, bestehen bleibt.

Es ist nicht bekannt, was als Nächstes passieren wird, weil der russische Führer aufgehört hat, sich von Logik leiten zu lassen, sodass es unmöglich ist, seine Handlungen vorherzusagen. Er greift die Ukraine brutal an, bombardiert Schiffe aus der ganzen Welt im Schwarzen Meer, bedroht westliche Länder und bringt Atomwaffen in Bereitschaft! Die Kämpfe finden nur in der Ukraine statt, aber ich bin sicher, dass dies der 3. Weltkrieg ist, der jetzt ein Hybrid ist. Dies ist die Konfrontation der Freiheitskräfte der ganzen Welt mit den Kräften der Diktatur und des Terrorismus in der Personifizierung des russischen Staates. Das Handeln jedes Staates und jedes kleinen Menschen in unserer heutigen Welt bestimmt ihr Wesen und wo sie stehen – gut oder böse, oder einfach gleichgültig. Und die Folgen dieses Kampfes sind nicht nur für die Ukrainer, sondern für Menschen auf der ganzen Welt zu spüren. Wir müssen einfach alles tun, um die russische Führung zu stoppen, keine Angst haben, beten und hoffen, dass der Krieg endet und die Ukraine, die heute ein Symbol der Freiheit ist, bestehen bleibt.“

*Um Maksym zu schützen, nennen wir in diesem Text nur seinen Vornamen. Sein voller Name ist der Redaktion bekannt.

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