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EU-Außenminister beraten über Unterstützung für die Ukraine

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Von: Lukas Zigo

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Der ukrainische EU-Beitritt, militärische Unterstützung für die Ukraine sowie die Ägypten-Politik sind Themen auf dem EU-Außenministertreffen in Luxemburg.

Luxemburg – Die Außenminister der Europäischen Union kommen am Montag (26. Juni 2022) in Luxemburg zusammen, um über weitere Unterstützung für die Ukraine im russischen Angriffskrieg zu beraten. Es werden Stellungnahmen zu dem Vorschlag der EU-Kommission, der Ukraine den Status seines Beitrittskandidaten zu verleihen, erwartet.

Gipfeltreffen der Außenminister der G7-Gruppe
Der ukrainische Außenminister Kuleba und Deutschlands Außenministerin Baerbock (Grüne) mit ihren EU-Amtskollegen auf dem G7-Gipfel in Deutschland. © Kay Nietfeld/dpa

Eine Entscheidung darüber dürfte dann auf dem EU-Gipfel fallen. Dazu kommen die Staats- und Regierungschefs am Donnerstag und Freitag in Brüssel zusammen. Eine Pressekonferenz ist für 16.30 Uhr angesetzt.

EU-Außenministertreffen: Polen fordert weiteres Sanktionspaket gegen Russland

Auch weitere Militärhilfe für die Ukraine könnte bei den Außenministern zur Sprache kommen. Die EU hat bisher zwei Milliarden Euro für gemeinsame Waffenkäufe aus einem Fonds freigegeben. Weitere Ratsthemen sind die Beziehungen zu Ägypten und die Lange am Horn von Afrika. Im Zuge dessen soll es auch zu einem informellen Mittagessen mit dem ägyptischen Außenminister Sameh Hassan Shokry geben.

Vor dem Hintergrund des Ministertreffens forderte Polen weitere Strafmaßnahmen gegen Russland, um Moskau im Ukraine-Krieg zum Einlenken zu bewegen. „Es geht darum, die Sanktionen auszuweiten. Aus unserer Sicht muss ein siebtes Sanktionspaket so schnell wie möglich auf den Weg gebracht werden. Wir müssen den Druck aufrechterhalten“, sagte der Sprecher des polnischen Außenministeriums, Lukasz Jasina, der Welt am Sonntag. Vizeaußenminister Marcin Przydacz sagte, das sechste Sanktionspaket habe Russland hart getroffen. „Doch konnten wir Putin und seine Militärmaschine noch nicht ausreichend schwächen. Es braucht also weitere und härtere Sanktionen.“ (lz/dpa)

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