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5 Dinge, die du beim Entsorgen deines Weihnachtsmülls beachten solltest

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Von: Christian Kisler

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Überfüllte Altpapiertonnen, dazu der Spruch „Kein Lametta wäre netter“
Zwischen Weihnachten und Silvester verursachen wir 20 Prozent mehr Müll als sonst. © Erich Spiess/EXPA/APA-PictureDesk/BuzzFeed Austria

Nach Weihnachten ist vor Weihnachten. Genauso wie es alle Jahre wieder Unmengen an Christbäumen und Geschenken gibt, häufen sich auch die Müllberge.

Wo es Menschen gibt, ist auch Müll nicht weit. Rund um Weihnachten und Silvester steigen die Abfallmengen in jedem Haushalt um rund 20 Prozent an. Das heißt nicht weniger, als dass rund um die Feiertage in Österreich täglich etwa 375.000 Mülltonnen gefüllt werden. Altglas, also all die geleerten Wein-, Sekt- und Bierflaschen, die nicht mit Pfand versehen sind, stiegt in diesem Zeitraum um etwa 40 Prozent an. Was Karton anbelangt, so landet um rund ein Drittel mehr als an normalen Tagen im Mist. Wie aber entsorgst du richtig? BuzzFeed AT zeigt dir wie:

1. Geschenkpapier gehört nicht zum Altpapier

Einiges wird schlicht nicht richtig entsorgt, etwa beschichtetes Geschenkpapier, das fälschlicherweise im Altpapier landet. Dabei gehört es eigentlich in den Restmüll. Es kann lediglich in der Müllverbrennungsanlage verfeuert und so in Energie behandelt werden. Wenn es nicht zerrissen ist, einfach aufheben und nächstes Jahr wiederverwenden. Das gilt auch für Geschenkschleifen und -bänder.

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2. Alte Elektrogeräte gehören nicht in den Müll

Ein Klassiker untere dem Christbaum sind in den letzten Jahren nicht nur Socken und Bücher geworden, sondern auch Elektrogeräte, seien es neue iPhones oder Spielekonsolen. Die alten, die du nicht mehr benötigst, trägst du zur Problemstoffsammelstelle, dann können Aluminium, Kobalt oder Lithium, die allesamt in den Kisteln verbaut sind, wiederverwertet werden.

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3. Gute Lebensmittel sind nichts für den Mist

Jahr für Jahr wandern 43 Kilogramm an Speiseresten in den Müll. Während der Feiertage erhöht sich das dann von 16 auf 26 Prozent. Deswegen schon im Vorfeld nicht zu viel Essen einkaufen - oder aber völlern, was das Zeug hält, dafür ist ja Weihnachten da. Abgesehen davon kannst du ja all das, was trotzdem übrig bleibt, für die nächsten Tage einfrieren.

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4. Den Christbaum richtig entsorgen

Traditionell bleibt der Christbaum ja bis 6. Jänner, dem Dreikönigstag, in den Wohnzimmern stehen. Wenn er denn so lange durchhält. Hast du einen Garten, kannst du ihn einfach in den Komposthaufen werfen. Wenn nicht, dann einfach an der nächsten Sammelstelle abgeben. Alleine in Wien sind das von 27. Dezember bis 15. Jänner 526 an der Zahl. Schon im Vorfeld solltest du ein paar Dinge beachten, wenn du dir einen Christbaum ins Zimmer stellst.

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5. „Kein Lametta wäre netter“

Wie heißt es bei Loriot so schon: „Früher war mehr Lametta“. Gut so! Denn besonders umweltfreundlich ist der glitzernde Baumbehang ja nicht. Wenn es denn sein muss, nicht wegwerfen, sondern wiederverwenden. Und bevor du deinen Baum entsorgst, solltest du natürlich prinzipiell sämtlichen Christbaumschmuck entfernt haben, inklusive Häkchen - und ja, auch Lametta. Zerbrochene Christbaumkugeln sollen übrigens nicht ins Altglas, sondern in den Restmüll.

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Und weil das richtige Müllentsorgen so schön ist, sind hier 11 Mistkübel, die mit ihren Sprüchen dein Leben aufheitern.

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